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Konstituierende Sitzung des Romröder Stadtparlaments - verschiedene Wahlen auf dem ProgrammHauke Schmehl ist neuer Stadtverordnetenvorsteher in Romrod

ROMROD (akr). Die Romröder Stadtverordneten haben gewählt: In ihrer konstituierenden Sitzung am Dienstagabend im Bürgerhaus wurde Christdemokrat Hauke Schmehl einstimmig zum neuen Stadtverordnetenvorsteher gewählt. Doch nicht nur diese Wahl stand in der ersten Sitzung der Parlamentarier auf dem Programm, sondern unter anderem auch die der Magistratsmitglieder.

Seit über einem Monat stehen die Ergebnisse der Kommunalwahl fest: 57,99 Prozent der Stimmen gingen dabei an die CDU/FWG, 42,01 Prozent an die Sozialdemokraten der Schlossstadt. Die CDU/FWG konnte sich demnach neun Sitze im Stadtparlament sichern, die SPD sechs – so, wie es auch in der vergangenen Legislaturperiode der Fall war. Am Dienstag fand im Bürgerhaus nun die erste Sitzung der neuen Stadtverordneten im Bürgerhaus in Romrod statt und dabei standen einige Wahlen auf der Tagesordnung.

Zunächst gab es aber eine kleine Ansprache von Bürgermeisterin Birgit Richtberg. In dieser gratulierte sie unter anderem den Stadtverordneten zu ihrer Wahl. Es sei nicht selbstverständlich, dass einem so ein Vertrauen entgegen gebracht werde, es sei auch nicht selbstverständlich, ein politisches Amt auf sich zu nehmen. „Wir wurden gewählt. Dieses Vertrauen hat uns als Vorschuss erreicht und muss künftig verpflichtend sein“, betonte die Bürgermeisterin, die sich auf die Zusammenarbeit mit den Stadtverordneten freute, auch, wenn man durch die neue Zusammensetzung noch nicht mit einander vertraut sei, ist sie doch guter Dinge für den Start der gemeinsamen Arbeit.

Bürgermeisterin Birgit Richtberg beginnt ihre Ansprache : „Wieder fängt eine neue Ära an“. Fotos: akr

Anschließend übergab die Rathauschefin das Wort an Alfred Stieler, das älteste Mitglied der Stadtverordnetenversammlung. Er bedankte sich bei allen, die zuvor in den Gremien saßen und dafür gesorgt haben, dass Romrod eine der finanzstärksten Gemeinden im Vogelsberg sei, „den ausscheidenden Mitgliedern meinen herzlichen Dank“. Auch Stieler betonte, dass es in der heutigen Zeit nicht ganz einfach sei, Leute für das Ehrenamt zu finden. „Außer Ruhm kann man nicht viel erben, außer man hat Spaß daran“, sagte er, ehe unter seiner Leitung der neue Stadtverordnetenvorsteher gewählt wurde.

Gemeinsamer Vorschlag für den Stadtverordnetenvorsteher

Nach einem gemeinsamen Vorschlag der Fraktionen von CDU/FWG und SPD wurde der Christdemokrat Hauke Schmehl, der als Kriminalbeamter bei der Kriminalpolizei in Alsfeld arbeitet, einstimmig zum neuen Stadtverordnetenvorsteher gewählt. Zuvor hatte das Amt Udo Kornmann inne. Der 63-Jährige Landwirt aus Zell trat bei der diesjährigen Kommunalwahl allerdings nicht mehr auf der Liste der CDU/FWG für die Stadtverordnetenversammlung an.

SPD-Fraktionsvorsitzender Ingo Schwalm und CDU/FWG-Fraktionsvorsitzender Kai Habermann reichten den gemeinsamen Wahlvorschlag ein.

„Es macht mich Stolz, dass ihr mich gemeinsam vorgeschlagen habt“, so Schmehl, der sich auf die nächsten fünf Jahre freute und darauf, gemeinsam das beste für Romrod herauszuarbeiten. Zu seinen Stellvertretern wurden, ebenfalls nach einem gemeinsamen Vorschlag, Sigrid Nebel an erster und Katharina Kornmann an zweiter Stelle gewählt. Das waren aber nicht die einzigen Wahlen, die in der konstituierenden Sitzung des Stadtparlaments am Dienstagabend auf dem Programm standen.

Der neue Magistrat und Nachrücker

Es galt nämlich auch den Magistrat neu zu besetzen. Die Wahl der Magistratsmitglieder fand in geheimer Abstimmung unter der Leitung des neuen Stadtverordnetenvorstehers statt. Thilo Naujock von der CDU/FWG-Fraktion wurde zum 1. Stadtrat, also zum Stellvertreter der Bürgermeisterin, gewählt. Ihm folgten Jörg Gaudl (SPD), Klaus Schäfer (CDU/FWG), Alfred Stieler (SPD) und Matthias Schuster (CDU/FWG).  Zuvor hatten Alfred Stieler, Thilo Naujok und Klaus Schäfer auf ihr Mandat als Stadtverordnete verzichtet, denn Magistratsmitglieder dürfen nie zugleich auch das Amt eines Stadtverordneten inne haben.

Nach seiner Wahl übernahm Hauke Schmehl die Leitung der Stadtverordnetenversammlung.

Für Alfred Stieler von der SPD rückte Hans-Jürgen Mühlberger und für Thilo Naujock von der CDU/FWG Eckhard Baumgarten nach. Mario Mück und Annegret Hamel verzichteten beide auf ihren Nachrückerplatz für Klaus Schäfer von der CDU/FWG, sodass Christiane Schlitt in die Stadtverordnetenversammlung einzog.

Im Haupt- und Finanzausschuss werden künftig von der CDU/FWG Dr. Tobias Schmitt, Christiane Schlitt und Marius Gemmer vertreten sein, von der SPD sind es Ingo Schwalm und Christian Krüger. In den Bau- und Umweltausschuss wurden für die CDU/FWG Eckhard Baumgarten, Mathias Lukes und Katharina Kornmann und für die SPD Christof Croonenbrock sowie Horst Blaschko gewählt.

Die Stadträte: Matthias Schuster, Jörg Gaudl, Alfred Stieler, Thilo Naujock und Klaus Schäfer.

Bevor die erste Stadtverordnetenversammlung in der neuen Legislaturperiode endete, wurden noch die Vertreter für die Verbände und Kommissionen benannt sowie eine Anfrage der SPD-Fraktion zur Verkehrssituation bezüglich der Umleitung im Rahmen der Schellengassen-Sanierung von Heimertshausen über Zell nach Romrod besprochen.

Hierbei ginge es der SPD vor allem um den Schwerlastverkehr, der sich nicht an die Vorgaben halten würde. So wollten die Sozialdemokraten unter anderem wissen, was Seitens der Stadt diesbezüglich unternommen werde und bis wann die Bürger mit den Auswirkungen durch die Verkehrsumleitung rechnen müssten.

Die Bürgermeisterin hatte diesbezüglich keine guten Nachrichten im Gepäck. Die Verkehrsumleitung zugunsten der Schellengasse führe auch bei ihr persönlich zu großem Ärger. Sowohl bei der Verkehrsbehörde als auch Hessen Mobil habe sich die Stadt bereits „bitterlich beschwert“, jedoch ohne Erfolg. Die Stadt fühle sich einfach nicht gehört, nicht wahrgenommen, wie Richtberg betonte. Die sagte aber, dass die Verkehrspolizei angeboten habe, öfter zu blitzen. „Ein Ende ist nicht wirklich in Sicht, erst wenn die Schellengasse abgeschlossen ist“, so die Rathauschefin, die abschließend noch ankündigte, dass nächstes Jahr dann die Zeller Straße saniert werden soll.

24 Gedanken zu “Hauke Schmehl ist neuer Stadtverordnetenvorsteher in Romrod

  1. Die Probleme Romrods werden in den kommenden Jahren nicht leichter, gerade in der finanziellen Ausrichtung bedarf es einer starken Hand. Hier muss jemand mit Sachverstand und Weitblick im
    Fach hin.
    Man hat in der Vergangenheit knapp 8 Millionen Euro in das Pflegeheim gebunden. Nun gilt es jedoch den durchaus immensen Investitionsstau der in vielen anderen Bereichen anliegt abzubauen.
    Es liegt nun an den Fraktionen im Parlament zu fordern und zu gestalten und nicht nur zu verwalten und den gemächlichen Trott der Bgm. zu folgen!
    Handelt und bewegt – nicht nur in die Camera schauen und selbst profilieren!

    Ich sehe leider im Parlament derzeit niemanden, der objektiv die Probleme der Stadt Romrod in den kommenden Jahren lösen und steuern kann. Leider aus meiner Sicht zum größten Teil alle nur die eigene Selbstdarstellung aus und ohne Visionen für die kommunale Zukunft…

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    1. Da steht Romrod als pars pro toto für den gesamten Vogelsbergkreis. Was der „Schlosshotel-Stadt“ ihr 8-Mio-Pflegeheim „Schlossblick“, ist dem Landkreis sein KKA, das für Jahre zu äußerster Sparsamkeit zwingen und den Investitionsstau zum Einfrieren bringen wird. Und nicht zufällig führen viele Wege nach Romrod. Zum Beispiel der abendliche Heimweg von Landrat Manni VI. Görig von Lauterbach ins Eigenheim.

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  2. Ich persönlich halte Hauke Schmehl für einen sehr talentierten Politiker und feinen Menschen. Romrod ist in guten Händen und es ist völlig klar, wer der nächste Bürgermeister werden muss.

    Make Romrod great again 🤞

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  3. Fraglich ist doch…wie geht es in 2022 mit Romrod weiter?
    Etwaige geeignete Bewerber für das Bgm.Amt sind ja ausgeschieden oder haben sich anderweitig orientiert…

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    1. In 2022 sind Bürgermeisterwahlen in Romrod angesagt. Man muss kein Stadtverordneter sein, um zu kandidieren. Der Sinn Ihrer Bemerkung zu „etwaig geeigneten“ „jetzt ausgeschiedenen“ oder „anderweitig orientierten“ möglichen Kandidaten erschließt sich mir daher nicht.

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      1. Es wäre wohl sinniger und im Wohle aller (Kosten, Aufwand etc.), wenn die Bürgermeisterwahl gemeinsam mit der Bundestagswahl im September diesen Jahres erfolgt. Aber das ist politisch wohl nicht gewünscht (oder den Stadtverordneten bekannt, dass diese den Wahltermin festlegen)….

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      2. Bürgermeister-Wahlen erst in 2022? Um Himmels Willen, bitte nicht. Doppel-Wahl am 26. September 2021 für frischen Wind in Deutschland und Romrod. Die Pensionen für Angie und Biggi warten…

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    2. Wer sollen denn die geeigneten Bewerber gewesen sein? Habe in den letzten Jahren keinen wahrgenommen.

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      1. @Skeptiker: Einer hat zum Beispiel nach einer Amtszeit als erster Stadtrat geschmissen. Schade. Und das sage ich als Bürger aus dem anderen politischen Lager.

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      2. Es wäre vermessen hier Namen zu nennen.
        Aber gab es doch in den vergangenen Perioden durchaus gutes Personal, welches das KnowHow und den Schneid gehabt hätte etwas zu reisen…

        Natürlich müssen diese nicht aus den Reihen der Kommunalpolitik kommen aber es liegt nahe, dass die dortigen Personen einen Bezug dazu haben und wissen was los ist.

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  4. Hach ja, alles beim alten in Romrod. Außer dass die Sonnenkönigin mit Thilo Laschet einen neuen getreuen Stellvertreter hat. Das Abnicken geht fleißig weiter…

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  5. Lieber „1. Besucher der Stadt in kurzem Beinkleid“,

    des einen Nebenkriegsschauplatz ist dem anderen wichtig. Man kann durchaus Christiane Schlitt und ihre Partei nicht gewählt haben und trotzdem die Bereitschaft zum öffentlichen Engagement respektieren. Warum das verlogen sein soll erschließt sich mir nicht.

    Wer nun was in Versammlungen der Stadtverordneten trägt, ist zumindest mir herzlich egal. Ebenso unerheblich sind Informationen darüber, wer wem aus welchen Gründen gratuliert oder nicht.

    Die Hessische Gemeindeordnung erlaubt, Ausschussmitglieder zu wählen oder durch die Fraktionen benennen zu lassen. Nur benannte Ausschussmitglieder können durch die Fraktionen, die sie benannt haben, abberufen werden, siehe §62 Abs. 2 Satz 4 HGO. Sowohl gewählte wie auch benannte Ausschussmitglieder können sich durch andere Gemeindevertreter im Einzelfall vertreten lassen, siehe §62 Abs. 2 Satz 3 HGO. In ihrer Argumentation scheinen Sie in dieser Hinsicht von falschen Annahmen auszugehen und spekulieren folglich unzutreffend über Auswirkungen auf die Beschlussfähigkeit durch einen vermeintlichen Fehler.

    Sollte es, wie sie nahelegen, tatsächlich so sein, dass die Stadtverordnetenversammlung sich damit einem Wunsch der Bürgermeisterin widersetzte, so könnte man das mit etwas gutem Willen sogar als positiven Schritt der Emanzipation der städtischen Legislative gegenüber der Exekutive begreifen.

    Ein zweiter positiver Schritt in diese Richtung wäre es, wenn die Stadtverordneten sich ermannen würden, den Magistrat zu zwingen, relevante Informationen vollständig und zeitnah auf http://www.romrod.de zu veröffentlichen. Selbst amtliche Bekanntmachungen zum Wahlergebnis fehlten in den letzten Wochen, und auch die neue Zusammensetzung von Magistrat und Stadtverordnetenversammlung war der Stadtverwaltung bisher keine Veröffentlichung wert.

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    1. Mein lieber Freund Harro Harring-Lügnix,

      Du beschummelst ja die Leser hier, um nicht zu sagen Du belügst sie und das ist doch wieder mal bezeichnend.

      Lüge = falsche Aussage, die bewusst gemacht wird und jemanden täuschen soll

      Das Benennungsverfahren soll genau das ermöglichen, was ich beschrieben habe und was angäblich auch beim Wahlverfahren möglich wäre. Aber da gehe ich NICHT von „falschen Annahmen“ aus oder „spekuliere“ NICHT unzutreffend.
      Der § 62 Abs. 2 HGO, den Du anführst beschreibt doch genau das Benennungsverfahren und was NUR dort möglich ist. Wenn man das nicht macht, gilt § 55 HGO Wahlen. Und mein lieber gesetzeskundiger Bruder (m/w/d), es heißt im § 62 Abs. 2 auch ganz am Anfang: „Anstelle der Wahl der Ausschußmitglieder ( § 55 ) kann die Gemeindevertretung beschließen…“
      Und diesen einfachen Beschluss hat der Stadtverordnetenvorsteher nicht fassen lassen. Es hätte nur eine Abstimmung gebraucht. Stattdessen hat er über die „Wahlvorschläge“ wie in § 55 HGO vorgesehen abstimmen lassen – erst über den „Wahlvorschlag“ der CDU und dann den der SPD!

      Die Bürgermeisterin hat ihn noch darauf hingewiesen, aber er hat weiter gemacht.

      Aber egal – das wird sowieso zurechtgemuschelt. Kennt man doch in Romrod. Falsch gibt’s nicht, nur zu wenig zurechtgemuschelt. ;-)

      Aber irgendwann kommt der Gendarm und der sieht dann die ganze Muschelei und dann…
      …wird’s bestimmt nicht so lustig wie beim Räuber Hotzenplotz und auch nicht so billig:
      Grundhafte Sanierung Ludwigstraße Zell war zumindest vor dem Zurechtmuscheln nicht billig! Und als der Gendarm kam, mussten plötzlich Vorfahrtsschilder aufgestellt werden :D

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      1. Lieber 1. Besucher der Stadt in kurzem Beinkleid,

        irgendwie habe ich den Verdacht, dass Sie falschen Vermutungen über meine Identität anstellen ;-)

        Sie schrieben am 24. April: „Warum? Weil sich das HFA-Mitglied Christiane Schlitt dann ganz schön wundern wird, dass sie nicht von jedem vertreten werden kann. Denn sie ist ja gewählt und nicht benannt. Und 1, 2, 3 ist dann eine Beschlussfähigkeit mal flöten gegangen.“

        §62 Abs 2 Satz 3 HGO lautet schlicht „Die Mitglieder der Ausschüsse können sich im Einzelfall durch andere Gemeindevertreter vertreten lassen.“. Der Satz beginnt nicht etwa wie Satz 2 mit dem Worten „In diesem Fall …“. Er beginnt auch nicht wie Satz 4 mit den Worten „Die von einer Fraktion benannten Ausschussmitglieder …“. Ich meine: Die Möglichkeit einer Vertretung ist klar und unbedingt geregelt, doch unsere Rechtsauffassungen divergieren offensichtlich. Gibt es irgend ein Urteil, einen anerkannten Kommentar oder ähnliches, auf das Sie Ihre Position stützen können?

        Zum Wahlverfahren für die Ausschussmitglieder habe ich mich nicht geäußert, ich kann und will mich auch nicht dazu äußern. Offensichtlich im Gegensatz zu Ihnen war ich bei der Stadtverordnetenversammlung nicht anwesend. Auch der diese Diskussion anstoßende Artikel enthält hierzu keine relevanten Informationen. Sollte die Stadtverordnetenversammlung nicht nur gegen Wünsche der Bürgermeisterin bzw. gegen die örtliche Tradition sondern, wie Ihre Äußerungen nahelegen, bei der Wahl auch gegen $55 HGO verstoßen haben, wäre dies natürlich ein schwerer Mangel.

        P.S.: Die Stadt hat es immer noch nicht geschafft, eine korrekte Liste der Stadtverordneten auf http://www.romrod.de zu veröffentlichen. André Schwalm wird statt Christian Krüger als Stadtverordneter geführt ;-)

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    2. Lieber Harro Harring,

      auf Deine Frage, ob es irgendein Urteil, einen anerkannten Kommentar oder ähnliches gibt, kann ich Dir nur antworten: Man muss einfach nur lesen können und Kommentare gab es zu meiner Zeit bei der Stadt.
      Meine HGO habe ich 2012 verbrannt.
      Also auf, auf und Beine in die Hand genommen. Es gab Museumsdirektoren, die regelmäßig in der Stadtverwaltung für Unterhaltung sorgten und dafür immer einen leckeren Cappuccino bekamen. Der hilft dann vielleicht beim Kommentarlesen – aber Achtung mit dem „Schwarzen“ – das sind die Buchstaben und keine kleinen CDU-Mitglieder, die sich spinnefeind sind.

      Und wenn man die Damen freundlich darauf hinweist, dass die Homepage noch zu aktualisieren ist, bekommst Du mein lieber Bruder (m/w/d) einen zweiten Cappuccino!

      Allgemeiner Hinweis: Am 1. Mai hat die Stadtverwaltung geschlossen!

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  6. Seiler, Hamel, Schwalm und Mück… Vier Mandatsverzichte? Wieso das? Ist das Nachrücken von Frau Schlitt noch Wählerwille (446 Stimmen)? Zum Vergleich: Herr Eifert hatte 469 Stimmen.

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    1. Hoffentlich ist ein WLAN Hotspot vorhanden, damit immer genug Bandbreite zum surfen während der Sitzungen vorhanden ist…

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    2. Schauen wir uns doch mal die Abweichungen vom ursprünglichen Wahlergebnis an, die es in Romrod gab:

      Der Mandatsverzicht der Bürgermeisterin war absehbar, wohl niemand, der sie wählte, hatte erwartet, dass sie auf das Amt als Bürgermeisterin Romrods verzichtet.

      Die Mandatsverzichte der anderen neuen Magistratsmitglieder sind auch durch das Gesetz begründet, jeder Wähler erwartete vier entsprechende Mandatsverzichte. Jörg Gaudl wurde, ohne sich vorher zur Wahl als Stadtverordneter zu stellen, in den Magistrat gewählt, es gab also überraschend nur drei Mandatsverzichte aus diesem Grund.

      Es bleiben vier Kandidaten, die sich entschieden, den ausdrücklichen Wählerwillen zu mißachten:

      Udo Seiler, SPD, gestartet auf Listenplatz 3, wurde von den Wählern auf Platz 3 der SPD gewählt.

      Andre Schwalm, SPD, gestartet auf Listenplatz 9, wurde von den Wählern auf Platz 4 befördert.

      Mario Mück, CDU/FWG, startete auf Listenplatz 10 und kam im Ergebnis auf Platz 12.

      Annegret Hamel, CDU/FWG, startete auf Listenplatz 15 und wurde von den Wählern auf Platz 13 befördert.

      Zwei Fälle je Liste, ein unseeliges Patt. Wenn kein plötzlich eingetretener schwerwiegender Grund vorliegt, sehe ich das jeweils als einen Schlag ins Gesicht derer, die ihr Vertrauen und ihre Stimmen an diese Personen verschwendeten. Besonders schwerwiegend ist ein solcher Fall in meinen Augen dann, wenn er Kandidaten betrifft, die auf aussichtsreichen Listenplätzen ins Rennen gingen – wie kann man als Parteivorsitzender auf sein Mandat verzichten?!

      Beim Nachrücken von Christiane Schlitt sehe ich kein Problem. Ihre Stimmenzahl reichte zwar nicht für eine unmittelbare Wahl, aber sie drückt sich nicht vor der Verantwortung, um die sie sich beworben hat. Das sie ins Parlament nachrückt, ist auch dadurch begründet, dass die CDU/FWG ihre Magistratsposten vollständig aus den Reihen der gewählten Stadtverordneten besetzte. Die SPD zog es hingegen vor, mit Jörg Gaudl einen zwar verdienten und qualifizierten, letztlich aber bei der letzten Kommunalwahl ungewählten Vertreter aus dem Hut zu zaubern.

      Ein Dank an alle, die gewählt wurden und nun als Stadtverordnete oder Magistratsmitglieder ihre ehrenamtliche Arbeit leisten werden.

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      1. Schon interessant, dass man sofort irgendwelche Nebenkriegsschauplätze aufmacht. Da wird dann von „unselig, schwerwiegender Fall, Schlag ins Gesicht und aus dem Hut gezaubert“ gesprochen, weil in einem Kommentar die unbeliebteste Stadtverordnete Christiane Schlitt mit Willy Eifert verglichen wird.
        Tatsache ist doch, dass Christiane Schlitt deshalb die unbeliebteste Stadtverordnete ist, weil sie das 3. Mal in Folge das schlechteste Wahlergebnis eines amtierenden Stadtverordneten (m/w/d) eingefahren hat. Außerdem rückt sie nicht nur nach, sondern ist auch auf Vorschlag der CDU in den Hauptausschuss gewählt. A propos gewählt – wer sich die Sitzung des Abends angeschaut hat, konnte ein besonderes Schauspiel erleben:
        Der neue Stadtverordnetenvorsteher Hauke Schmehl und die Bürgermeisterin Birgit Richtberg können sich wohl gar nicht leiden. Oder wie soll man es sonst verstehen, dass die Bürgermeisterin dem neuen 1. Mann der Stadt nicht zur Wahl zum Amt als Stadtverordnetenvorsteher gratuliert hat?! Und das, obwohl beide in der CDU sind!!! Aber anscheinend will der Eine das werden, was die Andere schon ist, leider mit dem Problem, das die Andere nicht aufhören mag.
        Interessant war dann auch zu erleben, dass dem Stadtverordnetenvorsteher die Gepflogenheiten hinsichtlich der Frage geheim und nicht geheim wählen nicht bekannt waren und hier die Bürgermeisterin ihn hat das 1. Mal auflaufen lassen. Aller Anfang ist schwer und wie entschuldigte sich der neue Stadtverordnetenvorsteher so zutreffend: „Besser man macht es gleich richtig.“
        Was ihn dann auch umgehend eingeholt hat, als die Bürgermeisterin ihn hat das 2. Mal auflaufen lassen, als er nicht über das Benennungsverfahren hat abstimmen lassen, sondern die Stadtverordneten durch Abstimmung in die Ausschüsse gewählt wurden. Trotz Kurzintervention der Bürgermeisterin hat der Stadtverordnetenvorsteher weitergemacht und die Ausschussmitglieder von „Wahlvorschlägen“ wählen lassen. Wo wir wieder zum Ausgangspunkt kommen. Gewählt, nicht gewählt, schwerwiegender Fall, und, und, und – alles nicht so schlimm? Naja für Christiane Schlitt und den Haupt- und Finanzausschuss schon. Warum? Weil sich das HFA-Mitglied Christiane Schlitt dann ganz schön wundern wird, dass sie nicht von jedem vertreten werden kann. Denn sie ist ja gewählt und nicht benannt. Und 1, 2, 3 ist dann eine Beschlussfähigkeit mal flöten gegangen. So schnell passieren Fehler und das, obwohl man es gleich am Anfang richtig machen wollte. Romröder Verhältnisse wenn die Eine dem Anderen keine Unterstützung gewährt, weil sie…
        …aber wie sagt man so schön, Hass ist wie Liebe – nur intensiver.

        Ja, ja das werden heitere 5 Jahre für Romrod und seine kommunale Selbstverwaltung sowie für seine neuen Sitten z.B. das Basecap-Tragen von CDU-Stadtverordneten während der Sitzung der KONSTITUIERENDEN Stadtverordnetenversammlung. Da hängt man seinen Gedanken nach, als ein Stadtverordnetenvorsteher Kornmann noch den Stadtverordneten Krüger öffentlich gemaßregelt hat, weil er es wagte in kurzem Beinkleid an der Sitzung teilzunehmen. Ja das ist passiert und nein, es ist 15 und keine 150 Jahre her. Im Übrigen lieber Harro Harring dein „unseeliger“ Dank an „die gewählt wurden und nun als Stadtverordnete oder Magistratsmitglieder ihre ehrenamtliche Arbeit leisten werden“, ist nicht nur unselig mit einem „e“, sondern tatsächlich verlogen – mit einem „o“.

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      2. Eindeutig zweideutig. Schwarzer Humor für alteingesessene Romröder. Mit der schwarzen Binde marschiert die vorgedachte Meinung vorneweg. Ohne Hauke Schmehl hätte die CDU/FWG eine Wahlschlappe erlebt, genau wegen solch ewig gestrigen Gedanken hier.

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