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Das Radfahren in Alsfeld kann noch bis zum 30. November bewertet werdenFahrradklimatest: Bislang 56 ausgefüllte Bögen in Alsfeld

ALSFELD (ol). Wie der Bundesverband des Fahrradclubs ADFC mitteilt, hat seine bundesweite Umfrage zur Fahrradfreundlichkeit, die dieser alle zwei Jahre gemeinsam mit dem Bundesverkehrsministerium durchführt, schon zur Halbzeit die 100. 000er-Marke bei den Teilnahmezahlen geknackt. In Alsfeld ist mit 56 ausgefüllten Fragebögen bereits jetzt die Schwelle für eine spätere Auswertung durch den Fahrradclub überschritten.

„Nachdem wir in den letzten Jahren mit dem Fahrradklimatest immer wieder auf die Notwendigkeit von Verbesserungen in der Alsfelder Radverkehrssituation hingewiesen haben, sind wir sehr zuversichtlich, dass die aktuelle Umfrage erneut zeigt, wo Handlungsbedarf besteht“, freut sich Mirjam Kneußel vom Vogelsberger Kreisverband des ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrradclub).

Der Fahrradklimatest bietet die Möglichkeit im Internet anhand eines Katalogs von 27 Fragen zu beurteilen, ob es in der jeweiligen Kommune Spaß macht, Fahrrad zu fahren oder eben nicht. In den letzten Jahren hatte Alsfeld im Vergleich mit Städten derselben Größenordnung immer relativ schlecht abgeschnitten. Dabei war die Beteiligung vergleichsweise hoch und lag 2018 bei etwas über 100 Teilnehmenden. Ab einer Anzahl von 50 ausgefüllten Fragebögen wertet der ADFC die Antworten aus.

„Damit gibt die Umfrage Politik und Verwaltung lebensnahe Rückmeldungen zu Stärken und Schwächen der Radverkehrsförderung. Das Umfrageergebnis gibt ihnen die Möglichkeit, dem umwelt- und klimafreundlichen Verkehrsmittel Fahrrad mehr Geltung im Alltag zu verschaffen,“ meint Philipp Balles vom Kreisverband des Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND). Zusammen mit dem ADFC und dem Verkehrsclub Deutschland (VCD) hat sein Verband in den letzten Jahren eine Reihe von Initiativen zur Verbesserung des Alltagsradverkehrs in Alsfeld auf den Weg gebracht.

„Wir hoffen, dass die interessierten Radlerinnen und Radler in Alsfeld den aktuellen Fahrradklimatest nutzen, um den Stand der Dinge erneut zu bewerten. Das wachsende Bewusstsein, etwas für den Klimaschutz tun zu müssen, und – nicht zuletzt – die Corona-Krise haben dem Fahrrad neue Beachtung als umweltfreundlichem und gesundheitsförderndem Verkehrsmittel gebracht. Dem muss die lokale Verkehrsplanung und -politik angemessen Rechnung tragen“, ergänzt Gerhard Kaminski als Sprecher des VCD-Kreisverbands.

Bis zum 30. November können interessierte Bürgerinnen und Bürger noch ihre Bewertung zum Radfahren in Alsfeld abgeben.

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