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Karneval der Spvgg. 1951 HAS sorgt für orientalische UnterhaltungHebloser Karneval wird zur arabischen Nacht

HEBLOS (tsz). Die Wüste im Mondschein, edle Stoffe, fliegende Teppiche: Die fernen Länder im Orient beherbergen faszinierende Geschichten wie sonst fast kein Ort auf der Welt. Doch an diesem Wochenende war der Orient gar nicht fern, sondern ganz nah, beim Karneval das HAS in Heblos.

Schon die erste Nummer des Abend setzte die Melodie für den Rest des Narrentreffens: „Heißer Sand und ein verlorenes Land“, gesungen von Alfred Wolf und Günther Schlosser, stimmte das Publikum auf ein buntes und vielfältiges Programm ein. Die Moderation übernahmen in diesem Jahr der Sultan (Sebastian Dix) und sein Großwesir Dschafar (Alexander Weniger), die als Rahmenprogramm auf der Suche nach einem Saboteur in den Reihen waren.

Ein Tanz jagt den nächsten

Und mit der Suche nach dem Saboteur nahm auch der närrische Abend seinen Lauf. Der erste Tanz gehörte dabei der vereinseigenen Garde, die mit Synchronität und Kreativität die Stimmung des Publikums schon zu früher Stunde ordentlich anheizten. Direkt daran anschließen konnten auch das Tanzpaar aus Maar, die HAS Jugendgarde und das HAS Tanzmariechen Lea-Marie Ettling. Ein Highlight im ersten Teil des Programms war wieder die Büttenrede von Alfred Wolf, alias der Rentner. Die ACV Garde, das Tanzmariechen Maria Staab, das Doppelmariechen Sophie Woltert und Frida Schütz und das Männerballett aus Allmenrod rundeten den tanzintensiven ersten Teil des Programms ab.

Die Putzi-Sisters stellen sich vor.

Den Auftakt des zweiten Teils übernahm das Wallenröder Männerballett mit seiner Choreografie zum Thema „Top Gun“. Anschließend zeigten die „Alten Herren“ als Putzi-Sisters, dass sie deutlich mehr können, als nur den Wischmob zu schwingen. Im Zwiegespräch zwischen Ali Bi (Steven Lomb) und Achmed EssMett (Dieter Schäfer) wurde dann wieder traditionell das Dorfgeschehen aufs Korn genommen. Mit der ungewöhnlichen Kombination „Altenheim meets Hip-Hop“ heizte das ACV-Showballett nochmal ordentlich die Stimmung an. Das schafften auch die diesjährigen Gewinner des ACV-Dance-Events, das Männerballett aus Maar, auf der Hebloser Bühne.

Aladdin und die Wunderlampe

Als Höhepunkt vor dem großen Finale verzauberte das HAS Showballett mit seiner Inszenierung von Aladdin und die Wunderlampe die Bühne in eine beinahe schon einem Musical gleichende Fantasie-Welt. Dabei erweckten die Hebloser Tänzerinnen und Tänzer die Figuren zum Leben und kamen dabei auch dem Saboteur, dem Großwesir Dschafar selbst, auf die Schliche.

Abgerundet wurde das Programm schließlich vom großen Finale, bei dem alle Akteure für das traditionelle Hebloser Lied „Fastnacht ist…“ auf der Bühne zusammenkamen. Eine kleine Vorschau auf das nächste Jahr verriet Alfred Wolf auch schon, denn dann erwartet die HASen ihr 40-jähriges Jubiläum.