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Ab dem 1. MaiMenetatis übernimmt Cura Sana Einrichtungen in Grebenau und Freiensteinau

GREBENAU/FREIENSTEINAU (akr). Die insolventen Pflegeheime der Cura Sana Gruppe in Grebenau und Freiensteinau haben einen neuen Betreiber: Die Menetatis GmbH mit Sitz in Bedburg bei Köln wird die beiden Einrichtungen im Vogelsberg zum 1. Mai übernehmen.

Menetatis ist eine „mittelständische familiengeführte Unternehmensgruppe, die sich bewusst als Alternative zu großen, konzerngesteuerten Betreibergesellschaften aufstellt“, schreibt die Gruppe auf ihrer Homepage. Seit 2016 gibt es die Unternehmensgruppe, die ihren Sitz in Bedburg bei Köln hat. Sie betreibt unter anderem Seniorenwohn- und Pflegeeinrichtungen in Dassel, Marienhafe, Calden, Lich, Reichelsheim und Villingen-Schwenningen.

Ab dem 1. Mai kommen dann noch die zwei Vogelsberger Einrichtungen in Grebenau und Freiensteinau hinzu, wie Sandra Leps, eine der Geschäftsführerinnen der Menetatis, im Gespräch mit Oberhessen-live erzählt. Auch das Cura Sana Pflegeheim in Ranstadt im Wetteraukreis werde von der Unternehmensgruppe aus Bedburg übernommen.

Zuvor gehörten die Häuser zur Cura Sana Gruppe, die ihren Sitz in Bad Camberg hat. Diese hatte Anfang Februar des Jahres Insolvenz für zehn ihrer Gesellschaften angemeldet. Die Gesellschaften betreiben zusammen neun Altenpflegeheime sowie vier Tagespflegeeinrichtungen in Hessen und Baden-Württemberg, wie es damals in der Pressemitteilung des Fachanwalts für Insolvenz- und Steuerrecht Dr. Peter G. Theile hieß. Im Vogelsberg gibt es Einrichtungen in Grebenau und Freiensteinau – und genau die werden zum 1. Mai von Menetatis übernommen. Die Teams der Einrichtungen seien auch künftig wie gewohnt für die Bewohner und Angehörigen da.

2 Gedanken zu “Menetatis übernimmt Cura Sana Einrichtungen in Grebenau und Freiensteinau

  1. Menetatis – Werbung gratis. Z.B. wenn man direkt von der Firmen-Webseite zitiert („Menetatis ist eine ‚mittelständische familiengeführte Unternehmensgruppe, die sich bewusst als Alternative zu großen, konzerngesteuerten Betreibergesellschaften aufstellt‘, schreibt die Gruppe auf ihrer Homepage.“) Und man glaubt es fast nicht: Seit 2016! https://youtu.be/w4aLThuU008?t=7

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  2. Egal wie „enemenmutatis“ sich hier an- und aufstellt: Das Hin- und Herverkaufen von Seniorenheimen zwischen den diversen privaten Betreibergesellschaften ist der sichere Weg, aus der Altenpflege noch ordentlich Profite heraus zu quetschen (https://www.tagesschau.de/wirtschaft/profite-pflege-101.html). Im konkreten Einzelfall mag es mal nicht so sein. Tatsache ist aber, dass nur über den Immobilienverkauf als (vermeintlich) rentierlichen Kapitalanlagen aus der Pflege noch Gewinne heraus zu holen sind. Und mit jedem Betreiberwechsel verschlechtern sich die Einkommen bzw. die Arbeitsbedingungen des Personals. Die Heimleiter*innen werden immer jünger mit immer niedrigeren Anfangsgehältern. Und auf den Stationen gibt es immer weniger Fachpersonal.

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