Das LuWiA. Foto: privat/Archiv

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Mehrere Millionen Euro teure Einrichtung für „Leben und Wohnen im Alter“Luwia-Projekt in Romrod: Mieter SozioVita steigt aus

EXKLUSIV| ROMROD (jal). Paukenschlag in Romrod: Der Mieter für die Einrichtung „Leben und Wohnen im Alter“, kurz Luwia, steigt aus dem Projekt aus. Wie OL aus gut informierten Kreisen und mehreren Quellen erfuhr, hat der vorgesehene Betreiber SozioVita gGmbH eine entsprechende Absage gegenüber der Stadt Romrod ausgesprochen.


Am Donnerstagabend soll wie man hört plötzlich reges Treiben im Romröder Rathaus geherrscht haben – und das, obwohl sich die Hausherrin, Bürgermeisterin Dr. Birgit Richtberg, zurzeit im Urlaub befindet. Es könnte das gewesen sein, was man gemeinhin als Krisensitzung bezeichnet. Aus der Romröder Stadtpolitik heißt es inzwischen, es habe keine Krisensitzung gegeben. Doch spätestens jetzt herrscht Aufregung in Romrod. Denn es ist etwas nach außen gesickert, dass bis dahin wohl eigentlich niemand hätte wissen sollen: Der Betreiber des Seniorenwohnprojekts Luwia, dem ewigen Zankapfel der Romröder Politik, hat dem Vernehmen nach die Reißleine gezogen und ist ausgestiegen. Eine entsprechende Erklärung in schriftlicher Form, die unserem Magazin gegenüber als „rechtsverbindlich“ bezeichnet wurde, wurde der Stadt Romrod nach OL-Informationen ausgehändigt.

Bürgermeisterin Richtberg war für ein Statement sowohl am Donnerstagabend als auch am Freitagvormittag nicht zu erreichen und auch Katja Diehl, die Chefin von SozioVita und Kompass Leben, war nicht erreichbar. Romrods Stadtverordnetenvorsteher Udo Kornmann wollte am Freitagvormittag kein Statement abgeben, sagte aber gegenüber Oberhessen-live: „Es ärgert mich, dass wir im Ältestenrat jemanden haben, der mit vertraulichen Informationen anscheinend anders umgeht, als man eigentlich sollte“. Das, so Kornmann, dürfe man durchaus schreiben.

Erster Stadtrat Matthias Heller, Vertreter der Bürgermeisterin, wollte die Meldung am Freitagmorgen gegenüber OL nicht kommentieren. Er verwies auf Dr. Richtberg, die am Montag aus dem Urlaub zurück sei und gemeinsam mit Katja Diehl plane, dann ein Statement abzugeben.

Das Projekt, das eigentlich schon seit Herbst 2018 in Betrieb sein und spätestens dieses Frühjahr seine Tore öffnen sollte, sorgte seit den ersten Planungen für Streit. Während Bürgermeisterin Dr. Richtberg von Anfang an für das Projekt warb, waren beispielsweise einzelne Vertreter der SPD schon gleich zu Beginn gegen das Vorhaben – wie auch im letzten Kommunalwahlkampf mit dem damaligen SPD-Bürgermeisterkandidat Joachim Lubrich. Er stufte das Vorhaben als zu risikoreich ein.

Bis heute herrscht wegen der steten Kostensteigerungen in der Bevölkerung Uneinigkeit über die Senioreneinrichtung. Einige sagen, es seien mit Inneneinrichtung, Außenanlagen und Parkplatz Jägerstraße zehn Millionen Euro, offizielle Zahlen vom letzten Sommer sprechen von 6,3 Millionen Euro nur für den Neubau. Fakt ist aber: Das Projekt wurde stetig teurer und teurer, als es zunächst gedacht war. Größter Kostentreiber war zuletzt unter anderem die Umplanung von einer Renovierung mit Anbau zu einem reinen Neubau mit mehr Betten.

Gab es überhaupt noch einen gültigen Vertrag?

Auch über die Frage, ob es bis zuletzt überhaupt einen gültigen Mietvertrag mit SozioVita gegeben hat, herrschte Uneinigkeit. Jörg Gaudl, Chef der SPD-Fraktion im Romröder Stadtparlament, war der Ansicht, dass ein bereits abgeschlossener Vertrag keine Gültigkeit mehr habe, da die Platzzahl in der Wohneinrichtung nachträglich von 47 auf 54 Plätze ausgeweitet worden war und anders als zunächst gedacht ein kompletter Neubau entstehen sollte. Bürgermeisterin Richtberg, einst parteilos und nun CDU-Mitglied, widersprach. Der Vertrag müsse nur den neuen Gegebenheiten angepasst werden.

Dieser Streit scheint nun hinfällig zu sein, SozioVita ist aus dem Projekt ausgestiegen. Dabei sollte die Einrichtung im Frühjahr eröffnet werden. Erst kürzlich wurde es in der Bürgerinfo der Stadt Romrod beworben. „Wie in einer Familie leben Sie bei uns in 5 Hausgemeinschaften von 9 bis 12 Bewohnern – solange es geht selbstständig und aktiv“, ist dort zu lesen.

Was wird nun aus dem Gebäude, in dem der Innenausbau bereits begonnen hat? Betreibt es die Stadt Romrod selbst? Die Schottener Soziale Dienste, die sich anfangs für das Projekt interessierten, hatten nach einiger Zeit kein Interesse mehr, weil es ihnen unwirtschaftlich vorkam.

25 Gedanken zu “Luwia-Projekt in Romrod: Mieter SozioVita steigt aus

  1. Und es schrieb ein getreuer und höriger Untertan der Königin:

    Lars Sirinnja 11.01.2019 um 11:03 Uhr
    Von dem sogenannten „Paukenschlag“ wird zum Schluss nichts übrig bleiben als Geklöppel auf einer Kindertrommel. Es gab kein „reges Treiben“ am Donnerstag, es sei denn, die ohnehin längere Öffnungszeiten der Stadtverwaltung wird so bezeichnet. Der Betreiber stellte wohl unverschämte Nachforderungen. Außerdem gab es im Aufsichtsrat Veränderungen. Vertrag ist erst einmal Vertrag. Mögliche Betreiber gibt es genügend und Mieter, mit denen der Hausherr nicht kann, mit denen hat es sowieso keinen Wert. Jetzt springen erst einmal einige, die es schon immer wussten vor die Mikrofone und die OZ ist voll von unsinnigem Gesabbel. Dieses Artikelchen hier besteht aus zusammengekloppten Texbausteinen und Gerüchten.

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  2. Eingeborener

    Jetzt jubeln sie aber, die Nichtstuer, denen es am liebsten ist wenn alles

    in Ruhe steht. Dann macht man auch keine Fehler. die anderen werdens schon

    richten, wir hängen uns dann einfach dran.

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  3. Alternative Wohnprojekte für Senioren… Im Vogelsbergkreis ein Trauerspiel. Das von „Peter“ erwähnte Millionengrab in Nieder-Ohmen (https://www.giessener-allgemeine.de/regional/vogelsbergkreis/art74,462802#Mehr) ist ja nicht das einzige. Auch in Ulrichstein versuchte man, das ehemalige Feriendorf Burgblick als Wohnpark für Senioren wieder zu beleben. Den durchaus seriösen Initiatoren grätschten dann allerdings die geldgierigen Alteigentümer, ein krimineller Glücksritter, ein sich schnell wieder selbst auflösender „Bürgerverein“ und nicht zuletzt sogar der Ulrichsteiner Bürgermeister dazwischen, der eine unangemessene Kritik/Konkurrenz gegenüber der benachbarten Seniorenresidenz unterstellte und sich öffentlich von dem Vorhaben distanzierte.
    Trotzdem bleiben solche Projekte auf der Tagesordnung. Denn die Mehrzahl der Senioren möchte die letzten Jahre nicht im Pflegeheim verbringen. Und viele, die im Alltag vielleicht schon unter leichten Einschränkungen leiden, möchten ihre Selbständigkeit nicht aufgeben. Deshalb wird seitens der Kreisverwaltung auch immer wieder die Reklametrommel für alternative Senioren-Wohnprojekte (gemeint sind Alternativen zur stationären Pflege) gerührt. Man spricht von „Modellen“ und tut so, als handele es sich tatsächlich um Angebote in nennenswertem Umfang und als habe ein älterer Mensch im Vogelsbergkreis tatsächlich die Wahl zwischen Heim und Senioren-WG (siehe https://www.oberhessen-live.de/2018/01/04/jetzt-zieht-es-auch-aeltere-in-die-wg/#more-131886).
    Zusätzlich werden „Mehrgenerationenhäuser“ ins Gespräch gebracht, die aber den Älteren keine Wohnmöglichkeiten bieten und durch entsprechende Angebote ergänzt werden müssten, was aber dann nicht geschieht.
    Miet-Appartements für noch selbständig handlungsfähige Senioren innerhalb von Pflegeheimen, die als „WGs“ propagiert werden, stellen nicht die Alternativen dar, die die Generation 65 plus sucht. Sie sind erstens viel zu teuer und zweitens stimmt hinsichtlich der Bewohner die „Mischung“ nicht. Denn die „jungen Alten“ suchen eher Kontakt zu Jüngeren als zu bereits Pflegebedürftigen.
    Das „Haus Schlossblick“ in Romrod sollte nun die eierlegende Wollmilchsau werden, eine Kombination von Seniorenwohnungen, betreutem Wohnen, Tagespflegestätte, Mehrgenerationenhaus und Veranstaltungszentrum mit eigener Küche. Insgesamt ein stimmiges Konzept, aber offensichtlich nur auf dem Papier. Sätze wie „Auf Non-Profit-Basis, also ohne wirtschaftliche Gewinnziele, können in den Räumen der Begegnungsstätte und dem sich davor befindlichen Vorplatz Veranstaltungen von Vereinen und Initiativen durchgeführt werden“ sind leicht hingeschrieben, aber schwer durchzurechnen. Letztlich muss irgend ein Träger die Kostendeckung sicher stellen. Und genau daran scheint es zu hapern.
    Unterm Strich bleibt – trotz so mancher entwicklungsfähiger Projekte und Ansätze – von alternativen Wohnkonzepten mal wieder nichts übrig. Ich behaupte, dass das vor allem am Dilettantismus bzw. dem mangelnden Engagement und der Phantasielosigkeit der Kommunalpolitik liegt. Man will doch im Grunde gar keine alternativen Wohnmöglichkeiten für Senioren, sondern möglichst an den gewohnten Strukturen festhalten. Wer nicht mehr kann, kommt eben ins Heim. Und für Heimplätze sorgen Diakonie, Caritas, Arbeiterwohlfahrt oder irgendwelche Bauträger- und Betreibergesellschaften mit phantasievollen Namen und Finanzierungsmodellen. Von denen geht zwar dann mal die eine oder andere pleite. Aber das kostet ja dann nur deren Geld und das irgendwelcher betrogener Privatinvestoren. Und schon bald wird in irgendeiner anderen Gemeinde ein neues Pflegeheim-Projekt geplant. Und durch die Bauruinen der Pleiteprojekte pfeift der Wind.

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    1. Der Knackpunkt ist die vorherige Bedarfsermittlung im Einzugsbereich. Nur Ideen-basierte Baumaßnahmen sind eher kontraproduktiv , Kleine Senioren-WGs sind o.k., aber nicht mit einer teuren Heiminfrastruktur, die im Unterhalt und Amortisation für normale Menschen nicht bezahlbar ist. Jetzt ist das Kind in den Brunnen gefallen, umbauen ist zu teuer, also müssen Betreiber gefunden werden, die auf kommerzieller Basis rechnen und mieten.

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  4. Ob man jetzt besser Romrod den Rücken kehrt? Bevor einen die zu erwartende Grundsteuersteigerung erdrückt.

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  5. Das Projekt war von Anfang an sehr umstritten. Die Örtlichkeit wurde schön geredet. Die Bewohner hätten es ja so einfach beim Einkauf gegenüber, oder einen schönen Blick auf das Schloss. Die Kostenexplosion auf diesem Boden war zu erwarten. Jetzt gibt es zusätzlich keine Pflege Fachkräfte auf dem Markt. Jeder Romröder kritisiert von Beginn an das Projekt hinter vorgehaltener Hand. Aber es gibt offensichtlich schon einen Interessenten enten. Die Cura Sana Gruppe sucht ein Heim für demente Bewohner. Natürlich mit dem Wunsch einer hohen Rendite bei einer schlechten Bezahlung der Mitarbeiter. Die Opposition im Stadtparlament hätte auch durchaus mehr Widerstand zeigen können!

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    1. Ei gucke, wußte garnicht das es in Romrod so gescheite Leute gibt. Da schreibt der

      Herr Schwalm doch tatsächlich,daß jeder Romröder dieses Projekt von Anfang an

      kritisiert hat.Stellt sich mir die Frage mit welchen Romrödern er gesprochen hat?
      Sicherlich nur mit denen,die unsere Bürgermeisterin,egal was sie tut,sowieso in den Schmutz ziehen. Herrn Schwalm ist wohl auch entgangen,daß die Stadtverorneten
      den Beschluß für dieses Projekt fast einstimmig (bis auf einen,naja solche hat man halt immer) gefaßt hat. Seidenn zu diesem Zeitpunkt war man noch gar nicht
      in Romrod.
      Die nächste Kommunalwahl läßt ja solange nicht mehr auf sich warten,dann besteht
      die Möglichkeit sich aufstellen zu lassen um dann,natürlich in der Opposition,
      mitzumischen.

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  6. Sehr geehrter Herr Aurel und werte Kommentatoren,

    bevor Sie hier mit Halbwahrheiten hausieren gehen und sich zum Parteiorgan der Romröder SPD – Fraktion machen lassen, sollten Sie lieber ordentlich recherchieren und sich nicht immer nur auf die einseitige Informationen aus den Reihen der SPD oder SPD – nahe Kreise verlassen. Ihre journalistische Freiheit gibt Ihnen das Recht, Ihre Texte frei zu gestalten und die Ihnen zugetragenen Informationen selbst zu bewerten. Das haben Sie mit dem von Ihnen verfassten Artikel auch getan. Nur lassen Sie dabei die gebotene Neutralität vermissen. Wenn man den Artikel ließt, lässt dieser unschwer erkennen, woher Ihre Informationen stammen. Anscheinend war es nicht Teil Ihrer Ausbildung, Quellen und Nachrichten auf ihre inhaltliche Richtigkeit zu überprüfen, sondern Sie wurden von Ihnen ungefiltert übernommen und in Form dieses Artikels verbreitet. Sie selbst haben schon in Ihrer Scheinheiligkeit und selbst gerechten Art die Stimmung in unserem Land und eine Verrohung der Sitten hier angeprangert. Mit diesem Artikel tragen Sie selbst ein Stück dazu bei, die Stimmung in Romrod anzuheizen und somit in unserem Land. Es würde Ihnen und Ihren Kolleginnen und Kollegen gut zu Gesicht stehen, wenn Sie beim nächsten Versuch, sich und Ihr links – liberales Magazin auf Kosten anderer zu profilieren, vorher einmal in den Spiegel schauen, ob Sie wirklich das Richtige tun! Letztlich geht es Ihnen nur um den schnellen Profit in Form von Klicks. Denn die bedeuten nunmal für Sie Werbeeinnahmen von denen Sie letztlich Ihr Einkommen beziehen. Daher auch Ihr journalistischer Schnellschuss.
    Ich jedenfalls werde dieses Magazin hier nicht mehr frequentieren und rate auch allen, die sich zukünftig gut und fundiert informieren möchten, dringend davon ab, sich Ihre Informationen über dieses Magazin zu holen.
    Der Stadt Romrod, dem Projekt LuWiA und allen Bewohnern haben Sie jedenfalls damit einen Bärendienst erwiesen.

    Herzlichen Glückwunsch dazu.

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    1. @ Paolo Pinkel
      Mit Ihrer Philippica gegen den links-liberalen Journalismus und die unzureichende journalistische Qualifikation der OL-Mitarbeiter haben wohl eher Sie dem Projekt LuWiA oder der Sache, für die Sie eintreten wollen, einen Bärendienst erwiesen. Leider nennen Sie keinen einzigen konkreten Punkt, wo tendenziös berichtet worden wäre, sondern ergehen sich in Vorwürfen ad personam. Wenn jeder sich nur beleidigt in die eigene Filterblase zurückzieht und andere auffordert, andere Meinungen als die eigene nicht mehr zur Kenntnis zu nehmen, tun Sie genau das, was Sie anderen vorwerfen: Sie verderben den demokratischen Diskurs.
      Aus Sicht eines Außenstehenden stellt sich das Projekt so dar:
      1. Es wurde ein sehr ambitioniertes Gesamtkonzept entwickelt, das sicherlich fachliche Zustimmung finden kann. Nur ist dies offensichtlich nicht bis zum Ende durchgerechnet worden und weist die Kostenrisiken des späteren Betriebs dem bzw. den zukünftigen Betreibern zu.
      2. Bei der Standortwahl wurde in erster Linie auf den Gewinn für die Sanierung des Ortsbildes geachtet, weniger auf die Bedürfnisse der zukünftigen Bewohner. Um es einmal klar zu sagen: Der Standort ist eigentlich indiskutabel und wurde tatsächlich schön geredet.
      3. Um möglichst viele Fördermittel abgreifen zu können, wurden immer neue Funktionsbereiche (Tagespflege, Mehrgenerationenhaus usw.) integriert. Das treibt die Baukosten, wird aber durch die zu erwartende Förderung nicht ausgeglichen.
      4. Ein solches Projekt steht und fällt mit einem fachkompetenten Träger/Betreiber. Die Stadt Romrod war hier selbst überfordert und konnte einen zukünftigen Betreiber offenbar auch nicht fest in das Projekt einbinden.
      Was heißt hier „Halbwahrheiten“? Selbst wenn das alles nur halb wahr wäre, reichen solche Halbheiten aus, um so ein Projekt zum Scheitern zu bringen. Da hilft auch kein Parteienstreit. Es wissen doch alle, dass am Ende wieder niemand die Verantwortung übernehmen will, wenn’s schief gegangen ist.

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  7. Wenn ich die Kommentare lesen, kommen mir mehrere Fragen in den Sinn:
    1. Woher meinen einige genau zu wissen, was-wie-wann abgelaufen ist, wer welche Verträge aufgesetzt hat („Politiker“) und was diese genau beinhalten ?
    2.Warum werden handelnde Personen der Stadt Romrod in einigen Kommentaren so scharf angegriffen bis hin zu herabwürdigenden Titulierungen wie „Königin“ für die Bürgermeisterin oder „Marionetten“ für Mitglieder des Magistrats? Das haben Menschen, die sich ehrenamtliche und nebenberuflich (Magistratsmitglieder) mit besten Wissen und Gewissen engagieren nicht verdient und das hat mit Sachlichkeit nichts mehr zu tun, eher mit mangelnder sozialer Kompetenz. Eine ausführliche Stellungahme innerhalb weniger Stunden nach Veröffentlichung eine Artikels zu erwarten, ist aufgrund der nebenberuflichen Tätigkeit der Magistratsmitgloieder ziemlich vermessen.
    3. Warum beklagt sich niemand über den abgesprungenen Betreiber SozioVita (wie ich gelesen habe eine Tochter der „Kompass Leben“, die früher auch als Behindertenhilfe Vogelsberg bekannt war)? Offensichtlich hat diese bereits seit fast Anfang an dem Projekt mitgewirkt und steigt jetzt um „kurz vor 12“ aus, obwohl schon seit Jahren (auch bei den Planungen) dabei? Das sollte eher mal hinterfragt und kommentiert werden. Dem Bauherr ist bei dieser Vorgeschichte inkl. eines bestehenden Vertrages wohl nicht die ganze Schuld zuzuschieben
    3. Warum sind so viele gegen diese Einrichtung? Mal völlig abgesehen von Arbeitsplätzen, die entstehen: Meine Eltern wohnen in Romrod und ich wäre froh, wenn es diese Einrichtung geben würde, sofern meine Eltern eines Tages auf professionelle Pflege angewiesen sein sollten. In Romrod sind meine Eltern nämlich zuhause, dort haben sie Freunde und Bekannte, kennen sich aus, können vielleicht noch am sozialen Leben teilhaben, aloso warum immer nur dagegen und nicht auch das Positive herausstellen und mit dafür eintreten, dass auch Romrod ein solches Projekt trotz alles Schwierigkeiten realisieren kann?

    Ansonsten halte

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  8. Alle Beiträge hier zeigen, welche ahnungslose Rotznasen in Romrod umherlaufen.Habt Ihr alle die Grundschule nach der 5. Klasse abgebrochen?

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  9. Hallo zusammen, da ihr ja wisst wie es geht, solltet ihr euch bei der nächsten Kommunalwahl als Kandidat|in aufstellen und wählen lassen.

    Solche angeblichen Fehler werden dann ja nicht mehr passieren. Denn ihr wisst ja wie man es richtig macht.

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    1. @Antrifftalerin:
      Ich verstehe ihren Sarkasmus, dennoch möchte ich nochmal betonen, dass in den hier abgegebenen Kommentaren definitiv zu wenig Eier für eine Kandidatur präsent sind.

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  10. Wo bleiben die Fakten? Äußert sich der Magistrat vielleicht mal oder dürfen die Marionetten ohne Königin nix sagen? Diese tolle Transparenz der Politik in Romrod…

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  11. Von dem sogenannten „Paukenschlag“ wird zum Schluss nichts übrig bleiben als Geklöppel auf einer Kindertrommel. Es gab kein „reges Treiben“ am Donnerstag, es sei denn, die ohnehin längere Öffnungszeiten der Stadtverwaltung wird so bezeichnet. Der Betreiber stellte wohl unverschämte Nachforderungen. Außerdem gab es im Aufsichtsrat Veränderungen. Vertrag ist erst einmal Vertrag. Mögliche Betreiber gibt es genügend und Mieter, mit denen der Hausherr nicht kann, mit denen hat es sowieso keinen Wert. Jetzt springen erst einmal einige, die es schon immer wussten vor die Mikrofone und die OZ ist voll von unsinnigem Gesabbel. Dieses Artikelchen hier besteht aus zusammengekloppten Texbausteinen und Gerüchten.

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  12. Luxus-Eigentumswohnungen in verkehrsgünstiger Lage von Romrod zu verkaufen! Näheres bei der Stadtverwaltung.

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  13. Nebenbei: Magistrats-Vorladung an den überörtlichen Chronisten Auel is bestimmt schon raus. Um an das Märchen der Königin zu erinnern…

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  14. Das ganze Vorhaben ist ein einziger, riesiger Skandal. Warum investiert eine Stadt in ein solches Projekt? Das ist keine öffentliche Aufgabe. Selbst in kleinen Gemeinden werden solche Einrichtungen von privaten Investoren errichtet. Hier hätte schon lange die Kommunalaufsicht einschreiten müssen. Aber der Landrat schläft und träumt von schnellem Internet.
    Von den Baukosten die mittlerweile von 5 bis auf angeblich fast 7 Millionen gestiegen sind erst gar nicht zu sprechen. Jetzt auch noch der Betreiber weg? Das wird teuer! Einen Ersatz zu finden sollte zwar möglich sein aber der wird nicht so naiv sein und die Situation zu nutzen wissen.

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    1. „Warum investiert eine Stadt in ein solches Projekt? Das ist keine öffentliche Aufgabe. Selbst in kleinen Gemeinden werden solche Einrichtungen von privaten Investoren errichtet.“
      Ich will gern darüber diskutieren, ob die Stadt Romrod bzw. die Kommune allgemein der richtige Träger für ein solches Projekt sei. Früher baute in aller Regel der zukünftige Betreiber. Damit konnte er sich vor Eröffnung nicht in die Büsche schlagen. Wenn er das Ding nicht zum Laufen kriegte, saß er eben auf den Investitionskosten. Insofern wäre Ihnen zuzustimmen, dass die aktuelle Situation durch eine Trennung zwischen Investor und Betreiber verursacht wurde.
      Auch richtig: Um solche Projekte durch Privatinvestoren erstellen zu lassen, bedarf es keiner „reichen Kommune“. Das kann im Prinzip jedes kleine Dorf.
      Jetzt müssen Sie allerdings noch die Frage beantworten, warum nicht jedes kleine Dorf ein von fröhlichen Privatinvestoren betriebenes „Leben und Wohnen im Alter“ (Luwia)-Projekt mit Alten-Wohnungen, betreutem Wohnen, Tagespflege, Begegnungsstätte mit eigener Küche usw. vorzuweisen hat.
      Schaut man nochmals hin, so stellt man fest, dass keine einzige Stadt oder Gemeinde im Vogelsbergkreis ein solches Projekt vorzuweisen hat. Dabei wäre es durchaus Aufgabe der Kommunen, im Rahmen der Daseinsvorsorge sicher zu stellen, dass es solche Angebote in ausreichender Zahl gibt. Doch heißt dies natürlich nicht heißt, dass die Kommune kurzerhand Planung, Errichtung und Betrieb einer solchen Einrichtung an sich reißt. Aber sie soll sich verdammt noch mal den Allerwertesten aufreißen, damit solche Angebote – oder etwas Vergleichbares – entstehen können. Nur darf man dann natürlich nicht gleichzeitig irgendein Baudenkmal sanieren, das Stadtbild verschönern oder sonst irgend einen zusätzlichen Zweck realisieren wollen. Solche Bauernschlau-Projekte müssen eben scheitern, denn sie werden im Grunde von sachfremden Erwägungen bestimmt.

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  15. Wie hoch ist die Vertragastrafe für die Nichterfüllung des Vertrages? Ach so, wurde ja von „Politikern“ aufgesetzt der Vertrag. Keine!!! Schämt Euch! In welcher Zeit leben wir, in der Verträge keine Gültigkeit mehr haben.

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  16. Wer schließt den Verträge aus denen man einfach so aussteigen kann?
    Da sieht man mal wieder welchem Dilettantentum man in der Kommunalpolitik ausgeliefert ist!

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    1. Die Frau Doktor-Bürgermeisterin kann alles und weiß alles! Vielleicht zieht die Siliergemeinschaft aus Stumpertenrod in das Gebäude ein, so wie in die Halle des Bodenverbandes. Dejavu.

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