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Kundgebung am Lauterbacher Marktplatz„Nie wieder ist Jetzt!“ – Aufstehen für Demokratie und ein friedliches Zusammenleben

LAUTERBACH (ol). Am 05. Februar ruft die Lauterbacher Initiative für Demokratie zu einer Kundgebung auf dem Lauterbacher Marktplatz auf, um ein friedliches Zeichen gegen Rechtsextremismus zu setzen. Die Kundgebung, mit dem Motto „Nie wieder ist Jetzt!“ richtet sich gegen Hass, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit. Die Initiative möchte sich für Demokratie, Vielfalt und ein friedliches Zusammenleben in Lauterbach und im Vogelsberg einsetzen.

„Unser gemeinsames Interesse ist, am 05. Februar um 17.30 Uhr auf dem Lauterbacher Marktplatz so viele Menschen wie möglich auf die Straße zu bekommen, um ein klares, friedliches Zeichen gegen Rechtsextremismus, Hass, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit zu setzen“, teilt die Lauterbacher Initiative für Demokratie in einer Pressemitteilung mit. Das Kundgebungsmotto lautet: „Nie wieder ist Jetzt!“ – „Aufstehen für Demokratie und ein friedliches Zusammenleben“

„Das aufgedeckte Geheimtreffen von Rechtsextremen und AfD-Funktionären im November 2023 in Potsdam zeigt, in welchem Ausmaß unsere Demokratie unter Beschuss steht. Bei der Veranstaltung wurden Pläne geschmiedet, wie massenhaft Menschen mit Migrationsbiografie aus Deutschland abgeschoben und deportiert werden könnten. Die AfD macht mit ihrer rechten Hetze menschenverachtende Politik und Rhetorik salonfähig“, so die Initiative. Der Rechtsruck sei auch im Vogelsberg deutlich spürbar und gefährde die Demokratie. „Wir schauen nicht länger still zu. Unsere Demokratie muss verteidigt und gestärkt werden. Und das zeigen wir alle gemeinsam“, so der Aufruf der Lauterbacher Initiative für Demokratie.

Diese junge Initiative, die sich erst im Herbst vergangenen Jahres aus engagierten Demokrat*innen gebildet hat, möchte auch in der Kreisstadt rechtsextremen, rechtspopulistischen und antidemokratischen Parteien, Gruppierungen und Strömungen etwas entgegensetzen und sich für Demokratie, Vielfalt und ein buntes, friedliches Zusammenleben einsetzen, heißt es.

Zusammengefunden haben sich dort Menschen aus Lauterbach und Umgebung unterschiedlichen Alters. Dabei sind Einzelpersonen, Vertreter*innen aus verschiedenen Organisationen, Arbeitszusammenhängen, Parteien und Vereinen. Dazu zählen Ute Kirst, Andreas Goldberg, Claudia Riegel, Karin Klaffehn, Jutta Heß, Klaus Scheuer, Silvia Lucas, Sonja Hartmann, Kristina Eifert, Conny Hentz-Döring, Silvia Bergmann, Maja Wink und Erwin Fauß.

„Gemeinsam wollen wir das breite Engagement für Demokratie in Lauterbach und im Vogelsberg sichtbar machen“, so die Initiative. Ein erster Schritt dazu sei die Kundgebung, die am 05. Februar auf dem Lauterbacher Marktplatz stattfindet. Schon kurz nach der Veröffentlichung wurde der Aufruf von allen demokratischen Parteien im Vogelsbergkreis, der evangelischen und katholischen Kirche, verschiedenen Vereinen, Verbänden und Einzelpersonen unterstützt, hieß es.

Die Möglichkeit zur Unterstützung bestehe weiterhin. Interessierte sollten sich schnell unter der Emailadresse niewiederistjetzt@gmx.net melden und dort hin auch das Logo ihrer Organisation schicken. Zur Demonstration am Montag, den 05. Februar bitte die Parkplätze „An der Bleiche“ nutzen.

3 Gedanken zu “„Nie wieder ist Jetzt!“ – Aufstehen für Demokratie und ein friedliches Zusammenleben

  1. Werteunion/cdu-mitgieder im Artikel vergessen. Nur weil die meisten Medien diese vergessen aufzuzählen, ist es nicht gut Teile der Fakten wegzulassen. Das wäre Meinungsmache, so wie man es den Rechten vowirft. Ich

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    1. Jeder sollte mal recherchieren , von welchen Unterstützern Correctiv bezahlt wird . Wer dann noch meint, dass es neutrale Berichterstattung sei, dem kann man nicht mehr helfen. Keiner weiß, was dort besprochen wurde und das Wort Deportation findet man auf einmal nicht mehr. Wer jetzt nicht merkt, dass die Faschisten wo anders sitzen, der wird es erst merken, wenn es zu spät ist. Merkt ihr nicht, wie die Regierung das Volk manipuliert und spaltet (teile und herrsche).
      Ein geteiltes Volk regiert sich leichter, hat bei Corona auch schon funktioniert. Jetzt stehen die Gutmenschen auf der Straße, vor zwei Jahren wollten sie die Ungeimpften noch in Lager stecken haben sie diffamiert und denunziert.

  2. Die AFD macht die Politik nicht salonfähig , diese Politik ist schon salonfähig bevor sie da war nur unsere Politiker haben die Menschen im Land nicht verstanden und verstehen sie heute noch nicht. Auch in Europa und erstrecht in der USA ist Rassismus allgegenwertig. Und was Israel macht kann doch auch kein Deutscher Tolerieren .

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