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Fest im Alsfelder Bürgergarten„Demokratie leben“ feiert internationales Freundschafts- und Demokratiefest am 15. Juni

VOGELSBERG/ALSFELD (ol). Am 15. Juni findet das Internationale Freundschafts- und Demokratiefest im Alsfelder Bürgergarten statt. Das Netzwerk „Demokratie leben“ präsentiert ein buntes Programm mit Gaumenfreuden, Demokratieprojekten, Bastel- und Bewegungsaktivitäten und Musik.

Die Netzwerkpartner*innen „Demokratie leben“ laden in einer Pressemitteilung zum Internationalen Freundschafts- und Demokratiefest am 15. Juni im Alsfelder Bürgergarten ein. Sie sind aktiv im ganzen Vogelsberg und in der Stadt Alsfeld und diese erfolgreiche Zusammenarbeit wird einmal im Jahr richtig gefeiert. Ab 15 Uhr sind an diesem Tag alle Bürgerinnen und Bürger des Vogelsbergkreises herzlich eingeladen.

„Das Netzwerk hat wieder ein buntes und abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt“, freuen sich die Mitarbeitenden der Fachstellen für Demokratie Alsfeld und Vogelsbergkreis Maria Hoyer, Elisabeth Beyenbach, Kristina Eifert, Silvia Lucas und Thomas Luft. Für das leibliche Wohl sei bestens gesorgt. Es gebe vielfältige Gaumenfreuden: Von Slusheis, Kuchen und Waffeln zu internationalem Fingerfood und „Kaffee im Sand“.

Die unterschiedlichen Demokratieprojekte stellen sich und ihre Arbeit vor und laden gemeinsam mit den Fachstellen zum Ideenaustausch „Wie gemeinsam weiter für Demokratie in Alsfeld und im Vogelsbergkreis“ ein. Für das Projekt „Orte gelebter Demokratie“ gibt es eine Vielzahl an Vorschlägen, die beim Fest vorgestellt werden. Auch wird ausgelost, welche dieser Orte im Rahmen einer Sommertour von den Schirmfrauen der Projektes Johanna Mildner und Ute Kirst, sowie Herrn Bürgermeister Paule, Herrn Dr. Mischak und Patrick Krug besucht werden, heißt es.

Kleine und große Kinder kommen bei den unterschiedlichen Bastel- und Bewegungsaktivitäten nicht zu kurz.  Auf der Bühne im Bürgergarten tritt gegen 16.30 Uhr das Tumalar Quartett mit seinen Kranich Geschichten auf. Musik die fliegen kann zum Mit-Singen, Klatschen, Tanzen Geschichten über Tanzende Kraniche, Zaubervögel, Sehnsucht und Freundschaft Lieder und Musikstücke aus der Türkei, dem Iran, aus Israel und aus Deutschland. Ab 19.00 Uhr sorgt die Rock-Blues Band George Sethman mit ihrer neuen Sängerin Steffi Ebert im Bürgergarten für Stimmung.

Bei der Veranstaltung wird es auch Möglichkeiten zu ganz viel Austausch und Begegnung für alle Interessierten geben, sei es mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, den Fach- und Beratungsstellen und natürlich auch den Menschen, die sich mit ihren Projekten für ein demokratisches Miteinander in unserer Region einsetzen.

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

12 Gedanken zu “„Demokratie leben“ feiert internationales Freundschafts- und Demokratiefest am 15. Juni

  1. Nach dem Krieg hatte die CDU CSU und FDP in den Parlamenten alle Narzis aufgenommen bis in die siebziger Jahre und später schon vergessen.

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    1. Da muß man schon Verständnis für haben. So kurz nach dem Krieg gab es ja kaum Steine und Mörtel für Brandmauern. „Wir hatten ja nichts“. Außer bei den „Ossis“, da hat es für eine Mauer durch ganz Berlin gereicht. Daher kommt auch die Allergie gegen politische Brandmauern bei unseren Freunden in den neuen Bundesländern. Wenn man über Jahrzehnte eingesperrt war hat man eine ganz andere Sicht auf die Politik unserer Einheitsparteien.

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  2. Das Problem ist nicht, dass sie anderer Meinung sind. Das Problem ist, dass extrem Rechte 1933 andere Meinung verboten haben. Die AfD ist eine Partei in der die extrem Rechten zu Hause sind. Ein 1933 ist genug. Deswegen haben sie nichts im Bürgergarten zu suchen, Herr Hamel. So einfach ist das. Sie können noch so lange, wie sie wollen über „unsere“ Demokratie schreiben. Die Demokratie in der wir leben scheint ich ihre „Demokratie“ zu sein.

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    1. Ach Herr/Frau/Divers Peterchen, ihre linksgrüne Ideologie scheint Ihnen die Sinne zu vernebeln. Wieso sollte ich denn auf die Idee kommen in den Bürgergarten zu gehen. Ich habe selber einen Garten, habe mir sogar dieses Jahr dort schon eine Zecke eingefangen.
      Ich hatte Eltern, die beide den zweiten Weltkrieg live als junge Erwachsene miterleben mussten. Meine Vater als Soldat meine Mutter zuletzt als Flüchtling aus Ostpreußen.Es hat mir gereicht was die beiden mir über Krieg erzählt haben, ausserdem haben die mich vor solchen Hetzern gewarnt, die so wie Sie nur ihre eigene Meinung gelten lassen. Genauso wie die NSDAP damals wollen heute Linksextremisten ihre eigene Welt erschaffen.
      Übrigens: Was hat die AfD damit zu tun? Die gibt es erst seit 2013. Ihr letzter Satz ist für mich erklärungsbedürftig, ich habe allerdings auch nicht studiert.

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    2. Ach Peterchen. Die AfD hat ein Wahlprogramm. Zu dem stehen die Leute da auch. Da steht nichts, aber auch gar nichts drin, was mit 1933 gleichzusetzen wäre. Diese fortwährende Verharmlosung der schrecklichen Zeit unter den Nazis ist einfach nur noch erbärmlich und peinlich. Und das sage ich als CDU-Wähler.

      Und bevor jetzt ein schlechtes Gegenargument kommt: Nein, die Nazis waren von Anfang an nicht lieb. Nach „Mein Kampf“ konnte jeder deutsche Wähler ab 1925 wissen, welch Mist ihm unter der NSDAP blüht. Wer das mit der AfD vergleicht gehört nochmal auf die Schulbank… oder in den Kindergarten 🤦‍♂️

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      1. @Auch Leser
        Vielen Dank auch dass Du in in und demselben Beitrag mein Pseudonym bewusst missbrauchst und es damit bewusst versuchst in einen falschen Kontext zu stellen! D..p!

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  3. Internationaler Fingerfoot, was ist darunter zu verstehen?
    Heißt das dass ich meine Bratwurst oder das Schweinesteak vom Grill nur nur mit den Fingern essen soll. Ich gehe davon aus dass bei internationalem Essen auch Deutsches Essen angeboten wird.

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  4. Wenn ich das Gaga-Gegendere lese, habe ich da schon keine Lust drauf.

    Warum heißt es nicht Bürger*innengarten? Weil man da merkt, wie Gaga das ist?

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  5. Allein das Bild macht mir schon Angst, huhuhuhu. Diese Gestalten (falls es die überhaupt gibt) kann doch niemand ernst nehmen, aber heute kann man solchen Figuren alles zutrauen. Gut, dass die Honoratioren von Stadt und Kreis ihre schützende Hand über uns halten, da fühlt man sich doch gleich geborgen. Die Linksabbieger der CDU und die Pazifisten der SPD müssen natürlich auch ihren Senf dazugeben. Die Anti-AfD Hetze darf natürlich auch nicht fehlen. Was hat denn bei diesem Thema die Kirche zu suchen? Diese Institution hat aufgrund ihrer Vergangenheit ganz den Mund zu halten. Amen.

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    1. Herr Hamel, ich gehe mal stark davon aus, dass Ihnen wegen mehrfacher menschenverachtender Äußerung, der Zutritt zur Veranstaltung als Erstes verwehrt wird. Sie treten damit nicht das erste Mal in Erscheinung.
      Also machen Sie sich bitte keine Sorgen über irgendwelche „Gestalten“. Danke.

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      1. Jaja, danke für den Hinweis. Aber Sorgen sollten Sie sich machen, z.B. um unsere Demokratie. Wenn ihre größte Sorge ist, daß Menschen mit anderer Meinung als die ihre, von „ihrer Demokratie“ ausgeschlossen werden müssen dann zeigt das doch am besten wes Geistes Kind Sie sind. Daher wünsche ich Ihnen weiterhin viel Spaß in Bullerbü und gute Besserung in jeder Hinsicht.

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