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Sozialdemokraten dankt Dirk Kurzawa für großes EngagementDirk Kurzawa legt Lauterbacher SPD-Fraktionsvorsitz nieder

LAUTERBACH (ol). Mit Wirkung zum 1. Juni verlässt Lauterbachs SPD-Fraktionsvorsitzender Dirk Kurzawa das Lauterbacher Parlament. Seit 2011 war Kurzawa für die SPD im Stadtparlament und seit 2016 Fraktionsvorsitzender und Mitglied des Haupt-, Finanz- und Wirtschaftsausschusses. Gleichzeitig vertrat er die SPD im Ältestenrat.


„Dirk Kurzawa hat eine persönliche Entscheidung getroffen und wir danken ihm herzlich für das große Engagement in herausgehobener Rolle in den letzten Jahren. Wir bedauern und verstehen den Schritt von Kurzawa zugleich“, sagte die SPD-Vorsitzende Conny Hentz-Döring. Berthold Habermehl betonte, dass Dirk Kurzawa hoch vernetzt, sehr aktiv und ein guter Teamplayer in der Fraktion war.

„Seit mehreren Monaten habe ich mit diesem Gedanken gespielt, da sich meine beruflichen Verpflichtungen nicht mehr zu meiner Zufriedenheit mit denen meiner ehrenamtlichen Arbeit als Fraktionsvorsitzender und Stadtverordneter der SPD vereinbaren ließen. Auch an den Abenden bin ich geschäftlich oft eingespannt und da finden die meisten wahrzunehmenden Termine statt. Der notwendige Zeitaufwand, dieses Ehrenamt nach meinen Vorstellungen auch adäquat ausfüllen zu können, ließ sich in dieser Form nicht mehr aufbringen“, erklärte Kurzawa. Die Arbeit mit der Fraktion und im Stadtparlament habe er sehr gerne gemacht und viele Erfahrungen sammeln können. Auch der zurückliegende Bürgermeisterwahlkampf als Kandidat der SPD sei anstrengend, spannend und lehrreich zugleich gewesen.

Es zeichne sich ab, dass Frau Barbara Filzinger aus Frischborn für Dirk Kurzawa als Nachrückerin in das Parlament einziehen werde. Die beiden stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden, Berthold Habermehl und Conny Hentz-Döring, werden sich die Aufgaben von Kurzawa voraussichtlich bis zur nächsten Kommunalwahl teilen.

Ein Gedanke zu “Dirk Kurzawa legt Lauterbacher SPD-Fraktionsvorsitz nieder

  1. Ist das kein Kommentar wert?

    „Seit mehreren Monaten habe ich mit diesem Gedanken gespielt, da sich meine beruflichen Verpflichtungen nicht mehr zu meiner Zufriedenheit mit denen meiner ehrenamtlichen Arbeit als Fraktionsvorsitzender und Stadtverordneter der SPD vereinbaren ließen.

    Ehrenamt und Beruf sind immer wieder nicht miteinander vereinbar!

    Wenn die Politik hier nicht bald etwas tut, werden wir noch mehr Kompetenz im Ehrenamt verlieren.

    Nein, eine Ehrenamtskart ist da nicht hilfreich!

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