Bürgermeisterin Claudia Blum (rechts) freut sich über die gute und schnelle Reparatur der Brücke durch den städtischen Bauhof. Foto: Bick / Stadt Homberg (Ohm)

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Reparaturarbeiten gingen schnell voranBehelfsbrücke Pletschmühle im Mühltal ist wieder befahrbar

HOMBERG OHM (ol). Als erstes Dienstgeschäft nach ihrem Urlaub machte sich Bürgermeisterin Claudia Blum am vergangenen Freitag ein Bild von den Reparaturarbeiten an der Behelfsbrücke Pletschmühle im Mühltal und stellte erfreut fest, dass die beiden Mitarbeiter des städtischen Bauhofs innerhalb einer Woche die Reparaturarbeiten soweit abschließen konnten, dass die Brücke am Freitagmittag rechtzeitig vor dem Wochenende wieder für den Verkehr freigegeben werden konnte.

„Das ist eine tolle Leistung des Bauhofs, für die ich ein großes Lob ausspreche und mich bei den beteiligten Mitarbeitern bedanke“, sagte die Bürgermeisterin laut Pressemitteilung der Stadt Homberg. In der kommenden Woche werden noch kleinere Restarbeiten wie der seitliche Rammschutz ausgeführt werden. Die Arbeiten seien notwendig gewesen, weil der Besichtigungstermin des Ingenieurbüros ergeben hatte, dass die tragende Holzbalkenlage auf den Stahlträgern des Überbaus zum Teil stark verfault beziehungsweise vermodert war. Die Brücke war bereits seit längerem durch Stahlplatten verstärkt worden.

Die beiden Bauhofmitarbeiter Carsten Diehl und Bodo Schneider (von links) erneuern den Holzüberbau. Foto: Bick / Stadt Homberg (Ohm)

Die Brücke weist insgesamt Schäden auf, die zu einem Tragverlust führen. „Dieser Tragverlust ist der Grund für die Beschränkung der Brückenbelastung auf 20 Tonnen, die als sofortige Maßnahme umgesetzt wurde“, sagte Blum ergänzend. „Damit und mit der Erneuerung des Holzüberbaus und regelmäßigen Besichtigungen folgen wir den Empfehlungen des Sachverständigen“. Der Neubau der Brücke ist für das Jahr 2019 geplant. In der Finanzplanung für das Jahr 2019 im Haushaltsplan 2018 ist dafür ein Betrag von 1,3 Millionen Euro angesetzt.


„Bis zum Bau sind jedoch noch einige Hürden zu nehmen“ erläutert Bürgermeisterin Blum und weist auf das Bauleitplanverfahren und die notwendige Finanzierung hin. „Die Brücke beschäftigt die städtischen Gremien ja bereits seit mehreren Jahren. In dieser Zeit wurden verschiedene Varianten geprüft und beraten und erst jetzt ist mit dem Investitionsprogramm aus der Hessenkasse eine Finanzierung in Sicht“, sagte Claudia Blum.

Die aufgehobene Umleitung vom 20.08.-25.08.2018 und die Beschränkung der Brückenbelastung auf 20 Tonnen. Foto: Bick / Stadt Homberg (Ohm)

Der Zuschussantrag müsse noch in diesem Jahr gestellt werden, die Förderrichtlinie liege jedoch erst im Entwurf vor und sei noch nicht veröffentlicht. Sofern dem Antrag entsprochen werde, sei mit einem Zuschuss von 90 % zu rechnen, der frühestens in 2019 ausgezahlt werden könnte. Parallel werde an der Änderung des Bebauungsplans gearbeitet. „Wenn dann auch noch die städtischen Gremien die entsprechenden Beschlüsse fassen, steht dem Neubau der Brücke nichts mehr im Wege“, so Bürgermeisterin Blum.