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15 Ehrenamtliche absolvieren insgesamt 40 Stunden Ausbildung für Kinder- und JugendfeuerwehrwarteErfolgreiche JuLeiCa-Ausbildung bei der Feuerwehr in Lauterbach-Sickendorf

SICKENDORF (ol). In Lauterbach-Sickendorf fand kürzlich die JuLeiCa-Ausbildung für 15 Teilnehmer statt, darunter 13 neue Jugendleiteranwärter und zwei Auffrischer. Die Ausbildung umfasste insgesamt 40 Stunden an zwei Wochenenden und wurde vom Jugendamt des Vogelsbergkreises unterstützt.

Die Jugendleitercard ist ein amtlicher Ausweis, der in Deutschland für ehrenamtliche
Mitarbeiter in der Jugendarbeit ausgestellt werden kann. Diese ist beispielsweise auch die Voraussetzung für Kinder- und Jugendfeuerwehrwarte, berichtet die Vogelsberger Zeitung in einer Pressemitteilung.

Vor kurzem fand der zweite Teil dieser Ausbildung im Lauterbacher Stadtteil Sickendorf statt. Gary Decher, Stadtjugendfeuerwehrwart der Freiwillige Feuerwehr Lauterbach erläuterte: „Wir haben insgesamt 15 Teilnehmer, davon 13 neue Jugendleiteranwärter und zwei Auffrischer, die die Jugendleitercard schon erworben haben.“ Der Vorstand der
Stadtjugendfeuerwehr habe mit dem Jugendamt des Vogelsbergkreises zusammen das Konzept entwickelt. In der Regel finde diese Ausbildung am Jugendausbildungszentrum in Marburg-Cappel statt. „Wir haben für uns in den Reihen beschlossen, dass wir es den Jugendwarten so leicht wie möglich machen wollen und deswegen den Ort in Lauterbach-Sickendorf gewählt“, so Decher, der sich beim Löschzug Lauterbach-West für die  Unterkunft bedankt und natürlich auch beim Vogelsberger Jugendamt in Vertretung von Hanna Müller und Thomas Luft, die alles organisiert und die Gruppe durch die 40 Stunden an zwei Wochenenden begleitet hatten.

„Die Jugendleitercard gibt uns bestimmte Anhaltspunkte, wie man mit Kindern und Jugendlichen umgeht, insbesondere mit Rechten und Pflichten“, erklärt Decher. Grundsätzlich solle die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen Spaß machen. Dabei soll auch das Hintergrundwissen wie beispielsweise das Thema Aufsichtspflicht oder Kindeswohlgefährdung vermittelt werden, erklärt Hanna Müller. An zwei Wochenenden, jeweils von Freitag bis Sonntagnachmittag in insgesamt 40 Stunden haben die Ehrenamtlichen an dieser Ausbildung teilgenommen. „In unserem Bereich bereiten wir die Kinder und Jugendlichen für den späteren Einsatzdienst in der Feuerwehr vor. In der Kinderfeuerwehr geschieht dies noch auf spielerische Art und Weise, in der Jugendfeuerwehr wird es dann schon technischer. Wir erhoffen uns dadurch, dass wir die Einsatzabteilungen der ehrenamtlichen Feuerwehr aufrechterhalten“, so Gary Decher.

Auch die Feuerwehren haben zunehmend mit Nachwuchsproblemen zu kämpfen.  „Corona hatte es auch nicht leicht gemacht, wobei wir hier und da positive Resonanzen hatten, indem wir sogar einen Zuwachs zu verzeichnen hatten. Aber im Allgemeinen ist die Nachwuchsproblematik auch in unseren Reihen zu spüren“, resümiert Decher.

Fotos: Vogelsberger Zeitung

2 Gedanken zu “Erfolgreiche JuLeiCa-Ausbildung bei der Feuerwehr in Lauterbach-Sickendorf

  1. Die Nachwuchsprobleme haben schon ihren anfang bei dieser Ausbildung zum Jugendleiter 40 Std. von Freitag bis Sonntag und das 2 mal und dann noch nach Marburg . Das können sich nur Menschen ausdenken die von tuten und blasen keine Ahnung haben.

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