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"La Rosa" mit mediterranen Speisen im ehemaligen "Asia Dragon": Eröffnung für den 1. Dezember geplantNeues italienisch-kroatisches Restaurant in der Obergasse

ALSFELD (akr). In der Alsfelder Obergasse gibt es ein neues Restaurant: Am morgigen Sonntag soll im ehemaligen „Asia Dragon“ das italienisch-kroatische Restaurant „La Rosa“ eröffnen.

Fast fünf Jahre war in der Obergasse 18 das chinesische Restaurant „Asia Dragon“ zuhause. Ende Oktober haben sie der Obergasse den Rücken gekehrt und sind an den Ludwigsplatz 7 gezogen – dort, wo jahrelang das Restaurant Asia Buffet „Große Mauer“ seine Besucher mit asiatischen Speisen versorgt hat. Lange stand das Gebäude in der Obergasse aber nicht leer, denn ein Nachmieter war mit Elvir B. schnell gefunden.

Vor rund einem Monat ist der neue Besitzer gemeinsam mit seinem Bruder, seinem Vater und seiner Mutter aus Kroatien nach Deutschland gekommen, und das aus einem ganz bestimmten Grund: sie wollten in Deutschland ein Restaurant eröffnen. In Kroatien führe die Familie bereits drei Restaurants – und das seit über 50 Jahren. Da es in den Wintermonaten an der Touristen-Front allerdings ziemlich mau aussehe, sei der Wunsch aufgekommen, sich auch in Deutschland zu verwirklichen, um weiter arbeiten zu können.

Durch eine Anzeige im Internet sei er auf das Gebäude in der Obergasse aufmerksam geworden. Er hat sich das Gebäude angeschaut und dann verlief alles ganz schnell. Dem Traum vom eigenen kleinen Restaurant in Deutschland stand nichts mehr entgegen. Die Läden in Kroatien sollen allerdings wie gewohnt weitergeführt werden, auch wenn Alsfeld jetzt ihre neue Heimat ist.

Von 10 bis 23 Uhr soll „La Rosa“ in der Obergasse täglich geöffnet haben, auch Frühstück soll es geben. Von Cevapcici und Rasnici über Bruschetta, Spaghetti, Salate, Antipasti und Pizza, bis hin zu Suppen, Kuchen und anderen Nachspeisen – das sind nur einige Beispiele, auf die sich die Besucher des italienisch-kroatischen Restaurants ab dem morgigen Sonntag freuen dürfen.



28 Gedanken zu “Neues italienisch-kroatisches Restaurant in der Obergasse

  1. ich verstehe die Kritik nicht. Meine Frau und ich waren letzte Woche dort essen. Ich hatte Pleskavica und meine Frau Raznijci. Hat alles sehr lecker geschmeckt. Ich verstehe die Aufregung nicht. Wir wurden freundlich bedient, es war sauber, es hat geschmeckt. Man muss hier nicht alles gleich schlecht reden und wenn, dann kann man ja auch mal seinen Namen schreiben und nicht irgendwelche Fantasienamen. Echt lächerlich, Man sollte jedem erst mal eine Eingewöhnungszeit geben und nicht gleich drauf los poltern.

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    1. „Der Mensch hat wohl täglich Gelegenheit, in Emmendingen und Gundelfingen so gut als in Alsfeld, Betrachtungen über den Unbestand aller irdischen Dinge anzustellen, wenn er will, und zufrieden zu werden mit seinem Schicksal, wenn auch nicht viel gebratene Tauben für ihn in der Luft herumfliegen. Aber auf dem seltsamsten Umweg kam ein Fred Schmidt in Alsfeld durch den Irrtum zur Wahrheit und zu ihrer Erkenntnis.“
      So beginnt [mit kleinen Veränderungen] Johann Peter Hebels Märchen vom Handwerks-burschen, der auch weder Kritik noch Aufregung versteht bzw. auf jede seiner Fragen aufgrund schlichter Sprachprobleme dasselbe Unverständnis auslöst und dieselbe Antwort erhält. Statt alles lächerlich zu finden, die Kritiker anzugreifen und für einen Betrieb mit drei kroatischen Filialen und 50-jähriger Tradition eine „Eingewöhnungszeit“ einzufordern [Eingewöhnung in was denn, wenn alles bestens war?], hätte Fred Kannitverstan auch zu der schlichten Erkenntnis durchdringen können, dass eben nicht jeder an jedem Ort zu jeder Zeit dieselben Erfahrungen machen MUSS wie er selbst, von demselben Geschmack oder gastronomischen Sachverstand ganz zu schweigen.
      P.S.: Ich protestiere hiermit in aller Form gegen die Fantasienamen „Pleskavica“ und „Raznijci“. Wenn mir schon schlecht wird, dann bitte unter den Klarnamen „Flachling“ (Плескавица) und „vom Rost“ (serbokroatisch: s ražnja).

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    2. Ist Berliner Dialekt, stammt aus dem verlinkten „OL-Beitrag“ bzw. dem so betitelten Buch des Vorlesewettbewerbs der Stiftung Lesen und bedeutet soviel wie „Das kann ja wohl nicht wahr sein!“.
      Fred Schmidt hat’s geschmeckt. Wie schön für Fred Schmidt, dem sein kulinarisches Spitzenerlebnis von Herzen gegönnt sei. Vielleicht entschließt sich „OL“ ja zu einer Kolumne „Schmidt schmeckt’s“, wo Herr Schmidt sich dann mit positiven Bewertungen quer durch die Vogelsberger Gastronomie probiert und
      Eingewöhnungs-Sternchen verteilt, damit man informiert wird, wo dieser Prozess bereits zum Abschluss gekommen ist und wo möglicherweise noch nicht.
      Natürlich weckt so ein Shitstorm bei der Neueröffnung eines Restaurants auch Bedenken hinsichtlich der Fairness (siehe Eingewöhnungszeit). Fast ist man dankbar für jeden positiven Bericht, weil der ja die negativen Urteile in gewisser Weise abschwächt. Aber dennoch ist Fred Schmidts Intervention nur schwer verständlich. Würden er und seine mittlerweile 15 „Liker“ dem neu eröffneten Reifen-Service, der ihm beim winterlichen Räderwechsel die Muttern nicht festzieht, auch eine „Eingewöhnungszeit“ zubilligen? Gastronomie glaubt offensichtlich jeder zu können. Aber fürs Essen wie bei Muttern gilt nichts anderes als für die Muttern beim Reifendienst: Die Eingewöhnung, sprich: Ausbildung, sollte abgeschlossen sein, bevor die Firma sich der Kundschaft mit ihrem Angebot präsentiert. Warum wohl schulen selbst Burger-Bratereien, die im Grunde nur Varianten ein und desselben Produkts herstellen, eine Stammcrew zunächst mal in einem bereits eingespielten Betrieb, bevor sie einen neue Filiale eröffnen? Selbst um eine Würstchenbude oder einen Foodtruck zu betreiben, braucht man eine Menge Knowhow und vor allem eine perfekte Selbstorganisation, was die einzelnen Abläufe betrifft. Der Kunde steht vorm Ausgabe-Fenster, wartet und sieht zu. Das nenne ich eine harte Schule der Gastronomie und zolle auch hier den Könnern Respekt. Also, (Möchtegern-)Gastronomen all over the World, schreibt euch das hinter die (Koch-)Löffel: Egal welches Handwerk oder welche Dienstleistung; überlasst das Eingewöhnen den Akademikern und begebt euch nur in den Wettbewerb, wenn ihr euer Metier beherrscht.
      Als versönlicher Ausklang noch einer von den unvergleichlichen Loriot-Sketchs (auch ein absoluter Könner) zum Thema „Schmeckt’s?“: https://youtu.be/oQE44zaB4R4?t=4

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  2. Ich habe heute meine alte Heimat besucht und wollte das neue Restaurant testen, wurde aber leider sehr enttäuscht!
    Als Vorspeise hatten wir ein Carpaccio. Mir ist neu, dass Carpaccio gefroren serviert wird. Der Parmesan, der da eigentlich drauf gehört sah aus als wäre es irgendein geschmackloses Pulver aus der Tüte.
    Als Hauptspeise hatten wir dann die La Rosa Platte für zwei. Der Salatteller den es dazu gab war unter aller Kanone! Die Gurke war sooo trocken, als hätte man sie schon am Vortag in Scheiben geschnitten, der Salat hat geknierscht und es war auch nicht wirklich ein Dressing dran. Auf der Grillplatte waren drauf ein Stück Schweinefleisch, welches so zäh war, dass man es gar nicht essen konnte, dann war es auch nicht gewürzt. Die Pommes waren wetschelig, als wären sie wieder aufgewärmt worden das Hähnchen war auch einfach nur trocken. Die Frikadelle die noch dabei war, hatte zwar etwas Geschmack, hat sich aber gekaut wie ein Kaugummi (mir ist neu das Cevapcici in Frikadellenform serviert wird?).
    Wir haben natürlich nicht aufgegessen, wir haben uns dann die Rechnung geben lassen.
    Als wir die gesamte Grillplatte dann fast unberührt zurück gehen ließen wurden wir nur doof angeguckt und würden gefragt ob was nicht in Ordnung war. Wir haben dann gesagt dass wir nicht zufrieden waren, da uns der Kellner aber nicht wirklich verstanden hat, hat er immer nur genickt und doof gelächelt! Wir mussten trotz allem die gesamte Rechnung bezahlen, was ich sehr unverschämt finde!
    Ich wünsche den Gastronomen alles gute, aber so wird das nix!

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    1. …und so verhält es sich wohl mit der gesamten 50-jährigen Traditionsgastronomie im Familienbetrieb „La Rosa“. Vielleicht versuchen Sie es ja mal mit der alten Heimat des „Elvir B.“ (Wirt), Herr Schobi! Warum wird übrigens der Name im obigen Artikel nicht ausgeschrieben? Liest sich ja fast wie ein Bericht aus der Blaulicht-Rubrik. Der mutmaßliche Restaurantbetreiber Elvir B. soll sich an einer Grillplatte vergangen haben. Schlimm, schlimm! Weitere Zeugen melden sich bitte bei der Polizei in Alsfeld.
      Goldene Regel (siehe Glückskeks): Wenn du nicht lächeln kannst, eröffne kein Geschäft. Wenn du nicht kochen kannst, eröffne kein Restaurant.

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      1. Die Gastronomie scheint einer der wenigen Bereiche zu sein, in dem man sich ohne Nachweis einer einschlägigen Qualifikation selbständig machen kann. Ich gehe oft auswärts essen und mache die Erfahrung, dass selbst simple Gerichte wie ein Schnitzel mit Pommes und einem Beilagensalat unfassbar schlecht zubereitet werden. Viele in dem Gewerbe haben nicht nur nicht die geringste Ahnung von Lebensmitteln und deren Zubereitung. Ihnen fehlt vor allem der Respekt vor dem Gast, der die Gerichte mit allen Sinnen genießen will. Dazu passt, dass Restaurants, Imbisse usw. viel zu selten amtlich kontrolliert werden. So halten sich (zumindest vorübergehend) nicht nur solche Betriebe im Geschäft, die ihren Gästen durch schlechte Qualität die Laune verderben, sondern vor allem auch solche, die es mit den Hygienebestimmungen nicht so genau nehmen. Siehe: https://www.tagesschau.de/investigativ/br-recherche/lebensmittelueberwachung-105.html.

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  3. Also ich fand’s total lecker & das Essen war auch warm genug ? Als Vorspeise haben wir Bruschetta gegessen & es hat wie eine klassische italienische Bruschetta sehr lecker geschmeckt und gut gewürzt mit leckerem frische Tomaten & Basilikumblättern drauf, so wie ich es liebe ? als Hauptgang gab es für mich dann eine Pizza Diavolo und sie war angemessen scharf, aber nicht so scharf dass man Probleme hat es zu essen & lecker gewürzt, und oben ganz lecker Käse ? Wenn wir nochmal in Essen sind kommen wir aufjedenfall wieder & unterstützen ! Freundlichkeit ist das A&O und diese war eindeutig vorhanden

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    1. Ich als Sternekoch, der – wie der Name schon sagt – am liebsten Sterne kocht, erlaube mir hiermit den Hinweis, dass die Geschmäcker eben verschieden und die Küchencrews auch nicht immer in Hochform sind. Laienhafte Restaurant-Tests nach dem Zufallsprinzip sind von daher keine gute Orientierungshilfe. Und seit ich einen bekannten Pizzeriabesitzer (übrigens waschechter Italiener!) kurz vor Ladenschluss im Schutze der Dämmerung noch mit einem Einkaufswagen aus dem Rewe habe kommen sehen, in dem sich die allerbilligste Ja-Pizza zum selbst Belegen türmte, habe ich für den echt italienischen Geschmack nur noch ein müdes Lächeln übrig. Jeder verdirbt sich den Magen, wie und wo er mag.

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  4. Ich verstehe nicht diese Kritik, wir waren da essen und als Italiener und Koch muss Ich sagen das war alles gut, freundlich lecker und nicht so teuer wie manche hier schreiben .Die Qualität muss stimmen. Weiter so …

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  5. Anderen einen Fehler nachzuweisen
    Scheint Ihnen große Freude zu bereiten.
    Herr Lehrer, Herr Klug oder auch
    Edmundo Erdkundo.

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    1. Sollen die Kommentatoren untereinander nun nicht mehr kommunizieren, um eventuell festzustellen, dass die eine oder andere Meinungsbekundung auf falschen Voraussetzungen oder Denkfehlern basiert? Der gesamte fachwissenschaftliche Diskurs und wissenschaftliche Fortschritt beruhen doch auf dem Prinzip der Falsifizierung (siehe https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-658-11130-4_4). Es scheint allerdings immer noch genügend Dorfschulmeister zu geben, die davon ausgehen, dass ein Sachgebiet perfekt beherrscht werden müsse und Fehler zu bestrafen seien. Dabei lernt man aus Fehlern am meisten, sowohl den eigenen als auch denjenigen anderer. Dem trägt die moderne Auffassung von „Fehlerkultur“ Rechnung. Wer nie Fehler zu machen glaubt und sie sich und anderen auch nicht verzeiht, lebt in einer engen Welt der Schulmeisterei und Intoleranz. Wer keine Freude daran hat, Fehler und Widersprüche aufzuspüren und dies anderen mitzuteilen, stagniert geistig und verblödet schließlich. Und wer beleidigt ist, wenn man ihm einen Fehler nachweist, ist in seiner Persönlichkeitsentwicklung auf einer kindlichen Stufe stehen geblieben.

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      1. Um welche Fachgebiete geht
        Es hier?
        Die meisten Menschen in diese Forum, so jedenfalls mein Eindruck, möchten sich über ihre Erfahrungen mit
        Einem neu eröffneten Restaurant austauschen und
        Nicht über Erdkunde diskutieren. Wenn sie es für wichtig halten bleibt es Ihnen überlassen ob Sie
        Den Betroffenen höflich auf
        Einen Fehler hinweisen.
        Es ist aber nicht nötig
        Sich darüber lustig zu machen.

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  6. Ich hätte eher eine WÄSCHERREI aufgemacht in ALsfeld, Resaurants gibt es genüge.Das GELD liegt auf der Straße, warum nicht eine WÄSCHEREI ?!

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  7. Wir waren gestern Abend dort essen.Ich muss sagen, da ist noch Platz nach oben, viel Platz!!! Teller kalt, Essen lauwarm, dann schnell kalt; für kroatische Küche sehr, sehr ungewürzt.Ein hektischer Kellner, der sehr wenig deutsch versteht. Ebenso die Speisekarte, die die kroatischen Gerichte nicht ins deutsche übersetzt. Stellenweise stimmen die Preise nicht…..
    Von vielen Jahren Berufserfahrung ist dort nichts zu spüren.Ich wünsche dem Team viel, viel Glück, da muss man noch hart an sich arbeiten. Wir gehen in 2- 3 Monaten nochmals dort essen und schauen, ob sich die Lage verbessert hat, wenn der Laden dann überhaupt noch auf hat.2 Sterne

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  8. Ich wünsche der Familie Bilali alles Gute und viel Erfolg!
    Sie brauchen halt ein gutes Händchen und etwas Glück.
    Aber wenn es niemand versucht, bleiben alle Lokale und Geschäfte in Alsfeld geschlossen.

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    1. Vor allem brauchen sie viele Händchen. Denn wenn die ganze Familie jetzt in Deutschland lebt, wer managt dann die drei Restaurants in der Heimat, die sich zudem doch außerhalb der Touristik-Saison angeblich nicht rechnen? Vielleicht sollte Familie Bilali einen VHS-Kurs für notleidende deutsche Gastwirte anbieten. Titel: Mit etwas Glück bei sinkender Umsatzrendite immer noch ’ne Filiale eröffnen (Methode Schlecker).

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  9. Ohhhhhhhhhh nee wieder ein Italiener, als ob wir nicht genug schon hätten :(((
    Langweilig³

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    1. Gastwirt Bilali: Kroatien
      Bruder Bilali: Kroatien
      Vater Bilali: Kroatien
      Mutter Bilali: Kroatien
      Pyrománe: vom ACKER
      Aber Hauptsache Italien!
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      P.S.: Viele Italiener (Pizzerienbetreiber) sind mittlerweile Pakistani oder Inder! Wie aufregend!

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      1. Stimmt. Die haben’s aber einfach nicht drauf, weil sie mit diesen Gerichten gar nicht aufgewachsen sind. Und mit der Mamma, die noch den großen Topf mit leckerer Soße rührte.

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  10. „Vor rund einem Monat ist Bilali gemeinsam mit seinem Bruder, seinem Vater und seiner Mutter aus Kroatien nach Deutschland gekommen, und das aus einem ganz bestimmten Grund: Sie wollten in Deutschland ein Restaurant eröffnen.“ Und genau das und gar nichts anderes taten sie dann umgehend tun.
    Na, von einer solchen Zielstrebigkeit können sich deutsche Kartoffelsäcke ruhig mal ein Rotebeete-Carpaccio abschneiden.
    „Da es in den Wintermonaten an der Touristen-Front allerdings ziemlich mau aussehe, sei der Wunsch aufgekommen, sich auch in Deutschland zu verwirklichen, um weiter arbeiten zu können. […] Die Läden in Kroatien sollen allerdings wie gewohnt weitergeführt werden, auch wenn Alsfeld jetzt ihre neue Heimat ist.“
    Da lässt ja tief in die Tiefe blicken, wenn’s auch vielleicht als Unternehmenskonzept jetzt auf den ersten Blick nicht soooo einleuchtet. Wenn im Winter die drei kroatischen Restaurants mangels Touristen nicht florieren, gastro-hopped man halt mal eben kurzerhand vom Schwarzmeerstrand ins Hessenland? Ja, so macht man das anscheinend anderswo, ihr wehleidigen Vogelsberger Restaurantbetreiber mit eurer „traditionellen deutschen Küche“. Nicht den Laden dicht machen, wenn mal ein paar Gäste ausbleiben! Weiter filialisieren und weiter existieren! Schnell dürften sich in angesagten Skigebieten wie St. Moritz oder den klassischen asiatischen oder afrikanischen Überwinterungsressorts deutscher Rentner per Anzeige im Internet einige trauliche Ladenlokale finden lassen, in denen deutscher Kartoffelstampf inkl. hausgemachter Bulette oder Grünkohl mit Pinkel ihren Siegeszug um den Erdball antreten könnten. Oder ginge das alles nur mit einem international agierenden Kartoffel-Clan?

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      1. Ernährt dich keins deiner Lokale
        Guckst du in Deutschland nach Filiale!

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      1. Genau! Und diese Lehrer bilden dann eine Menschenkette vom Schwarzen Meer bis an die Adria. Denn für die meisten Kommentatoren kommt diese Hilfe wohl zu spät.
        Sie scheinen der/die einzige zu sein, die es gemerkt hat. Sie haben sich damit einen Gutschein für einen Besuch im „La Rosa“ verdient: Verlorene Eier von Alsfelder Hühnern mit Schwarzmeer-Kaviar.

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      2. Aber nicht in den Schulen, sondern in den „italienischen“ Restaurants, nachdem es jugoslawische ja leider nicht mehr gibt. Wie gern gingen wir früher „zum Jugoslawen“ und genossen die Speisekarte rauf und runter. Denn alles stammte vom Balkangrill, Vielvölkerstaat hin oder her. Heute – nach Tito (!) – muss einem ein Erdkundelehrer die Herkunft des Speisekarten-Gammelsuriums erklären. Warum dann nicht gleich 147 süß-sauer?

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