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Kursfahrt mit vielfältigem Programm von Politik bis GeschichteSchüler der Albert-Schweitzer-Schule entdecken Berlin

ALSFELD (ol). Schülerinnen und Schüler der Albert-Schweitzer-Schule aus Alsfeld unternahmen eine spannende Kursfahrt nach Berlin. Dabei erkundeten sie politische Themen im Bundestag, erlebten die Geschichte im Stasigefängnis Hohenschönhausen und genossen kulturelle Ausflüge in die Hauptstadt.

„Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin“ – unter diesem Motto machten sich laut einer Pressemitteilung etwa dreißig Schülerinnen und Schüler der Albert Schweitzer Schule von Alsfeld aus auf den Weg in die Hauptstadt. Auf die Mitglieder der Politik-und-Wirtschaft-Kurse des diesjährigen Abiturjahrgangs warteten dabei echte Großstadtgefühle.

Die Lehrkräfte Lukas Raatz und Alexander Möller hatten hierfür ein vielfältiges Programm ausgearbeitet. So nahmen sie unter anderem gemeinsam an einer Führung von „LobbyControl“ teil. Dabei konnten sie anhand von Beispielen vor Ort viel darüber lernen, wie Lobbyisten arbeiten und welche Gefahr dies für politische Entscheidungen mit sich bringen könne.

Passend zu den Inhalten der PoWi-Kurse besuchte die Gruppe den Bundestag im Rahmen eines Vortrags auf der Tribüne des Plenarsaals. Anschließend konnten die Schülerinnen und Schüler bei einem persönlichen Gespräch mit dem heimischen Bundestagsabgeordneten Felix Döring (SPD) neue Eindrücke zu dem Alltag eines Abgeordneten sammeln, wie es hieß. Döring stellte sich dabei unter anderem Fragen zu Themen wie der Ausschussarbeit, der Cannabislegalisierung und möglichen Wegen in die Politik. „Durch das Gespräch konnten wir einen Blick hinter die Kulissen der Arbeit im Bundestag werfen. Das war sehr spannend“, so eine Schülerin abschließend.

Besonders interessant für die zukünftigen Abiturienten war zudem ein Besuch im ehemaligen Stasigefängnis Hohenschönhausen. Bei einer von Zeitzeugen geleiteten Führung durch das Gefängnisgebäude wurde den Teilnehmenden das dort verübte Unrecht und Leid bewusst, zudem konnten sie mehr über den Umgang mit politischen Oppositionellen und Journalisten zur Zeit der DDR lernen, hieß es.

Schnell wurde den Besuchern also klar: Berlin hat viel zu bieten. Daher nutzten sie die freie Zeit, um eigene Ausflüge zu unternehmen. Während manche Interessierte gemeinsam Kunstaustellungen bestaunten, warfen andere im Planetarium einen Blick auf die Sterne und wieder andere machten einen Spaziergang zwischen East Side Gallery und Spree.

Die Gruppe ließ die Abende in der Großstadt gern gemeinsam ausklingen und das Erlebte Revue passieren. So konnten die Schüler im Rahmen dieser Kursfahrt nicht nur die Hauptstadt besser kennenlernen, sondern auch nochmal die Gemeinschaft stärken, bevor auf sie in etwa einem Monat die erste schriftliche Abiturprüfung wartet, so hieß es abschließend.

Foto: Möller

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