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Wenn Personalschlüssel, Hygienekonzept und Abläufe stimmen, können Kitas ab 15. Juni die Gruppengröße erweiternDr. Mischak: „Beschränkung der Gruppengröße in den Kitas wird aufgehoben“

VOGELSBERG (ol). Bisher war die maximale Gruppengröße in Kindertagesstätten im Vogelsbergkreis auf 13 Plätze und zwei zusätzliche Notfallplätze begrenzt. Der eingeschränkte Regelbetrieb, den das Hessische Sozialministerium ab Juni verkündet hat, sah zwar keine Größenbeschränkungen vor, „doch wir haben die Gruppengröße reglementiert, um den Neustart zu erleichtern“, sagt Erster Kreisbeigeordneter Dr. Jens Mischak. Da sich die Fallzahlen im Vogelsbergkreis seit Wochen positiv entwickeln, sei es allerdings nun an der Zeit, diese Vorgaben entfallen zu lassen.

Der Vogelsbergkreis reagiert damit laut seiner Pressemitteilung auf Vorschläge und Initiativen einiger Vogelsberger Kommunen. Diese hatten darauf hingewiesen, dass in ihren Einrichtungen genügend Personal und Raum vorhanden sei, um weitere Plätze anbieten zu können – lediglich die Begrenzung der Gruppengröße auf 13+2 stünde ihnen im Weg. „Das aktuelle Infektionsgeschehen im Kreisgebiet erlaubt es uns, weitere Erleichterungen für Vogelsberger Eltern auf den Weg zu bringen“, kommentiert der zuständige Dezernent die nun gelockerte Beschränkung der Gruppengröße in Kindertagesstätten kommunaler und freier Träger im Vogelsbergkreis.

Die bisher geltende Regel von 13+2 Plätzen pro Gruppe gelte ab Montag, 15. Juni, nicht mehr. „Wir bieten den Kommunen, kirchlichen und freien Trägern eine flexible Lösung an: Es gibt keine Begrenzung der Regelgruppengröße mehr“, stellt Dr. Mischak klar. Sind die vorhandenen Räumlichkeiten ausreichend und verfügt der Träger über genügend Personal, können unter Einhaltung der Hygienevorgaben weitere Plätze angeboten werden.

Weiter heißt es, vielerorts haben sich die neuen Hygieneregeln mittlerweile eingespielt und wenn diese auch weiterhin eingehalten würden, stehe mehr Flexibilität für die Familien wenig im Weg. „Wenn Betreuungsschlüssel und Hygienekonzept in den Kitas passen, können die Gruppengrößen gezielt an die Anforderungen in den Städten und Kommunen angepasst werden“, stellt Dr. Mischak klar. Dafür liege die Verantwortung allerdings bekanntermaßen bei den kommunalen und freien Trägern, fügt er an.

„Viele Kinder und Eltern warten gespannt darauf, dass die Kitas ein größeres Maß an Normalität im Alltag bieten. Eine Leistung, die Erzieherinnen und Erzieher im ganzen Kreisgebiet ermöglichen“, sagt Dr. Mischak und zeigt sich dankbar für die geleistete Arbeit – und schließt auch die Menschen ein, die in der Kindertagespflege unter strengen Hygieneregeln Kinder betreuen.

In den letzten Tagen hätten sich die Nachfragen von Seiten der Eltern, Kommunen und Träger gehäuft, wie mit den Vorgaben, dass nicht alle Kinder sofort aufgenommen werden könnten, umgegangen werden könne. „Es wird am Ende davon abhängen, ob die personelle, räumliche und organisatorische Situation vor Ort es erlaubt, bis zur Gruppengröße von 25 Kindern eine Belegung zu organisieren. Das kann nur im Einzelfall entschieden werden. Ich gehe davon aus, dass die Träger mit den Leitungen vor Ort sachgerecht und vernünftig abwägen werden, ob und wie das verantwortet werden kann“, so Dr. Mischak abschließend.

4 Gedanken zu “Dr. Mischak: „Beschränkung der Gruppengröße in den Kitas wird aufgehoben“

  1. Sehr geehrte Frau von der Au,
    als Träger der Kita Altenburg sind wir als Kirchengemeinde im ständigen Austausch mit der Kita-Leitung. Wir besprechen das weitere Vorgehen und die Öffnung der Kita in der Krisenzeit unter Berücksichtigung der Hygienevorgaben und unseren personellen sowie räumlichen Möglichkeiten. Für uns hat der größtmögliche Schutz der Kinder sowie unseres Personals den höchsten Stellenwert.

    Die Öffnung der Gruppen wurde somit seit dem 16.03. sukzessive erweitert – zuletzt bis auf die im Artikel genannte Gruppengröße von 13+2 Kinder. Des Weiteren hat unsere Kita-Leitung mit allen Eltern das persönliche Gespräch gesucht, um die Bedarfe in der Kinderbetreuung genau abzufragen.

    Derzeit ist eine weitere Öffnung jedoch noch nicht vorgesehen, da das Schutzkonzept der Kita neben den personellen auch den baulichen Gegebenheiten angepasst werden musste. Sollte sich hieran etwas ändern, werden die Eltern sofort in Kenntnis gesetzt (so wie es auch in der Vergangenheit der Fall war).

    Ihre Kritik, dass der Kita-Betrieb seit dem Leitungswechsel nicht mehr rund liefe, kann ich so nicht nachvollziehen. Gern können wir in einem persönlichen Gespräch klären, was Sie zu dieser Äußerung veranlasst.

    Herzliche Grüße im Namen des Kita-Trägers (Kirchengemeinde Altenburg)
    Pfarrerin Sarah Kiefer
    Tel.: 06631 4356

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  2. Dann kann man glücklich sein, wenn man sein Kind nicht im Kindergarten Altenburg angemeldet hat.
    Dort heißt es seit 16.03. „Sand in den Kopf“ und die Eltern deren Kinder nicht in der Betreuung sind, einfach im Ungewissen stehen zu lassen. Keine Perspektive oder ähnliches. Seit der neuen Leitung, läuft dort einiges nicht mehr so Rund. Schade!

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    1. Dem o.g. Bericht kann Ich leider überhaupt nicht zustimmen, da Ich selber mein Kind in der Einrichtung habe und hierzu von der Kita Leitung sachlich über weitere Vorgehensweisen bezüglich der Betreuungsmaßnahmen informiert wurde. Ich finde es auch persönlich sehr schade, solche Kommentare hier zu veröffentlichen.

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      1. Zitat: Dort heißt es seit 16.03. „Sand in den Kopf“

        Ist aber doch ein sehr lustiger Kommentar. Oder fällt das schon unter Misshandlung Schutzbefohlener? Wie viel Sand wohl in so einen Kopf reinpasst? Gibt es Fotos aus dem Sandkasten?

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