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Ankauf von Grundstücken läuftAlsfeld treibt Bau eines neuen Parkhauses voran

ALSFELD (ls). Ganz am Anfang waren es Gedankenspiele, jetzt wurde der erste Schritt in Richtung Parkhaus am Rossmann-Parkplatz gemacht: Das Alsfelder Stadtparlament hat dem Kauf von Nachbargrundstücken zugestimmt. Und auch weitere Grundstücke sollen gekauft werden, damit dort, wo aktuell noch der Drogeriemarkt „Rossmann“ und das „Tedi“ sind, mehr Parkraum geschaffen werden kann.

Aus dem großen Gebäude, in dem sich derzeit noch der Drogeriemarkt Rossmann und das Tedi befinden, und dem umliegenden Parkplatz-Areal, soll ein Parkhaus mit direktem Zugang zur Obergasse werden. Was vor rund zwei Jahren noch ein Gedankenspiel und Idee im Zuge des Entwicklungskonzeptes zur Altstadtsanierung war, wird schon bald Realität, denn in der letzten Stadtverordnetenversammlung haben die Parlamentarier über dem Kauf von anliegenden Grundstücken beschlossen – genauer: die Grundstücke, auf dem sich die Gebäude der ehemaligen Metzgerei Koch in der Obergasse befinden. Dazu allerdings später mehr, zunächst ein Blick zurück.

Für rund zwei Jahren kam die Planung der Stadt das erste Mal ins Gespräch. Damals erzählte Alsfelds Wirtschaftsförderer Uwe Eifert auf der Jahreshauptversammlung des Verkehrsvereins über die Ideen der Stadt, die auf das Entwicklungskonzept zurück geht, das die Stadt als Grundlage zur Altstadtsanierung in Auftrag gegeben hat.

Die Idee drehte sich darum, den nicht denkmalgeschützten Bau in der Schellengasse zu einem einstöckigen oder zweistöckigen Parkhaus umzubauen oder einen entsprechenden Neubau dort entstehen zu lassen. Das seien Parkplätze, die direkt von der Bundesstraße aus beiden Richtungen kommend anzufahren seien. Und die seien in direkter Nähe zur Innenstadt. Außerdem würde der Blick hin zur Obergasse geöffnet werden.

Bis zu diesem Zeitpunkt war es nur ein Vorschlag, der aber schnell konkreter wurde, denn besonders in Hinblick auf die Parkmöglichkeiten sieht man in Alsfeld einen enormen Verbesserungsbedarf. Im März 2019 wurde das dann konkret: Eine Analyse hatte ergeben, dass es zur Zeit 118 Anwohnerparkplätze in der Stadt gibt und 391 Parkplätze für Kunden. Aber schon 1976 wurde errechnet, dass ein Bedarf von rund 765 Parkplätzen allein für die historische Innenstadt besteht.

Altstadt soll entlastet werden

„Wir haben also vor, die Grundstücke dort zu kaufen, um einerseits die Innenstadt von der B62 kommend sichtbar zu machen und um andererseits rund 200 weitere Parkplätze in Form eines Parkdecks zu schaffen“, erklärte Alsfelds Bürgermeister Stephan Paule. Somit würden andere Parkzonen der Altstadt entlastet und eine direkte Verbindung zur Fußgängerzone geschaffen werden.

Der erste Schritt dahin wurde in der vergangenen Woche getan, als das Stadtparlament den Kauf des Grundstücks der ehemaligen Metzgerei Koch beschloss. Das nämlich führt über einen schmalen Weg, dort wo früher einmal die Stadtmauer lang führte, vom Rossmann-Parkplatz zur Obergasse, wo der Verkaufsladen der Metzgerei war. Mit dem Eigentümer sei man sich nun einig geworden, erklärte Paule, nähere Informationen gab der Rathauschef allerdings nicht – auch nicht im Finanzausschuss.

Die Grundstücksübersicht: Die beiden Grundstücke 794 und 795 verbinden den die Obergasse und den Rossmannparkplatz (Grundstück 791) miteinander Auf dem Grundstück 795 steht die ehemalige Metzgerei Koch. Screenshot: ol

34 Gedanken zu “Alsfeld treibt Bau eines neuen Parkhauses voran

  1. Ich finde es sehr gut, dass die Stadt Alsfeld hie reagiert. Der Rossmann-Parkplatz glich vorher ja schon einem Schlachtfeld. Nie hat man etwas gefunden.

    Für einen entspannten Nachmittag auf dem Alsfelder Marktplatz bin ich im Sommer gerne bereit, ein paar Euro Parkgebühren zu zahlen. Nur bitte bitte macht Frauenparkplätze, so dass ich nicht alleine als ältere Dame in der hinteren Reihe aus und einsteigen muss.

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    1. Ich sprang nur über Gräbelein…
      „Der Rossmann-Parkplatz glich vorher ja schon einem Schlachtfeld. Nie hat man etwas gefunden.“ Das hört sich an wie die Klage der falschen Ziege bei „Tischlein Deck Dich“. Als jahrzehntelanger Rossmann-Parker habe ich nie ein Schlachtfeld vorgefunden, aber den Standort des Parkareals sehr geschätzt wie ich überhaupt die Parkplatz-Situation zwischen Marktplatz und B49 nicht so negativ sehe wie es z.T. hier dargestellt wird.
      Nur wenn es denn ein Parkhaus sein soll: Bitte lasst euch etwas einfallen und nutzt die Chance für ein Konzept, das lichtdurchflutet, begrünt und für Kleingewerbe erschlossen ist, so dass die Fußgängerzone sich praktisch bis in das Parkhaus verlängert. Auch die Idee der Kombination von leicht erreichbaren Parkflächen und Schnell-Lade-Säulen praktisch „in der ersten Reihe“ finde ich überlegenswert. Um mal die Besichtigung eines abschreckenden Beispiels anzuregen: Fahren Sie mal nach Laubach. Da hat man im Modernisierungswahn der 1970er Jahre mitten in der Innenstadt historisches Fachwerk weg gebaggert und einen Bunker geschaffen, der sich offensichtlich nicht nur zum Pinkeln anbietet und entsprechend duftet, sondern alle Eigenschaften aufweist, die jugendliches Prekariat zu störender Zusammenrottung anregen oder die Forderung nach Frauen-Parkplätzen laut werden lassen. Aber genau dies lässt sich schon bei der Planung eines solchen Bauwerks verhindern

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    1. M-E-I-N Auto könnte eine schöne Garage gebrauchen. Notfalls nehme ich aber auch einen kostengünstigen Anwohner-Stellplatz in einem architektonisch überzeugend gestalteten öffentlichen Parkhaus.

  2. Ich bin regelmäßig in der Innenstadt und bekomme immer einen Parkplatz (Klostergarten spätestens ab AOK, alternativ am Kino, Schnepfenhain oder der Parkplatz direkt an der Obergasse nähe Wirkner).

    Mir erschließt sich der Bedarf eines Parkhauses daher überhaupt nicht.

    Gerade beim Rossmann parke ich übrigens selten, weil ich die Anfahrt wegen dem Ampelrückstau nervig finde.

    Hatte je ein Tourist hier Parkplatzprobleme? Oder hört man davon nur im Märchenhaus?

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    1. Besser wie du kann man das Alsfelder Parkproblem nicht beschreiben: schau dir die kleinen versteckten Parkplätze an und dann stell dir jemanden von außerhalb vor der einfach nur einkaufen will und sich hier nicht so auskennt und Lust hat 5 Runden durch die enge Altstadt zu drehen.
      Auch mal bisschen weiterdenken und nicht nur aus der eigenen Sicht heraus. Würde irgendjemand aus Alsfeld nach Gießen oder Frankfurt shoppen fahren wenn er nicht auf Anhieb wüsste wo er parken soll und müsste dort quer durch enge Gassen fahren und suchen?
      Einfach mal ein wenig Nachdenken. Freut mich für dich das du einen Parkplatz findest aber es geht nicht um dich.

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      1. Das „versteckt“ mag sich meinem Alsfelder Ureinwohnerblick in der Tat entziehen.

        Ein im Ring geführtes Parkleitsystem wäre da ggf. eine günstigere Alternative. Habe ich in einigen nordischen Kleinstädten genutzt und fand es immer Klasse.

        Mein Punkt ist eher, dass wir (nach meiner Erfahrung) ausreichend Parkplätze haben und man nicht zum Betonklotz greifen muss. Passt auch nicht wirklich zum märchenhaften Image, unserem neuen „Branding“.

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  3. Seid ihr alle nicht ausgelastet? Schaufeln, Schubkarren und Betonauto bei… Der Park Bunker könnte bei so vielen Arbeitslosen in einem Monat stehen…

    Könnte… So wie man einen Radweg zwischen Alsfeld und Romrod mittels Reinigung mit Besen attraktiv halten könnte… Da kann man bald einen Blühstreifen daraus machen…

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  4. Werde hier mal einen Untersuchungsausschuss beantragen, ob auch alles seriös abgelaufen ist/wird.
    Für mich klingt die ganze Sache nicht verständlich, ein Dorf wie Alsfeld braucht keinen Mio. Grab wie dieses „Parkhaus“

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    1. Traurig, wie hier eine Stadt aus rein persönlicher Griesgrämigkeit runter geschrieben wird. Der Charakter des naturräumlich abgegrenzten peripheren ländlichen Raumes ist insbesondere durch die topografischen Gegebenheiten im Vogelsberg besonders stark ausgeprägt. Aus diesem Grunde konnten sich keine urbanen Oberzentren herausbilden, die ein Gegengewicht zu Metropolregionen wie Frankfurt/Rhein-Main oder Kassel hätten bilden können. Um so wichtiger ist es, die Prosperität von Mittelzentren wie Alsfeld und Lauterbach zu fördern, ohne die der Vogelsberg nur noch Erholungsfunktionen hätte und mit seinen natürlichen Ressourcen für das Metropolenwachstum ausgeplündert würde. Aus meiner Sicht erscheint der in Aussicht genommene Standort für ein Parkhaus ideal, allein schon wegen der guten Sichtbarkeit für den Durchgangsverkehr und der Erweiterung durch angrenzende Parkflächen. Und nichts hindert die Planer, dort etwas anderes hin zu setzen als eine öde Garage. Warum macht man nicht mal einen Versuch mit einem kleinen Foodtruck-Park als „Fressgass“ oder anderem kleinflächigen Dienstleistungsangebot wie einer Fahrrad-Reparaturwerkstatt. Ladesäulen für Elektro-Fahrzeuge könnten Ladebetrieb und Kurzzeitparken verbinden. Während das Emobil auflädt, geht sein Besitzer in der nahen Innenstadt einkaufen oder etwas essen.

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      1. Ich teile Ihre Auffassung ja weitgehend und bin als Alsfelder betroffen von dem Defätismus, der sich hier in den Kommentaren widerspiegelt. Erklärungswürdig finde ich aber Ihre These, dass sich durch den naturräumlich abgegrenzten peripheren ländlichen Raume und insbesondere durch die topografischen Gegebenheiten im Vogelsberg kein urbanes Oberzentrum herausbilden konnte.

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      2. Da sprichst Du ein recht komplexes Kapitel der Regionalentwicklung(sforschung) an. Dazu unten mehr. Unbestrittene Tatsache ist aber zunächst, dass es im Vogelsbergkreis kein Oberzentrum gibt. Oder kennst du eines? Dass sich ein solches nicht herausgebildet habe, wird mit den topografischen Gegebenheiten eines vom höchsten Punkt (Hoherodskopf/Taufstein) terassenförmig zu den Rändern abfallenden Landschaftsprofils erklärt. Besonders zu nennen ist die Wasserscheide im Zentralbereich der Vogelsberg-Region (bekanntlich Rhein/Weser auf dem Hochplateau nördlich von Ulrichstein). Wo die Gewässer teilweise zum Rhein und teilweise zur Weser hin abfließen und in Anbetracht der Tatsache, dass das Wasser nur ungern bergauf fließt, ergibt sich schon einmal keine günstige Voraussetzung für eine die Region zentral durchfließende Wasserstraße. Auch Fernstraßen, die dann diese Wasserstraße kreuzen und somit die Herausbildung eines Zentralortes/Oberzentrums begünstigen könnten, quälen sich nicht über zentrale Höhenzüge, sondern suchen sich die Rand- bzw. Tallagen des Hochplateaus. Zitat: „Die geringe Erschließung mit Schienenverkehr (nur einer Bahnlinie im Kreisgebiet) steht in Verbindung mit der schwierigen Topografie im Vogelsbergmassiv…“ (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Vogelsbergkreis). Dasselbe ließe sich zum Thema Autobahn-Ausbau feststellen.
        Interessanten Aufschluss hinsichtlich des Zusammenhangs zwischen Topografie und Siedlungsgeschichte des Vogelsbergs vermittel die Dissertation „Die geographische und topographische Lage der Siedlungen des Vogelsbergs“ von Walther Diemer (Gießen 1908, vgl. https://archive.org/stream/bub_gb_gMcUAQAAIAAJ/bub_gb_gMcUAQAAIAAJ_djvu.txt).
        Eine aktuellere Darstellung findet sich unter https://www.berlin-institut.org/fileadmin/user_upload/Doerfer_2011/Die_Zukunft_der_Doerfer_Webversion.pdf.
        Hier heißt es (S. ): „Der Vogelsbergkreis ist der am dünnsten besiedelte hessische Landkreis. Eine wirtschaftsstarke Region war der Vogelsberg nie.
        Im Landkreis gibt es praktisch keine größeren Städte – mit Alsfeld (9.000), der Kreisstadt Lauterbach (8.600), Schotten (4.000) und Schlitz (4.400) schafft kein einziger Ort den Sprung über die 10.000-Einwohner-Grenze. Die nächstgelegene größere Stadt außerhalb des Landkreises ist Fulda, etwa 25 Kilometer von Lauterbach entfernt. In die Universitätsstädte Marburg und Gießen sind
        es etwa 50 Kilometer.“

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  5. Dann kümmert Euch erst einmal um die unendlichen Dreckecken in dieser „märchenhaften Wolfsgäng Stadt“! Hier steht Sperrmüll wochenlang in den Gassen herum. Abgemeldete Fahrzeuge interessieren das Ordnungsamt gar nicht. Der Wildwuchs treibt seine Blüten und Straßen kehren ist wohl völlig out. Vervollständigt wird die Misere, mit vor sich hin gammelnden Häusern (siehe u.a. Hersfelder Straße). Das derzeitige Erscheinungsbild dieser mittelalterlichen Fachwerk-Stadt ist wenig einladend. Wollen oder können die Stadtväter das nicht erkennen? Vom fehlenden Gastronomie und Einzelhandel Angebot ganz zu schweigen. Wenn die Camper nicht in der Stadt wären, währe es noch trister. Respekt für jeden, der sich nach Alsfeld verirrt. Bitte diesen Kommentar nicht als Hetzkommentar abwerten. Wir sollten erst einmal unsere Hausaufgaben machen, bevor es an große Projekte geht!

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    1. Ja leider sieht es auf vielen Grundstücken aus wie „Sau“. Auch viele Gebäude sind in schlechtem Zustand. Die Eigentümer achten viel zu wenig auf Sauberkeit und nehmen keine Verantwortung mehr für die Allgemeinheit war.
      Neue Läden gibt es wenn überhaupt nur, wenn es gut erreichbare Parkplätze in unmittelbarer Nähe gibt, das stimmt leider. Wollen nur all die Kommentatoren sich selbst nicht eingestehen. Ihr müsst mal ehrlich zu euch selbst sein und euch fragen wer tatsächlich von der Stadthalle aus zum Einkaufen in die Stadt läuft: Niemand.

      Ja das Erscheinungsbild der Stadt hat schwer gelitten und das sieht JEDER. Nur die wenigstens tun etwas, außer hier kommentieren. Soll die Stadt die ganzen Häuser kaufen die dringend gemacht werden müssten in der Altstadt? Geht auch nicht. Also gibt es Zuschüsse für die Sanierung. Aber dazu müssen die Eigentümer nunmal trotzdem Geld und Initiative in die Hand nehmen.

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      1. Wie heißt es so schön: Beton – Es kommt drauf an, was man draus macht! Und das gilt genauso für Park- wie für historische Fachwerkhäuser. Und deshalb gehört zu jedem städtebaulichen Rettungsversuch eines Privatmanns auch ein Konzept, das sich am Ende rechnet. Die Stadt kann dabei eine Art Lotsen-Funktion übernehmen. Im Grunde muss man doch nur die vielen verschiedenen Projekte und Konzepte, die es in Deutschland gibt, einsammeln und sich überlegen, was davon unter Alsfelder Bedingungen erfolgreich sein könnte. Und vor allem muss man nicht schon in der Planungsphase Hunderttausende an Berater- und Planungskosten verpulvern. Der „gebildete“ oder „handwerklich versierte“ Laie kann sich da sehr gut selbst helfen.

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    2. „Bitte diesen Kommentar nicht als Hetzkommentar abwerten. Wir sollten erst einmal unsere Hausaufgaben machen, bevor es an große Projekte geht!“
      Genau! Definitiv! Absolut! Die Natur holt sich die Stadt zurück! Lasst 1000 Blumen blühen, wusste schon der große Vorsitzende Mao-am. Nun treibt der Wildwuchs seine Blüten und wurzelt dort, wo übereifrige Straßenkehrer früher jeden Krümel Humus beseitigt haben. Und mal unter uns: Rotkäppchen und der Wolf gehen auch nicht auf’s Katzenklo. Neulich lief einer mit drei Tölen vom Stamme der Promenadenmischungen beim Freiwilligenzentrum stadteinwärts. Die erleichterten sich alle zehn Meter. Da wurde nur – mit schrägem Blick auf mich – an der Leine gezogen. Von den Stadtvätern weit und breit nichts zu sehen. Und Freiwillige haben sich auch nicht blicken lassen, zum Bleistift, um mit den traditionellen Reiserbesen freiwillig die Straßen zu kehren. Sie haben in der Zeit wahrscheinlich an Ihrem Kommentar geschrieben.

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  6. Wie lange ist die CDU mit einem CDU Bürgermeister jetzt an der Macht? Zu lange!! Jetzt beginnt nämlich der Größenwahn. Es muss unbedingt ein Denkmal her. So war es bei der SPD und jetzt das gleich bei der CDU. Man weiß dass durch die Corona Krise die Gewerbesteuer einbricht aber verfolgt weiter diesen Wahnsinn. Alsfelder Bürger stoppt diese CDU bevor dieses Denkmal „Paule Parkhaus“ gebaut wird. Das ist Geldverschwendung.

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    1. Ein Denkmal? Wie kann man nur so einen Unfug schreiben.

      Parkhäuser gehören selbst in mittleren und kleinen Städten zu relativ risikoarmen Renditebringern.

      Und Größenwahn dürfte ein dringend benötigtes Parkhaus wohl auch kaum sein, oder?

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  7. Und wenn das neue Parkhaus steht rennen die kauflustigen Kunden zielstrebig in die Stadt und Ihre leerstehenden Läden.
    Wer braucht dieses Parkhaus ?
    Kostet nur unnötig Geld was die Stadt nicht hat.
    Es gibt rund um die Altstadt genügend Parkplätze.
    Denkt an das unschöne Parkdeck im Schnepfenhain.

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    1. Nein, in die leer stehenden Läden rennen die Parkhausbenutzer nicht! Sie rennen in die Läden, die noch funktionieren und durch das Parkhaus hoffentlich wieder attraktiver werden. Und die freuen sich über kurze Wege. Denkt doch vor allem mal an die älter werdende Bevölkerung. Als erstes fällt mal das Laufen schwer. Und dann das Schleppen schwerer Einkaufstaschen. Ich kann immer nur den Kopf schütteln über die flammenden Appelle zu Gunsten des öffentlichen Personennahverkehrs und irgendwelcher Parkplätze am Stadtrand. Das ist nur was für Leistungssportler und Hochleistungsrentner, die am allerliebsten am Kilimandscharo Fahrrad fahren.

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    2. Und wo geht dann Rossmann hin ?
      Ganz weit außerhalb der Altstadt.
      Und was nimmt er mit ?
      Die Laufkundschaft aus der Altstadt.

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      1. Also lieber Dorfbewohner, hier widersprechen sie sich ja in jedem zweiten Satz selbst.

        1. Es steht alles leer – das finden sie doof. Wenn Alsfeld etwas zur Steigerung der Attraktivität macht, finden sie es aber auch doof.

        2. Sie schreiben von verschwendeten Steuergeldern. Das ist kompletter Unsinn. Es ist bei jedem halbwegs auf dem Immobilienmarkt bewanderten Bürger bekannt, dass Parkhäuser hoch attraktive Renditebringer mit geringen Baukosten sind.

        3. Alles steht leer – und doch findet das arme Rossmanngeschäft kein neues zu Hause?

        Man bemerkt an diesen unqualifizierten Kommentaren leider mal wieder, dass viele Menschen bei der kleinsten Veränderung ohne jegliches Argument wild gackernd herumschreien.

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  8. Finde ich super! Das Gebäude ist eh uralt und so gewinnt die Altstadt an Attraktivität.

    Nur eine Bitte: macht das Parkhaus etwas geräumiger als derzeit an vielen Orten üblich. Keiner möchte Kratzer in der Seitentür l, keiner möchte Außenspiegel beim Einfahren verlieren.

    Und ach ja: Bitte macht ausreichend Frauen- und Behindertenparkplätze.

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  9. Wenn da schon ein Parkhaus hin soll, dann bitte eines, das die Altstadtumgebung nicht total zerschlägt. Der Bau macht ja nur Sinn, wenn auch eine entsprechend hohe Anzahl zusätzlicher Parkplätze geschaffen werden kann. Das aber bedeutet einen riesigen Baukörper, wenn man nicht komplett unter die Erde gehen will. Da hat man entsprechende Bausünden in anderen Klein- und Mittelstädten direkt vor Augen. Was nützen mir viele Parkplätze, wenn ich diesen Teil der Stadt instinktib meide, um keinen Augenkrebs zu riskieren?

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  10. Die Stadt ist sowieso zum sterben verurteilt, wegen dem Onlinehandel, also wofür ein Parkhaus bauen, nur damit 1-2 Leute beim Bäcker Brötchen holen können :))

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    1. Stimmt nur teilweise. Es gibt immer einen Handel, der nicht online abgewickelt wird. Klamotten im Internet zu kaufen ist doch nervtötend. Meistens passt es nicht. Abgesehen davon sollte eine schöne Innenstadt für angenehme Dinge wie Essen, Trinken, Feiern gedacht sein. Nicht nur, um ein paar Händler glücklich zu machen.

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      1. Wobei die, die für die angenehmen Dinge wie Essen, Trinken, Feiern usw. zuständig sind, ebenfalls Gewerbetreibende sind, die Gewerbesteuern bezahlen! Und auch dort muss sich etwas ändern. Spitzenköche, die früher Sterne-Lokale betrieben haben, ziehen heute mit einem Food-Truck von Event zu Event, bieten wenige Spezialitäten in Spitzenqualität und zu günstigen Preisen, und bekommen am nächsten Morgen beim Geldzählen richtig gute Laune, weil von ihrem Umsatz ein ordentlicher Gewinn übrig geblieben ist! Und mal ehrlich: Wann waren Sie zuletzt in einem Sterne-Restaurant? Das braucht kein Mensch! Und wann haben Sie zuletzt an einem Imbissstand oder Foodtruck mal wieder so richtig rein gehauen und waren richtig zufrieden? Und anschließend kann man noch eine Runde Alsfeld gucken und in einen Biergarten gehen und bei Vogelgezwitscher ein ordentliches Weißbier genießen… Wer sein Leben genießen kann und will, schafft das auch in Alsfeld!

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    2. Lieber FETA-Käse,

      zum einen kenne ich definitiv schlimmere Verschwendung von Steuergeldern als dies hier möglich wäre.

      Zum anderen aber sehe ich es ähnlich – nämlich dass der Onlinehandel Umsatzvolumen aus der Stadt abzieht.

      Aber wenn gar nichts unternommen wird um diesem Umstand zu begegnen wird die Stadt tatsächlich weiter in Bedrängnis geraten. (Sterben finde ich jetzt zu theatralisch!)

      Und ein erster Schritt kann eben ein solches Parkhaus sein. So können Touristen – ohne lange Parkplatzsuche in der Innenstadt – das Parkhaus für einen kurzen Abstecher in die Altstadt nutzen. Und allen denjenigen, die meinen, man habe doch am „katholischen Bahnhof“ genug Plätze könnte man entgegnen, dass man diese eben fast komplett für (Touristen-)Busse zur Verfügung stellen kann.

      Diese Punkte könnten dann eventuell für andere Geschäfte ein Anreiz sein, sich (z.B. im Leerstand) in der Innenstadt. Oder vielleicht gar mehr.

      Alles in allem ein also kein schlechter Ansatz.

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      1. Es sind genug Parkplatätze vorhanden, beim AMtsgericht und in der nähe des Kinos und DM Parkplatzes usw.usw.
        Es ist nicht nachvollziehbar hier Mio €uros zu investieren,um irgendwelche Milionäre noch reicher zu machen.
        Touristen werden wir erstmal keine sehen undniemand besucht Restraurants etc. wegen Covid 19

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