Regionalbevollmächtigter Ulrich Hansel erläutert dem CDU-Landtagskandidaten Michael Ruhl und Landtagsabgeordnetem Kurt Wiegel (von links) die Straßenbaupläne von Hessen-Mobil im Vogelsbergkreis. Foto: Büro Kurt Wiegel

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Wiegel und Ruhl (CDU) bei Hessen-Mobil in SchottenViel getan und viel zu tun beim Straßenbau im Vogelsberg

VOGELSBERGKREIS (ol). Die verschiedenen Straßensperrungen sind ein Zeugnis der regen Bautätigkeit von Hessen-Mobil im Vogelsbergkreis. Die Baumaßnahmen von der hessischen Straßen- und Verkehrsverwaltung in diesem und nächsten Jahr standen im Mittelpunkt eines Gespräches des Landtagsabgeordneten Kurt Wiegel und des CDU-Landtagskandidaten Michael Ruhl mit Ulrich Hansel, dem Regionalbevollmächtigten von Hessen-Mobil für Mittelhessen.


Am Dienstsitz in Schotten erläuterte Hansel laut Pressemitteilung des Landtagsabgeordneten die Zuständigkeit der Behörde in den Landkreisen Main-Kinzig, Wetterau und Vogelsberg für die Bundes- und Landesstraßen sowie im Wege der vertraglichen Beauftragung von Kreisstraßen und für die Bundesautobahnen, die aber ab 1. Januar 2021 vom Bund selbst wahrgenommen werden. Im Zuge der Sanierungsoffensive 2016 bis 2022 wurden und werden verschiedene Maßnahmen im Vogelsbergkreis nach Prioritätenliste saniert. Dafür sollen landesweit im nächsten Jahr 120 Millionen Euro zur Verfügung stehen.

Da die Auftragslage bei den Bauunternehmen sehr gut sei, könnten möglicherweise nicht alle Sanierungsmaßnahmen zeitnah bearbeitet werden. Das sei jüngst in Lauterbach geschehen, wo kein wirtschaftliches Angebot für eine Kombinationsmaßnahme aus Land, Stadt und Stadtwerken abgegeben wurde und so die Baumaßnahme in der Schlitzer Straße in Höhe des Nordbahnhofes verschoben werden muss, berichtete der Regionalbeauftragte den beiden Gästen. Für Baumaßnahmen wie zum Beispiel in und um Mücke-Ilsdorf, Lauterbach-Wallenrod sowie Schotten-Rudingshain laufen die Vorbereitungen im Zeitplan. Auch in Alsfeld an der Bundesstraße 62 (Schellengasse) werde eine größere Sanierungsmaßnahme voraussichtlich im nächsten Jahr beginnen, erläuterte Hansel. Die Ortsdurchfahrt in Ulrichstein-Rebgeshain werde nach umfassender Sanierung wohl noch in der ersten Julihälfte für den Verkehr freigegeben.

Die größte Baumaßnahme für Hessen-Mobil im Vogelsbergkreis werde mittelfristig die Ortsumfahrung von Lauterbach/Wartenberg im Zuge der B 254 Alsfeld-Fulda. Nachdem die Planungen abgeschlossen seien, laufe das Anhörungsverfahren zur zweiten Offenlegung der Planunterlagen im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens durch die Anhörungsbehörde, dem Regierungspräsidium (RP) Gießen. Voraussichtlich im kommenden Winter werde es eine mündliche Anhörung zu den Einwendungen und den Erwiderungen von Hessen-Mobil geben. Dann erfolge ein Vorlagebericht des RP an das Hessische Wirtschaftsministerium, das dann nach entsprechender Prüfung und Abwägung der verschiedenen Interessen den Planfeststellungsbeschluss zur Schaffung von Baurecht für die B 254 erlasse, sagte Hansel.

Landtagsabgeordneter Kurt Wiegel hob die Initiativen der Landesregierung zur Sanierung der Landesstraßen hervor und lobte die Umsetzung der Maßnahmen durch die hessische Straßen- und Verkehrsverwaltung. CDU-Landtagskandidat Michael Ruhl stellte in dem Gespräch bei Hessen-Mobil die gelungene Planung und Ausführung der Beseitigung zweier kurvenreicher Strecken um seine Heimatstadt Herbstein heraus. Die Zufahrt von Grebenhain-Ilbeshausen aus Richtung Herbstein und die Begradigung der Kurve der B 275 bei Schloss Eisenbach sei – nach fruchtbaren kommunalen Gesprächen mit Hessen-Mobil – vorbildlich.

2 Gedanken zu “Viel getan und viel zu tun beim Straßenbau im Vogelsberg

  1. All denen oben im Bericht erwähnten Personen empfehle ich eine Fahrt auf der L3145 von Alsfeld nach Willingshausen. Eine Zumutung und mittlerweile Gefahr für alle, die diese Strecke tagtäglich fahren müssen.
    Bei Nachfragen bei Hessen-Mobil, wann hier SINNVOLL investiert wird bekommt man dezent den Hinweis, dass hier die nächsten Jahre nichts passiert. Na vielen Dank! Bei diesem Verkehrsaufkommen einfach nur unverständlich!

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  2. All den hier im Bericht erwähnten Personen empfehle ich eine Fahrt über die L3145 von Alsfeld nach Willingshausen. Eine Zumutung und mittlerweile eine Gefahr für alle, die diese Strecke tagtäglich fahren müssen.
    Bei Nachfragen bei HessenMobil wann hier endlich SINNVOLL gehandelt wird, bekommt man dezent den Hinweis, dass hier die nächsten Jahre nichts passiert. Na vielen Dank!

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