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Fotogalerie und Video von PfingstmontagLeuchtende Drohnen, ein voller Platz und eine einzigartige Show

ALSFELD (ls). Das war er dann fast schon wieder, der Alsfelder Pfingstmarkt. Nach einem durchgängig vollen Festplatz am Wochenende, zog es auch an Pfingstmontag wieder zahlreiche Besucher auf den Platz – nicht zuletzt wegen der leuchtenden Drohnen, die für eine einzigartige Show über Alsfelds Dächern sorgten.

Acht Minuten war sie lang, wurde aus 50 leuchtenden Flugobjekten geformt und bot nicht nur eine umweltschonende Alternative zum klassischen Höhenfeuerwerk, sondern zugleich ein einzigartiges Highlight: Die Drohnenshow war wohl der krönende Abschluss des diesjährigen Alsfelder Pfingstmarktes.

Zunächst aber ein Blick auf den Platz: Wie schon am Wochenende platze der nämlich den ganzen Tag über fast aus allen Nähten und weiterhin strömten viele Besucher aus Nah und Fern zum Pfingst-Ausflug nach Alsfeld.

Nach einem kurzen Regenschauer zeigte sich die Sonne wieder in voller Pracht – und zog die Menschen wieder auf den bereits gutbesuchten Platz.

Nach den Corona-Einschränkungen und der Pfingstmarkt-Verbannung in die digitale Welt, genossen die Besucher sichtlich das bunte Treiben auf dem Platz. Insbesondere vor dem diesjährigen Highlight der Fahrgeschäfte „Apollo 13“ sorgte am frühen Abend für großen Andrang und durchweg vollbesetzte Sitze. Eine verlässliche Anlaufstelle waren auch das Autoskooter und das Piraten-Durchlaufgeschäft. Aber auch an den Losbuden, den Schießständen und den Süßwarenständen drängten sich die Menschen, deren Freude kaum zu übersehen war.

Erst gegen 22.30 Uhr wurde es auf dem Platz allmählich ruhiger, denn die Besucher zog es in Richtung Lindensportplatz, wo mit rund 50 Drohnen bereits der diesjährige Höhepunkt bereitstand. Die malten am dunkeln Nachthimmel pünktlich um 22.45 Uhr eine Geschichte der Erde in 120 Metern Höhe, die auf dem Platz selbst durch synchron geschaltete Lautsprecheranlagen musikalisch untermalt wurde – und dort auf dem Boden außerdem erzählt wurde.

Ein Blick aus dem Riesenrad auf den Platz.

Und spätestens der große Hut, der vor dem Hintergrund des 800-jährigen Alsfelder Stadtjubiläums und dessen „Hut ab“-Motto in diesem Jahr zu einem Symbol geworden ist, sorgte für tosenden Applaus und Begeisterung auf dem gut besuchten Festplatz. Mit ermöglicht hatte die Show übrigens maßgeblich der Alsfelder Wirtschaftsförderverein, der das Spektakel am Himmel wieder mit einer großzügigen Spende mitfinanzierte.

Bei den Besuchern jedenfalls konnte das Spektakel vollends überzeugen: Neben lautem Applaus gab es hörbare Begeisterung und Lob für die nachhaltige Idee. „Tolle Show“, „Das war klasse“ oder aber „Geniale Message“, waren da nur ein paar Aussagen unter vielen Reaktionen vor Ort.

Viele Eindrücke von dem Tag

Das wartet auf die Besucher an Pfingstdienstag

Zum Abschluss geht es an Pfingstdienstag ganz traditionell in die Altstadt, wo ab 8 Uhr der große Krammarkt den Weg in Richtung Festplatz ebnet. Dort startet um 11 Uhr der große Familientag, wo die Fahrgeschäfte nochmal zum halben Preis auf die Besucher warten. Ab 13 Uhr startet im Festzelt der Business-Day für Firmen, Einzelhändler und Unternehmen mit den „Original Mühlbachtalern“, die für Stimmung sorgen.

Um 14 Uhr öffnet auch die Stadthalle mit ihren Next-Level-Erlebnissen, wo Lasertag, Hologate und Robomasters gespielt werden kann. Ab 18 Uhr heizt DJ Erwin zum Abschlussabend nochmal ordentlich ein.

4 Gedanken zu “Leuchtende Drohnen, ein voller Platz und eine einzigartige Show

  1. Die können ihre Drohnen behalten.

    Wenn’s nächstes Jahr auch so ne langweilige Show statt schönem Feuerwerk geben soll kommen wir nicht mehr auf den Markt.

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  2. Sorry, aber war überhaupt nix Einzigartiges, finde ich.

    Sind mit den Kindern extra länger aufgeblieben. Das Feuerwerk lieben sie, dieses dürftige Lichtspiel ging von weiter weg im Blinken der Windräder unter.

    Wirklich keine Alternative zu einem echten Höhenfeuerwerk.

    LG, Jasmin

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  3. Endlich wieder Pfingstmarkt bei schönem Wetter! ZUfriedene Gesichetr bei den Schaustellern und Wirten. Eine Gelungene Veranstaltung insgesamt.

    Großes Interesse fand die Dohnenschau, die am Montag Abend stattfand.
    Es gab auch hier und da freundlichen Applaus bei einzelnen Choreograhien wie dem Alsfelder Hut.

    Die überwiegende Zahl der Menschen, die um mich herum standen hatten sich wohl offensichtlich mehr erwartet und waren der Meinung ein Feuerwerk sei viel schöner!
    Mag sein, dass eine solche Schau im Sinne des Gedankens der „Nachahltigkeit“ weniger Pulverdampf und Lärm hinterlässt, sie kann jedoch einem Feuerwerk (zumindest in dieser Größe) nicht das Wasser reichen.
    Und wenn man weiß, dass diese kleine Show etwa das Doppelte des „normalen“ Alsfelder Feuerwerks kostet, dann wird man sich fragen müssen, ob es stinknormales Feuerwerk im nächsten Jahr nicht auch tut.

    Und außerdem dauert das Feuerwerk fast doppelt so lange!

    In diesem Sinne sei die Diskussion eröffnet.

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