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Stickoxidwerte: Grenzwert wird voraussichtlich überschrittenAlsfeld bekommt einen Luftreinhalteplan

ALSFELD (akr). „So schlimm ist es in Alsfeld nicht“ – das sagte Dr. Marita Mang vom Hessischen Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz am Mittwochabend im Ausschuss für Bauen, Umwelt und Stadtentwicklung. Gemeint waren die Stickoxidwerte, die seit mehr als eineinhalb Jahren in Alsfeld offiziell gemessen werden. Dennoch sind die Werte zu hoch, werden den erlaubten Grenzwert überschreiten. Für Alsfeld bedeutet das: Die Stadt bekommt einen Luftreinhalteplan.

Dass Alsfeld Probleme mit zu hohen Stickoxidwerten hat, ist schon seit längerem kein Geheimnis mehr. Seit Mai 2018 misst das Hessische Landesamt für Umwelt deshalb offiziell, um mögliche Grenzüberschreitungen festzustellen. Der Jahresmittelwert steht zwar noch immer nicht fest, doch „zu 99 Prozent wird der Grenzwert überschritten“, sagte Mang am Mittwochabend. Schon im August hatte eine Anfrage von OL ergeben, dass die Messungen in Alsfeld eine solche Grenzwertüberschreitung vermutlich ergeben würden.

Das Thema saubere Luft kam so richtig auf die Tagesordnung, als Umweltschützer im März 2018 eigene Messungen unternahmen und dabei erhöhte Messwerte feststellten. In der Schellengasse wurden damals 53,5 Mikrogramm Stickoxide pro Kubikmeter (µg/m³) gemessen. Damit wurde der Grenzwert von 40 Mikrogramm deutlich überschritten. In der Alicestraße hingegen gab es einen Wert von 27,6. Aufgrund dieser Messungen baten die Alsfelder Stadtverordneten gemeinsam um offizielle Untersuchungen der Alsfelder Luft.

Im Mai 2018  begannen dann am Ludwigsplatz 1, beziehungsweise in der Schellengasse, die offiziellen Messungen und nicht wie Mittwochabend von Dr. Mang mitgeteilt am Ludiwgsplatz Richtung Schwabenröder Straße. Im März diesen Jahres kamen noch zwei weitere Messstellen hinzu. Die eine wurde direkt auf der anderen Straßenseite von der ersten Messstelle angebracht, an der Schellengasse 1, die zweite ein paar Meter weiter in der Schellengasse 10. Die Messstelle in der Alicestraße fiel übrigens weg, weil der Messstandort nicht den Kriterien entsprach. „Sie war fiel zu nah an einer vielbefahrenen Kreuzung“, erklärte Mang.

Dr. Marita Mang stellte die aktuellen Messergebnisse vor.


Die Messungen durch das Ministerium im Zeitraum von Januar bis August 2019 ergaben an der ersten Messstelle (Ludiwgsplatz 1/Schellengasse) ein Wert von 45,2 Mikrogramm Stickoxide pro Kubikmeter, an der Messstelle direkt gegenüber einen Wert von 34,4 und an der dritten, weiter unten in der Schellengasse, 38,6.

Diese Grenzwertüberschreitung steht aber nicht nur im Zusammenhang mit einem hohen Verkehrsaufkommen, es sind mehrere Faktoren, die dabei zusammen kommen. So sind laut Mang Grenzwertüberschreitungen abhängig von der Höhe der Verkehrsbelastung, den Anteilen der Fahrzeugkategorien (Benziner, Diesel, Lastwagen und viele weitere) und natürlich auch vom Verkehrsfluss, beispielsweise flüssig, dicht, stop&go. „Je flüssiger der Verkehr läuft, desto weniger Emissionen gibt es“, erklärte die Expertin. Auch die Bebauungssituation, sprich die Straßenbreite, die Höhe und Dichte der umliegenden Gebäude sowie „meteorologische Gegebenheiten“ wie die vorherrschende Windrichtung und auch die Windgeschwindigkeit spielten eine Rolle.

Für die Stadt bedeutet der hohe Wert konkret: Alsfeld braucht und bekommt einen Luftreinhalteplan. Das ist gesetzlich so vorgegeben. Für Gebiete, in denen die Luftschadstoffgrenzwerte der EU-Luftqualitätsrichtlinie überschritten werden oder die Gefahr einer Überschreitung besteht, müssen nämlich solche Pläne erstellt werden. In Luftreinhalteplänen werden ganz einfach ausgedrückt Maßnahmen zur Minderung der Schadstoffbelastung festgelegt.

Bei der Erstellung eines solchen Luftreinhalteplans sind sowohl das Umweltministerium als auch die Stadt beteiligt. Es gibt eine bestimmte Aufgabenverteilung. Wichtig für einen Luftreinhalteplan ist, dass aktuelle Verkehrszahlen vorliegen. Das ist normalerweise Aufgabe der Stadt, doch wenn sie keine vorlegen kann, kümmert sich das Ministerium darum. Die wahrscheinlich wichtigste Aufgabe der Stadt ist aber, dass sie Maßnahmenvorschläge liefert. „Sie haben die Kenntnis vor Ort. Ich kann ihnen zwar Möglichkeiten nennen, aber ich kann nicht sagen, welche Maßnahmen für sie taugen und welche nicht“, sagte Mang.

Verschiedene Lösungansätze

Nach der Vorstellung der Aufgabenverteilung gab Mang auch einen Einblick in verschiedene Lösungsansätze, unterteilt in drei Bereiche: Verkehrsminderung, Emissionsminderung und Fahrverbote/- beschränkungen. In Sachen Verkehrsminderung könne man beispielsweise eine Fahrspur streichen und dafür eine Bus – beziehungsweise Radspur einsetzen. „Das ist in Alsfeld nicht möglich, wir haben nur jeweils eine Spur“, entgegnete Bürgermeister Stephan Paule. Weitere Möglichkeiten sind unter anderem der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs, des Radwegenetzes und auch das Mobilitätsmanagement.


Die erste Messstelle: Am Ludwigsplatz 1, beziehungsweise an der Schellengasse.

Unter Mobilitätsmanagement versteht man die Fragestellung, wie sich Verkehr in einer Stadt auch auf individueller Ebene organisieren lässt. „Müssen wirklich alle Schüler mit dem Auto zur Schule gebracht werden?“, fragte Mang beispielsweise in die Runde. Anette Schmidt von der SPD kam daraufhin auf die Bus-Situation in Alsfeld zu sprechen. Viele Busse seien viel zu voll, deshalb müssten viele Schüler mit dem Auto zur Schule gefahren werden.

Aber nicht nur im Bereich der Verkehrsvermeidung könne man etwas tun, sondern auch in Sachen Emissionsminderung. Intelligente Ampelschaltung, Förderung der E-Mobilität, Busse und Fahrzeuge im Dienst der Stadt mit saubereren Antrieben – das sind einige Beispiele wie man den Ausstoß der Schadstoffe mindern könnte. Auch LKW-Durchfahrtverbote könnten eine Maßnahme sein, da dafür aber eine geeignete Umfahrungsstrecke Pflicht ist, werde so etwas nur selten realisiert.

Stadt kann nicht allein entscheiden

Wenn alles so läuft wie geplant, dann könnte der Luftreinhalteplan Ende des nächsten Jahres fertiggestellt werden, ehe es dann an die konkrete Realisierung der Maßnahmen geht. Für die Erstellung des Planes fallen übrigens für die Stadt laut Mang keine Kosten an. Erst wenn es an die Umsetzung der Maßnahmen geht, kann es Geld kosten. Was die Umsetzung der Maßnahmen angeht, kann die Stadt nicht alleine entscheiden. Auch der Kreis, das Land und der Bund müssen mit ins Boot geholt werden, schließlich handelt es sich bei den betroffenen Straßen um Bundes-, Land-, und Kreisstraßen.

„Wir haben im Stadtkern zwei Bundes-, zwei Land-, und drei Kreisstraßen. Der Bund und das Land bringen uns über 10.000 Fahrzeuge hier rein und raus. Es kann nicht sein, dass die Alsfelder Bürger alleine die Last auf den Schultern tragen, die uns von außen beigetragen wird“, betonte Bürgermeister Stephan Paule. Er, beziehungsweise die Stadt, erwarte da also auch eine gewisse Unterstützung bei der Umsetzung der Maßnahmen, nicht nur was das Finanzielle betrifft. „Ich würde ihnen gerne zustimmen, doch meine Erfahrungen sagen etwas anderes“, sagte Mang. Es sei schwierig eine substantielle Unterstützung zu bekommen, versuchen könne man es, doch sie rechne nicht damit.



22 Gedanken zu “Alsfeld bekommt einen Luftreinhalteplan

  1. Mit dem Luftreinhalte Plan geht es ja in erster Linie um die Gesundheit der Bevölkerung vor allem der kranken und Kinder!
    Wenn man den Verkehr von Kraft Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren insbesonders in der Stadt stark einschränken, und die Parkgebühr für diese Fahrzeuge dramatisch erhöht und dafür Klimafreunliche von der Gebühr befreit werden, einige Straßen für alte Diesel Fahrzeuge teilweise sperrt und die Geschwindigkeit auf 30 km begrenzen würde, des Weiteren sollte man die Ratwege verbessern und erheblich ausbauen.
    Den ÖPNV sollte man massiv verbessern und erweitern und im 20 Minuten Takt fahren in der Stadt und Umgebung und dies zum 1€ Tages Tarif!
    Diese Maßnahmen könnten dazu beitragen die Luft qualitativ zu verbessern und wären gut für die Bürger sowie Klima und Umwelt

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    1. Dieser Beitrag ist ein Träumchen für Linksgrüne, aber ein Albtraum für Geschäftsinhaber in der Innenstadt. Kunden wollen es bequem haben und am liebsten vor dem Geschäft parken. Das mag man für schlecht finden, ist aber so. Haben wir nicht schon genug leerstehende Geschäfte in der Innenstadt? Ich finde, für unsere Innenstadt haben wir momentan die bestmögliche Lösung. Werden hier noch mal die Daumenschrauben angezogen, freuen sich nur Amazon und Co.

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  2. Schadstoffbelastung ist in Alsfeld zu hoch, eine erhebliche Belastung für die Gesundheit der Bevölkerung sowie des Klimas.
    Was kann man jetzt tun?
    ÖPNV Ausbau für Alsfeld und Umgebung und diese im 20 Minuten Takt fahren lassen und das 1€Ticket einführen.
    Masiver Ausbau und Verbesserung der Ratwege
    Innenstadt außer für Anlieger Lieferanten und behinderte Autofrei gestalten, für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor, sowie die Parkgebühr für diese Fahrzeuge erheblich zu erhöhen, um die Klima freundlichen Fahrzeuge von der Parkgebühr zu befreien.
    Des weiteren könnte man die schellengasse Alicestr. Sowie ein Teil der Grünbergerstr. Für Diesel Fahrzeuge bis zu Euro 5 sperren und die Geschwindigkeit auf 30 km begrenzen.
    Etwa so funktioniert es vieler Orts, vielleicht auch in Alsfeld wäre wünschenswert für die Gesundheit und zum Wohlbefinden der Menschen und für das Klima!

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  3. Es ist für mich erschreckend wie unwissend sich unser Herr Bürgermeister Paule und alle die Verantwortung in Alsfeld tragen, sich geben. In den letzten Jahren wird Alsfeld geradezu von großen LKWs überrollt. Verkehrsbeschilderung existieren nur noch pro forma. Lieber Herr Bürgermeister Paule Sie sind für die Alsfelder Bürger zuständig und nicht für irgendwelche Speditionen oder Logistikunternehmen, hier geht es um die Gesundheit von uns. Man muss sich mal vorstellen Alsfeld ist eine Kleinstadt und bekommt einen Luftreinhalteplan man spricht von Fahrverboten. Dabei weiß jeder dass Schwerlastfahrzeuge diese Verschmutzung verursachen. Sollten Sie Herr Bürgermeister erst noch klären müssen wer unsere Stadt kaputt macht, rate ich ihnen sich auf den Ludwigsplatz zu stellen, aber bitte nicht am Samstag Nachmittag oder Sonntag. Gibt es da nicht ein Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit!
    Ein Luftreinhalteplan ist nicht notwendig sondern ein sofortiges LKW Durchfahrtsverbot (LKW größer 7,5t).

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    1. Ach Daniel, wie einfach die Welt doch ist wenn man unwissend ist. Ich beneide dich darum!
      Zu deiner Info: Leider darf die Stadt dieses Durchfahrtsverbot nicht anordnen, es wäre schön wenn es so wäre.
      Es weis jeder das es die LKWs sind (und zwar meist eben nicht von Alsfelder Unternehmen und Speditionen) die ursächlich an den Messwerten sind. Aber leider liegt eine Durchfahrtssperre und eine Ortsumgehung nicht in der Macht der Stadt. Daher haben wir Bürger ja die Angst, das wir jetzt nur noch Fahrrad oder Bus fahren sollen und teure E-Autos und die LKWs weiter durch die Stadt fahren dürfen. Außerdem wird man in Alsfeld keine neue Unternehmen mit LKW Verkehr mehr haben wollen, obwohl die vom Gewerbegebiet direkt auf die Autobahn fahren können, während anderswo diese Arbeitsplätze dann entstehen und der LKW Verkehr dann trotzdem durch Alsfeld fährt.
      Verstehst du jetzt das Problem?

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      1. Lieber „Ich erklärs dir Daniel“
        es ist richtig was du schreibst aber wir brachen endlich Leute,ob bei der Stadt ,im Land oder im Bund die nicht zu allem ja und amen sagen ,die ganz einfach Courage zeigen oder auf Deutsch gesagt einen „Arsch in der Hosen haben.Das beste Beispiel sind die Windanlagen,Alsfeld oder der VB werden zugekleistert mit diesen Anlagen. Es gibt aber auch Landkreise in Hessen (z.B. Hochtaunuskreis)die wissen gar nicht wie die Dinger aussehen. Wenn einer (eine Stadt) mal nein sagen würde, würden sich mit Sicherheit andere anschließen und dann, wenn es sein muss bis zum Europäischen Gerichtshof klagen.Mittlerweile geht es um die Gesundheit von Bürgern in ganz Deutschland.Das Fass mit den LKWs ist übergelaufen. Siehe den Bericht im SWR vor kurzem.

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  4. Es ist doch kein Wunder, dass in einem Stadtgebiet, wo sich 3 BUNDESSTRAßEN treffen, mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen ist. Hinzu kommt noch eine Autobahn, die kurz vor Alsfeld von 3 auf 2 Fahrspuren verengt wird.
    Ich glaube, dass die ganzen Probleme schon viel früher begonnen haben.
    Das hätte man auch etwas anders Planen können und dann hätten wir hier auf keine Probleme.
    Diesen Schuh will sich aber heute keiner mehr anziehen.
    Wenn man dann auch mal aufmerksam durch den Vogelsberg fährt, fällt einem doch auf, dass es Städte und Gemeinden gibt, wo in den letzten Jahren die Anzahl von Ampeln durch andere verkehrstechnische Maßnahmen deutlich reduziert wurde.
    Dies natürlich nur für einen optimierten Verkehrsfluss.
    Davon hört man hier nichts.
    Wer ist denn dafür verantwortlich???

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  5. Zitat:
    „In der Alicestraße hingegen gab es einen Wert von 27,6“
    dann wie folgt,
    Zitat:
    „Die Messstelle in der Alicestraße fiel übrigens weg, weil der Messstandort nicht den Kriterien entsprach. „Sie war fiel zu nah an einer vielbefahrenen Kreuzung“
    Das ist natürlich Scheiße, ich will ja mehr wie 40 messen, dies gelingt aber demnach nur Bergauf an der Ampel direkt über den Fahrzeugen und direkt an einer hohen Hauswand mit einer Cafeterasse darüber.
    In weiterer Folge ist zu lesen,
    Zitat:
    „an der Messstelle direkt gegenüber einen Wert von 34,4 und an der dritten, weiter unten in der Schellengasse, 38,6“
    Wozu brauche ich hier selbsternannte „Experten“, die mir oder uns nun erklären wollen, es gäbe
    Zitat:
    „Damit wurde der Grenzwert von 40 Mikrogramm deutlich überschritten“
    …und das mit einer Vermutung von 99%!
    Geht`s noch ?

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    1. Du magst in diesem Land überhaupt nichts, fühlst dich hier auch nicht wohl, warum ziehst du nicht endlich aus bzw. wanderst aus, dein depressives gejammere/geheule geht jeden auf den Nerv!!!

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  6. Grenzwert an einem Messpunkt um 5,2 Prozent überschritten, da muss man was tun. An manchen Arbeitsplätzen 950 Mikrogramm, ich wiederhole 950, erlaubt. Dort tut sich nix. Geht es der Politik wirklich um die Gesundheit der Bürger oder darum, die neue CO2 Abzocke als Gelddruckmaschine für den Staat mit der Alibifunktion Umweltschutz zu legitimieren?

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  7. Ich hab den Artikel mal zusammengefasst:
    Wir wissen nix genaues, müssen aber dringend was tun.

    „Der Jahresmittelwert steht zwar noch immer nicht fest“, „Grenzwertüberschreitung vermutlich“, usw…

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    1. Ess mal weniger ROMA Z.G. Schnitzel damit das Klima nicht so sehr verpestet wird wegen der Tierhaltung!

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  8. Es ist einfach nur noch unfassbar in diesem Land:
    – wo massenhaft LKWs auf der Bundesstraße am Berg mitten in der Stadt anhalten und wieder anfahren müssen, misst man die Luft.
    – der Bund, der drei Bundesstraßen unterhält die mitten durch Alsfeld führen, baut weder ein Umgehung, noch bemüht er sich darum zeitig und schnell die A 49 als Entlastungshoffnung für Alsfeld zu bauen.
    – von der selben grünen „Sorte“ wie sie in Dannenrod gegen den Bau der A49 in den Bäumen sitzen, werden deren Brüder im Geiste dann hier E-Autos, E-Busse und Fahrverbote fordern.
    – die Alsfelder selbst und vor allem als Steuerzahler werden jetzt für Maßnahmen bluten und sich einschränken müssen, dafür das der Bund keine Umgehung baut und die LKWs durch Alsfeld nach Stadtallendorf, Nordfrost Mücke und anderswo fahren. Dort wird dann das Geld verdient auf Kosten Alsfelds.
    Das kann nicht sein!
    Auf keinen Fall sollte die Stadt hier wieder mal im Vorauseilendem Gehorsam Maßnahmen beschließen zu Lasten der Alsfelder Bürger, sondern vehemt auf eine Umleitung bestehen und bis zur Umsetzung ansonsten zivilen Ungehorsam üben!
    Gibt es eigentlich eine erhöhte Krankheitsrate bei den Anwohnern der Durchfahrtsstraßen durch die Luft?
    Im Übrigen werden die Anwohner eher durch den Lärm der LKWs krank und da hilft kein Radverkehr oder E-Bus…

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    1. Soll man da messen, wo keine LKWs fahren?
      Die Gesundheit der Alsfelder scheint dich wenig zu interessieren.
      Was wären eigentlich Massnahmen zu Lasten der Alslfeder Bürger?
      Und was ziviler Ungehorsam? Etwa der Verzicht auf unnötige Autofahrten und der Umstieg auf den ÖPNV?

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  9. Alsfeld war eine der ersten Städte, die für etwa 500.000 Euro aus dem Programm „staufreies Hessen“ eine neue Ampelschaltung bekommen haben. Damit fingen die Probleme leider erst an (nur noch Ampelstaus).
    Schaltet auf „grüne Welle“ wie früher und alles ist OK!

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  10. Die Messstelle An der Schellengasse soll neutral sein da wo am tag 100 von LKWs anfahren absulut Lachhaft das ganze .Aber ich glaub wenn das in Alsfeld mit dem Geschäfte sterben so weiter geht fährt bald sowiso keiner mehr hin😂

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  11. Hallo Frau mang
    Sagen sie Mal sie haben doch bestimmt zu Heiss gebadet am Vorabend.
    Ein absoluter Quatsch mit Käse ist das.
    Radwege Nahverkehr haben sie sich Mal die Region vorher genau angeschaut.
    Die Schüler brauchen das Auto um mobil nach Alsfeld zu kommen.
    Außerdem wäre es sinnvoller die A5 eine Spur zu erweitern damit der schwer bzw Berufsverkehr am Freitag und Sonntag noch durch die Stadt muss wegen Stau.

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  12. Freitags schon mal Autobahnausfahrten sperren für diejenigen, die den wöchentlichen Rimbergstau umfahren wollen. Denn das sind diejenigen, die die Stadt jeden Freitag verstopfen.

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