Gesellschaft4

Wirres und Wahres - Der Podcast aus der OL-Redaktion#16 Zwei Biber, der Abbruch vom Modellprojekt und wie es weiter gehen kann

VOGELSBERG. Gibt es außer Corona eigentlich auch noch andere Nachrichten? Absolut, das wird jedenfalls im Podcast bewiesen. Aber irgendwie landet man doch trotzdem wieder bei der Pandemie. Warum das Modellprojekt abgebrochen wurde, wie es weiter gehen kann und warum zwei Biber für Schlagzeilen sorgten: Die neue Folge vom OL-Podcast „Wirres und Wahres“ ist online.

Nachrichten werden lokal gemacht – und man mag es kaum glauben, aber oftmals sind auch die kleinen Nachrichten in Regionen wie dem Vogelsberg ziemlich wirr. Ein recht verquatschter Haufen aus der OL-Redaktion erzählt hier im Podcast wöchentlich über die Themen, die bewegen, über die wahre Arbeit in der Redaktion und über die wirren Geschichten, die die Region schreibt. Den Podcast gibt es überall, wo es Podcasts gibt. Auf Spotify, bei Amazon Music, Apple Podcasts und Google Podcasts.

 

4 Gedanken zu “#16 Zwei Biber, der Abbruch vom Modellprojekt und wie es weiter gehen kann

  1. Ich finde das Beispiel mit den zwei Bibern sehr schön, es zeugt von Mitgefühl.

    Ich habe auch Respekt davor, wie sehr Sie um die Gesundheit der Menschen besorgt sind.
    Im Podcast beklagen Sie bei manchen Menschen mangelndes Verantwortungsgefühl, Unvernunft und Egoismus, weil diese sich nicht an die Corona Verordnungen halten. Diesbezüglich gebe ich Ihnen ein wenig Recht.

    Man könnte allerdings nicht nur bei der Empörung darüber stehen bleiben, sondern nach den möglichen Ursachen fragen. Warum sind manche Menschen so „verantwortungslos“, „unvernünftig“ und „egoistisch“?
    Fangen wir bei Verantwortung an: Kann ein Mensch etwas verantworten, was er gar nicht entscheiden kann/darf, weil der gesellschaftliche Druck so groß ist, dass man fast gar keine freie Wahl mehr hat? Wenn man bei einer eigenen Meinung, die von der vorgegebenen Meinung abweicht, sofort etikettiert und diffamiert wird?

    Der Mensch ist vernunftbegabt. Wenn er jedoch unter Stress gesetzt und in Angst und Panik versetzt wird, kann man dann noch von einem Menschen vernunftorientiertes Handeln erwarten, oder doch nur noch gehorsames, unterwürfiges und überangepasstes Verhalten?
    Zum Egoismus: Jeder muss sich erst einmal bewusst sein, welche Gefühle, Bedürfnisse und Interessen für ihn wichtig sind. Dies halte ich für gesund und normal. Für den einen ist das Recht und der Schutz auf Gesundheit sehr wichtig, für den anderen sind die unveräußerlichen Freiheitsrechte besonders schützenswert. Beides ist doch legitim!
    Ich denke, immer mehr Menschen erkennen inzwischen, dass die seit 14 Monaten andauernden Corona-Maßnahmen zum großen Teil widersprüchlich, wenig bis gar nicht mehr nachvollziehbar sind, die einer wissenschaftlich fundierten Basis entbehren und unverhältnismäßig sind, dass der Schutz auf Gesundheit über allem erhoben wird und wesentliche Grundrechte dadurch auf nicht absehbare Zeit aufgehoben werden. Dies wird mehr oder weniger offenen Widerstand erzeugen, (der gesellschaftlich als „egoistisch“ diffamiert wird), vor allem dann, wenn die Durchsetzung der Corona-Maßnahmen derart irrationale Formen annimmt, dass sich immer mehr Menschen nicht mehr mit diesen Regeln identifizieren können und ihnen folgen wollen.

    Übrigens halte ich die These: Jeder Geimpfte ist gesund und ergo sind alle Nichtgeimpften krank oder infektiös, für wissenschaftlich nicht belegt. Ebenso die These, dass jede Kontaktvermeidung ein Infizierter weniger sei, ergo jeder Kontakt per se infektiös sei, ist wissenschaftlich nicht haltbar.
    Ebenfalls ist Impfzwang bei gesunden Menschen verfassungswidrig, da es das Recht auf körperliche Unversehrtheit verletzt.
    Um den Rahmen hier nicht zu sprengen ende ich lieber einmal hier.

    5
    3
  2. …geben Anlass zum Dichten (beachte des Wortes Doppelbedeutung!)

    Zwei Biber aus Schotten-Rainrod
    Saßen fest laut #16 des Castpod
    In diesen Zulauf zur Nidda
    Verirr’n sich diese nie widda
    Weil die Feuerwehr n‘ Deckel drauf g’macht hot.

    12
    11
  3. Wer den Podcast hat, braucht für den Spot(t)ify nicht zu sorgen. Und auch der Apple fällt nicht weit vom Stock. Luisa kichert mittlerweile wie das Bibabumpelrapunzelstielzchen, während sie sich deutlich hörbar ein perlendes Gratisschöppchen aus dem Hause Vogelsberger Landbrauerei einschenkt und zusammen mit Torsten (Ist der wirklich schon 40?), der sich tatsächlich ohne Tiäitsch schreibt, wie ich inzwischen gelernt habe, der wenigen positiven Ereignisse zu erinnern versucht, die nichts mit Corona zu tun haben. Bleibt zu hoffen, dass der Virus nicht von den erwähnten Bibern oder aus den Igelhütten ohne Zwischenwirt (siehe Schöppchen) auf die Massen der Selbsttester überspringt. Was gab’s noch? Ach ja, Torsten war beim neuen VHS-Podcast zu Gast und wurde zu seinem Medienzentrum „Altes Postamt“ befragt. πάντα ῥεῖ, sagt da der ausgebuffte Werbefachmann mit altphilologischer Bildungsbiografie oder griechischem Migrationshintergrund. Die Schleichwerbung sickert überall ein. Da wird es aber mal Zeit für ein Gespräch mit Ulrich Klesper zu dem Thema: „Warum das Alsfelder Bier nun in Lauterbach gebraut wird.“ Alternativ: „Wie kommt der Esel auf´s Bierglas?“
    Denn merke: „Helle, süffige Biere liegen klar im Trend – so wie die Hellen aus Bayern, die sich auch außerhalb Süddeutschlands an wachsender Beliebtheit erfreuen.“ Ganz so, wie ich mich an der wachsenden Beliebtheit des Product placement erfreue. Oder daran, dass man auf den sich spastisch zuckend aufbauenden OL-Seiten kaum noch redaktionellen Text zwischen den Werbeeinblendungen findet. Man sollte ihn einfach noch kleiner drucken, den Text. Dann weiß jeder: Das Kleingedruckte, D-A-S ist der Qualitätsjournalismus.

    23
    4
    1. Ja, das heimische Bier hält Leib und Seele zusammen. Darum plädiere ich für eine Talkrunde mit sämtlichen stark zusammen haltenden Mitgliedern der starken Familie Klesper sowie Vertretern aller fünf Brauereien (siehe https://www.lauterbacher-auerhahn.de/eine-starke-familie) unter Einschluss aller Bier brauenden Adelsfamilien aus Lauterbach und Schlitz, der Fürstäbte von Fulda und keine Ahnung. Da kriegt Anne Will jeden Sonntag die Motten. Heute wieder besonders aufdringlich durcheinander schnatternde Talkgäste. Gibt’s auch als Podcast, hahaha. Und jetzt nicht lang schnacke(l)n – Kopp in’n Nacken!

      10
      4

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.