Foto: Andrea Deisenroth

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Spielergebnis: TV Alsfeld - BC Marburg 4: 44:101 (8:15, 17:46, 30:70)Deutliche Niederlage der TVA-Basketballerinnen gegen Marburg

ALSFELD (ol). Dass die Partie gegen Marburg für die Basketballerinnen des TV Alsfeld nicht einfach werden würde, war schon vorher zu erwarten. Aber dass sie so deutlich endete, hatte niemand erwartet. Mit einem Endergebnis von 44:101 verloren die TVA-Basketballerinnen in dem Spiel.


Mit Sina Scheuer und Amelie Hölscher musste Coach Thorsten Koch auf zwei wichtige Spielerinnen verzichten, die vor allem unter dem eigenen Korb fehlten. Deshalb hatte Marburg, wie schon im Hinspiel, klare Größenvorteile. Dafür kam Katharina Deisenroth nach langer Verletzungspause zu ihrem ersten Einsatz.

Trotzdem begann das erste Viertel ganz nach dem Geschmack der zahlreichen Zuschauer. Der TVA konnte die offensive Verteidigung der Gäste ein ums andere Mal überspielen und führte nach vier Minuten mit 8:4. Dann riss allerdings der Faden, weil Marburg nach jedem Korberfolg den Einwurf und die ballführende Spielerin presste. Die Folge waren Ballverluste und ein 7-Punkte-Rückstand nach zehn Minuten. Auch nach 14 Minuten war beim 13:23 noch alles im Rahmen. Zwar taten sich die Alsfelderinnen schwer im Spielaufbau, schafften es aber immer wieder unter den gegnerischen Korb zu kommen. Allein die Trefferquote verhinderte ein besseres Ergebnis.

Doch plötzlich ging nicht mehr viel: Der Spielaufbau brach völlig zusammen, vereinbarte Blocks wurden nicht gelaufen und unter Druck wurden immer wieder Fehlentscheidungen getroffen. Zu wenige Spielerinnen übernahmen in dieser Phase Verantwortung, vielen fehlte das Selbstvertrauen in die eigene Stärke. Marburg forcierte einen Fehlpass nach dem anderen und nutzte diese zu leichten Punkten. „Und wenn diese Würfe nicht ihr Ziel fanden, waren die Rebounds zu 80 Prozent Beute der großen BC-Centerinnen“, heißt es in dem Spielbericht. Mit einem 16:0-Lauf entschied Marburg die Partie noch vor der Pause.

Das dritte Viertel war das Beste aus Alsfelder Sicht, konnte man doch die ersten 6 Minuten ausgeglichen gestalten (28:58). Dabei wurden leider wieder einige gute Wurfchancen ungenutzt gelassen. Für den letzten Abschnitt konnte das Ziel nur lauten, einen Hunderter zu verhindern. Dass dieses Vorhaben scheiterte, lag vor allem wieder an der Reboundüberlegenheit der Gäste und der nachlassenden Konzentration im Spielaufbau. Zur allgemeinen Freude gelangen aber dem TVA noch einige schöne Spielzüge und erfolgreiche Abschlüsse, so dass man wenigstens mit der eigenen Punktausbeute zufrieden sein konnte.