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Ein neues Wagenrad muss auf den Turm, damit die Störche dort nisten könnenWagenrad auf dem Leonhardsturm ist morsch

ALSFELD (ol). Keine guten Nachrichten vom Leonhardsturm: Das Wagenrad an der Spitze in etwa 30 Metern Höhe ist morsch. Die Anbringung eines Storchennestes ist im derzeitigen Zustand nicht möglich.

Zu diesem Ergebnis kamen am Donnerstagabend der Statiker Dieter Haupt sowie Michael Hölscher vom städtischen Gebäudemanagement. „Das hält auf keinen Fall, das Nest wiegt immerhin rund 80 Kilogramm“, so ihre Einschätzung. Mit Hilfe der Drehleiter der Alsfelder Feuerwehr hatten sie die Konstruktion in etwa dreißig Metern Höhe in Augenschein genommen, dazu musste der Bereich um den Turm kurzzeitig abgesperrt werden.

Unter den Augen einiger Schaulustiger brachten die Feuerwehrmänner Carsten Schmidt, Daniel Schäfer, Kevin Planz und Ralf Braun die Gutachter sicher in die luftige Höhe. „Die Drehleiter musste komplett ausgefahren werden, um das Rad zu erreichen“, so die Feuerwehrleute. Wie das Projekt Storchennest auf dem Leonhardsturm nun weiter geht, ist offen. „Es muss eine neue Konstruktion zur Aufnahme des Nestes her“, schilderten Hölscher und Haupt.

Wie sie vor Ort feststellten, ist in der kegelförmigen Fünf-Meter-Spitze des Turmes ein Gewindestab fest verankert und könne vermutlich für eine neue Aufnahme verwendet werden. Allerdings werden nun erst einmal genaue Pläne und Berechnungen gefertigt, so lange wird das bereits gefertigte Storchennest in der Alsfelder Feuerwache eingelagert.

Trotz schlechter Nachrichten, gabe es tolle Aufnahmen aus luftiger Höhe

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