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Neubau sichert Platz für wachsende Schülerzahlen2,2 Millionen Euro für Erweiterungsbau der Wiesengrundschule

LANDKREIS GIEßEN (ol). Mehr Platz zum Lernen, Spielen und Leben an der Wiesengrundschule in Leihgestern, darauf können sich bald die Schüler der Schule freuen. Der symbolische Spatenstich markiert den Start für den Erweiterungsbau. Für das Vorhaben an der Grundschule investiert der Landkreis Gießen als Schulträger rund 2,2 Millionen Euro. 1,2 Millionen Euro davon fließen als Förderung aus dem Kommunalen Investitionsprogramm (KIP) des Landes.

„Ich bin ganz sicher: Mit diesem Neubau schaffen wir ein Gebäude, das nicht nur umweltfreundlich und technisch auf dem neuesten Stand sein wird, sondern auch ein toller Ort zum Lernen, Lehren, Ausruhen und Spielen ist“, sagt Erste Kreisbeigeordnete und Schuldezernentin Dr. Christiane Schmahl laut Pressemitteilung des Landkreis Gießen.

Seit dem Schuljahr 2016/17 findet in der Wiesengrundschule der Unterricht dreizügig, also drei Klassen pro Jahrgang, statt. Weil für die größere Zahl von Schülern nicht ausreichend Räume für eine Ganztagesbetreuung zur Verfügung stehen, mussten als Übergangslösung Container genutzt werden. Bald hat das Provisorium ein Ende: Läuft alles nach Plan, soll der Erweiterungsbau zu Ostern kommenden Jahres fertig sein. Dieser umfasst auch eine größere Mensa inklusive der notwendigen Nebenräume und Platz für die Ganztagsbetreuung. Die Räume der bestehenden Mensa sollen in Zukunft als Bibliothek genutzt werden.

Der Erweiterungsbau wird im Bereich des aktuellen Haupteingangs der Wiesengrundschule seinen Platz bekommen. Das eingeschossige Gebäude hat einen winkelförmigen Grundriss. Die Räume der Ganztagesbetreuung liegen Richtung Osten und öffnen sich zur Außenspielfläche der Schule. Der Küchenbereich dagegen hat seinen Platz Richtung Erschließungsstraße und kann so störungsfrei beliefert werden.

Die Nutz- und Verkehrsflächen des Neubaus umfassen etwa 600 Quadratmeter. Ausführendes Architekturbüro ist die Partnergesellschaft Schmees-Wagner (Gießen). Die mit den einzelnen Baugewerken beauftragten Unternehmen stammen fast ausnahmslos aus der Region.