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Viele Bewohner zeigen sich offen, Mitarbeiter scheinen zögerlicherÜber die Impfbereitschaft in Vogelsberger Altenheimen

VOGELSBERG (ls). Die Impfungen gegen das Coronavirus sind gestartet und damit die wohl größte Impfaktion der deutschen Geschichte. Seit Dezember sind auch im Vogelsberg zwei mobile Impfteams unterwegs, um Risikopatienten, Pfleger und Ärzte zu impfen. Zeitgleich wird deutschlandweit ein Trend deutlich: Viele Pflegekräfte aus Kliniken und Pflegeheimen wollen sich zunächst gar nicht impfen lassen. In Vogelsberger Altenheimen ist man mit der Impfbereitschaft der Mitarbeiter durchaus zufrieden, obwohl auch hier die Bewohner offener für den Piks sind. Woran liegt das?

Erleichterung ist es gewesen, was Susanne M. verspürte, als mit BNT162b2 der erste Impfstoff gegen das Coronavirus zugelassen wurde. Das letzte Jahr war für sie eine besondere Herausforderung. Susanne M. ist gelernte Altenpflegerin, arbeitet seit einigen Jahren bei einem ambulanten Pflegedienst im Vogelsberg, fast täglich fährt die Altenpflegerin zu den meist älteren, pflegebedürftigen Kunden nach Hause. So ein Jahr wie das Corona-Jahr habe sie noch nie erlebt. „Am Anfang war es die fehlende Schutzkleidung, die uns auf die Probe gestellt hat“, sagt sie. Auch die privaten Kontakte habe man zum Schutz der Menschen runtergefahren, seit mittlerweile fast einem Jahr – immer darauf bedacht, keine Gefahr für die Kunden zu sein.

„Als die Nachricht kam, dass der Impfstoff zugelassen wird, war ich die erste, die gesagt hat, dass ich mich impfen lassen möchte. Das habe ich schon vor der Zulassung gesagt“, erzählt M., die in Wirklichkeit anders heißt. Auch wenn der Impfstoff von Biontech vermutlich nicht vor einer Infektion sondern nur einem schweren Verlauf der Krankheit schütze, gebe er ihr ein Gefühl der Sicherheit. Rücksicht auf andere, so sagt sie, müsse man dennoch weiter nehmen.

Corona in Vogelsberger Altenheimen: „Hinter jedem Tod steckt ein Mensch“

In ihrem Team stößt der Impfstoff allerdings auf gespaltene Meinungen: Die einen, die sich impfen lassen möchten, und die anderen, die erst abwarten wollen oder sich gar nicht impfen lassen möchten. Die Meinungen seien kontrovers, manchen sei der Impfstoff zu schnell entwickelt worden, anderen seien über Nebenwirkungen und Langzeitfolgen zu wenig bekannt. „Das sind die vorherrschenden Diskussionen“, sagt sie. Das ist in ganz Deutschland so.

Landesweit mehren sich die Berichte über geringe Impfquoten von Pflegekräften in Altenheimen und Kliniken. So berichtet der Spiegel über den Deutschen Caritasverband, dessen Mitglieder mehr als 1800 Einrichtungen der stationären Altenhilfe betreiben. Dort herrscht dem Bericht nach bei den Mitarbeitern eine geringere Impfbereitschaft als unter den Bewohnern. Auch eine Umfrage, über die die Zeit berichtet, unterstreicht diesen Eindruck. Dort wurde das Personal von Krankenhäusern befragt. Demnach wollen sich zwar 73 Prozent der Ärztinnen und Ärzte impfen lassen, aber nur 50 Prozent des Pflegepersonals. 2.305 Menschen machten bei der Umfrage mit, sie gilt dennoch nicht als repräsentativ.

Die Lage im Vogelsberg

Wie ist das im Vogelsberg? Die Impfbereitschaft im Personal der Altenheime sei hoch, erklärt der Kreis. Das seien allerdings lediglich Eindrücke. „Die Einrichtungen melden der Kreisverwaltung lediglich die Anzahl der Impfwilligen, sowohl der Bewohner als auch des Personals“, heißt es dazu vom Kreis, nach einem Prozentsatz habe man nicht gefragt. Seit Dezember fahren zwei mobile Impfteams durch den Vogelsberg, die vor allem die Bewohner und die Mitarbeiter in Altenheimen impfen, aber auch Ärzte und Pflegekräfte in Krankenhäusern. Das vom Kreis eigens auf Befehl des Landes eingerichtete Impfzentrum in der Hessenhalle ist noch geschlossen, einen genauen Öffnungstermin gibt es noch nicht. Hier warte man auf das klare Startsignal aus Wiesbaden.

Von den 23 Altenheimen hätten sich insgesamt 15 Einrichtungen zum Impfen gemeldet, neun seien schon durch eines der mobilen Impfteams angefahren worden, sechs würden noch angefahren werden. Dass die restlichen Einrichtungen noch hinzukommen, könne durchaus sein. Mit dem Ablauf sei man bislang sehr zufrieden, wenn auch der administrative und dokumentatorische Aufwand hoch sei und teilweise zu Verzögerungen im Ablauf führe. Verzögerte Impfstofflieferungen habe es im Vogelsberg „objektiv“ nicht gegeben, wöchentlich seien die Impfdosen angeliefert worden. Die bisher angekündigten drei Lieferungen im Umfang von 85, 365 und 475 Dosen sind pünktlich erfolgt.

Schon im Dezember wurde das Alsfelder Rambachhaus vom Impfteam angefahren. „Bis auf wenige Ausnahmen wurden alle gesunden Bewohner unseres Hauses schon vom mobilen Impfteam gegen Corona geimpft und haben den Impfstoff sehr gut vertragen“, teilt Julia Ratmann auf Anfrage von OL mit. Bei den Mitarbeitenden sei die Impfbereitschaft wesentlich geringer gewesen, wenn auch die Impfung zu diesem Zeitpunkt nur für einen Teil der Mitarbeiter zur Verfügung stand. Das sei dem Altenheim schon vorher mitgeteilt worden. Nach den Gründen für die mangelnde Impfbereitschaft habe man zwar nicht gefragt, doch wisse man, dass sie sich zum einen aus gesundheitlichen Gründen wie schweren Allergien oder chronischen Erkrankungen zusammensetze, zum anderen herrsche aber auch eine große Skepsis gegenüber dem Impfstoff, der in einer kurzen Zeit entwickelt wurde und nicht über einen längeren Zeitraum auf Nebenwirkungen erprobt werden konnte.

„Dass der Impfstoff nun bereits seit über einem Monat im Ausland ohne nennenswerte Komplikationen eingesetzt wird, scheint vielen Menschen die Angst nicht nehmen zu können“, sagt Ratmann. Im Rambachhaus mache sich viele Gedanken, wie man dem Pflegepersonal die Angst vor dem Impfstoff nehmen könne und wolle „sehr behutsam Überzeugungsarbeit leisten“. Diskussionen über Privilegien für Geimpfte hält sie dabei für kontraproduktiv. Warum die Skepsis gerade in der Pflegebranche so hoch ist, kann Ratmann sich nicht erklären – da man doch gerade dort sehe, mit welcher Vehemenz das Virus einschlagen kann und dass es kaum zu stoppen ist, wenn es Einfallstore gefunden hat. „Je mehr Menschen ihre Vorbehalte überwinden und nicht nur zu ihrem eigenen Schutz, sondern dem vieler Anderer bereit sind, sich mit dem sehr gut verträglichen Impfstoff impfen zu lassen, desto eher werden wir einen Schritt in Richtung ‚Normalität‘ gehen können“, appelliert Ratmann.

Die Chefin des Rambachhauses hat jedoch ein Anliegen. Sie will darauf aufmerksam machen, dass nicht nur Pflegeheime für Senioren, sondern auch Einrichtungen für Menschen mit Behinderung gerade große Schwierigkeiten zu bewerkstelligen haben. „Nicht nur die Altenpflegeeinrichtungen, sondern alle Pflegeeinrichtungen leisten und erleben ohne Unterstützung von Außen zurzeit Unfassbares und müssen die Aufgaben bewältigen, die die Politik vorzubereiten versäumt hat“, sagt sie. Nur Menschen mit Trisomie 21, mit Demenz oder geistiger Behinderung sind laut Bundesgesundheitsministerium in der Prioritätsstufe Zwei bei den Impfungen vorgesehen. „Da die Behinderten-Wohnheime nicht als Pflegeheime gelten, fallen die einfach aus dem Raster“, sagt Ratmann.

#ErzählDochMal: Im Interview mit dem Rambachhaus

Im Awo Sozialzentrum in Lauterbach, eines der Vogelsberger Altenheime, in dem das Virus bereits mit voller Wucht angekommen ist, zeigt man sich mit der Impfbereitschaft der Mitarbeiter zufrieden. „Etwa Zweidrittel der Belegschaft will sich impfen lassen“, teilt Bereichsleiterin Carola Strecker mit. Einige der Mitarbeiter seien noch unentschlossen oder hätten noch Fragen. Grundsätzlich soll die Impfung aber freiwillig bleiben, ein „Nein“ würde man akzeptieren. Da ein anderes Vogelsberger Pflegeheim abgesagt habe, konnte das Sozialzentrum bereits Anfang Januar angefahren werden. 65 Impfdosen seien dort angekündigt gewesen, am Ende seien es sogar 98 Dosen gewesen, die verimpft wurden.

Im Lauterbacher Pflegeheim gab es bereits im Dezember einen größeren Corona-Ausbruch. Von den derzeit 101 Heimbewohnernen seien aktuell nur noch zwei Bewohner infiziert, 49 haben die Erkrankung überstanden. Insgesamt konnten 41 Heimbewohner, sechs Mieter im Betreuten Wohnen und 51 Mitarbeiter geimpft werden – Stand: 2. Januar. Eine ganze Reihe an impfbereiten Mitarbeitern habe vertröstet werden müssen. Lediglich vier Heimbewohner hätten die Impfung abgelehnt, fünf seien noch unentschlossen. „Wir sind sehr froh über die begonnenen Impfungen, denn die letzten Wochen waren sehr schwer für uns. Die Impfungen sind auch ein Stück Hoffnung für uns und vor allem unsere Senioren, die sich nach Normalität und Kontakt sehnen“, erklärte Pflegedienstleiterin Sylvia Motz-Sattler.

Im Haus Martin im Schottener Ortsteil Wingerhausen schlug das Virus am 12. Dezember zu, einen genauen Impftermin gibt es noch nicht – allerdings zeichnet sich auch hier bereits eine hohe Impfbereitschaft bei den Bewohnern ab: Alle Bewohner, die nicht mit dem Virus infiziert sind oder waren, wollen geimpft werden. Bei den 47 Mitarbeitern waren 14 Mitarbeiter bereits mit Corona infiziert, von den 33 Nicht-Infizierten wollen sich 25 impfen lassen, bei den acht Mitarbeitern des ambulanten Pflegedienstes sind es sieben. Jetzt fehlt nur noch ein Impftermin.

Ungewiss ist der Impfstart auch beim ambulanten Pflegedienst der Sozialstation, eine verbindliche Umfrage über die Impfbereitschaft der Mitarbeiter gab es allerdings trotzdem schon: Demnach wollen sich 70 Prozent der Belegschaft impfen lassen – damit sei man sehr zufrieden. Dass die Impfbereitschaft bei Pflegern deutschlandweit gering sei, ist aus Sicht der Sozialstation „sehr bedauerlich“. „Wir gehen davon aus, dass, wenn die ersten geimpften Kollegen keine Symptome aufweisen, auch die Impfbereitschaft weiter steigen wird“, heißt es hier. Trotz Impfung müsse aber weiterhin auf Schutzkleidung, Hygienerichtlinien und die AHA-Regeln geachtet werden.

Wir haben festgestellt, dass leider ausgerechnet im Pflege- und Betreuungsbereich die Impfbereitschaft nicht sehr ausgeprägt istMarion Brömer

Einen deutlichen Unterschied in der Impfbereitschaft gibt es im Haus Stephanus in Alsfeld. Am 2. Januar wurde das Altenheim, was in den vergangenen Wochen ebenfalls Erfahrungen mit dem Virus machten musste, vom Impfteam angefahren. Zwar wurden bereits mit Corona infizierte Bewohner nicht geimpft, dennoch sei die Bereitschaft bei den anderen Bewohnern mit 99,9 Prozent sehr hoch gewesen. Im Vergleich: Bei den Mitarbeitern liegt die Bereitschaft bei 60 Prozent. 80 Impfdosen standen im Haus Stephanus laut Auskunft von Leiterin Marion Brömer zur Verfügung, 50 Dosen seien dabei an Bewohner verimpft worden, der Rest ging an die Mitarbeiter. Man gehe davon aus, dass die restlichen impfwilligen Mitarbeiter beim nächsten Termin Ende Januar geimpft werden können.

„Wir haben festgestellt, dass leider ausgerechnet im Pflege- und Betreuungsbereich die Impfbereitschaft nicht sehr ausgeprägt ist. Zu erklären ist das aus meiner Sicht nur mit dem sehr schnell entwickelten Impfstoff, der leider noch nicht das Vertrauen genießt wie Impfstoffe, die bereits seit Jahren auf dem Markt sind“, erklärt Brömer. Sie persönlich könne das – besonders mit dem Blick auf die eigenen Erfahrungen, die im Altenheim gemacht wurden – nicht nachvollziehen und hoffe, dass Beratungsgespräche mit Ärzten zur Aufklärung beitragen.

Könnte es theoretisch Konsequenzen für Personal geben, welches sich nicht impfen lassen will? Der Spiegel schreibt, für geimpfte Pfleger könnte es zum Beispiel Boni geben. Schwierig könne es werden, wenn Angehörige der Senioren eine Pflege durch geimpftes Personal verlangen würden. „Letztlich bleibt den Betreibern dann nur übrig, Impfverweigerern zu kündigen wegen mangelnder Eignung“, zitiert das Magazin den Arbeitsrechtler Michael Fuhlrott.

Zwingen wolle man niemanden zur Impfung, sagt Brömer. „Unsere Maßnahmen werden weiter der wöchentliche Schnelltest, das konsequente Tragen von FFP2-Masken und alle bekannten Hygieneregeln sein“, sagt Brömer. Sie selbst wünscht sich lediglich, dass wirklich genug Impfstoff für alle, die geimpft werden wollen, zur Verfügung steht. Die nächste Impfstoff-Lieferung ist für den 8. Januar angekündigt, jeweils die gleiche Menge soll nach Auskunft des Sozialministeriums am 18. und den 25. Januar geliefert werden. Ab dann sollen wöchentlich jeweils montags Lieferungen erfolgen. Bis zum 6. Januar konnten in ganz Hessen bereits 41.298 Menschen geimpft werden.

Während einige Mitarbeiter von Vogelsberger Pflegeheimen schon geimpft wurden, wartet Susanne M. von der mobilen Altenpflege noch immer auf den hoffnungsvollen Piks. Eine weitere gute Nachricht und vielleicht sogar die Hoffnung auf eine größere Impfbereitschaft gab es am Mittwoch dann allerdings auch noch: Die EU-Behörde EMA hat einem zweiten Impfstoff grünes Licht gegeben: mit dem Vakzin des US-Herstellers Moderna dürfte auch in Deutschland bald ein weiterer Impfstoff zur Verfügung stehen.

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17 Gedanken zu “Über die Impfbereitschaft in Vogelsberger Altenheimen

  1. Wir im Vogelsberg kennen doch das beste Konzept praktischer Quarantäne –
    den Schweinestall.
    Mehr als 1000 Ferkel kommen von ein und dem selben Züchter (wegen der Hygiene und Bakterien und Virenbelastung) in den Stall des Mästers. Niemand außer dem Bauer darf in den Stall, wegen der Quarantäne. Eine Infektion würde sich sofort ausbreiten und einmal den ganzen Bestand durchlaufen (danach gibt es vielleicht eine Herdenimmunität), dass ist aus Kostengründen unerwünscht.
    So, oder so ähnlich wird das jetzt für die Bevölkerung auch gefordert. Die Schweine werden aber nach ca. 4 Monaten geschlachtet – bei den Menschen fangen wir aber mit der Immunisierung dann bei Null an.
    Da Vieren ständig mutieren bleibt uns wohl nur dafür zu sorgen, daß unser Immunsystem mit diesen Belastungen selbst fertig wird, sonst kommen wir aus dem Impfen doch gar nicht mehr raus.
    Wäre doch zu schön wenn ein Landwirt uns das Konzept erkären könnte.
    Hier noch ein Link dazu:
    https://de.rt.com/international/111450-versuch-us-militaers-soldaten-trotz/

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    1. Ja, sehe ich genauso, unser Immunsystem stärken ist das A und O. Ältere Menschen können das genauso machen, man hört immer wieder, dass auch ältere Menschen durch eine Lebensumstellung Medikamente weglassen können, die sie jahrelang nehmen mussten, trotzdem müssen wir ältere Menschen schützen und das fängt damit an, das man sie mit einer Erkältung nicht besucht… Wolf Dieter Storl, schreibt:“ Der beste Schutz vor Virusinfektionen ist ein starkes Immunsystem. Dazu gehört Bewegung, Sauerstoff, Schlaf, Sport, vitaminreiche Ernährung, Geselligkeit, Freude, Lachen, Singen und vor allem Liebe und Berührungen. Leider bekommen wir seit längerem empfohlen oder angeordnet, diese Dinge nicht zu tun. Warum?

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  2. @Günter Schmitz

    Herr Schmitz, nicht ohne Grund ist die Voraussetzung für das Praktizieren als Arzt ein jahrelanges Studium. Medizinisches Wissen ist für Sie als Laien wahrscheinlich nicht so leicht durchschaubar. Allerdings wurde in ihrem zitierten NTV-Beitrag das „Problem“ eigentlich sehr gut und verständlich erläutert.

    Ich wiederhole den Inhalt des dort Gesagten daher nochmals:

    1. Die Impfung von Biontech wird in zwei Dosen verabreicht. Erst nach der zweiten Dosis ist ein praktisch vollständiger Schutz von (94 – 95 %) erreicht. Nach der ersten Dosis wird nach den vorliegenden Studiendaten ein Schutz von ca. 50 % erwartet. Die alten Leute waren erst – einmal! – geimpft worden.

    2. Die Antikörperbildung braucht auch Zeit (ein paar Tage nach jeder Dosis. Eine Infektion bzw. ein Ausbrauch von Krankheitssymptomen ist daher theoretisch möglich, weil der Körper erst Zeit für die Vorbereitung den Schutz braucht. Sie fahren ja auch nicht mit einem Auto durch den Regen, das erst vor einer halben Stunde frisch und nass lackiert wurde.

    3. Die Studien wurden danach ausgewertet, ob die Teilnehmenden Symptome entwickelt haben. Es ging – nicht! – darum zu prüfen, ob die Impfung einen Schutz vor der Infektion liefert (das wäre zu aufwändig zu beobachten). Das Wichtigste ist nämlich zuerst der Schutz vor einem schlimmen Krankheitsverlauf.

    4. Es ist möglich, dass kurz vor oder nach der Impfung im Altersheim eine Infektionswelle stattgefunden hat.

    Wichtig ist nun in diesem Falle alleine die Frage, ob die erste Impfdosis schon ausreicht, dass genügend Antikörper gebildet wurden,um einen schlimmen Krankheitsverlauf zu verhindern.

    Wünschenswert wäre noch, dass die Impfung nach der ersten, bzw. zweiten Dosis ein Weiterverbreiten der Infektion verhindert. Das werden erst Verlaufsstudien in den nächsten Wochen und Monaten zeigen.

    Fazit:

    Wenn Sie schon Quellen nennen, sollten Sie auch die Inhalte so wiedergeben, wie sie dort gemeint waren und nicht ins Gegenteil verkehren, nur weil’s Ihnen gerade so in den Kram passt. Sie dürfen Impfgegner sein, aber wenn Sie hier „missionarisch“ tätig sein wollen, sollten Sie sich nicht mit Ihren Argumenten lächerlich machen.

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    1. Es ist durchaus möglich,das Menschen durch die Impfung infiziert werden.Es wird sich noch zeigen ob die Personen erkranken oder nicht.Auch nach der zweiten Impfung besteht die Möglichkeit,das Personen Infektiös sind und das Virus verbreiten.Um den Verlauf der Impfung nachzuvollziehen,müsste täglich ein PCR Test gemacht um eine nachprüfbare Entwicklung zu dokumentieren.Das geschied nicht.Und noch etwas,mir war der Hausarzt lieber,der auf sein Gefühl und seine Erfahrung gehört hat und nicht auf das,was in kürzester Zeit und erheblichen politischen Druck mit heisser Klinge entwickelt wurde.Es enstehen Fehler,weil Menschen involviert sind.Es wird gezaubert,weil Geld im Spiel ist.Das beste Studium nütz nichts wenn der gute Menschenverstand verloren gegangen ist.In der heutigen Zeit sind viele Führungskräfte aus allen Sparten nur noch überheblich und Gewinn orientiert.Schauen sich das Gesundheitswesen an,das von Bürokraten aus der Ärzteschaft kaputt gespart wurde.

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      1. @Volksschüler ohne Studium

        „Es ist durchaus möglich,das Menschen durch die Impfung infiziert werden.“

        – Absoluter Quatsch, aber ich versuche es Ihnen nicht mehr zu erklären, weil das eh sinnlos wäre.

        „Es wird sich noch zeigen ob die Personen erkranken oder nicht.“

        – Nach der zweiten Impfdosis besteht für nur noch ca. 4 % der Geimpften das Risiko einen schweren Verlauf zu erleiden.

        „Auch nach der zweiten Impfung besteht die Möglichkeit,das Personen Infektiös sind und das Virus verbreiten.“

        – Ja. Das haben wir schon durchgekaut. Diese Frage war auch nicht strittig.

        „Um den Verlauf der Impfung nachzuvollziehen,müsste täglich ein PCR Test gemacht um eine nachprüfbare Entwicklung zu dokumentieren.“

        – Wiederum Quatsch. Es geht um die Antiköperbildung und nicht um die Infektion. Die Antikörperbildung wird nicht durch den PCR-Test nachgewiesen. Eine möglich weiterhin bestehende Infektiosität wird sich automatisch zeigen.

        „Und noch etwas,mir war der Hausarzt lieber,der auf sein Gefühl und seine Erfahrung gehört hat und nicht auf das,was in kürzester Zeit und erheblichen politischen Druck mit heisser Klinge entwickelt wurde.“

        – Ich bevorzuge Ärzte, die mit Wissen und aufgrund von verlässlichen Daten ihre Erfahrung walten lassen.

        „Es enstehen Fehler,weil Menschen involviert sind.Es wird gezaubert,weil Geld im Spiel ist.Das beste Studium nütz nichts wenn der gute Menschenverstand verloren gegangen ist.“

        – Ich wünsche Ihnen, dass sie nie ernsthaft erkranken, bzw. hoffe, dass, wenn es doch passieren sollte, ihr „gesunder Menschenverstand“ nicht die Art der Behandlung beeinflusst.

        „In der heutigen Zeit sind viele Führungskräfte aus allen Sparten nur noch überheblich und Gewinn orientiert.Schauen sich das Gesundheitswesen an,das von Bürokraten aus der Ärzteschaft kaputt gespart wurde.“

        – Das hat übrigens nichts mit den Impfungen zu tun. Aber wenn Sie hier noch ein paar Emotionen loswerden wollen … nur zu.
        Übrigens: Für das kaputtgesparte Gesundheitswesen ist nicht die Ärzteschaft verantwortlich. Die Ärzteschaft leidet nur darunter, ist aber nicht ursächlich dafür.

        Die von Ihnen angeprangerten Führungskräfte, z.B. aus der Gesundheitssparte, verlieren aktuell gerade viel Geld durch die Krise, da die Krankenhäuser nicht mehr rentabel sind.

        Und wer sagt Ihnen das alles: Ein nichtstudierter Mensch :-)

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    2. Schauen sie nach Norwegen,beachten sie die Puplikationen des Paul-Ehrlich Institut“auf keinen Fall mit dem Impfungen zu tun“ „Nicht möglich“ „dumme Zufälle“ Meiner Meinung nach ,sind die,die Nebenwirkung(bis zum Tod),des Impfstoffes leugnen und verharmlosen die wirklichen „Convidioten“

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    3. Nur bei 4% der Geimpften besteht das Risiko eines schweren Verlaufs???? Das sind bei ca 60.000.000 zu impfenden Bundesbürger 2.400.000 Menschen.Ähm finden sie das erstrebenswert? Bis 3.Quartal geimpft,soviel Intenivbetten in Deutschland gibt es nicht.

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      1. Herr Schmitz, langsam wird’s mit Ihren Kommentaren aber oberpeinlich? Ein schwerer Verlauf einer Covid-Erkrankung ensteht nicht durch die Impfung. Was für einen blödsinnigen Vergleich stellen Sie denn an? Das ist absoluter Unsinn, dass 4 % der Geimpften auf der Intensivstation landen. Wenn etwas einen auf die Intensivstation befördert ist es Covid und nicht die Impfung.

        Vielleicht sollten Sie sich mal etwas mit dem Gedanken beruhigen, dass Sie nicht zur Impfung gezwungen werden. Wenn Sie das für gefährlich halten, dann ist es halt Ihre Meinung, die ich zwar für Blödsinn halte, aber die Sie trotzdem äußern dürfen. Sie müssen es halt ertragen, dass es Millionen Menschen gibt, die anderer Meinung sind, sich vernünftig verhalten und sich selbstverständlich impfen lassen. Also stellen Sie die Schnappatmung ein.

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    4. Sehr geehrter“Ausgewandert“ Auch wenn es in Ihr Weltbild nicht passt jetzt nochmal:Geimpfte Menschen können infektiös sein und andere Menschen anstecken können.Nach heutigem Stand der Wissenschaft geht die Wirkung der Impfung nach 5-8 Monaten zurück.Ich atme immer Ruhig und schlafe wie ein „Engel“Das hier sind Gedanken zu dem Thema und wenn Ihnen das Probleme bereitet,dann blenden sie das doch einfach aus bitte.Sie wissen doch bestimmt auch das Millionen Menschen zur Zeit gar nicht geipft werden dürfen,auch wenn genügend Impfstoff zur Verfügung stehen würde.Wie würden Sie denn mit diesen Menschen umgehen?Nur interesse halber.

  3. So, viele Pflegekräfte haben also Angst vor möglichen negativen Langzeitwirkungen der Impfung, aber … interessanterweise sind die Ärzte längst nicht so zimperlich. Die Mediziner (zumindest der Großteil davon)haben im Studium wohl sehr gut aufgepasst, wenn es um die Geschichte des Infektionsschutzes ging. Überhaupt: Ich habe genügend über massive negative Langzeitwirkungen einer Corona-Infektion gelesen,um mich klar und bewusst für die Impfung zu entscheiden. Kenne auch schon einige Geschichten aus Freundes- und Bekanntenkreis, die zwar nicht wegen der Corona-infektion im Krankenhaus gelandet sind, aber ganz schön mit der Erkrankung zu kämpfen hatten (junge Leute wohlgemerkt)

    Einen Vorteil hat ja die Paranoia, die manche bezüglich der Impfung schieben: Es gibt dann mehr Impfstoff und schnellere Impftermine für die Menschen, die wissen, dass Impfungen eine segensreiche Errungenschaft der Medizin sind.

    Frei nach Neil Armstrong: Ein kleiner Pieks für einen Menschen, aber ein großer Schritt für die Menschheit.

    In diesem Sinne: Bleibt gesund

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  4. Der Inzidenz Wert liegt aktuell bei 204,4. Das ist der Dritt höchste Wert in Hessen. Meiner Meinung nach müsste die arbeitende Bevölkerung sofort geimpft werden. Die Menschen die mit anderen Menschen viel Kontakt haben. Sonst gibt es in naher Zukunft immer mehr Tote und Insolvenzen. Gerne würde ich mich sofort impfen lassen, da ich viel mit Menschen zu habe habe ich aufgrund vom Alter an letzter Stelle dran komme. Vorher kommen noch die lieben Flüchtlinge dran. Wird alles gut. Danke an die Politik für die hervorragende Arbeit. Ihr seid echt spitze 😂

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  5. Leider fallen Behinderteneinrichtungen in dieser Pandemie ständig durchs Raster. Als wenn es sie gar nicht geben würde…. sei es wegen Masken, Schutzanzüge, Schnelltests und jetzt auch Impfungen… Soll es wie in den Altenheimen enden?

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    1. An alle Zweifler, „Impfangsthasen“, Pandemie-Leugner: Was gibt’s eigentlich für eine echte Alternative zum Impfen?
      Ein Leben in Angst, Vorsicht, AHA-Regeln, Mundschutz, großen Gefahren für Gesundheitssystem und Wirtschaft sowie Einschränkungen des öffentlichen und Privaten Lebens? Die (Langzeit-)Folgen einer NICHT-Impfung können Sie sich tausendfach bei Betroffenen Menschen ansehen und erfragen. Diese sind nämlich ein viel höheres und ein enorm unabsehbares Risiko im Vergleich zur Impfung. Hierbei geht es um Wahrscheinlichkeiten und hier sieht es wohl so aus, dass das Risiko einer Erkrankung mit Covid-19 deutlich höher zu bewerten ist.
      Was glauben Sie, wie lange wir (die Gesellschaft), unser Gesundheits- und Wirtschaftssystem diese Lage noch (er)tragen können? Auch Sie werden diese Folgen spüren, in allen Bereichen des Lebens und im Portemonnaie.

      Ich möchte die Chance auf ein wieder weitgehend normales Leben in ihrem Nutzen deutlich höher bewerten, als die potentiellen Risiken der Impfung (welche überhaupt? Gibt es konkrete Besorgnisgründe?).

      Und wenn es damit nun immernoch nicht reicht, um die Skepsis zu überdenken – Tun Sie es doch bitte für Ihre Lieben und andere Menschen, die sich jeden Tag den Gefahren aussetzen und für die, welche eine hohe Gefahr für schwere Verläufe haben und verhalten sich damit solidarisch.

      MfG und bleiben Sie gesund.

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      1. Glauben sie wirklich im ernst,das es das war???? Was grade geschied ist nur der Anfang,die Mächtigen sind auf den Geschmack gekommen und reagieren jetzt schon mit Verordnungen(Die sie selber nicht einhalten)am Gesetz,am Bundestag vorbei.Lesen sie doch mal zwischen den Zeilen,die „neue Mutation“ bereitet jetzt überraschend grosse Sorgen(der Impfstoff wird modifieziert).Der Chef der Deutschen Bank“Deutschland wird dauerhaft Maske tragen wie in Japan“ Seihen sie doch nicht naiv,was jetzt kommt ist nur noch Wahlkampf Getöse.Leere Versprechungen,ein grosser Teil der Bevölkerung,spürt die Wirtschaftlich folgen schon massiv,Sie haben recht,das die die bis jetzt weich gefallen sind noch hart aufschlagen werden.Ein Teil der deutschen Bevölkerung,ist immer gesprungen,wenn man es Ihnen „nahe gelegt“ hat.Das Aha wird nicht mehr verschwinden“nach der Pandemie ist vor der Pandemie“

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      2. Schauen sie Ntv oder den Wdr? Sicher keine Querdenker Medien.Da wird heute berichtet das in Altenheimen, in denen die Bewohner und Personal ende Dezember gegen Covid geimpft wurden,an Corona erkrankt sind,auch vorher negativ Getestete.Es kann sich ja jeder denken,welche Auswirkungen,das auf hochbetagte Menschen haben kann.Im Kreis Warendorf wurden die Impfungen abgebrochen.Ich denke doch,das das den Verantwortlichen im Kreis Vogelsberg bekannt ist und das sie geeignet darauf reagieren.

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