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Abstriche aller Bewohner werden vorgenommen - Ergebnisse sollen voraussichtlich Donnerstagmorgen vorliegenCorona-Fall in einer Gemeinschaftsunterkunft – mehr als 40 Bewohner in Quarantäne

VOGELSBERG (ol). Ein Bewohner einer Gemeinschaftsunterkunft im nördlichen Kreisgebiet hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Der Mann hatte direkten Kontakt zu dem Patienten, der in der vergangenen Woche positiv auf das Virus getestet worden war.

In der Pressemitteilung des Vogelsbergkreis heißt es, daher hatte er auf Anweisung des Vogelsberger Gesundheitsamtes die Gemeinschaftsunterkunft bereits am Freitag verlassen müssen. Er ist seitdem an einem anderen Ort untergebracht.

Die komplette Unterkunft mit mehr als 40 Bewohnern ist unter Quarantäne gestellt. Mitarbeiter des Gesundheitsamtes nehmen an diesem Vormittag Abstriche aller Bewohner, die Ergebnisse dieser Proben werden voraussichtlich am Donnerstagmorgen  vorliegen.

Da die Bewohner die Gemeinschaftsunterkunft nicht verlassen dürfen, wird die Versorgung mit Lebensmitteln vom Landratsamt organisiert. Der Kreis bestätigte auf Anfrage von Oberhessen-live, dass es sich bei der genannten Gemeinschaftsunterkunft um ein Gebäude in einem Alsfelder Industriegebiet handelt, in dem Geflüchtete untergebracht sind. Einer OL-Reporterin zufolge wachen inzwischen Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma über die Einhaltung der Quarantäneregeln vor Ort.

Alsfelds Bürgermeister Stephan Paule sagte zu OL: „Es ist richtig, wenn ein Bewohner der Unterkunft positiv getestet wurde, alle, die dort wohnen, auch getestet werden. Alle gesundheitlichen Maßnahmen werden vom Vogelsbergkreis veranlasst. Die Stadt ist informiert.“

Anmerkung der Redaktion: Oberhessen-live hat vor einiger Zeit kommentiert, dass niemand wissen müsse, wo genau Corona-Patienten wohnen. Die Autorin sowie der Rest der Redaktion steht immer noch zu dieser Haltung. Jedoch sind wir ebenfalls der Meinung, dass die gezielte Quarantäne für mehr als 40 Menschen eine andere Situation darstellt, als bei den bisherigen Fällen – auch im Hinblick auf ähnliche Situationen in NRW oder Göttingen. Aus diesem Grund haben wir uns dazu entschieden, den Ort des Ausbruchs zu nennen.

27 Gedanken zu “Corona-Fall in einer Gemeinschaftsunterkunft – mehr als 40 Bewohner in Quarantäne

  1. Das ist natürlich jetzt für die rechten Coronaleugner ein Problem..
    Auf der einen Seite ist Corona gar nicht echt oder wahlweise auch nur eine Grippe, auf der anderen Seite kann man jetzt aber hier die Flüchtlinge anprangern, da wird Corona natürlich wieder zum Todesvirus.

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    1. Dr. Osten, in was haben Sie Ihren Doktortitel? In „Spaltung und Hetze“?

      Außer suggestive Fragen stellen und einen Keil in die Gesellschaft treiben können Sie scheinbar nichts.

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  2. Sollte sich dieses Asylantenheim als Corona infiziert herausstellen muss es während der Quarantäne bewacht werden sonst geht Alsfeld wieder in den Lockdown?

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  3. „Ei,ei ei die rote Front mit dem Dünnschiss ist wieder am schnellsten.“
    Was für ein Kommentar????
    Aber man schaue sich doch mal die Hotspots in Deutschland an !! Es gibt ganz einfach Leute die kennen keinen Abstand, wollen keinen Mundschutz, kennen keine Gesetze,machen was sie wollen. Es sind immer die selben. Alsfeld als Corona Hotspot? Bin mal gespannt was das noch für Kreise zieht.
    Die EU (wie sie heute ist) brauchen wir nicht, die Globalisierung macht die Welt kaputt,brauchen wir nicht. Was die Freizügigkeit bringt sieht man gerade in den Niederlanden.Gerade noch mal gutgegeangen!! Wahnsinn?

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  4. Es gibt keine krankmachenden Viren. Alles ist Fake. Fragen Sie nach Beweisen Fragen Sie bei RKI nach Beweisen von „krankmachenden Viren“ Niemand besitzt so eine wissenschaftliche Studie. Nicht RKI, WHO, niemand! Gegen Professor Drosten läuft schon Anzeige. Bitte bei Dr. Stefan Lanka nachschauen.

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    1. Wenn Dr. Lanka das Virus für einen Fake hält, wäre doch der beste Beweis, dass er sich bei seinem zuständigen Gesundheitsamt als Freiwilliger zur Abnahme von Corona-Massentests meldet. Da das Virus für ihn nicht existiert, benötigt er dann ja auch keine Schutzkleidung. Na, ob er sich das traut, um seine These zu verifizieren?

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  5. @No Go Area
    Das hat mit AGIP Tankstelle nichts zu tun. Nach dem was ich hörte wurde das Virus ursprünglich von Amazon/Bad Hersfeld hierher eingeschleppt. Amazon ist bekannt für sehr hohe Fluktuation. Es war eh nur eine Frage der Zeit. Das es gerade die Asylunterkunft trifft, liegt einfach daran das gerade diese Leute bei Amazon ihre erste Einstellung finden. Als Gegenbeispiel kann man die Alsfelder Großwäscherei anführen wo dieselben Heimbewohner von Anfang an der Krise die ganze „Corona-Wäsche“ aus Krankenhäusern direkt bearbeiten, und haben kein Virus rausgeschleppt.

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  6. Wir reden hier von einer ganz normalen Jahresgrippe die schon länger am abflauen ist meine Guete was wird hier Fuer ein Horrorfilm schon wieder gedreht?? Niemand ist bisher an dem Corona Virus gestorben jedenfalls kein gesunder Mensch. Weltweit bestätigen das immer mehr Wissenschaftler und berühmte Medeziner. Der Herr Drosten vom aus dem 3 Reich vorbelastem RKI kann wie man so liest seine Doktorarbeit nicht vorweisen können????

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    1. Gräusliche Kommentare zum Teil! Die einen leugnen das Coronavirus SARS-CoV-2, die anderen wollen WEGEN SARS-CoV-2 die Gemeinschaftsunterkunft am liebsten einmauern wie den Reaktor von Tschernobyl. Corona produziert leider viele Trittbrettfahrer. Die einen verlegen mit seiner Hilfe ganze Betriebszweige ins kostengünstigere Ausland. Die anderen machen gegen Gemeinschaftsunterkünfte und ihre Bewohner mobil.
      Jeder sieht nur den Teil der Wirklichkeit, mit dem er seine vorgefasste Meinung plausibel erscheinen lassen kann bzw. teilweise nicht einmal das. Und man „glaubt“ natürlich nur den „Wissenschaftler[n] und berühmte[n] Medeziner[n]“, die das behaupten, was man gern hören möchte, wobei zumeist unbelegt bleibt, ob es diese „Expertenmeinungen“ überhaupt gibt. Ungebildete oder halb gebildete Filterblasen-Debatten bringen hier niemanden weiter! Vernünftig diskutieren kann man nur mit Menschen, die sich auf verbindliche Standards der Erkenntnistheorie und des wissenschaftlichen Diskurses verständigt haben und zum Beispiel wissen, was eine „Tatsache“ ist und was nur eine Annahme oder ein verquastes Hirngespinst.
      Tatsache ist momentan für mich: So lange keine Häufung von Infizierten in der Gemeinschaftsunterkunft bestätigt ist, darf nicht von einem Infektionsherd oder einem Coronavirus-Hotspot gesprochen werden. Dessen ungeachtet bedürfen die hygienischen Zustände in Gemeinschaftsunterkünften (siehe Tönnies!) sorgfältiger Beobachtung und Kontrolle. Dabei geht es nicht nur um die institutionellen Gegebenheiten, sondern vor allem auch um die Durchsetzung bestimmter Verhaltensregeln durch die Bewohner. Hier liegt aber ein großer Schwachpunkt, weil die Einrichtungen zumeist personell nur mit einer Art Notbesetzung laufen und die Bewohner interkulturell zusammengewürfelt sind, so dass sie sich auf einheitliche Normen überhaupt nicht verständigen KÖNNEN!

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  7. Wenn sich herausstellen sollte dass weitere Menschen infiziert sind, wäre es ratsam rechtszeitig einen Look Down für Alsfeld und Umgebung zu verhängen.
    Um eine Ausbreitung des Corona Virus wie in Gütersloh und Göttingen so weit wie möglich zu verhindern!
    Jetzt muss man alles nötige machen,um eine neue Welle der Pandemie in Deutschland zu verhindern.😷🤒

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    1. Bernd, Du scheinst Beamter zu sein. Das Geld läuft fröhlich weiter, während eines Lockdowns. Da kann man frei von der Leber weg fördern, dass alles erneut still steht und Selbständige noch näher an den Abgrund kommen.

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      1. Nein, Beamter bin ich nicht.
        Seit einigen Jahren Rentner und im beruflichen Leben war ich in der Kfz Branche tätig!
        Selbstverständlich weiß ich dass ein Lockdown für Firmen und Geschäfte in Alsfeld schwierig sein würde, so wie für die Angestellten.
        Sollte es notwendig sein,um kurzfristig eine Ausbreitung des Virus in Alsfeld zu verhindern, wäre es für Alsfeld und ganz Deutschland allemal besser als eine zweite Welle zu bekommen.
        Das wäre mit Sicherheit für uns alle der absolute super Gau.

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  8. Leider war die besagte Straße schon vorher zumindest bei Dunkelheit eine No Go Area.

    Und die angrenzende AGIP-Tankstelle achtet leider schon seit Mitte April nicht im geringsten auf Abstandsregeln und Maskenpflicht. Kein Wunder für mich.

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    1. Sry muss ich leider passen das was du erzählst stimmt keinen Meter … Die haben den Abstand eingehalten und sogar Bereiche abgegrenzt, wenn zu viele Personen auf einer Stelle waren diese aufgelöst… Deswegen Maskenpflicht wurde eingehalten alles was es in dieser Zeit an Regeln gab wurde eingehalten… Wenn du natürlich zu so Zeiten da warst wo viel los war kann keiner was für …

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    2. Bullshit natürlich achtet die agip darauf nur blöd wenn’s viele Leute gibt die die Regeln auch nach 4 Monaten noch nicht begriffen haben ! Und Kindergärtneri arbeiten dort meines Wissens nach nicht

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  9. Na da wird es wohl nicht mehr lange dauern bis die braune Front ihren Dünschiss dazu abgibt -.-

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    1. Hygiene und Verantwortung zeigen Menschen ganz alleine. Jemand wie sie verschließt die Augen lieber und sieht überall rechte Fronten und Dünnschiss.

      Liebe Grüße
      Erich Merle

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