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Landrat Görig: „Bürgerschaftliches Engagement ein wichtiger Baustein der Zivilgesellschaft“Zum vierten Mal: Ausschreibung „Gute Beispiele im Ehrenamt“

VOGELSBERG (ol). Ehrenamtliches Engagement findet in vielen Gesellschaftsbereichen statt. Viele Menschen kennen Vereine, in denen Ehrenamtliche aktiv sind. Neben den klassischen Betätigungsfeldern wie zum Beispiel Sport, Musik und Kultur gibt es innerhalb und außerhalb von Vereinen zum Teil ganz besondere Initiativen, die mit viel Kreativität ehrenamtliche Arbeit leisten. „Solche neuen, beeindruckenden und nachahmenswerten Ideen bleiben allerdings oft im Verborgenen“, sagt Landrat Manfred Görig (SPD) und möchte deshalb in Zusammenarbeit mit dem Handlungsfeld „Bürgerschaftliches Engagement“ im Bündnis für Familie im Vogelsberg im Rahmen eines Wettbewerbs gute Praxisbeispiele finden.

„Damit soll die Vielfalt der Ideen im ehrenamtlichen Engagement sichtbar gemacht und belohnt werden“, erklärt Görig laut der Pressemitteilung des Kreises. An dem Wettbewerb können langfristig angelegte oder projektbezogene Initiativen aus dem Vogelsbergkreis teilnehmen. Das Engagement müsse nicht zwangsläufig in einem eingetragenen Verein ausgeübt werden. Ausgezeichnet wird nicht eine Person oder ein Verein, sondern eine Idee, die umgesetzt wurde oder wird.

Vorschlagen können sich nicht nur die Vereine oder Initiativen selbst, alle Bürgerinnen und Bürger können Vorschläge einreichen. Eine Jury des Vogelsberger Bündnisses prüfe die eingegangenen Bewerbungen. Die Jury behält sich vor, die Bewerbungen auch vor Ort zu prüfen.

Alle Teilnehmer erhalten eine Urkunde des Bündnisses für Familie Vogelsberg. Diese wurde bisher vom Landrat bei einer feierlichen Übergabe verliehen. Ob es in diesem Jahr aufgrund der Corona-Bestimmungen eine öffentliche Abschlussveranstaltung geben kann, wird anhand der bis dahin geltenden Regelungen entschieden.

Für die Erstplatzierten stellt die Manteuffel-Stiftung aus Lauterbach Geldpreise zur Verfügung. Außerdem wird der Wettbewerb – und damit die Initiativen und Vereinsprojekte – in den regionalen Medien begleitet. Die Teilnahmeunterlagen finden Interessierte auf der Bündnishomepage. Bewerbungsschluss für den Wettbewerb ist der 21. August 2020.

2 Gedanken zu “Zum vierten Mal: Ausschreibung „Gute Beispiele im Ehrenamt“

  1. Auf der einen Seite ehren und an anderen Stellen die Arbeit des Ehrenamtes blockieren. Warum steht für die Bürger des Kreises nach Monaten der Schließung wegen der Coronaproblematk schon wieder 6 Wochen lang die Großsporthalle nicht zur Verfügung? Die offizielle Begründung (wegen Bauarbeiten) lässt einen wirklich nur noch lachen. Wenn die Bauarbeiten fertig sind, muss dann sicher noch 14 Tage gereinigt werden … dann sind wir Mal gespannt, ob der Schulsport einsteigt, dann müsste ja eine Halle her. Ach nein, die können ja auch auf den Schulhof sporteln, sind sie ja schon gewohnt.

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    1. Ja, die Sozen lehren dich das Ko:tzen (Der Reim funktioniert nur in Österreich bzw. wenn Österreicher „Hochdeutsch“ zu sprechen versuchen! Kotzen kennt der Österreicher nur als Hauptwort und meint damit eine grobe, zottelige Wolldecke. Kotzen als Tu-Wort heißt in Österreich „speiben“.).
      Hier geht es aber um die seltene Begabung der sozialen Aufsteiger unter den Sozen nach erfolgtem sozialem Aufstieg dafür zu sorgen, dass den Ehrenamtlichen – z.B. bei den Tafeln – die ehrenamtliche Arbeit nur ja nicht ausgeht. So sorgt etwa Sigmar Gabriel – top-bescheiden hinter den Kulissen die Fäden ziehend – für menschenwürdige Arbeitsbedingungen der rumänischen und bulgarischen Fremd-Leih-Subsubsub-Arbeiter (https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr/fleischindustrie-arbeitsbedingungen-103.html). Sein Parteifreund Heil (der heißt tatsächlich so und stammt gleich ihm aus einfachsten sozialen Verhältnissen) und Parteifreundin Giffey dagegen sorgen mit einem unüberlegten Grundrenten-Konzept (https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/grundrente-hubertus-heil-rentenversicherung-1.4767162) sowie einer Kindergelderhöhung, bei der ausgerechnet die Ärmsten leer ausgehen (https://www.die-linke.de/start/presse/detail/die-aermsten-gehen-bei-kindergelderhoehung-leer-aus/), dass die Bedürftigen Bedürftig und die ehrenamtlichen Hilfstruppen nicht ohne Aufgaben bleiben. Daher wäre ich für einen neuen Wettbewerb, bei denen die Bürger besonders unsozial denkende Sozialdemokraten nominieren können. Selbstverständlich darf Görig sich für seine guten Ideen auch selbst vorschlagen, wo er sich doch immer schon selbst lobt.

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