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Klimaschutz auch ein Anliegen der regionalen Unternehmen„fairnetzt – Hessen Mitte“ – klimafairein gründet Unternehmensnetzwerk

VOGELSBERG (ol). In einer neuen Initiative namens „fairnetzt – Hessen Mitte“ haben sich Unternehmen aus verschiedenen Branchen zusammengeschlossen, um gemeinsam zum Klimaschutz beizutragen. Die Gründung des Unternehmensnetzwerks wurde kürzlich bei einem Treffen auf dem Hoherodskopf gefeiert. Die Mitgliedsfirmen setzen sich für die Reduzierung ihres ökologischen Fußabdrucks ein und wollen gemeinsam eine enkeltaugliche Zukunft gestalten.

Klimaschutz ist schon längst ein Thema, das alle Teile der Gesellschaft betrifft, alle Altersklassen, alle Arbeitsbereiche und gesellschaftlichen Einrichtungen. Aus diesem Grund ist es ein Markenkern des klimafaireins, sich in allen Sparten zu beteiligen: Klimabildung, breit angelegte Klimaschutzaktivitäten, Baumpflanzaktionen, fairkaufsladen, Öffentlichkeitsarbeit in den sozialen Medien und ständige Vernetzung spielen bei den 850 Mitgliedern eine große Rolle. Nun erreichten sie mit der Gründung eines Unternehmensnetzwerks einen weiteren wichtigen Meilenstein, berichtet der Verein in einer Pressemitteilung.

„Gerade Unternehmen seien zum einen Multiplikatoren für einen bewussten Umgang mit dem Klima“, sagt Dr. Thorsten Reichel, Vorsitzender des klimafaireins. „Zum anderen gibt es hier auch oft viel Potenzial, das Klima aktiv zu schützen. Wir wollen beide Möglichkeiten nutzen.“ Und das wollten mit ihm und seinen Mitstreitern vom Verein an die vierzig Unternehmen der Region, die sich vor wenigen Tagen in der Vulkanhütte auf dem Hoherodskopf trafen.

Unter dem neuen Namen „fairnetzt – Hessen Mitte“ tun sich ab sofort Unternehmen aus den verschiedensten Branchen zusammen, heißt es: Finanzdienstleister, IT, Immobilien, Marketing, Produktion und Vertrieb, Tourismus, Dienstleistungen und viele mehr konnten von den Zielen des klimafaireins überzeugt werden. Sie haben ihre symbolischen Händeabdrücke hinterlassen und damit kundgetan, dass sie künftig zum Netzwerk gehören: „Wir machen mit“, steht hinter dieser Idee. „Wir wollen den ökologischen Handabdruck vergrößern und den ökologischen Fußabdruck, also die CO2-Emissionen, die wir hinterlassen, reduzieren“, verkünden die mitwirkenden Unternehmen. Zur Erklärung: Der ökologische Handabdruck steht für die Aktivitäten einer Person oder Einrichtung, die nicht nur die eigenen Umweltauswirkungen, sondern auch jene anderer Personen verringern, heißt es.

In kurzen, aber prägnanten Grußworten drückten auch Prominente wie Willi Weizel („Willi will‘s wissen“), Harald Lesch („Leschs Kosmos“), Florian Weiß (Journalist, ZDF), Gabriel Baunach (Autor von „Hoch die Hände, Klimawende“) ihre ganz persönliche Unterstützung des Vereins und insbesondere dieser Aktion aus.

Dreimal jährlich wollen sich die Chefs und Chefinnen der beteiligten Unternehmen ab sofort treffen. Ihre Ziele: Sie wollen für eine moderne, innovative und lebenswerte Zukunft arbeiten, heißt es. Im Vordergrund dieser Aktivitäten sollen Austausch und Vernetzung stehen, die Minimierung des CO2-Fußabdrucks, die Förderung des regionalen Klimaschutzes und die Übernahme von Verantwortung für eine enkeltaugliche Zukunft.
Interessierte Unternehmen sind eingeladen, sich dem Netzwerk jederzeit anzuschließen. Ansprechpartnerin beim klimafairein ist Heike Ruppel (heike.ruppel@klimafarein.de). Das nächste Treffen findet am 19. April bei der Firma SNOOK in Frankfurt statt.
Allgemeine Informationen zum klimafairein findet man unter www.klimafairein.de.

Ein Gedanke zu “„fairnetzt – Hessen Mitte“ – klimafairein gründet Unternehmensnetzwerk

  1. Unser Klima auf der Erde geht jeden Tag ein Stück mehr den Bach hinab. Was die großen nicht schaffen können die kleinen nicht richten . Das ist eine Illusion mit unserem Wirtschafts System ist es nicht möglich den Untergang aufzuhalten wer Augen hat kann es so er will jeden Tag sehen.

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