Dank an die deutsche Bevölkerung; Farhan Dakkak mit Bürgermeister Stephan Paule auf der Bühne beim Weihnachtsmarkt in Alsfeld. Fotos: aep

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Der Alsfelder Weihnachtsmarkt eröffnete am Freitag etwas anders als in früheren JahrenWeihnachtsmarkt mit Dank an die Deutschen

ALSFELD (aep). Goldene Lichter leuchten, Engelchen und Bürgermeister und Nikolaus auf der Bühne, Glühwein dampft – der Alsfelder Weihnachtsmarkt beginnt am heutigen Freitagnachmittag wie man es in jedem Jahr kennt. Nicht ganz. Die Eröffnung des Alsfelder Weihnachtsmarktes im Jahr 2015 wird als etwas anders in Erinnerung bleiben. Es waren ungewohnte Besucher dabei – und es gab eine nicht eingeplante Ansprache in englischer Sprache.

Vor viel Publikum eröffnete Bürgermeister Stephan Paule am Freitagabend den Alsfelder Weihnachtsmarkt, der nun bis Sonntag, 13. Dezember, mit vielen Veranstaltungen Besuch anzieht. Das Publikum bei der Eröffnung am heutigen Freitag unterschied sich etwas von früheren Bildern: Mitten unter die deutschen Besucher mischten sich viele Flüchtlingsfamilien und erlebten wahrscheinlich ein völlig fremdes Kulturereignis.

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Eröffnungszeremonie: Bürgermeister mit Nikolaus und Engeln auf der Bühne.

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Das kam nicht ganz zufällig: Die Stadt Alsfeld hatte die Flüchtlinge zu Stadtführungen eingeladen, die um 17 Uhr auf dem Marktplatz endeten – just, als Bürgermeister Paule den diesjährigen Weihnachtsmarkt eröffnete. Vor der Bühne, auf der er mit Engeln und Nikolaus zum besinnlichen Besuch, zu Veranstaltungen und Shoppingerlebnissen einlud, sammelten sich auch viele Menschen, die sichtlich deutsche Weihnacht nicht gewohnt waren.

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Der Baum brennt, der Weihnachtsmarkt ist eröffnet.

Leicht staunend verfolgten die Erwachsenen die Zeremonie, während die Kinder schnell bemerkten, dass für sie noch eine besondere Überraschung abfiel: Frau Holle schüttelte vom Weinhaus ihre Federn aus – und schüttete gleich noch eine Menge Süßigkeiten hinterher, die von begierigen Kinderhänden aufgefangen wurden. Soweit alles Programm, wenn auch in diesem Jahr etwas auf die neue Situation abgestimmt, in der Bürgermeister Paule und der Nikolaus auch die neuen Besucher und Gäste willkommen hießen.

Doch während der Bürgermeister anschließend in der Menge plauderte, trat ein Mann mit seiner Familie auf ihn zu: Er möchte etwas sagen, erklärte Farhan Dakkak dem Bürgermeister. Er möchte Dank sagen, und ob ihm der Bürgermeister auf die Bühne helfen könnte. Das tat Stephan Paule dann sofort, kam zum Übersetzen mit hinauf. Von der Bühne aus sprach der syrische Flüchtling dann der deutschen Bevölkerung Dank aus. Dank dafür, dass die Deutschen sie aufnehmen. Und er betonte, dass sie nicht gekommen seien, um dem deutschen Staat Geld zu kosten, sondern sie wollten mithelfen. Sie wollen arbeiten und in der deutschen Gesellschaft mit anpacken. Sprach’s – und erntete Beifall auf dem Alsfelder Marktplatz.

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Frau Holle schüttet Süßigkeiten aus – und Klein wie Groß warten darauf.

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Weitere Eindrücke von der Eröffnung des Alsfelder Weihnachtsmarktes:

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20 Gedanken zu “Weihnachtsmarkt mit Dank an die Deutschen

  1. Könnte auch so passen?? (Siehe zum Vergleich Kommentar C.Heuser 15.12.2015 um 12:44 ) Was für eine verbale Entgleisung)
    Ach Gottchen, Du Gutmännlein … komm mal runter.
    Ich hab nur was gegen blind durch die Nachrichten gehende, arrogante, Hetzer, die meinen die Weisheit kiloweise gefressen zu haben und auf bornierte Art und Weise jedes Fitzelchen gutes über Flüchtlinge aufgreifen und posten (auch wenn es nicht stimmt) nur um sich ihr unrealistisches Weltbild bestätigen zu lassen. Ob das jetzt ein Häuschen, Lämming oder ein Eberling ist ist mir scheißegal. Häuschen ist eben mein Liebling, da er nie Diskutiert sondern nur polemisiert.

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  2. Ach Gottchen, Du Kampfferkel … komm mal runter.
    Ich hab nur was gegen narzistische, arrogante, islamophobe Hetzer, die meinen die Weiheit kiloweise gefressen zu haben und auf bornierte Art und Weise jedes Fitzelchen negatives über Flüchtlinge aufgreifen und posten (auch wenn es nicht stimmt) nur um sich ihr rassistisches Weltbild bestätigen zu lassen. Ob das jetzt ein Kampfferkel, Karlchen oder ein Hartmann ist ist mir scheißegal. Hartmann ist eben mein Liebling, da er nie Diskutiert sondern nur polemisiert.

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  3. Appelle sind mir allemal lieber als Beschimpfungen unterhalb der Gürtellinie. Außerdem lassen die Antworten der Herren Hartmann und Kampfsau darauf schließen, dass sie die Texte der Gegenseite nicht wirklich verstanden haben.
    Wird ja wohl auch nichts mehr werden, schade.
    Daher beende ich hiermit die Stellungnahme zu diesem Thema.
    Isolde Ebert.

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  4. Lämmchen: genau da wollte ich Sie auch haben.
    Außerdem ist das ein Hohn, Gutmensch sein wollen, Zeit im Überfluss haben und nur einmal die Woche helfen und damit angeben wollen.
    Es gibt Leute die helfen richtig und reden darüber nicht einmal und es gibt Leute wie Sie und diesem Schauspieler Till irgendwas, große Klappe und nichts dahinter und geschäftliche Interessen daraus ziehen.
    Was ist übrigens eine „bundesrepublikanische Sichtweise“ ?
    Die BRD gibt es nicht mehr !

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  5. Lämmchen, jetzt mal konkret zu Ihrem Kommentar:
    „Bereicherung der Kultur“ anhand von drei Beispielen.
    Neandertaler-Afrikaner
    1.) Neandertaler gegen Afrikaner hat es nie gegeben, beides damals Vorläufer des Menschen vermutlich aus Affenmenschen entwickelt mit vermutlich ident. Vorfahren. Der Neandertaler starb bereits lange vor der Eiszeit aus und ist in den modernen Menschen Homo sapiens aufgegangen. Es gab keine Invasion und auch keine Kulturbereicherung.
    2.) Kelten gegen Germanen, die Kelten wurden in Folge des Vorrückens der germanischen Stämme nach Süden verdrängt. Germanen bildeten keine Stammeseinheit. Die Konfrontation Germanen und Römer verhalfen den Germanen zur germanischen und kulturellen Einheit.
    Also auch hier keine Bereicherung der Kulturen von ausgehend von den Kelten.
    3.) Hugenotten gegen Dörfler. Was Dörfler geschichtlich sind kann ich schwer erfassen. Hugenotten sind nichts weiter als franz. Protestanten welche vom katholischen Klerus und dem König verfolgt und vertrieben wurden. Im 17. Jahrhundert flohen ganze 200 Tsd. Hugenotten, davon ca. 50 Tsd. nach Deutschland und der Rest verteilte sich Weltweit.
    Frage an das Lämmchen: wollen Sie VB-Bauern verarschen oder belehren?

    https://urs1798.wordpress.com/2014/03/22/die-kopfabschneider-von-obamas-sudarmee-in-daraa-kochen-kopfe-syria-syrien/

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  6. lamm und Co., gebt mal http://www.Esel ficker – YouTube ein.
    Esel gehören doch auch zur deutschen Weihnachtsmarktkultur.
    Das seht Ihr eine echten Beitrag zur Kulturbereicherung.

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  7. lämmchen, das Hartmännchen denkt das du nur neidisch bist das Dir keiner zwischen die Beine schwimmt.
    Das hat bestimmt gute Gründe!
    Auch hier wieder die Feststellung, jeder kann alles schreiben, es passiert nix. Wichtig ist nur, daß man seinen Namen nicht nennt. Schreibt einer wie ich nicht anonym, wird er automatisch angegriffen.
    Die Linksradikalen sind kein bißchen besser wie die Rechtsradikalen, nur eben viel Feiger.
    Was ein Glück das ich nicht zu Euch gehöre. Weihnachtsmärkte mit Kopfabschneider zu beglücken ist Volksverrat.

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  8. @lamm:
    Ich unterstütze Hartmännchen, er hat Recht, die Verblödung und Degeneration der deutschen Gesellschaft schreitet voran, bestes Beispiel Ihre volksverrätische Hetze. Dank an Karl und Freunde, Leute wie lamm werden den Einschlag erst dann spüren wenn er wirklich da ist. Ich hoffe auf ein starkes Europa gegen die Islamisierung, der Rechtsruck in Europa lässt hoffen. Deutschland kann man wirklich als verloren bezeichnen. Dank an Merkel, Gabriel und Roth. Die nächsten Wahlen und die nächsten Terroranschläge werden kommen.

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  9. Hartmännchen sieht seine Felle schwimmen, denn das „Deutsche Volk“ beginnt sich mit der Situation zu arrangieren. Weder ist der erhoffte „Kampf der Kulturen“ (Clash of Civilisations) eingetreten, noch prügelt man sich dauernd auf den Straßen um „Deutsche Frauen“. Manchmal taucht man unter ihnen in Hallenbädern durch. (O weh …, Weltuntergang!)
    Aber wie bereits in früheren Kommentaren gepostet, Flüchtlinge haben es immer schwer, da es weltweit Hartmännchen gibt. Neandertaler haben ankommende Afrikaner (Homo sapiens sapiens) bekämpft, Kelten Germanen, Dörfler Hugenotten, und immer haben sie verloren und die Gesellschaft hat etwas dazugewonnen. So wird es auch diesmal sein und das ist auch gut so. Stehenbleiben ist Rückschritt. Letztendlich verschmelzen kulturelle Inhalte und bilden etwas besseres Neues. Ich bin nicht blauäugig (doch blaue Augen), arbeite als “ stolzer Gutmensch“ einen Tag die Woche für Flüchtlinge und sehe sehr wohl die Probleme.
    Die Flüchtlinge untereinander, die verschiedenen Nationen haben mehr Probleme, als sie Probleme mit Deutschen haben. Paschtunen, Schiiten, Sunniten, Wahabiten, Alewiten, Jesiden, Kurden …, die müssen sich miteinander arrangieren, und wir dürfen nicht der Schauplatz dafür werden. Deshalb sind Sprachkurse so unendlich wichtig, damit unsere bundesrepublikanische Sichtweise verstanden und verinnerlicht wird.
    Ich wünsche Allen einen frohen dritten Advent, lasst uns daran arbeiten. Das Glas ist nicht halb leer, sondern halb voll!
    Wenn Hartmännchen ein Problem hat, reicht er es an seine Freunde von Nürnberg 2.0 weiter, einer vom Verfassungsschutz beobachteten faschistischen Website, na denn Prost! Dort werden sie vorgemerkt, falls seine Bundesbrüder einmal an die Macht kommen. Soviel zur netten Gesinnung und der Toleranz in Diskussionen mit Hartmännchen.
    Übrigens, der Schwalmstädter Weihnachtmarkt ist toll!

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  10. Isolde Ebert
    Soviel Blindheit und Verdrängung von Realität ist nicht mehr zu ertragen!!Mittlerweile muss doch jeder schon mitbekommen haben dass die Mehrheit der sogenannten Flüchtlinge mit unseren christlichen Werten überhaupt nichts anfangen kann. Was ist denn schon passiert auf Flüchtlingsschiffen und in Flüchtlingsheimen mit Christen ??
    Isolde Ebert nehmen Sie doch bitte Ihre Schützlinge mit in eine christliche Kirche und versuchen ihnen unser Weltanschauung und christlichen Werte zu vermitteln. Ich glaube bevor Sie einen sichtbaren Erfolg haben, tragen Sie ein Kopftuch.

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  11. Liebe Leute,

    wenn ich das alles so lese, da frage ich mich, wo die guten Christen ihre Christlichkeit gelassen haben. Wahrscheinlich merkt das kaum jemand, aber es ist tatsächlich jetzt gerade der Countdown zum Fest der Liebe.
    Ja, stöhnen Sie ruhig über die dummen Gutmenschen, aber beschweren Sie sich später nicht! Es gibt da so schlaue Worte, vielleicht erinnert sich noch einer: „Wie es in den Wald reinschallt, schallt’s wieder raus“ oder besser noch, „Wer Wind säht, wird Sturm ernten.“
    Dann bin ich lieber auch einer von den Gutmenschen und habe keine Angst vor Spinnen, nur weil ich sie nicht kenne.
    In diesem Sinne, frohe Weihnachten und bessere Vorsätze für’s nächste Jahr,

    Isolde Ebert.

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  12. C.Heuser:
    Mich würde mal interessieren welche privaten Probleme Sie mit Herrn Hartmann haben. Mir fällt vermehrt auf, jeder kann den letzten Dreck Posten ohne das es zu schlimmen Kommentare kommt. Wenn Herr Hartmann sich äußert wird es unsachlich und rutscht in die falsche Richtung ab.
    Wenn ich mir mal die Bemerkung erlauben darf, ich halte Sie für jemanden der sich nur auf dubiosen ultralinken Websites aufhält.

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  13. „HURRA, ENDLICH WAS GEFUNDEN! SCHAUT MAL WIE SCHEISSE DIE SIND! HURRA!
    Echt, Ihr seid so peinlich. Was wollt Ihr eigentlich damit erreichen?

    Geilt Euch doch lieber an den brennenden Asylheimen auf. An den wirklich krassen Hetzrednern auf den einschlägigen rechten Seiten. Die nehmen es mit genauen Darstellungen auch nicht so genau, stimmts Herr Hartmann. ;-)

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  14. Beobachter: genau das Ding wollte ich auch rein setzen, aber dann dachte ich wieder an die ganzen Welcomeschreier.

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  15. Michelle Hartmann
    Achtung Polizei:
    Michelle woher wissen Sie das???
    Haben Sie Informationen??

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  16. Die IS Schmieriereien scheinen mir eher eine Stimmungsmache einiger Rechtsradikaler gegen die Flüchtlinge zu sein. Ich nehme an, dass das deshalb nicht an die große Glocke gehängt wurde. Herzliche Grüße Michelle

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  17. Der Syrische Flüchtling Farhan Dakkak und seiner Familie (und andere Flüchtlingsfamilien die es wirklich ehrlich meinen) sage ich herzlich willkommen. Ich freue mich auch für die Kinder die große Augen bekommen. Aber das ist Minderheit !!Hier ein Artikel der erst nach mehreren Nachfrage in“ Oberhessen Live“ veröffentlicht wurde. In der OZ oder in einer anderen Zeitung habe ich nichts gefunden.Auch auf der Homepage der Polizei habe ich nichts gefunden. http://www.presseportal.de/blaulicht/nr/51096 Ich hätte erwartet dass zeitnah in allen Zeitungen nach Zeugen gesucht wird.Was soll da vertuscht werden? Ist das überhaupt rechtens? Wie sieht die Sicherheitslage aus???
    Hier der Artikel :Oberhessen live 03.12.2015
    Sechs Autos und eine Hauswand mit roter Farbe besprüht, hoher Sachschaden Polizei bestätigt „IS“-Schmierereien in Alsfeld. Die Gerüchte haben sich bestätigt. Ende November haben Unbekannte in Alsfeld auf sechs Autos und eine Hauswand mit roter Farbe die Botschaft „IS“ gesprüht. Das bestätigte ein Polizeisprecher am Donnerstag gegenüber Oberhessen-live.Ort des Geschehens waren die Hochstraße und die Straße Am Ringofen in Alsfeld. Nach den Ermittlungen der Beamten kamen die Sprayer am Dienstag, den 24. November zwischen 22.15 und 23 Uhr. Die Polizei veröffentlichte am nachfolgenden Mittwoch zwar eine Pressemitteilung über den Vorfall, ohne dabei aber zu erwähnen, was genau auf die Autos und die Hauswand gesprüht wurde.„Mit Hilfe roter Farbe verursachten unbekannte Sprayer am Dienstag, zwischen 22:15 Uhr und 23 Uhr an insgesamt sechs Fahrzeugen sowie einer Hauswand in den Straßen „Am Ringofen“ sowie „Hochstraße“ in Alsfeld einen hohen Gesamtschaden. Die Täter flüchteten anschließend unbemerkt“, hieß es in der Mitteilung.Da solche Sachbeschädigungen durch Spayer häufiger vorkommen, schenkte die Redaktion von Oberhessen-live der Meldung zunächst keine weitere Beachtung und veröffentliche sie nicht. Nachdem sich allerdings mehrere Leser meldeten und über die fehlende Berichterstattung über „IS-Schmierereien“ in Alsfeld beschwerten, hakte Oberhessen-live bei der Polizei nach.Man habe die Information über den gesprühten Text bewusst aus der Meldung heraus gelassen, sagte ein Polizeisprecher, um „nicht noch mehr Öl ins Feuer zu gießen“. Ob es sich bei den Tätern um echte Sympathisanten des IS oder lediglich um Trittbrettfahrer handele, sei noch nicht bekannt. „Die Ermittlungen laufen noch“, sagte der Sprecher.

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