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Das Thema: OL-Talkrunde mit Alexander Heinz, Dieter Welker, Achim Quehl und Michael RieseDHL oder Amazon: Wer sollte nach Alsfeld kommen?

ALSFELD. Mit DHL und Amazon interessieren sich zwei große Unternehmen für einen Standort in Alsfeld. Die Stadtpolitik muss nun diskutieren und die Vor- und Nachteile gegeneinander abwägen. „DHL oder Amazon: Wer sollte nach Alsfeld kommen – oder doch keins von beiden?“ Das ist das Thema bei der OL-Talkrunde „Das Thema“.

44 Hektar ist es groß, das Industriegebiet „Am weißen Weg“, unterhalb des Hombergs und der Flohrshöhe an der B62 in Alsfeld. 80.000 Quadratmeter dieser städtischen Flächen sicherte sich bereits „Nordwest Handel“, nachdem die Alsfelder Stadtpolitiker dem Verkauf der Geländes an das Unternehmen zustimmten.

Nun gibt es zwei weitere Interessenten für das Industriegebiet: DHL Express und Amazon – zwei Logistikunternehmen. Wer davon nach Alsfeld kommen sollte – oder ob es vielleicht  keines der beiden Unternehmen werden soll – darüber wird in der OL-Talkrunde diskutiert.

Die Gäste der Talkrunde

Alexander Heinz, CDU
Dieter Welker, UWA
Achim Quehl, SPD
Michael Riese, ALA

Amazon und Deutsche Post DHL wollen nach Alsfeld

19 Gedanken zu “DHL oder Amazon: Wer sollte nach Alsfeld kommen?

  1. Mit den Löhnen von DHL und Amazon kann keiner auskömmlich Leben ,und bei 2000 Euro Brutto sollte die Rente nicht vergessen werden die im Alter gezahlt wird.Meine Soziale Kompetenz, ich bin gegen die Ausbeutung der Menschen.Aber der Mensch ist des Menschen Wolf.

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  2. Wie viel Arbeitsplätze sollen auf den 241 ha entstehen? Weiss das schon jemand? Oder steht nur die Absicht auf geduldigem Papier? Ich weiß wie Firmen agieren wenn sie ein Ziel erreichen wollen. Am Ende wird es so sein, dass pro ha max. 1 Arbeitsplatz entsteht. 241 ha entsprechen etwa 3430 Bauplätze für junge Familien. Hier wird die Fläche für fragwürdige Arbeitsplätze verschwendet und im Forum gibt es sogar noch Menschen die all das ernsthaft als Chance sehen. Ich sehe es als Chance dauerhaft angehängt zu werden und weiter an Attraktivität einzubüßen.

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  3. Äcker und Wiesen sind doch etwas anderse als Betonierte Flächen oder Aludächer Alsfeld hat doch jetzt schon bei Starkregen Probleme .Das Schnelle abfliesen und die Mengen sind das Problem.

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  4. @Werner Werner

    Sind Sie stolz auf Ihren mutigen Beitrag? Was Sie schreiben hat weder Hand noch Fuss. Sich über andere Menschen lustig zu machen spricht nicht für soziale Kompetenz.

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  5. Stimmung ist sehr gut mit die Kollegas in Amazon Bad Hersfeld. Ich bekomme 12 Euro pro Stunde plus Zulagen.

    Wo sonst kann ich verdiene 2.000 bis 2.500 Euro hier?

    Gruß
    Karl Alfredo

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  6. Wie viel Flächen wollt ihr in Alsfeld denn noch versiegeln. Alsfeld ist für mich ein typisches Beispiel für verfehlte Städteplanung, falsche Siedlungspolitik und misslungene Wirtschaftspolitik. Man hat schon so vieles versucht, läuft aber ständig der Musik hinterher. Kein Wunder wenn man dritt- oder viertklassige Bürgermeister an der Verwaltungsspitze hat. War erst Diestelmann der Heilsbringer so ist es jetzt Paule. Der Mann hat kein Format. Er ist weder kreativ noch hat er Ideen. Was macht er denn? Er tut das was man ihm vom Regionalmanagement Mittelhessen vorkaut. Er tut das, was alle CDU-Politiker machen. Er setzt die Interessen von Lobbygruppen um. Die Rechnung dafür bezahlen wir alle. Ganz besonders aber die Menschen die jetzt unter den Auswirkungen der Klimakrise zu leiden haben. Wer braucht schon Amazon!
    Dieser Konzern hat in Deutschland in 2020 lediglich 250 Millionen an Abgaben bezahlt. Darin waren die Sozialabgaben enthalten. Der Herr von Amazon könnte vielleicht irgendwo im regionalen Einzel- oder Grosshandel arbeiten wenn es Amazon nicht geben würde. Wenn ich mich einmal in Alsfeld aufhalte, habe ich zunehmend den Eindruck der Ort hat einen depressiven Flair. Es ist eine Stadt der die Lebendigkeit immer mehr abhanden gekommen ist. Sie wirkt leer und überaltert. Logistikcenter werden den Trend verstärken bei wachsendem Verkehrsaufkommen

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    1. Das Regenwasser fließt doch derzeit schon über das Grundwasser mit ab, sollte der Grundwasserspiegel zu hoch sein. Für den „Fluss“ Schwalm ändert sich daher überhaupt. Ach Werner, sie verstehen nicht mal einfachste physikalische Zusammenhänge, rotzen Ihre Meinung in 2 Sätzen aber überall darunter.

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  7. Wenn der Volkswille in Alsfeld darin besteht, sich nahezu ausschließlich von einem großen Logistikdienstleister abhängig zu machen, dann soll es so sein. Es sollte dann aber auch klar sein, in welches arbeitsrechtlich präkeres Milleu sich viele Menschen aus der Umgebung begeben werden (müssen). Schade, dass Alsfeld offensichtlich eher als guter Standort für billige Arbeitskräfte als für innovative Ideenschmieden attraktiv ist…

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    1. Wo bitte sind denn die modernen IT-Unternehmen mit ihren tollen hochqualifizierten Arbeitsplätzen, die gerne in Alsfeld das Industriegebiet besiedeln möchten?

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      1. @KW

        Ja wo sind die modernen IT Arbeitsplätze?
        Eines ist sicher!
        Weder von Ihnen noch von Herrn Paule werden sie kommen, denn dazu müsste man in der Lage sein kreativ zu denken und zu handeln. Das sehe ich zumindest bei Ihnen nicht. Glauben Sie etwa kreative Köpfe und Ideen fallen vom Himmel? Man muss Zeit, Energie und Anstrengungen investieren um etwas voran zu bringen. Diese Haltung scheint im Vogelsberg speziell in Alsfeld nicht zu existieren. Man bevorzugt bequeme Lösungen die leicht zu erreichen sind, zu Lasten unserer Kinder und Kindeskinder.

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    2. Kleiner Nachtrag: Hat jemand in dieser ganzen Situation mal an Automatisierung und Logistik 4.0 gedacht ? In 10 Jahren werden dort kaum noch Menschen arbeiten, weil sie schlicht ineffizient und teuer sind. Ich frage mich ob sich eine der beiden Firmen schriftlich verpflichtet in 10 Jahren die jetzt genannte Anzahl an Arbeitsplätze für Menschen immernoch bereitzustellen.

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  8. SPD und ALA werden sich mit solchen Personen in 100 Jahren nicht mehr gegen diese Koalition durchsetzen.

    Man kann jedes Projekt zerreden, wenn DHL und oder Amazon ausreichend sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze schafft, sollte man sich für eines dieser Unternehmen entscheiden. Die mittelständischen Betriebe in Alsfeld werden sich natürlich umschauen, sollte mehr wie 12,50€ bezahlt werden. Die Möglichkeiten Baugebiete zu schaffen auch in den Ortsteilen sind immer zeitnah möglich! Eine Umgehungsstraße für Alsfeld lieber Herr Heinz, werden wir beide nicht mehr erleben!

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  9. Eine erfreulich sachliche Diskussion von allen Beteiligten und dafür auch meine Anerkennung. Vielen Dank an die Redaktion , die mit ihren Fragen wesentlich zur Information beigetragen hat.
    Egal für wen man sich letztendlich entscheidet, für Alsfeld wird es ein Gewinn sein.

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  10. Ja DHL ist echt die bessere Wahl. Bei Amazon wird das ja nur ein einfacher Sortierlager. Was nach Auftragslage funktioniert. Aber DHL baut zukunftssicheres Standort. Das bedeutet typische 3-6 monatige Arbeitsverträge in Amazon-Lager. Und auf Jahre gesicherte Arbeitsplätze bei DHL.
    Und jetzt ganz banal, anstatt wie bisher 1-2 Tage zu warten, kommen die DHL Päckchen schneller an.

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    1. Hey hey, keinen Satz gerade ausschreiben können, aber hier große politische Tipps geben wollen und gegen Amazon hetzen. Ich bin seit 14 Jahren bei Amazon Bad Hersfeld Mitarbeiter und freue mich, zukünftig nur noch nach Alsfeld pendeln zu müssen (wohne in Gemünden). Ich kann mich über nichts beschweren. Es gibt ehrliches Geld für ehrliche Arbeit.

      Nur diejenigen, die mehr Pause machen wollen und nicht so wirklich anpacken, werden halt am Ende der Probezeit nach sechs Monaten wieder nach Hause geschickt.

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      1. @Amazon Mitarbeiter
        Also, nach meinen gesicherten Informationen von einem Dutzend ex-Amazon Beschäftigten aus Bad Hersfeld, gibt es dort folgende Regel: nicht mehr als 5 Tage im Jahr krank sein. Das ist doch das was Sie, unter „mehr Pause“ und „nicht wirklich anpacken“ meinen, oder? Den Leuten die ihre Probezeit dort schaffen wird kurz vor dem Antritt in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis gekündigt. Mit dem Hinweis nach 3 Monaten sich neu zu bewerben. Bei DHL in Bad Hersfeld ist auch nicht alles Gold. Dort wird vermehrt auf Teilzeit gesetzt. Es ist die Wahl zwischen Pest und Cholera. Das Gute daran ist halt, das die Beschäftigten z.b. der hiesigen Großwäscherei einen Lichtblick bekommen. Denn was dort abläuft ist wirklich nah an Rechtsbruch.

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