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Corona-Gipfel: Maßnahmen bis 14. Februar verlängertLockdown-Verlängerung, verschärfte Maskenpflicht und mehr Homeoffice

HESSEN (ol). Und wieder wird der Lockdown verlängert: Bund und Länder haben sich am Dienstag im Corona-Gipfel darauf geeinigt, dass der Lockdown am 31. Januar nicht enden wird, sondern zunächst bis zum 14. Februar andauern soll. Darüber hinaus werden auch die Maßnahmen im Kampf gegen das Virus weiter verschärft, beispielsweise was die Maskenpflicht angeht.

Gerad einmal zwei Wochen ist es her, dass Bund und Länder beschlossen haben, den Corona-Lockdown nicht nur bis zum 31. Januar zu verlängern, sondern ihn auch zu verschärfen, da die Lage nämlich weiterhin ernst war.

An diesem Dienstag stand nun der vorgezogene Corona-Gipfel auf dem Programm, um zum einen die aktuelle Situation zu bewerten und zum anderen um zu beraten, was getan werden muss, um das mutierte Virus angemessen zu bekämpfen. Knapp elf Stunden haben die Beratungen zwischen den Ministerpräsidenten und der Kanzlerin gedauert. Im Anschluss an die lange Bund-Länder-Schalte informierte Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier über die geplanten Maßnahmen.

„Die Maßnahmen haben gewirkt, die Zahlen gehen runter. Wir sind aber immer noch viel zu hoch“, betonte Bouffier – aus diesem Grund hat man sich dafür entschieden, den Lockdown bis zum 14. Februar zu verlängern, auch in Anbetracht des mutierten Virus. Geschäfte, Freizeiteinrichtungen und Gastronomie bleiben also weiterhin geschlossen.

An den geltenden Kontaktbeschränkungen soll sich nichts ändern, hier bleibe es bei der Regelung ein Haushalt und eine weitere Person. Neu ist jetzt allerdings die Verschärfung der Masken-Pflicht. Demnach soll das Tragen einer medizinischen Maske, beispielsweise OP-Masken oder FFP2-Masken im öffentlichen Nahverkehr, also in Bussen und Bahnen, oder beim Einkaufen, verpflichtend werden.

Was die Kitas und Schulen angeht, soll es laut Bouffier bei den bisherigen Regelungen bleiben: Für die Jahrgangsstufen 1 bis 6 bleibe die Präsenzpflicht weiterhin aufgehoben, ab der Jahrgangsstufe 7 sollen Schülerinnen und Schüler in den Distanzunterricht gehen und die Abschlussklassen sollen weiterhin in den Schulen unterrichtet werden. Kitas sollen auch weiterhin geöffnet sein, allerdings gelte hier auch wieder der Appell, die Kinder, wann es nur geht, zuhause zu lassen.

Darüber hinaus sollen nun auch mehr Menschen im Homeoffice arbeiten. Überall dort, wo es möglich ist, soll der Arbeitgeber seinen Beschäftigten Homeoffice ermöglichen. Eine entsprechende Verordnung soll es vom Bund geben. Wenn Präsenz am Arbeitsplatz erforderlich ist, sollen die Arbeitgeber medizinische Masken für die Arbeitnehmer zur Verfügung stellen. „Wir müssen verlängern, zusätzlich einiges tun, damit wir dann weiter kommen. Das kann nur gelingen, wenn sich alle daran halten“, betonte Bouffier hinsichtlich der Regelungen.

Über die geplanten Maßnahmen wird am morgigen Mittwoch das Hessische Corona-Kabinett beraten. Die Corona-Regelungen sollen voraussichtlich am 23. Januar in Kraft treten.

29 Gedanken zu “Lockdown-Verlängerung, verschärfte Maskenpflicht und mehr Homeoffice

  1. @Laesterer Auch richtig – ich hoffe sehr, dass Joe Biden nicht endet wie Martin Luther King.
    Das wäre der Beginn der Anarchie in Amiland.

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    1. Lieber Herr Fritz!
      Sie nerven! Hatten Sie nicht vor einiger Zeit angekündigt, sich von den Kommentaren auf dieser Seite zurückziehen zu wollen?
      Ich fände besser, Sie hätten es getan!
      Gruß an die anderen SED`ler

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      1. @ Hans Dummf…-
        Ich habe zulange geschwiegen !
        Ich bin kein Anarchist, kein Jude, kein Kommunist und erst Recht kein Antichrist (wie Sie und Ihre Seilschaft ).
        Ich bin gegen Lynchjustiz,
        bin gegen Rassismus und Faschismus und vor allem Diskriminierung und Mobbing
        Jeder Mensch hat per se das Recht auf freie Meinungsäußerung und Selbstverwirklichung, solange das nicht mit dem freien Willen seiner MutbuergerInnen kollidiert.
        Ich freue mich, in einer Demokratie leben zu dürfen, speziell seit ich mich näher mit der NS- Zeit und der daraus folgenden Judenvernichtung ( Holocaust ) beschäftigt habe.
        SIE fabulieren von der SED- Einheitspartei und wollen GENAU dasselbe, nur auf der gegenüberliegenden politischen Skala. Ich bin froh, dass unsere Gesellschaft nur zu einem marginalen Teil aus Hirnamputierten wie Ihnen besteht. Deswegen ist mir bewusst, dass der größte Teil der Bevölkerung mit geistigen Bombenlegern wie Ihnen existieren MUSS, aber das kann und wird unsere mühsam erarbeitete Demokratie nach dem unseligen “ Dritten Reich“ trotz Ihnen überleben !

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  2. Lieber Vermummter-
    Und Sie sparen sich Ihren sinnlosen Mummenschanz in Bezug auf meine Person.
    Ich habe noch nie Sechsämtertropfen getrunken.
    Sekt und Bier ist mir lieber !

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  3. Es war natürlich nicht John F.Kennedy, der diesen folgeträchtigen Satz sagte.
    Der war der mit dem “ Berliner „.
    Es müsste meiner Erinnerung nach Bill Clinton ( der Praktikantenfan ) gewesen sein, welcher Herrn Gorbatschow dazu aufrüttelte, die Eiserne Mauer zu öffnen.
    Ich habe wohl zu sehr die Vereidigung von Joe Biden gefeiert.
    Liebe DemokratInnen- das war kein Traum !
    Der Donald hat sich verTrumPisst 🙆👣🍾🥂

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    1. @ Helge

      Nachhilfe in Geschichte für Helge:

      „Mr. Gorbatschow, open this wall!“ war ein Appell von Ronald Reagen an den Sowjet-Führer.

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      1. Danke “ lieber Lästerer“, es war The American Cowboy, von dem das stammte.
        Ich verfüge zwar über eine sehr gute Allgemeinbildung, aber das war wohl ein Gläschen Sekt zu viel auf den neuen US- Präsidenten.
        Nächstes Mal werde ich erst ausnuechtern, bevor ich mich an der Geschichte “ versuendige „. Rote VB -Grüße

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    2. Herr Fitz, bitte nicht so viel Sechsämtertropfen trinken und nicht jeden Morgen einen Clown frühstücken! NICHT WITZIG! Danke!

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    3. JaJa ich weiß, Ihr braucht mir nicht die Uhrzeit einzublenden.
      Ich vertrage halt nicht so viel wie ein typisches Vogelsberger Freibiergesicht !😂

  4. Die Verschärfung des Maskenzirkus zeigt mal wieder eindrucksvoll, dass im Nebel gestochert wird: Im ÖPNV hätte man das schon viel länger machen können. Und beim Einkaufen im Supermarkt ist diese Verschärfung so notwendig wie ein Loch im Kopf. Ausserdem gibt es FFP2-Masken ja nun schon länger. Dass man uns monatelang die Alltags-Spucktüten als den großen Infektions-Verhinderer verkauft hat, ist dann ja wohl der Hohn.

    Es ist zum Verzweifeln. Entweder sind die Maßnahmen zu spät dran oder kommen nicht (Schutz der Heime), oder mehrere Maßnahmen, die den gleichen effekt haben, werden ohne Inzidenz nachgeschärft (Maskerade im Supermarkt bei gleichzeitiger Zugangsbeschränkung und Desinfektionsfimmel ohne nachgewiesenes Infektionsgeschehen, Mummenschanz-Pflicht auf dem Parkplatz bei nicht nachgewiesener Wirkung an der frischen Luft).

    Ach egal, das machen wir jetzt auch noch. Hauptsache Kirchen und Moscheen bleiben offen. An allen Stellen des öffentlichen Lebens wird Kontaktvermeidung gemacht, aber da darf man noch mit mehreren Personen aus mehreren Haushalten hin. Wen wundert es, dass immer mehr Menschen diesem chaotischen „Management“ ihre Zustimmung verweigern.

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  5. An die Redaktion! Ich habe mehrere Kommentare geschrieben.Ich hab weder Falsches behauptet,noch jemand angegriffen,Die Beiträge waren sachlich,vieleicht auch unangenehm und manche wollten nicht das sie veröffendlicht werden.Das ist äusserst entäuschend.Wenn ich lese wie manche Beitäge massiv beleidigend sind ,dann frag ich mich ob jemand in Ihrere Redaktion nicht neutral arbeitet.Ein Journalist der andere Meinungen unterdrückt ist unprofesionel.Ich hoffe nicht,das das wie ich schon von anderen Lesern hier gelesen habe System hat.Und Pseudonyme sind hier gang und gebe.Ich wünschen och einen erfolgreichen Tag

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    1. Nun ja lieber „Wutbürger“, vielleicht liegt es womöglich daran, dass Sie doch nicht so sachlich-objektiv kommentieren, wie Sie es selbst empfinden. Es gibt in der Fülle der Kommentare zur Corona-Epidemie ein paar Leute, die mir (und evtl. auch anderen) schon recht unangenehm auffallen, weil sie sich ständig im Ton vergreifen und/oder auch Fakten gerade so verdrehen, wie es ihnen halt so passt. In diesem Zusammenhang sind Sie mir auch schon leider unangenehm aufgefallen. Ihr Pseudonym (Wutbürger) deutet ja auch deutlich auf eine gewisse (gewollte?) „Emotionalisierung“ hin, die sich eindeutig auf die Qualität Ihrer Beiträge hin niederschlägt.

      Um einen Beitrag von Ihnen (vom 19.01.) nochmals zu zitieren:

      „Wutbürger“ schrieb:

      „Na ihr „Rotdaumen“ Passt euch eine Meinung wieder nicht? Oder bist du nur Einer ,der seine IP-Adresse wechselt um zu manipulieren? Die Leute sind nicht blöd und wissen was sie denken dafür braucht es keinen „Häuptling mit roten Daumen“ Pass auf das der dir nicht abnutzt und braun wird und verfault.Das ist ein sarkastischer Kommentar und ich bitte den zu senden.“

      —–

      Nur weil Sie diesen Kommentar als sarkastisch benennen, wird dessen Qualität nicht besser. Das kommt einfach nur hochaggressiv rüber – Wut halt.

      Es ist halt so mit Meinungen: Man kann sie ablehnen oder für gut befinden. Vielleicht haben Sie es einfach noch nicht so drauf, die Meinung von der Person zu trennen. Eine Meinung kann man nicht beleidigen, eine Person schon.

      Bevor Sie evtl. jetzt den Zwang verspüren, unbedingt sofort auf meinen Kommentar zu antworten, gebe ich Ihnen einen wirklich ernstgemeinten Rat: Schreiben Sie einen Kommentar sofort und schicken ihn aber nicht ab. Dann schlafen Sie eine Nacht drüber und schreiben nochmals einen Kommentar. Der Vergleich könnte interessant sein.

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      1. Wer viel schreibt,schreibt nicht unbedingt richtig.Und lange Erklärungen zeugen davon,das man sich seiner eigenen Meinung nicht sicher ist.

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      2. @ Wutbürger

        „Wer viel schreibt, schreibt nicht unbedingt richtig.“ Das sagt der Richtige!

        Auch ich war ein Knabe mit lockigem Haar
        Und schrieb Jahr um Jahr manchen Kommentar
        Jedoch kamen die meisten davon abhanden
        Den Grund hab‘ bis heute ich nicht verstanden
        So lehrte das Leben mich nur das eine:
        Hier sind die Perlen, dort sind die Schweine.

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      3. „Dann schlafen Sie eine Nacht drüber…“

        Könnte man bei der kommenden Kommunalwahl mal ausprobieren:
        Wählen Sie per Briefwahl spontan AfD, schicken die Wahlunterlagen aber nicht ab. Am Wahltag wählen Sie dann im Wahllokal CDU. Und schreiben dann quer über den Wahlzettel: „Vogelschiss!“ Sie verlassen die Wahlkabine als Sieger der Geschichte, garantiert.

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      4. @ Ausgeschlafen : I have a DREAM ( sagte John F.Kennedy beim Besuch der Berliner Mauer ).
        MeToo – I have a DREAM !
        Und dieser handelt von einem demokratischen Staat, in dem alle demokratiefeindlichen Agitatoren INTENSIV vom Verfassungsschutz beobachtet und ihre Kommunikation strengstens kontrolliert und archiviert bleibt.
        Wo sich diese „Interessengemeinschaft“ zum Sturz der Demokratie aufgrund gesellschaftlicher Ächtung in Schall und Rauch auflöst. And we’ll be getting Germany great again

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    2. nochmal @ Helge

      „I have a dream“ ist ein Zitat von Martin Luther King, Sie Geschichtsbanause !!!

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      1. @Laesterer Auch richtig – ich hoffe sehr, dass Joe Biden nicht endet wie Martin Luther King.
        Das wäre der Beginn der Anarchie in Amiland.

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  6. Lieber Vorsorge als Kniebeuge
    Lieber Maskenpflicht als
    “ VergissmeinNicht “
    Lieber Homeoffice als Hartz-IV
    Take IT easy altes Haus, bleib Zuhaus und Schlaf Dich erst Mal richtig aus 🛌 😷 🐶

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    1. Bei den Masken hätte man sich konsequent für FFP 2 entscheiden müssen. Einer medizinischen Maske sieht man es nicht an, ob sie CE zertifiziert ist oder Billigware aus China. Außerdem bietet sie keinen Selbstschutz.
      Langsam kommen mir Zweifel an der Politik, ob ihr Können nur darin besteht, den Sessel warm zu halten.

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  7. Die Abzocke von den Apotheken sollte unterbunden werden, auf dem markt kosten die Masken 50 cent bis 2€ Max. die Apotheken verlangen mind. 6€. An dieser Pandemie haben einige gewissenlose charekterlose Lobbyisten/Kriminelle und Unmenschen sich wirklich extrem bereichert, das kann ja nicht der Sinn der Sache sein.

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    1. Ja normal!
      Schon mal an der Tankstelle ’ne Dose Red Bull gekauft? Da zahlst Du gleich das Doppelte.
      Wir haben hier freie Marktwirtschaft. Da diktiert nicht der Kunde die Preise.
      Wer zwingt Dich denn überhaupt die Masken in der Apotheke zu kaufen?
      Kaufst Du Deine Tempotaschentücher auch in der Apotheke?

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      1. Die Regierung,ordnet eine Maskenplicht an,damit hat der Staat dafür zu sorgen,das die von Steuergeldern und Sozialabgaben finanzierten Masken,in ausreichender Menge.dem Bürger zur Verfügung gestellt werden.Wenn es der Staat nicht schafft für aussreichenden Schutz der Bevölkerung zu sorgen ist er unfähig.So wie ich und Millionen andere warten wir auf die Gutscheine der Regierung,die uns Risikogruppe,mit einer übersichtlichen Menge FFP2 Masken versorgen soll.Der Bürger braucht sich die Masken nicht zu „besorgen“.Und wenn sie FFP2 Masken bekommen haben sollten,schauen sie bitte in den Beipackzettel,ob die überhaupt gegen Viren schützen.

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    2. Keiner verpflichtet sie diese Masken in der Apotheke zu kaufen! Masken gibt es in jeder Drogerie. Bei Rossmann bekommt man bspw. CE-geprüfte einzeln verpackte FFP2-Masken im Fünferpack für 9,99 €. Sie sollten doch den Spruch kennen; „Das sind ja Preise, wie in einer Apotheke!“. Das kommt ja nicht von ungefähr und ist nichts neues, oder!? Also bleiben Sie mal auf dem Teppich.

      Wir sollten lieber mal überlegen generell etwas zu ändern!

      Es wird sich nämlich recht häufig auch ohne Krise zu stark auf Kosten anderer bereichert. Sind wir doch mal ehrlich. Das wurde uns mit der Muttermilch schon eingetrichtert! Schon mal überlget, wieviel in ihnen selbst davon steckt?

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    3. Es steht Ihnen frei die Masken woanders zu kaufen, niemand ist gezwungen sie aus der Apotheke zu besorgen.

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