Claus Rauhut, Dietmar Schnell, Winfried König. Frank Grommeck und Michael Riese waren am Wahlabend verhindert. Foto: Die Linke Vogelsberg

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Dietmar Schnell wird Fraktionsvorsitzender der Linken VogelsbergNeuer Kreisvorstand einstimmig gewählt

ALSFELD (ol). In einer Kreismitgliederversammlung in Alsfeld kürte die Linke Vogelsberg ihren neuen Kreisvorstand. Auch der bevorstehende Wahlkampf wurde thematisiert. Das teilt der Vorsitzende Dietmar Schnell in einer Pressemitteilung mit.

Dietmar Schnell aus Wartenberg, zuvor stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Linken, wurde einstimmig zum Vorsitzenden gewählt. Auch die Votings für die  anderen Kreisvorstandsmitglieder fielen einstimmig aus: Als Kreiskassierer wurde Frank Grommeck aus Mücke bestätigt, zu Beisitzern wurden Winfried König aus Lauterbach sowie Claus Rauhut und Michael Riese aus Alsfeld gewählt. Thomas Geisel und Paul Weber aus Schlitz sind die neuen Kreisrevisoren. Dietmar Schnell dankte den scheidenden Mitgliedern des Vorstands und insbesondere dem Kreisvorsitzenden Claus Rauhut für die getane Arbeit in den letzten Jahren: „Es war eine ereignisreiche Zeit, mit vielen wichtigen Wahlkämpfen, aus der wir insgesamt gestärkt hervorgegangen sind.“

Bei den kommenden Landtagswahlen im Oktober wolle die Linke im Kreis ihr Ergebnis verbessern und deutlich über fünf Prozent landen, sagte Schnell. Bessere Schulen, eine Stärkung des Öffentlichen Nahverkehrs und der Erhalt und Ausbau der medizinischen Versorgung im ländlichen Raum seien dabei einige der wichtigen Themen des kommenden Wahlkampfes, zu dem auch die hessische Fraktions- und stellvertretende Parteivorsitzende auf Bundesebene Janine Wissler einen Besuch im Vogelsberg angekündigt habe.


11 Gedanken zu “Neuer Kreisvorstand einstimmig gewählt

  1. @ Linke Hetzer braucht die Welt
    Sie scheinen sich auszukennen… Habe noch säckeweise geistlose Getue in meinem Dokumentenspeicher. Es könnte sich um solches der Linkspartei handeln. Wäre es ihnen möglich, dieses als solches zu entlarven? Danach dürfen sie wählen, was sie wollen. Und immer dran denken:
    Gestern ist das neue Morgen.
    Dafür wird der Wähler sorgen.
    Den Sonntag nennen wir jetzt Freitag.
    Und vorgestern ist Reichsparteitag.

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  2. Na klar, jeder der das geistlose Getue der Linkspartei als solches entlarvt ist AfD-Wähler. Außer diesen beiden Parteien gibt es ja nichts, sprach der selbsternannte Demokrat.

    Mehr braucht man zu dem eingeschränkten Weltbild dieser linken Hetzer wohl nicht sagen. Und warum Hetze gegen Hetzer besser sein soll als die Hetze selbst sollten Sie sich auch mal fragen. Aber schauen Sie lieber weiter YouTube-Videos, das macht bestimmt schlau.

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  3. Na da hat sich ein Anhänger der Linkspartei aber Mühe gegeben: heute Mittag standen die sicherlich polemischen, aber nicht ganz unwahren kritischen Kommentare bei 20 zu 2 Daumen und jetzt sind 22 negative dazu gekommen.

    Da sag noch mal einer es sei ein Vorurteil, dass die Wähler der Linken überwiegend arbeitslos sind und zu viel Zeit haben 😉

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  4. @ Gärtner von Vorurteilen (passt besser!)
    „Man sollte sich doch wenigstens noch das Bild der Kandidaten anschauen und man versteht, warum’s diese Partei nicht braucht.“
    Wie sind SIE denn drauf? Wie muss man Ihrer Meinung nach denn aussehen, um eine Existenzberechtigung zu haben? Wie Siegfried und Kriemhilde? Oder wie Gauland und Höcke?
    Nur um Sie zu schocken: Jetzt schauen Sie sich D A S mal an!!! https://www.oberhessen-live.de/wp-content/uploads/2018/07/2018-06-19_MoDaVo-2.jpg
    Auf dem Bildschirm erkennen Sie den Kreisfraktionsvorsitzenden der LINKEN Michael Riese und die Landtagsspitzenkandidatin der LINKEN, Nicole Eggers, die gerade im Rahmen eines Schulprojekts „zum Thema Infrastruktur und Mobilität über Herausforderungen und Lösungsansätze bis hin zu Visionen für eine gelingende Daseinsvorsorge in der Zukunft“ befragt werden. Das Ganze findet im Rahmen eines Projekts aus Mitteln des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur statt (http://www.modellvorhaben-versorgung-mobilitaet.de/), dessen ertragreiche Umsetzung im Vogelsberg man bezweifeln muss. Dafür kann aber die LINKSPARTEI nichts, die man hier trotz offensichtlich fehlender optischer Eignung immerhin im besonders geschützten schulischen Raum auftreten lässt. Vielleicht war’s ja das letzte Mal!? Höcke, Höcke, Höcke, Höcke…

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  5. @ Alter Falter
    >> Einfach nur peinlich, diese „Partei“.<<
    Woher nehmen Sie diese 3.000 Euro bedingungsloses Grundeinkommen? Das BGE wird in der Partei DIE LINKE intern diskutiert (vgl. https://www.die-linke-grundeinkommen.de/nc/grundeinkommen/aktuell/). Einen offiziellen Beschluss hierzu gibt es aber nicht, schon gar nicht in Höhe von 3.000 Euro monatlich. Ihr Fremdschämen beruht also auf einem selbst erzeugten Hirngespinst und wäre an dieser Stelle vollkommen unnötig.
    Zum täglichen Fremdschämen verwende ich das nachfolgende Video, in dem ein arbeitender Kleinverdiener mit Migrationshintergrund erkennt, dass er allein durch die indirekten Steuern (Mehrwertsteuer etc.) eine doppelt so hohe Steuerquote hat wie ein Großunternehmer. Siehe https://www.facebook.com/franky17000/videos/1985619204988139/?t=3

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  6. @ Gegner von Vorurteilen und Alter Falter
    Leider sind Sie kein Gegner von persönlichen Beleidigungen. Ja doch, alles nur Ironie. Aber unglaublich schlecht gemacht. Passt wie ne langärmelisch Unnerhos.
    Der neue LINKE-Kreisvorstand sieht doch ganz passabel aus. Warte noch auf Ihr Foto (schwarzer Balken auf Augenhöhe gilt nicht!).
    Sagen wir mal so: Die Partei brauchen wir schon. Nur Sie vielleicht nicht. Vorurteile à la „3.000 Euro bedingungsloses Grundeinkommen“ usw. brauchen wir aber auch nicht. Versuchen Sie mal, im Landtagswahlprogramm vom 10. März 2018 die Forderung nach einem bedingungslosen Grundeinkommen zu finden (https://www.die-linke-hessen.de/site/images/medien/2018/Download/vertreter-innenversammlung/Landtagswahlprogramm2018_final.pdf). Im Erfolgsfall: 1 Tüte Gummibärchen vom Discounter. Andernfalls: Schämen.
    Ich hätte mir allerdings gewünscht, der Verfasser der obigen Pressemeldung hätte auch noch mal schnell ins eigene Wahlprogramm geschaut. Da werden nämlich die wichtigsten Wahlkampfthemen in den Zusammenhang der Armutsbekämpfung und der Durchsetzung gerechter Löhne und Gehälter gestellt. „Bessere Schulen, eine Stärkung des Öffentlichen Nahverkehrs und der Erhalt und Ausbau der medizinischen Versorgung im ländlichen Raum“ klingt zwar irgendwie „regional“, unterscheidet sich aber nicht von dem, was alle anderen Parteien auch wollen. Wer will schon schlechtere Schulen, weniger ÖPNV und weniger Arztpraxen? Mit solchen Allerweltsforderungen wird’s nichts mit dem „besseren Ergebnis“.

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  7. Ich finde es falsch, hier direkt solche Vorurteile wegen der Partei zu haben. Man sollte sich doch wenigstens noch das Bild der Kandidaten anschauen und man versteht, warum’s diese Partei nicht braucht.

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  8. Ja genau, und am besten noch 3.000 € bedingungsloses Grundeinkommen für alle.

    Konzept wie man das alles erreicht? Fehlanzeige. Einfach nur peinlich, diese „Partei“.

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  9. Also fast hätte ich jetzt rechte Hetze abgesondert, aufgerüstet und mein Küchenmesser in den Export gegeben wie neulich schon meinen alten Mercedes mit 1,5 Mio. km auf der Uhr. Zum Glück gerade noch die schönen Plakate neben den drei verbindlich lächelnden Herrn (Sind die süß!) entdeckt. Aus welcher Wahlkampagne sind die? Oder aus welchem Museum? Was ich damit sagen will: Zur Zeit hört man wirklich die Trumpeten (kein Druckfehler!) von Jericho und sieht „die letzten Tage von Pompeji (https://www.youtube.com/watch?v=LnRjPceAIKk) herannahen. Da müssten doch die angeblich „extremen Parteien“ LINKE und AfD zur Hochform auflaufen. Der Vulkan schläft – Wir nicht! Und wer kommt kaum aus dem Quark? Ausgerechnet die schärfsten Systemkritiker mit ihren jeweils eigenen und punktuell ja manchmal gar nicht so falschen Analysen (Linke = intelligent, aber recht schwer verdaulich; AfD = verständlicher, weckt aber nur die selbstzerstörerische Lust auf die nächsten 1000 Jahre Vogelschiss!). Derweil steht die Welt Kopf. Alte Bündnisse zerfallen. Das Irrationale ist auf dem Vormarsch. Gerade hat die US-amerikanische Ex-Außenministerin Madeleine Albright in ihrem neuen Buch „Faschismus. Eine Warnung“ dazu aufgerufen, sich aktiv für die Demokratie einzusetzen.
    Was heißt das für unsere Region und für ein Bundesland wie Hessen? Da müssten sich doch alle demokratischen Parteien gemeinsam aufbäumen und fieberhaft nach den Ursachen suchen, die diese Situation haben entstehen lassen!
    Ja, es ist wie in Weimar. Es fehlt nur noch die nächste globale Wirtschaftskrise, in die die amerikanischen Super-Ökonomen uns in Verfolgung kurz greifender Wirtschaftsinteressen sicherlich demnächst wieder stürzen werden. Die Chancen stehen gut dank Immobilienkaufmann Trump, der sich mit seinen chinesischen Kreditgebern auf einen irrsinnigen Handelskrieg einlässt. Und was hat in den 1930er Jahren den Aufstieg der Faschisten möglich gemacht? Die Schwäche der bürgerlichen Parteien. Wer will angesichts der innenpolitischen Spielchen, die derzeit getrieben werden, behaupten, Geschichte könne sich nicht wiederholen? Vogelschiss, ick hör‘ dir trapsen! Da ist keine Partei besser als die andere. Denn Populisten sind sie längst alle. Weil die Probleme größer sind als die, die sie lösen sollen, aber auch längst durch die Wirtschaft so weit entmachtet sind, dass sie es nicht schaffen würden, selbst wenn sie wollten und könnten.
    Im Vogelsbergkreis kommt noch eine besondere Form der Abneigung gegen den Meinungsstreit – extreme Harmoniebedürftigkeit – hinzu. Diese wird von der Kreisspitze zwecks Machterhalt gezielt inszeniert und zugleich heuchlerisch bedauert.
    Wer erinnert sich nicht noch des Lamentos von Landrat Görig, er sitze sich in den phlegmatischen Kreistagssitzungen vor Langeweile die Beine in den Bauch, weil niemand eine gegensätzliche Meinung äußere (vgl. https://www.oberhessen-live.de/2017/08/29/landrat-manfred-goerig-eher-pragmatiker-als-rampensau/), was ihm den Vorwurf seitens der Jungen Union einbrachte, sich wie ein „übersättigter Monarch“ aufzuführen (vgl.
    https://www.oberhessen-live.de/2017/09/01/ju-betitelt-goerig-als-uebersaettigten-monarchen/). Doch wer sorgt denn durch GroKo-Absprachen zum eigenen Vorteil dafür, dass eine starke Opposition gar nicht entstehen kann? Hinzu kommt eine an völligen Realitätsverlust gemahnende Schönfärberei der Vogelsberger Verhältnisse, der in dem mit Vogelsberger Wasser erkauften Selbstbetrug gipfelt, man sei jetzt „Teil der Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main“ und damit plötzlich „mitten drin“ statt nur dabei (vgl. http://www.oberhessische-zeitung.de/lokales/vogelsbergkreis/landkreis/wer-nutzt-wem_16528284.htm#).
    Nein, statt selbstzufriedener Schläfrigkeit und realitätsfremder Selbstbeweihräucherung, die offenbar das demokratische Leben im VB lahm gelegt hat, brauchen wir das genaue Gegenteil: Aufdeckung der wirklichen Antagonismen in dieser Gesellschaft, Kontrolle intransparenter Machtstrukturen, Ende der Symbolpolitik und eine radikale Sicht auf die gefährlichen Realitäten unserer Gegenwart!

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  10. >> Bessere Schulen, eine Stärkung des Öffentlichen Nahverkehrs und der Erhalt und Ausbau der medizinischen Versorgung im ländlichen Raum seien dabei einige der wichtigen Themen des kommenden Wahlkampfes <<
    Wichtig, wichtig. Aber wollen nicht alle Parteien gute Schulen, einen flächendeckenden öffentlichen Nahverkehr und genügend Ärzte? Klingt weder inspiriert noch inspirierend. Was wären denn nun die anderen wichtigen Themen des kommenden Wahlkampfs? Und wer entscheidet eigentlich darüber, welche Themen wichtig sind? Das Parteiprogramm? Die Wähler? Hat man die gefragt? Einer Umfrage von Juni 2018 (https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1643/umfrage/aktuelle-probleme-in-hessen/) zufolge stehen die Themen Flüchtlinge, Bildung und Infrastruktur/Verkehr ganz oben auf der Skala der wichtigsten in Hessen zu lösenden Probleme. Weit abgeschlagen dagegen die klassischen Sozialthemen der "sozialökologischen" LINKEN wie bezahlbarer Wohnraum, Kinder- und Altersarmut, Pflegekrise, Rente, gute Arbeit, Klimawandel. Das Flüchtlings-/Asylproblem wird hier gar nicht thematisiert. Hier ist die LINKE zwischen "offenen Außengrenzen" und pragmatischen Beschränkungen des Zuzugs im Rahmen eines qualifizierten Einwanderungsgesetzes extrem zerstritten. Sagt man hierzu deshalb am besten mal gar nichts? Gerade hat das "MoDaVo"-Ptrojekt (https://www.vogelsbergkreis.de/Ansicht.1066.0.html?&tx_ttnews%5Btt_news%5D=8075&cHash=e3f63928405de79fbf558376927069fa) ergeben, dass der ÖPNV im Kreis "besser als gedacht" sei. Die Vogelsbergbahn fahre im Stundentakt, ein Großteil der Busse auch und das Anruf-Sammeltaxi werde noch gar nicht in einem Umfang genutzt, der möglich wäre. Bleiben noch die "besseren Schulen". Ist die Bildungs-Infrastruktur im Vogelsberg so schlecht, dass Eltern die SCHULQUALITÄT zum Wahlprüfstein machen würden? Wie ist die Resonanz der LINKE-Oppositionsarbeit auf diesen Themenfeldern bei den Wählern?
    Ihre Leistungen als Opposition wird mit -0.8 Punkten unter allen Parteien am schlechtesten bewertet (http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/umfrage-zur-landtagswahl-hessen-zwischen-grosser-koalition-und-jamaika-15636947.html), ihre führenden Köpfe kaum bekannt.
    Gewissensfrage: Würde ich im Vogelsbergkreis bei der Landtagswahl im Oktober "Die Linke" wählen? Da müsste wohl noch viel Überzeugungsarbeit geleistet werden.

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