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Sandra Buhl zu Gast auf dem Sportpresseball - Frank Galfe gleich zwei Mal der Retter in der NotDer rote Faden auf dem roten Teppich

ALSFELD (akr). Für Sandra Buhl aus Alsfeld ging vor Kurzem ein Kindheitstraum in Erfüllung: zwischen zahlreicher Prominenz war sie zu Gast auf dem 38. Sportpresseball in der Alten Oper in Frankfurt. Dafür musste zuvor natürlich das perfekte Outfit her – und das verschaffte ihr kein anderer als Lookbauer Frank Galfe, der den “roten Faden” auf den roten Teppich holte.

“Frank Galfe ist mein Retter in der Not”, lächelte Sandra Buhl, während sie gemeinsam mit ihrer Tochter im Campus bei Galfes stand. Sie wusste genau, wenn ihr jemand in Sachen perfektes Outfit helfen kann, dann ist es der Designer und sein Team aus der Schellengasse. Für Sandra Buhl sollte nämlich ein Kindheitstraum in Erfüllung gehen. Schon von klein auf träumte sie, über den roten Teppich beim Sportpresseball zu flanieren, zwischen hoher Prominenz einen unvergesslichen Abend zu verbringen – und dank ihrer Familie ist das jetzt möglich.

“Mein Schwager ist Kardiologe in Bad Nauheim, meine Schwester ist jedes Jahr mit ihm auf diesem Ball. Ich habe schon öfter angeboten, dass wenn meine Schwester nicht können, ich einspringen würde”, lachte die Alsfelderin. Nun, ihre Schwester sollte zwar wie gewohnt mit ihrem Mann auf den Ball gehen, aber auch Sandra wurde am Samstagabend in der Alten Oper in Frankfurt erwartet: sie war als Begleitung eines Freundes ihres Schwagers eingeladen. Es gab allerdings ein Problem: der Streik der Lufthansa. “Meine Begleitung, ein renommierter Fotograf, sitzt aktuell noch in Bolivien fest”, erzählte sie. Sollte ihr Traum vom Sportpresseball dadurch wirklich platzen?

Sie sind schon lange befreundet, deshalb wusste Sandra, dass sie bei Frank Galfe das passende Outfit findet.

Doch Sandra hatten in diesem Moment überhaupt keine Zeit, sich über das “was wäre wenn” Gedanken zu machen, denn es stand noch eine ganz wichtige Sache im Raum: was sollte Sandra Buhl auf dem Ball tragen? Für Frank Galfe stand schnell fest, es sollte das Abendkleid aus der Schlüsselstückkollektion werden und auch Sandra Buhl war begeistert, als sie den Vorhang der Umkleidekabine öffnete und sich in dem eleganten, stilvollen Schlüsselstück im Spiegel betrachtete. “Ich vertraue Frank und seinem Team blind. Ich bin hier gut aufgehoben”, lächelte sie und lief mit langsamen Schritten im Campus auf und ab.

Das passende „Obendrauf“ gesucht

Die Frage nach dem Kleid war damit schnell geklärt, doch auch das “obendrauf” muss stimmen – und das fiel Lookbauer Frank Galfe sichtlich schwer. Aber nicht etwa, weil er nicht wusste, wie er den Look abrunden soll. Nein, Frank Galfe weiß genau, wie er das Kleid und Sandra richtig in Szene setzt. Das “Problem” war vielmehr, dass alle Jacken und Mäntel, die in Frage kamen, an Sandra einfach wunderschön aussahen.

Immer wieder wurden die Jacken getauscht und unter den strengen Blicken des Designers von allen Seiten begutachtet. Clean und straight oder doch der knallige Eyecatcher aus Brokat? Frank Galfe verschränkte die Arme, betrachtete das Outfit, nahm sich eine kurze Bedenkzeit. “Das ist einfach harmonischer, vor allem durch den Akzent der Geschichte. Sandra, du bist eine Wurzel von hier”, lächelte Galfe. Gemeint war der passende Mantel aus der Schlüsselstückkollektion. Eine wichtige Sache darf aber nicht fehlen: der rote Faden, der sich in der gesamten Kollektion wiederfindet und der eine ganz persönliche Bedeutung für den Designer hat. Sandra Buhl trägt ihn als Gürtel, gibt dem klassisch-eleganten Look ein farbiges Highlight.

Der rote Faden darf nicht fehlen.

Szenenwechsel, zwei Tage später. Endlich war es so weit, der Tag war gekommen, an dem für Sandra Buhl ein Kindheitstraum in Erfüllung ging – und das obwohl es ihre Begleitung, der Fotograf, nicht rechtzeitig nach Deutschland schaffte. Fast hätte ihr Traum zu platzen gedroht, wäre da nicht Frank Galfe gewesen. Der Retter in der Not und das bereits zum zweiten Mal. Trotz seines prall gefüllten Terminkalenders hatte sich der Lookbauer bereit erklärt, die Alsfelderin zu ihrem Traum-Ball zu begleiten. Gemeinsam verbrachten die Beiden einen unvergesslichen Abend zwischen Prominenz und Glamour, repräsentierten ihre Heimat Alsfeld gleich mehrfach, brachten den roten Faden auf den roten Teppich. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann tanzen sie noch heute…

7 Gedanken zu “Der rote Faden auf dem roten Teppich

    1. Notizen aus der Provinz. Modedesigner Galfe kann ja seinen Schöpfungen nach Belieben rote Fäden verpassen. Aber roter Faden für den roten Teppich? Ein Mensch, der dem Gewese um Luxus und künstlerische Inspiration eher fern steht, sieht da bestenfalls einen roten Fussel. Peinlich genug, wenn da eine „Wurzel von hier“ wichtigtuerisch die Öffentlichkeit sucht und sich vor der Kamera wie ein Christbaum schmücken lässt. Nur weil man auf der familiären Ebene jemanden kennt, der jemanden kennt und so die Chance erhalten hat, „zwischen zahlreicher Prominenz“ auf dem Sportpresseball in Frankfurts Alter Oper „zu flanieren“, muss man nicht so einen Wind machen. Ich gönne ja jedem sein Vergnügen. Aber für „Wurzeln von hier“, einschließlich Designer, wirkt das Ganze doch reichlich überambitioniert. Fussel bleib auf deinem Teppich!

  1. Es ist schon erstaunlich über welche wirklich unwichtigen Dinge ein so traumatisierter Artikel geschrieben wird. Schön das Herr Galfe Frau Buhl ihr Problem lösen konnte, was wäre sonst passiert, ohje ohje.
    Es gibt doch echt Wichtigeres über was man berichten könnte!

  2. Die strengen Blicke des Designers, uijuijuijitsu! Und dann dieser herrliche Satz: „Fast hätte ihr Traum zu platzen gedroht“. Gut dass es nicht so weit kommen gemusst hat. Denn da gab’s ja noch den „Lookbauer Frank G.“, den jeder sofort am randvollen Terminkalender erkennt. Die Rettung für jeden und jede, der/die mit einem verpeilten Fotografen durch den Glamour jettet. Und nicht nur das! Look-Bauer bringt mich drauf (der meistbeschäftigte Lookbauer hat oft die fettesten Ideen, dümmsten Kartoffeln oder was auch immer!). Aber wo die Landwirtschaft nix mehr abwirft und der Tourismus stagniert, bringt vielleicht die Mode neuen Schwung in verschlafene Landstädte. Beispiel Duisburg-Marxloh. Ja, jetzt nicht das: https://www.prosieben.de/tv/taff/video/201715-no-go-area-duisburg-marxloh-ist-die-kriminalitaet-wirklich-so-schlimm-clip, sondern das: https://youtu.be/owP_BcqDzY0?t=45. Das neue Alsfeld-Marxloh – Kreativität statt Kriminalität! Blaukraut bleibt Blaukraut und Brautkleid Brautkleid. Warum nicht mal ein Internationales Kartoffel-Blaukraut-Brautmodenzentrum in Oberhessen? So, ich geh jetzt zum Strohpresse-Ball und geb da meinen Senf zu

    sichtlich schwer. Aber nicht etwa, weil er nicht wusste, wie er den Look abrunden soll. Nein, Frank Galfe weiß genau, wie er das Kleid und Sandra richtig in Szene setzt. Das “Problem” war vielmehr, dass alle Jacken und Mäntel, die in Frage kamen, an Sandra einfach wunderschön aussahen.

    Immer wieder wurden die Jacken getauscht und unter den strengen Blicken des Designers von allen Seiten begutachtet. Clean und straight oder doch der knallige Eyecatcher aus Brokat? Frank Galfe verschränkte die Arme, betrachtete das Outfit, nahm sich eine kurze Bedenkzeit.

  3. Wer den Rummel braucht …
    Ich bin gegen den Kommerz, gehe lieber ins Stadion, statt auf den Sportpresseball. Da brauch ich auch keinen Ratschlag von Modedesignern zu. Ich ziehe einfach das Trikot an und freue mich auf die Bratwurst mit Senf!

    1. Und diesen gibst du dann unqualifiziert zu anderen Sachen ab.
      Du bist gegen Kommerz und gehst ins Stadion? Heldenhaft!

      1. @ Ein Held 29.11.2019, 8:46 Uhr:
        Schon mal im Stadion gewesen? Sicherlich nicht, bei Deinem unqualifizierten Kommentar! Wenn ja, dann höchstens nur bei der Klatschpappenfraktion.
        Wir können uns gerne mal im unteren Stehplatzbereich über das Thema Kommerz im Stadion unterhalten. Du darfst sogar mal einen Bengalo halten. ?
        Dann sehen wir weiter …

        Ansonsten bitte auf der Couch vorm Fernseher sitzen bleiben. Danke!

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