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Tafel in Alsfeld spürt keinen SpendenrückgangAlsfelder Tafel: Trotz Hamsterkäufen gut gefüllte Regale

ALSFELD (akr). Aus Angst vor dem Corona-Virus legen viele Menschen Vorräte an. Die Regale in den Supermärkten sind teilweise wie leer gefegt. Besonders beliebt: Konserven und lang haltbare Lebensmittel. Diese Hamsterkäufe machen sich bei vielen Tafeln bemerkbar, es gehen weniger Spenden ein. Wie sieht die Situation bei der Alsfelder Tafel aus? Oberhessen-live hat nachgefragt.

Seitdem sich das Corona-Virus in Deutschland ausgebreitet hat, legen die Deutschen aus Angst Vorräte an – riesige Vorräte. Klopapier, Konserven, Nudeln, Reis oder Mehl – manch einer würde sicherlich ohne Probleme die nächsten zwei Jahre überleben können, ohne einkaufen gehen zu müssen. Diese Hamsterkäufe haben allerdings zufolge, dass Tafeln weniger Spenden bekommen und Bedürftige nicht mehr ausreichend mit Lebensmitteln versorgt werden können. Wie sieht es bei der Alsfelder Tafel aus? Bekommt sie auch die Folgen der Corona-Angst zu spüren?

„Bei uns sind die Lebensmittelspenden nicht zurückgegangen“, sagt Mathias Köhl, erster Vorsitzender der Alsfelder Tafel. Die Hamsterkäufe hätten bislang keine Auswirkungen auf die Versorgung der Bedürftigen, alles laufe wie immer. Lediglich die frischen Produkte Obst und Gemüse seien „gefühlt weniger“ geworden. „Das ist aber immer ein auf und ab. Es kommt immer mal vor, dass es weniger frische Produkte gibt. Für uns ist das nichts beunruhigendes. Sowas muss man länger beobachten“, erklärt Köhl.

Trotz der Hamsterkäufe sind die Regale bei der Alsfelder Tafel gut gefüllt. Foto: archiv

Zudem würden auch nicht weniger Kunden kommen, weil diese eventuell Angst vor dem Virus haben. „Wir spüren keinen Rückgang der Tafel-Kunden“, sagt Köhl. Letzte Woche hätten etwas weniger Kunden die Tafel aufgesucht, diese Woche habe das aber schon wieder anders ausgesehen. „Personalausfälle gibt es auch keine. Wir haben hier keinen Mitarbeiter der sagt, dass es ihm beispielsweise zu gefährlich sei zu arbeiten“, berichtet der erste Vorsitzende. Sorgen mache man sich bei der Alsfelder Tafel keine, man blicke positiv in die Zukunft. In Alsfeld ist man also von den Corona-Hamsterkäufen bislang verschont geblieben.

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