ab 2.6.
Samson Niazi berichtet über das Projekt und dikutiert mit den Teilnehmern. Foto: privat

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BUND Kreisverband lädt zum Vortrag von Bastian Niazi mit Diskussion in Alsfeld einKonzept solidarische Landwirtschaft im Vogelsberg?

ALSFELD (ol). „Solidarische Landwirtschaft“ (SOLAWI) ist ein Wirtschaftskonzept zur Versorgung mit landwirtschaftlichen Produkten, das bisher vorwiegend im Umfeld größerer Städte erfolgreich angewendet wird.

Vereinfacht gesagt finanzieren dabei, vergleichbar mit einer Genossenschaft, Mitglieder einen oder mehrere Nahrung produzierende Betriebe oder helfen dort sogar aktiv mit und kommen dann in den Genuss der Produkte. Landwirte, die daran teilnehmen, können nachhaltig und ökologisch wirtschaften ohne zu sehr von Marktpreisen und Produktionsmengen abhängig zu sein. Das berichtete der BUND Vorgelsberkreis in einer Pressemittleillung.

Wie genau funktioniert das Konzept und ist es auch in einer ländlichen Region wie dem Vogelsberg anwendbar? Darüber referiert auf Einladung des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschlands (BUND), Kreisverbandes Vogelsberg, Bastian Niazi, der unter anderem bei dem Verein „SOLAWI Marburg e.V.“ aktiv ist. Besonderer Schwerpunkt wird dabei darauf gelegt, welche Vorteile Landwirte und Kunden von diesem Konzept haben, was bei der Umsetzung zu beachten ist und welche wirtschaftlichen Risiken bestehen.

Ob SOLAWI in einer ländlichen Region, in der viele Menschen noch einen eigenen Gemüsegarten haben oder zumindest haben könnten, überhaupt erfolgversprechend sein könnte, darüber kann mit den BUND-Mitgliedern und dem Referenten diskutiert werden.

Die Veranstaltung „Solidarische Landwirtschaft – wäre das etwas für uns?“ findet am Donnerstag, 14. Juli 2016 um 19.30 Uhr im Hotel Klingelhöffer in Alsfeld statt, der Eintritt ist frei.