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Wirtschaftsdezernent Dr. Mischak: „Frische und selbstbewusste Präsentation“ – Slogans integriertDie Region neu entdecken – im Internet und vor Ort

VOGELSBERG (ol). „Es ist eine frische, moderne und selbstbewusste Präsentation geworden“, urteilte Erster Kreisbeigeordneter Dr. Jens Mischak. Der Wirtschaftsdezernent macht in einer Pressemitteilung auf die neue Website aufmerksam, die nicht die Arbeit der Kreisverwaltung, sondern „selbstbewusst die Stärken der Vogelsberg-Region in den Blick nimmt“.

Mischak und Landrat Manfred Görig haben mit der neuen „Landingpage“ das Ziel, die Aufmerksamkeit erheblich zu erhöhen – vor allem für junge Familien, für Fach- und Führungskräfte und für Investoren. „Wir haben etwas zu bieten, und das zeigen wir klar und deutlich“, sagte Dr. Mischak. Mit der Homepage werde man angeregt, die Region neu zu entdecken – nicht nur im Internet, sondern vor allem tatsächlich vor Ort. Das neue Projekt habe mit dem Unternehmerdialog und weiteren Diskussionsforen im Regionalmarketing angefangen.

Bewusst weg von einer informationsdichten Verwaltungsseite

Da seien die Fragen letztlich immer klarer gestellt worden: Der Vogelsberg – was macht ihn aus? Was ist typisch für unseren Kreis? Für die Menschen, die hier leben? Was hat unsere Region zu bieten? Und wie können wir das zeigen? Nicht nur den Fremden draußen vor den Grenzen unseres Vogelsbergkreises, sondern auch den Vogelsbergern selbst. Herausgekommen sei – als eines von mehreren Ergebnissen – die neue Imageseite der Region.

Auf dieser sogenannten „Landingpage“ solle jeder landen, der im Internet etwas sucht, das es im Vogelsberg zu finden gibt. Noch besser: Man soll auf Dinge stoßen, nach denen man gar nicht gesucht – die man gar nicht erwartet habe. Das Besondere an der neuen Website sei, dass sie von Bildern lebe und Gefühle wecke. Sie solle nicht nur Informationen auflisten, sondern die Menschen emotional ansprechen. „Allen voran junge Familien, Fachkräfte von außen aber auch hier bei uns, die wir natürlich halten wollen“, zählte Andrea Ortstadt von der Wirtschaftsförderung des Kreises auf. „Wir wollten mit der neuen Internetseite bewusst weg von der informationsdichten Verwaltungsseite.“

Vier regionale Dienstleister seien damit beschäftigt gewesen, die Grundmaterialien fürs Marketing zu erstellen: Logo und Corporate Design, eine Bildsprache, Fotos, Videos und der Webauftritt selbst. Jürgen Litzka Design aus Alsfeld war zuständig für das Corporate Design. Die Werbeagentur Habekost aus Lauterbach für die Bilderwelt, team digital aus Frischborn für die Landingpage und die Zweikopf-Agentur aus Lauterbach hat die Videoclips erstellt.


Strukturierter Aufbau für eine bessere Übersicht und Orientierung

Gegliedert in drei Themenblöcke „Leben & Wohnen“, „Wirtschaft & Bildung“ sowie „Tourismus & Freizeit“ biete die Seite auf übersichtliche Art und Weise Orientierung. Erst in den Unterrubriken werde der Besucher auf schon existierende Seiten weitergeleitet. Man könne sich die Seite vorstellen wie eine Spinne in der Mitte eines Netzes, dort liefen die Fäden zusammen. Diese Fäden gelte es aber noch zu spinnen und enger zu verknüpfen, damit es wachse.

„Es wäre klasse, wenn möglichst viele Unternehmen oder Einrichtungen ihre eigene Internetpräsentation mit der neuen Vogelsberg-Landingpage verlinken. Auf ihrer Homepage wird zum Beispiel das neue Logo eingefügt und darüber gelangt der Besucher auf die Vogelsbergseite“, erklärte Lorenz Kock von der Wirtschaftsförderung. „Im übertragenen Sinn zeigt das auch die Verbundenheit eines Betriebes mit seiner Heimat, seinem Standort, wenn er auf der Firmenseite das Vogelsberglogo zeigt und verlinkt“, ergänzte Wirtschaftsdezernent Dr. Jens Mischak. Es werde so zu einer Art „Markenzeichen“ der Region.

Das sei übrigens eines der wesentlichen Erkenntnisse des Unternehmerdialogs gewesen, sagte Dr. Mischak: „Wir müssen uns gemeinsam als Region verstehen und dies auch zeigen. Das betrifft die Bürger mit ihren Vereinen genauso wie die Schönheit der Landschaft, die Vielfalt unseres Bildungsangebots und die kraftvollen Möglichkeiten unserer heimischen Unternehmen gleichermaßen.“

Die „Gewinner-Slogans“ sind Bestandteil der neuen Internetseite

Zeitgleich mit den Unterdialogen habe Landrat Görig vor zwei Jahren auch dazu aufgerufen, mit einem neuen frischen Slogan den „Marktauftritt des sowohl bodenständigen als auch modernen Vogelsbergkreises“ zu unterstützen. „Der Rücklauf war überwältigend“, berichtete Pressesprecher Erich Ruhl-Bady. 140 Bürger hatten über 400 Vorschläge eingereicht.

Eine Jury suchte fünf besonders prägnante Vorschläge aus. Damals sei zugesagt worden, dass diese fünf Slogans an geeigneter Stelle mit in die neue Präsentation einfließen sollen. „Wir freuen uns, dass wir dieses Versprechen gegenüber den fünf Gewinnern nun einlösen können“, sagte Ruhl-Bady. Die Slogans von Petra Wahl aus Alsfeld, Martin Minner aus Lauterbach, Helmut Kersten aus Holzmühl, Thomas Kielburger aus Landenhausen und Beate Goßfelder-Michel aus Homberg finden sich nun wieder in den „Ressorts“ Leben, Wohnen, Wirtschaft, Bildung, Tourismus und Freizeit.


Das sind die fünf „Gewinner-Slogans“, die man nun auf der Homepage finden kann: „Wo Kinder noch draußen spielen: Vogelsberg“, „Der Vulkan schläft. Wir nicht. Vogelsberg.“, „Vogelsberg – raus aus der Stadt – rein in die Natur“, „Der Vogelsberg. Mitten in Europa“, „Vogelsberg: Mehr Platz für Leben und Arbeit“.

4 Gedanken zu “Die Region neu entdecken – im Internet und vor Ort

  1. Pardon: Natürlich waren es dank stürmischer Musenküsse FÜNF (nicht 2) Super-Regionalmarketing-Slogan-Wettbewerbs-Slogans! Und die Ideen reißen seither nicht mehr ab. Wie wäre es mit „Ständig am Boden macht bodenständig. Cooler Vogelsberg“? Oder: „Ganz am Rand hat man den besten Überblick. Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main/Vogelsberg.“ Oder: „Mehr Windräder als Sonnenstunden. Keep cool im Vogelsberg!“ Oder: „Aus dieser Quelle trinkt die Welt. Vogelsberg.“ Oder: „Vogelsberg – Den trink ich mir schön!“ Oder: „Wir reichen allen das Wasser, mit dem sie gewaschen sind.“ Usw. Wie man (im Vergleich aller Landkreise und kreisfreien Städte Deutschlands) im Vogelsberg lebt, kann man auch in einer ZDF-Studie nachlesen: https://deutschland-studie.zdf.de/district/09162/default

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  2. Sehr geehrter Herr Landrat Görig, sehr geehrter Herr 1. Kreisbeigeordneter Dr. Mischak,
    anlässlich der gelungenen Präsentation ihrer „Landingpage“ möchte ich noch einige burnermäßige Vogelsberg-Standortmarketing-Slogans nachnominieren, die nicht fristgerecght eingereicht werden konnten, weil sie mir grad jetzt eben erst eingefallen sind:
    1. Wir vogeln alles. Außer Berge.
    2. Wieder mal ausbrechen – Vulkan Aktiv Region Vogelsberg.
    3. Vogelsberg – Wo die Metropolen ihr Wasser holen.
    4. Vogelsberg: Wir sitzen an der Quelle und gucken in die Röhre.
    5. Ständig am Boden macht bodenständig. Cooler Vogelsberg.
    Mit besten Grüßen

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  3. Sehr geehrter Herr Landrat Manfred Görig, sehr geehrter Herr 1. Kreisbeigeordneter Dr. Mischak,
    anlässlich der neuen „Landingpage“ möchte ich folgende 2 Slogans nachnominieren:
    1. Wir vogeln alles. Außer Berge.
    2. Öfter mal ausbrechen. Vulkan Aktiv Vogelsberg.
    3. Wo sich attraktive Idylle, nachhaltige Natur und coole Bodenständigkeit gute Nacht sagen – Vogelsberg.
    4. Freiraum Vogelsberg: Wo sich Niedriglohn, Teilzeitarbeit und Altersarmut verlässlich ausbreiten.
    5. Europas größter Vulkan – Wer hätte das gedacht? Wir nicht.
    Beste Grüße

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  4. Der geistige Höhenflug des Regionalmarketing mit dem Vogelsbergkreis als Teil der Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main wird schon bald auf der „Landingpage“ der Realität enden. Teure „Gemeinschaftsprojekte“ werden mitbezahlt, doch der Nutzen für das „Mitglied“ selbst bleibt äußerst überschaubar. Dass es anderen Kommunen, die an der äußersten Peripherie einer Metropolregion angesiedelt sind, auch nicht besser geht, zeigt diese Studie zur Metropolregion Hamburg:
    https://www.deutschlandfunk.de/metropolregion-hamburg-kooperation-statt-konkurrenz.724.de.html?dram:article_id=412710
    Auszug:
    „Die Metropolregion ist tatsächlich in diesem Sinne auch ein politisches Konstrukt und einige wollen zwar dazugehören, wollen irgendwie so ein bisschen partizipieren am Kuchen, der vielleicht dann auch dort liegt und zu holen ist. Aber tatsächlich muss man erkennen, dass räumlich-funktional diese Städte und Regionen zu weit weg sind, um eigentlich wirklich eine Rolle spielen zu können.“
    Auch Jakob Richter, der Leiter der zentralen Geschäftsstelle der Metropolregion Hamburg, streitet nicht ab, dass die Förderprojekte nicht allen Kommunen gleichermaßen zugutekommen. Ein Instrument, das die Probleme des ländlichen Raums, fernab der Großstädte allein lösen könnte, sei die Metropolregion tatsächlich nicht.“
    So zieht der Geier seine Kreise / bis zu dem Ende seiner Reise: https://www.youtube.com/watch?v=zkbU1tS_UQc

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