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Wirtschaftsexpedition ins Silicon Valley – Norman Häfner und Alexander-von-Humboldt-Schule suchen Sponsoren für AusnahmereiseAnregungen und Input auch für die regionale Wirtschaft

LAUTERBACH (ol). Da ist ein junger Mann, einer der besten seines Jahrgangs in der Q2 der Alexander-von-Humboldt-Schule, herausragend in seinen Leistungskursen Mathematik und Politik und Wirtschaft, mit Zertifikaten in Französisch und Englisch, sozial engagiert und hoch interessiert an Themen, die zukunftsweisend sind. Nach einer eigenen Bewerbung und einem Empfehlungsschreiben seiner Schule wurde er als einer von 18 jungen Leuten in Deutschland ausgewählt, an einer Wirtschaftsexpedition ins Silicon Valley teilzunehmen. Nun sucht Norman Häfner genau dafür Sponsoren.

In der Pressemitteilung heißt es, der Eigenanteil an der zweiwöchigen Reise beträgt knapp 3.000 Euro – und die kann der junge Mann nicht aus eigener Tasche finanzieren. Idealerweise könnte die Unternehmerschaft des Vogelsberges mit kleinen finanziellen Zuschüssen dafür sorgen, dass Norman Häfner diese Reise antreten kann – schließlich, so der Tenor von Schüler und Schule – könnten die Firmen in erheblichem Maß von Norman Häfners Erfahrungen im Mekka der großen IT-Unternehmen und Welt-Konzerne profitieren.

Denn mit zum Programm gehören Präsentationen und Vorträge, die der 17-Jährige gemeinsam mit der Expeditionsgruppe und den Experten vor Ort erarbeitet und die sowohl für junge Menschen, beispielsweise Schülerinnen und Schüler oder Auszubildende, aber auch für ganze Belegschaften oder Führungskräfte interessant sein dürften.

Lauterbacher Gymnasium stolz auf Engagement des Schülers

„Wir als Schule sind sehr froh darüber, einen solchen Schüler zu haben“, unterstützen Schulleiterin Gitta Holloch und Studienleiter Karsten Krämer das Engagement des Lauterbachers. „Norman ist begabt, motiviert, ehrgeizig und fleißig. Wir freuen uns sehr, dass wir ihn im Rahmen unserer Begabtenförderung für diese Expedition empfehlen konnten. Dass er angenommen wurde, ist extrem gut und extrem selten.“

Das Lauterbacher Gymnasium ist zertifiziert für seine Hochbegabtenförderung und arbeitet auf diesem Gebiet unter anderem mit der IJM-Stiftung in Heidelberg zusammen. Das Institut für Jugendmanagement ist es auch, das Studienreisen zu den unterschiedlichsten Orten und Themen für sehr gute und sehr interessierte junge Menschen anbietet und zu weiten Teilen auch finanziert. „Flug, Unterkünfte, Inlandsreisen, Verpflegung, Referenten, Materialien – all das hat seinen Preis“, so Norman Häfner, der sich gemeinsam mit der Schule sehr freuen würde, wenn er die Reise ins Silicon Valley antreten könnte.

„Der Nutzen für die Vogelsberger Unternehmen liegt auf der Hand“, sagte Karsten Krämer, „nicht zuletzt, weil es für sie von großem Vorteil sein kann, einen solch hoffnungsvollen jungen Mann aus der Region im eigenen Netzwerk zu haben.“

„Eine solche Reise machen zu können, ist ein einzigartiges Angebot“

„Ich finde es spannend zu erkunden, was Unternehmen wie SAP, Google, Apple oder Intel so erfolgreich macht. Wie wirkt sich die Unternehmenskultur auf die Menschen in- und außerhalb der Arbeitswelt aus? Wie kann man eine Start-Up-Kultur fördern?“, sagt Normen Häfner. All diesen Themen geht das junge, motivierte Expeditionsteam bei Besuchen der Weltkonzerne nach, aufgearbeitet werden die Inhalte in Forschungseinheiten, unter anderem an den Universitäten Stanford und Berkeley. „Eine solche Reise machen zu können, ist ein einzigartiges Angebot“, so der Schüler, der sich schon sehr darauf freut, im Mai über den großen Teich zu fliegen. „Sie weitet den Horizont und sie ist darauf angelegt, Wissen zu transferieren, was ja stets eine gute Idee ist.“

Wie und ob hiesige Firmen davon profitieren, besonders diejenigen, die sich damit schmücken dürfen, einen hoffnungsvollen jungen Mann der Region unterstützt zu haben, das kann ganz individuell abgestimmt werden. „Je nachdem, ob nun eher Gespräche oder Vorträge, Präsentationen oder die Darstellung von Forschungsergebnissen in Bezug zur Region gewünscht sind – ich kann mich gut auf die Wünsche der Firmen einstellen“, bietet Norman Häfner an, „denn der Kern der Reise ist es auch, mit den Förderern in Kontakt zu treten und zu bleiben.“

Einen Schüler zu haben, der mit einem solchen Wissenszuwachs aus den USA zurück an das Gymnasium kommt, ist auch für die Schule selbst von Bedeutung, denn auch hier können viele andere Schülerinnen und Schüler von Normans Erfahrungen profitieren. „Wir sind sicher, dass gerade die Unternehmen in Lauterbach und im Vogelsberg dieses Potenzial, das wir hier vor Ort haben, unterstützenswert finden und hoffen gemeinsam mit Norman, dass wir genug Sponsoren finden, die sich beteiligen. Und wenn sich genügend finden, dann kann man auch mit kleineren Summen schon allerhand bewirken“, fordert die Schulleiterin die Unternehmen auf, mit Norman Häfner auch die Schule zu stärken, die selbstverständlich auch einen eigenen Unterstützungsbeitrag leistet.

Wer Norman Häfners Wirtschaftsexpedition unterstützen möchte, kann sich direkt an die Alexander-von-Humboldt-Schule wenden. Mehr Infos zu dem Projekt gibt es unter www.master-mint.de, und wer ganz genau wissen möchte, mit wem er es zu tun hat, der kann den angehenden Abiturienten auch zu einem Gespräch in das Unternehmen einladen.

Ein Gedanke zu “Anregungen und Input auch für die regionale Wirtschaft

  1. Nun aber mal ran, Ihr Vogelsberger Unternehmer, Sparkassen, Volksbanken und kommunalen Wirtschaftsförderer!
    Es müsste doch möglich sein, einem begabten jungen Mann ohne „finanziellen Background“ diesen USA-Trip zu ermöglichen. Nicht immer nur den Fachkräftemangel und den Braindrain beklagen, sondern talentierte junge Menschen aktiv fördern, die den Mut haben, sich in den Kompetenzzentren dieser globalisierten Welt um zu schauen und ihren Horizont zu erweitern! Immer dran denken: Auch der Vogelsberg hat schon Nobelpreisträger wie den Physiker Prof. Peter Grünberg (vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Gr%C3%BCnberg) oder renommierte Hochschullehrer wie den auch als Fernsehmoderator und Wissenschafts-Journalist überragenden Harald Lesch (https://de.wikipedia.org/wiki/Harald_Lesch) hervorgebracht! Solche Menschen sind für die Profilierung der Region hundertmal wertvoller als irgendwelche Plakatwände an der Autobahn!

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