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Schöpfungsgartenfest mit Begegnungs- und Erlebnisstationen in Angersbach gefeiertSegnung für Mensch und Tier

ANGERSBACH (ol). Zu einem besonderen Ereignis waren die Kinder und Jugendlichen des Kindergottesdienstes und des Teenie-Treffs „Chillen unter’m Kreuz“ (CuK) in Angersbach jetzt in die Schutzengelscheune in Angersbach eingeladen, um dort gemeinsam die Schöpfung zu feiern. Das Motto des Tages war es Mensch, Tier, und Natur gemeinsam zu erleben und sich der Einzigartigkeit und Vielfalt der Schöpfung bewusst zu werden.

In der Pressemitteilung des Evangelischen Dekanats heißt es, aber nicht nur Kinder waren eingeladen, sondern auch deren Tiere. Etwa 25 Personen waren der Einladung gefolgt und auf dem Gelände der Schutzengelscheune erwartete sie ein erlebnisreiches Programm. Unterstützt und mit initiiert wurde die Veranstaltung vom Ponygarten in Angersbach und von der Kinder- und Jugendarbeit des Evangelischen Dekanats Vogelsberg.

Der Nachmittag begann mit einer Andacht und einer gemeinsamen Segnung von Mensch und Tier auf der Wiese vor der Schutzengelscheune. Danach konnten die Kinder, Jugendlichen und Tiere sich begegnen und unterschiedlichste Angebote wahrnehmen. Besonders beliebt bei den Kindern war die Pflege der Pferde und der Hühner. Es konnten Saatbänder, bunte fliegende Bälle und Naturmobiles gebastelt werden. Ein besonderes Highlight war zudem der Segensparcour. Hier konnte jeder eine Rücken-Massage bekommen, Segenslieder hören und einen Segen unter freiem Himmel erhalten.

Beim Schöpfungsgartenfest mit Begegnungs- und Erlebnisstationen in Angersbach hatten Mensch und Tier die Möglichkeit, gesegnet zu werden. Foto: Jutta Steckenreuter

Die Veranstaltung fand bei herrlichstem Wetter statt. Wem die Sonne zu viel wurde, der konnte sich auch in die mit Wildblumen geschmückte Scheune setzen. Viele Gäste ließen auch die Füße zum Abkühlen ins Dorfwasser des Mühlbachs hängen und sich einen individuellen Segensspruch zusprechen, was vor allem den Kindern große Freude bereitete. Zum Abschluss wurde gemeinsam Stockbrot gegessen, bevor alle Teilnehmenden mit einem Segenslied entlassen wurden.