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Großübung des DRK und der Feuerwehr in RomrodMehrere Bewohner in Rauch und Flammen eingeschlossen

ROMROD (pw). Aus dem halben Kreisgebiet rückten am Samstagmittag zahlreiche Rettungskräfte zu einer Großübung nach Romrod aus. Das Szenario sah einen Brand in dem neuen Seniorenwohnheim in der Ortsmitte vor, bei dem es mehrere Verletzte gab. „Das Feuer brach im zweiten Obergeschoss aus und schloss mehrere Bewohner in Rauch und Flammen ein“, schilderte einer der Übungsinitiatoren Ulf Immo Bovensmann vom Alsfelder Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes zum Ausmaß.

Um exakt 15.37 Uhr schrillte der Alarm bei den Helfern auf und setzte eine umfangreiche Rettungskette in Aktion. Wie der Kreisbereitschaftsleiter mitteilte, wurden der sogenannte erste Betreuungszug und der zweite Sanitätszug des Vogelsbergkreises alarmiert. Daraufhin machten sich Rettungswagen, Krankentransporter sowie Spezialfahrzeuge auf den Weg in die Schlossstadt. Direkt an dem Seniorenheim wurde durch die Rettungskräfte eine sogenannte Patientenablage eingerichtet, die von dem stellvertretenden DRK-Kreisbereitschaftsleiter Andreas Fischer geleitet wurde.

Aus dem halben Kreisgebiet rückten am Samstagmittag zahlreiche Rettungskräfte zu einer Großübung nach Romrod aus. Foto: Philipp Weitzel

Dort kam auch der DRK-Kreisverbandsarzt Timm Tristan Berg zum Einsatz. Zur weiteren Versorgung der zwanzig Verletzten wurde im Feuerwehrhaus der Stadt Romrod unter der Abschnittsleitung von Marius Zimmer ein Behandlungsplatz aufgebaut. Dort wurden die Patienten für den weiteren Transport in ein Krankenhaus behandelt, unter anderem durch den DRK-Arzt Dr. Michael Grün aus Mücke.

Rund fünfzig Kräfte des Deutschen Roten Kreuzes nahmen an dem groß angelegten Training teil, zudem ein Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Romrod. Wie Zugführer Heiko Heilbronn schilderte, wurden die von Rauch und Flammen eingeschlossenen Bewohner von mehreren Feuerwehrtrupps mit Atemschutzgeräten gerettet.


Auch ein Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Romrod nahm an der Übung teil.

Im Rahmen der Übung wurde das DRK-Heim Romrod unter der Führung von Jürgen Horn zu einer Betreuungsstelle eingerichtet. Dort gab es für die rund 70 Übungsbeteiligten eine Verpflegung. An gleicher Stelle wurde im Anschluss der Übung ein durchweg positives Fazit gezogen. Die Übung wurde von einem Filmteam des Hessischen Rundfunks begleitet.


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