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Mit einem 2G-KonzeptAlsfelder Weihnachtsmarkt findet statt

ALSFELD (ol). Nachdem Schlitz und Lauterbach ihre Weihnachtsmärkte abgesagt haben, ist nun auch in Alsfeld die Entscheidung gefallen: Der Weihnachtsmarkt wird nicht abgesagt, er findet statt.

In den letzten Tagen wurde landauf landab über die Durchführung oder Absagen von Weihnachtsmärkten diskutiert. Auch in Alsfeld stand nunmehr die finale Entscheidung der Stadt an, ob man den traditionellen Weihnachtsmarkt durchführt oder nicht. Nach sorgfältiger Prüfung und Diskussion über Für und Wider hat der Magistrat an diesem Mittwoch entschieden, dass der Markt stattfinden soll.

Der Alsfelder Weihnachtsmarkt findet vom 3. bis 12. Dezember mit einem 2-G-Konzept statt. Die Sicherheit und die Hygienemaßnahmen sollen dabei analog zu den anderen Märkten im Vordergrund stehen. Der Zutritt und die Kontrolle wird mit Hilfe von Festivalbändchen gewährleistet. Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren gilt der Nachweis der Schultests.

Ein Sicherheitsdienst unterstütze das Weihnachtsmarkt-Team dabei, die Maßnahmen und den Zugang der Besucher entsprechend zu kontrollieren. Je nach Bedarf und Frequentierung des Marktes könne auch kurzfristig mit Anpassungen des Konzeptes reagiert werden.

Der Weihnachtsmarkt findet komplett im Freien statt, allerdings wird der Aufbau im Vergleich zu den letzten Jahren den Corona-Bedingungen angepasst. So wird es dieses Jahr einen zentralen Gastro- und Verzehrbereich in der Mitte geben. Auch gilt auf dem Rest des Geländes mit den Warenständen Maskenpflicht. Allerdings möchte die Stadt auch an die Vernunft und die Mithilfe der Gäste appellieren, damit der Weihnachtsmarkt sicher durchgeführt werden kann.

Auch wenn der Weihnachtsmarkt etwas anders sein wird als in den letzten Jahren: Die Stadt Alsfeld und das Weihnachtsmarkt-Team von der Stabsstelle Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing freuen sich auf den Markt und hoffen auf viele gemeinsame schöne Stunden auf dem Alsfelder Marktplatz.

Mehr Informationen zum Programm und Ablauf finden Sie auf der Internetseite der Stadt Alsfeld: https://www.alsfeld.de/weihnachtsmarkt/

Vollmöller: „Es gibt keinen Rücktritt vom Rücktritt“

Was hält Lauterbachs Bürgermeister Rainer-Hans Vollmöller von dieser Entscheidung, dass der Weihnachtsmarkt in Alsfeld stattfinden wird? „Das ist eine höchst kommunale Entscheidung, die ich nicht zu kommentieren habe. Wenn Alsfeld sich so entscheidet, dann wird das seine Gründe haben“, erklärt Vollmöller auf Nachfrage von Oberhessen-live. Lauterbach bleibt bei der Weihnachtsmarkt-Absage. Die Örtlichkeit und die Grundlage für die sachliche Entscheidung würden sich ja in Lauterbach durch die Entscheidung von Alsfeld nicht ändern. „Es gibt keinen Rücktritt vom Rücktritt“, so der Rathauschef.

Auch Lauterbach sagt wegen Corona Weihnachtsmarkt ab

„Grundsätzlich möchten wir die Entscheidung unserer Nachbarkommunen nicht kommentieren. Jede Kommune muss diese Entscheidung aufgrund ihrer örtlichen Gegebenheit und Rahmenbedingungen individuell entscheiden“, teilt die Stadt Schlitz auf Nachfrage von OL zur Entscheidung mit.

Über den Bestimmungen des Landes

Alsfelds Bürgermeister Stephan Paule sowie Wirtschaftsförderer Uwe Eifert stehen voll und ganz hinter der Entscheidung, den Weihnachtsmarkt in Alsfeld nicht abzusagen. „Wir haben das in voller Abwägung entschieden“, so der Rathauschef, die Stadt habe ein gutes und strenges Sicherheitskonzept. „Wir haben auch in der Gastronomie 2G, wieso soll das dann nicht an der frischen Luft funktionieren?“, merkt Eifert an.

Die Stadt halte sich nicht nur an die Bestimmungen des Landes, sondern sei mit der 2G-Regelung sogar über dem, was gefordert werde. Bei anderen Weihnachtsmarkten, auch den größeren, würde es schließlich auch funktionieren, „wieso dann nicht auch im überschaubaren Alsfeld?“, so Paule – und die Erfahrungen, die bei anderen Märkten bislang gemacht wurden, seien gut, ergänzt Eifert.

„Der hessische Gesetzgeber lässt die Durchführung von Weihnachtsmärkten derzeit noch zu. Insoweit bewegt sich die Entscheidung der Stadt Alsfeld im Rahmen des rechtlich Zulässigen“, konstatiert der Erste Kreisbeigeordnete Dr. Jens Mischak. Außerdem betont er: „Jede Kommune muss im Rahmen ihrer Verantwortung und kommunalen Selbstverwaltung eigenständig entscheiden, wie sie die Risiken abwägt und mit geeigneten Maßnahmen in den Griff bekommen will. Das habe ich nicht zu bewerten.“ Alles Weitere müsse das Gesundheitsamt prüfen.

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38 Gedanken zu “Alsfelder Weihnachtsmarkt findet statt

  1. Nun, die Stadt hat eine Entscheidung zugunsten des Weihnachtsmarkts getroffen. Das ist nicht verhängnisvoll und auch keine Fehlentscheidung. Die Veranstaltung findet im Freien statt, es gibt darüber hinaus noch 2G Regelung und noch andere Maßnahmen. Der Alsfelder Weihnachtsmarkt wird nicht merklich zum Infektionsgeschehen beitragen. Und es ist unredlich, die traurigen Zustände, die in einigen Krankenhäusern herrschen, mit dem Alsfelder Weihnachtsmarkt und der Entscheidung der Stadt in Verbindung zu setzen.
    Und noch was zu den geschlumpften und ungeschlumpften: So wie es aussieht, werden wir es alle kriegen: geschlumpft oder ungeschlumpft. Das ist der Preis, den wir dafür zahlen, dass bei uns jeder nach seiner Fasson glücklich werden kann. Und dass wir es nicht mehr schaffen, eine gemeinsames Verständnis zu schaffen, was hier in dieser Situation richtig oder wenigstens notwendig ist. Vielleicht geht es uns einfach zu gut.

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  2. Das stimmt Klaus!
    Nicht nur Alsfeld hat so eine verhängnisvolle Fehlentscheidung getroffen.
    Auch in Speyer gibt es seit Montag wieder einen Weihnachtsmarkt.
    Es geht aber, wie man hört und auch selbst sieht, so gut wie keiner hin.
    Gähnende 😫 Leere von morgens bis abends.

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  3. Angesichts der katastrophalen Lage in der wir uns jetzt befinden,sind Entscheidungen jetzt Veranstaltungen welcher Art auch immer zu erlauben, unverantwortlich und verschärfen die desolaten Verhältnisse in unseren Kliniken noch zusätzlich.
    Angesichts der Tatsache dass die Corona Pandemie und die Situation in den Kliniken außer Kontrolle geraten ist, würde ich keinem empfehlen sich einen Vorrat an Frischware für den Weihnachtsmarkt anzulegen.
    Ich gehe davon aus das die gesetzlichen Regelungen zur Bekämpfung der Pandemie in Kürze explizit geändert werden.

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  4. Wer gegen CoViD-19 geimpft wurde, der kann sich erneut infizieren und er kann in der Folge auch erkranken und andere Menschen infizieren. Die Wahrscheinlichkeit für eine Infektion ist allerdings wesentlich geringer, und nochmals wesentlich unwahrscheinlicher ist es, als Geimpfter/Genesener schwer an CoVid-19 zu erkranken. Bei der luxuriösen Versorgung mit Impfstoffen, die wir in den letzten Monaten hatten, konnte sich wirklich jeder, der es wollte, impfen lassen. Und eines ist festzuhalten: Gegen die in Europa vorherrschenden Delta-Familie von SARS‑CoV‑2 ist durch die vorhandenen mRNA-Impfstoffe ein so weitgehender Impfschutz gegeben, dass, mit gelegentlicher Auffrischungsimpfung, ein durch CoViD-19 unbehelligtes Sozialleben schon lange hätte möglich sein können.

    Die Realität hat allerdings gezeigt, dass ein nicht unerheblicher Teil der Bevölkerung aus für mich und die Mehrheitsgesellschaft nicht nachvollziehbaren Gründen Impfangebote beharrlich nicht annimmt. Ein durch CoViD-10 unbehelligtes Sozialleben ist also in der Realität doch nicht möglich.

    Ich rechne jetzt mal ein wenig: Der Vogelsbergkreis hatte zum 31.12.2020 105506 Einwohner. Laut offizieller Zählung haben sich bisher 5306 Menschen mit dem SARS-CoV-2 infiziert. 70,5 Prozent der Hessen haben sich zumindest einmal impfen lassen, in Ermangelung kreisbezogener Zahlen zur Impfquote gehe ich davon aus, dass dieser Wert auch ungefähr der Impfquote im Vogelsbergkreis entspricht. Damit wären im Vogelsbergkreis knapp 75000 Menschen geimpft. Die meisten der ehemals infizierten und nun genesenen Mitbürger haben sich sicherlich schon impfen lassen. Aber selbst dann, wenn dies nicht der Fall wäre, ergibt sich aus den vorgenannten Zahlen, dass aktuell um die 25000 Einwohner des Kreises nicht durch überstandene Infektion oder Impfung hinreichend gegen Sars-CoV-2 immunisiert sind.

    Nehmen wir weiter an, die Maßnahmen der Regierung gegen CoVid-19 würden bis zu einem gewissen Grad greifen und die SARS-CoV-2 Infektionen würden für einige Monate ungefähr auf dem bisherigen Niveau verharren. Selbst wenn wir in jeder der nächsten 16 Wochen jeweils durchschnittlich 200 Infizierte hätten und dann durch das Frühjahr die Zahlen wieder sänken: Es blieben trotzdem noch über 21000 nicht hinreichend immunisierte Mitbürger übrig. Eindeutig mehr als genug für weitere Infektionswellen.

    Liebe Impfverweigerer, eine erfolgreiche Eindämmung der derzeitigen CoViD-19-Welle verbunden mit einer weiterbestehenden Ablehnung einer Impfung durch Euch ist für mich das schlimmstmögliche Horrorszenario. Im Herbst 2022 würden wir dann nämlich eine im wesentlichen mit der heutigen Lage identische Situation haben.

    Liebe Impfverweigerer, erwägt noch einmal ernsthaft, Euch impfen zu lassen. Und wenn Ihr das wirklich nicht wollt, dann seid wenigstens konsequent.

    Wenn Ihr also glaubt, dass es Corona nicht gibt, wenn Ihr glaubt, CoViD-19 sei für Euch ungefährlich, wenn Ihr aus irgendwelchen anderen Gründen eine Impfung ablehnt: Macht alles, was die in Euren Augen unbelehrbare Mehrheit als zu gefährlich vermeidet. Vergnügt Euch beim Après-Ski in Ischgl, zecht ausführlich und ohne Abstand auf dem Alsfelder Weihnachtsmarkt und in unbelüfteten südostsächsischen Dorfkneipen, küsst möglichst viele Fremde beim der Silvesterparty und beim Karneval 2022. Versucht so, uns zu beweisen, dass Ihr Recht habt. Zur Belohnung erhaltet Ihr dann Euren Genesenennachweis, der Euch erst einmal für ein halbes Jahr von weiteren staatlichen Repressionen freistellen wird. Und falls der Plan nicht so ganz klappt, dann gibt’s dazu noch Long-CoViD oder alternativ für Eure Erben gleich den Totenschein.

    Lieber Herr Bürgermeister Paule, es ist schön, dass Sie erkannt zu haben scheinen, dass es manchmal besser ist, die Menschen nicht paternalistisch vor sich selbst zu schützen sondern ihnen die Gelegenheit zu geben, geregelt mit dem Kopf gegen die Betonwand zu laufen. Manche brauchen das anscheinend, und es ist gut, dass Sie auf diese Weise Ihren Beitrag leisten, unsere Gesellschaft zu befrieden und einer fünften CoVid-19 Welle im Vogelsberg vorzubeugen.

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  5. Ich persönlich freue mich auf den Markt und halte es für absolut vertretbar, wenn die Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden.

    Genau das ist doch neben den leider noch vielen Ungeimpften das Problem bei vielen Veranstaltungen: Die Sicherheitskonzepte werden nicht oder nur unzureichend eingehalten.

    Daher auf einen Glühwein, bleibt gesund.

    Mehmet

    P.S. An die noch nicht geimpften Menschen: Eure Verantwortungslosigkeit kann ich nicht verstehen. Solltet ihr erkranken bitte ich euch so konsequent zu sein, auch auf medizinische Versorgung zu verzichten.

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  6. Da reibt man sich verwundert die Augen. Krankenhäuser verbieten den Besuch von Angehörigen, Intensivstationen können keine Kapazitäten für Schlaganfälle,Schwerstverletzte und andere Schwerkranke mehr vorhalten. Die dort behandelten,mehrheitlich ungeimpften Coronapatienten,
    zwingen unser Gesundheitssystem in die Knie um eigene Interessen auszuleben. Welche sind das eigentlich? Als geimpfter Bürger,der für sich und andere Menschen Verantwortung übernimmt und das extrem geringe Impfrisiko akzeptieret, bleibt nur Verbitterung und Fassungslosigkeit über das assoziale Verhalten dieser sogenannten Mitbürger.
    Mit persönlicher Freiheit hat das nichts zu tun.Die endet da wo sie andere Leute in ihrer Lebensführung beeinträchtigt.
    Ein Weihnachtsmarkt ist da wirklich nicht mehr sicher durchführbar.

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  7. Klaus kann ich verstehen, er muss seinen vorbestellten Glühwein verkaufen. Aber alles andere geht gar nicht. Wenn überhaupt dann 2G plus.Jeder geimpfte kann den Virus übertragen.

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    1. Klar laufen hier die (wirtschaftlichen) Interessen gegeneinander. Die Frage wird aber sein, ob Klaus wirklich so viel Glühwein verkauft. Die Gastro erlebt ja aktuell auch gerade eine Absagewelle. Und die Firmen untersagen Weihnachtsfeiern… wer also wird am Ende tatsächlich wirklich auf den Weihnachtsmarkt gehen? Und damit steht die Frage, wie verantwortlich ein Magistrat entscheidet, in einem anderen Licht. Formal ist man fein raus, denn man hat ermöglicht, was zu ermöglichen war.

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  8. …. sinnlose Kommentare, war ja zu erwarten. Aber solange jedes Wochenende in fast allen großen Städten bis zu 60000 „Fußball-Fans“ sich in den Armen liegen, von den Aerosol Belastungen auf den Toiletten mal ganz zu schweigen, sollte ein Weihnachtsmarkt in Alsfeld doch sicher möglich sein. Danke an den Magistrat für die Entscheidung und viel Erfolg. Bleibt Gesund 😷

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  9. Ich hoffe, dass niemand einen geliebten Menschen verliert, durch Corona oder sei es, weil er nicht die erforderliche OP bekommen kan, denn alle sollten wissen was sie tun!

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  10. Seit die Aerosolforscher das Thema untersucht haben, weiß man, dass die Ansteckungsgefahr im Freien gering ist. Dazu findet der Weihnachtsmarkt noch unter 2G-Bedingungen statt und es gibt ein vernünftiges Sicherheitskonzept. Gut, dass die Stadt den Mut zu dieser Entscheidung hat. Das dafür Mut gebraucht wird, sieht man an den bissigen Kommentaren hier.

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  11. Wer die Herren in Alsfeld kennt konnte nichts anderes erwarten .Augen zu und durch,wie bei allen Entscheidungen der letzten Zeit (DHL).

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  12. Moin zusammen. Mit Maske auf dem Weihnachtsmarkt, gibt es Leute die daran Spaß haben. Überall werden die Märkte abgesagt, aber in Alsfeld läuft man maskiert rum. Tolles Feeling.

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    1. Das ist nicht richtig. Die Weihnachtsmärkte werden nicht überall abgesagt. Es gibt sehr viele Weihnachtsmärkte, die stattfinden. Auch in größeren Städten, wo die Gefahr, dass sich Menschenmassen zusammenfinden sicher größer ist, als in unserer insgesamt doch eher beschaulicher Heimat.

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  13. Allerdings möchte die Stadt auch an die Vernunft und die Mithilfe der Gäste appellieren, …

    Weil alle so vernünftig sind, haben wir im VB eine Impfquote von >75% und die ungeimpften bleiben alle zu Hause um dem Virus keine Chance zu geben, das sieht man an der Inzidenz von 250 und in D >400; ist wohl nicht so weit her mit der Vernunft.
    Letztes Jahr hieß es ab einer Inzidenz von >50 muss die betreffende Stadt bzw. Kreis regionale Maßnahmen ergreifen – die Inzidenzen waren teilweise weit über 100 und man hat auf eine generelle Entscheidung des Landes gewartet.
    Dieses Jahr hieß es Inzidenz ist nicht mehr so wichtig, solange die Hospitalisierungsrate <3 ist und weniger als 200 Intensivbetten im Land belegt sind ist alles im grünen Bereich; soweit so gut ABER
    die Hospitalisierungsrate ist bei 4,4 und die 200 Intensivbelegung wurde auch vor Wochen überschritten – ich kann nicht verstehen, wo die Politik in Land oder Stadt noch Luft sieht für die Durchführung von Weihnachtsmärkten.
    Ich werde diesem WM fernbleiben, denn meine Gesundheit ist mir wichtiger als Glühwein.

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    1. Haben Sie nicht gemerkt das die Inzidenz mehr als 1x so hoch ist als letz tes Jahr wo noch keine geimpft worden ist? Finden Sie den Fehler.

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      1. @ J.L.

        Vor einem Jahr hatten wir jede Menge Lock-down Wochen davor… und die Todesrate und Hospitalisierung waren deutlich höher trotz geringerer Inzidenz. Dazu hatten wir damals noch keine Delta-Variante.

        Leute wie Sie raffen es einfach nicht und suchen sich eine Sache völlig außerhalb des gesamten Kontexts raus, die in ihr Schema passt.

        Hätten wir vor einem Jahr so gelebt wie in diesem, hätte es fatale Folgen gehabt.

        Ein Glück sind immerhin 75% der Menschen geimpft.

        Wie kann man nur so einen unfassbaren Stuss schwurbeln.

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  14. Prima. Ich find’s saugut. Ich höre die Superspreader-Impf-Abonennten schon wieder zetern, dass die pöööhsen Ungeschlumpften die Alsfelder Inzidenz hochtreiben, obwohl sie nirgends auftauchen dürfen. Aber so ist’s halt. Intellekt und Fähigkeit zum selbstständigen Denken wurde vom Herrgott so manchem verwehrt.

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    1. Dann hat es der liebe Gott mit Ihnen ja nicht so gut gemeint. Wenn nämlich bei Ihnen Intellekt, die Fähigkeit zum selbstständigen Denken und auch noch eine gute Portion Eigenwahrnehmung vorhanden wären, würden sie zu dem Ergebnis kommen, dass die, wie Sie sie nennen, Ungeschlumpften überall auftauchen: in Supermärkten, Drogerien, Krankenhäusern, Zahn- und Hausarztpraxen, etc. Hinzu kommt, dass es nicht wenige unter den Ungeschlumpften gibt, die sich ins Fäustchen lachen, wenn sie dem pöööhsen Staat und den Geschlumpften mit Missachtung der Regeln ein Schnippchen schlagen können.
      Ich schlage vor: Einfach mal dort Informationen aufzunehmen, wo sie seriös gesammelt werden. Zum Beispiel mal danach googeln, wie die Inzidenzen von Geschlumpften im Vergleich zu Ungeschlumpften sind. Ich wünsche Ihnen, dass der Herrgott dann doch noch ein Einsehen mit Ihnen hat.

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  15. Das Problem ist hier nicht geimpft oder ungeimpft, Im Außenbereich ist ein Ansteckung äußerst unwahrscheinlich! Das Problem sind die Menschen die sich nach dem x-ten Glühwein nicht mehr an die Regeln halten und somit die Gefahr einer Ansteckung provozieren. Wer als Verantwortlicher auf Nummer Sicher gehen möchte sagt halt ab, alle anderen gehen volles Risiko im Glauben daran, dass ALLE sich an die Regeln halten. Volle Fussball Stadien lassen grüßen.

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    1. Ja, die Gefahr, sich im Außenbereich anzustecken , ist äußerst gering. Und das Problem, welches Sie mit den vollen Fußballstadien und dem x-ten Glühwein ansprechen, gibt es sicher auch. Aber da reden wir nicht vom Alsfelder Weihnachtsmarkt, wo voraussichtlich die Buden um 19:00 Uhr zu machen müssen. Und nein, die Verantwortlichen gehen nicht „volles Risiko“, sondern nehmen ein gewisses Risiko zugunsten der Durchführung des Weihnachtsmarkts auf sich. Und das ist gut so. Bedenkenträger und „bloß nichts riskieren“-Menschen haben wir in den Behörden weiß Gott genug.

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      1. Meine Güte Klaus. Haben Sie überhaupt schon einmal zu einem Artikel in Oberhessen live einen Kommentar abgegeben?
        Und jetzt beim Thema Weihnachtsmarkt Texten sie uns zu mit allen möglichen Weisheiten.
        Scheint viel zu verdienen zu geben mit nem Glühwein stand am Weihnachtsmarkt, hätten sie da keine Bude, würde man auch nichts von Ihnen hören.

    2. @Rolling Stone
      Ich gebe Ihnen vollkommen Recht… Es gibt aber doch „FESTIVALBÄNDCHEN“, so kann man im Krankenhaus gleich erkennen… aaahh… Weihnachtsmarkt!!!

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  16. Wunder
    Wunderbar, der Profit würde über die gesellschaftliche Gesundheit gestellt. Die
    ungeimpften Anwohner, die in diesem Bereich der Innenstadt wohnen, laufen munter dazwischen durch. Ja wir schaffen das mit der Pandemie!

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    1. Super Plus! Ich plädiere insgesamt für einen verzehrbaren Verzehrbereich: Die Buden aus Lebkuchen, die Stehtische aus Zuckerstangen. Die Glühweinbecher aus essbaren Getreideprodukten! Jetzt fehlt nur noch der trinkbare Glühwein. Eine echte Herausforderung.

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      1. Ein Geimpfter und auch ein Kreuzgeimpfter mit Symtomen und oder Corona lm Krankenhaus wird automatisch als Ungeimpfter eingestuft und gezählt, schon gewusst? Daher kommen die offiziellen hohen Zahlen. Es gibt immer mehr Zeugen, die nicht mehr schweigen können und berichten, dass die überwiegende Zahl der hospitalisierten die Geimpften sind. Es kommt immer mehr in der Öffentlichkeit an.

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    1. Die beste Entscheidung wäre auch in Alsfeld es abzusagen. Entweder alle oder keiner! Kein Mensch soll ausgegrenzt sein. Es ist einfach nur unmenschlich was gerade überall passiert.

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