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Ab dem 20. April starten die StraßenbauarbeitenVollsperrung in Angenrod: Ausbau der Kreuzung Richtung Seibelsdorf

ANGENROD (ol). Voraussichtlich ab Montag, den 20. April, wird mit den umfangreichen Straßenbauarbeiten zum Ausbau des Kreuzungsbereichs B 62 / L 3070 (die Landstraße Richtung Seibelsdorf) bei Angenrod begonnen. Für die Arbeiten ist eine Vollsperrung notwendig.

In der Pressemitteilung der Verkehrsbehörde Hessen Mobil heißt es, im Vorlauf erfolgten hierfür bereits Arbeiten zur Verlegung der Entwässerungsleitungen. Die Fahrbahnen im Kreuzungsbereich befinden sich aufgrund der hohen verkehrlichen Belastung in einem schlechten baulichen Zustand. Es mussten daher verschiedene Schäden an der Fahrbahnsubstanz, wie zum Beispiel Verdrückungen und Netzrisse festgestellt werden.

Mit der Umsetzung der Baumaßnahme erfolgt nun der Lückenschluss zu den in 2006 stattgefundenen Arbeiten an der B 62 zwischen Kirtorf / Ober-Gleen und dem Abzweig der Kreisstraße nach Ohmes sowie der sich in 2007/2008 anschließenden Strassenbauarbeiten zwischen dem Abzweig nach Ohmes bis nach Angenrod.

Im Zuge des anstehenden, sogenannten 3. Bauabschnitts wird der Knotenpunkt der B 62 mit der L 3070 am Ortseingang von Angenrod umgestaltet. Hier sind neben dem Ausbau der Landstraße Richtung Seibelsdorf auf einer Länge von rund 270 Metern auch eine Verlegung der Landesstraße sowie die Errichtung einer Linksabbiegespur an der B 62 vorgesehen. Damit sollen zum einen die Sichtverhältnisse verbessert und zum anderen die Geschwindigkeit im Ortseinfahrtsbereich reduziert werden. Durch die Linksabbiegespur wird das Ziel einer verkehrssicheren Gestaltung verfolgt, heißt es in der Pressemitteilung weiter.

Grafik: Hessen Mobil

Bei der Terminierung von Baumaßnahmen stehe niemals nur die jeweilige Maßnahme im Blick. Bereits weit im Vorfeld wird das Zusammenspiel verschiedener Erfordernisse beachtet und diese aufeinander abgestimmt. Analog der geplanten Arbeiten in der Ortsdurchfahrt Alsfeld „Schellengasse“ ist auch für die Arbeit bei Angenrod eine Vollsperrung unumgänglich. Um daher die Einschränkungen für die Verkehrsteilnehmer so weit wie möglich zu reduzieren, erfolge eine zeitgleiche Terminierung der beiden Maßnahmen. Hierbei werden Synergieeffekte genutzt, da beide Projekte innerhalb einer Umleitungsstrecke abgewickelt werden. Für die Verkehrsteilnehmer könne somit eine weitere Sperrung vermieden werden.

Bis zur Fertigstellung der Arbeiten bei Angenrod – aller Voraussicht nach Ende Juli 2020 – wird die Umleitung dementsprechend in die Umleitung für die Baumaßnahme in der „Schellengasse“ integriert. Dabei wird der Pkw-Verkehr in Richtung Marburg über Reibertenrod, Fischbach, Ruhlkirchen, Arnshain, Wahlen und Kirtorf zur B 62 umgeleitet. In Richtung Alsfeld verläuft diese Pkw-Umleitung ab Ober-Gleen über Heimertshausen, Zell, Romrod nach Alsfeld. Verkehrsteilnehmer mit dem weiteren Ziel Bad Hersfeld werden über Altenburg zur B 254 geleitet. Die Umleitung des Schwerverkehrs erfolgt weiträumig über die A 5.

12 Gedanken zu “Vollsperrung in Angenrod: Ausbau der Kreuzung Richtung Seibelsdorf

  1. Ich wohne in einem betroffenen Gebiet der Schwalm. In meinem Umfeld ist die große Mehrheit gegen diese Autobahn!Wir sind niemals gefragt worden, ob wir diese möchten! Wir fordern einen sofortigen Stopp der Baumaßnahmen oder wenigstens ein Mitspracherecht!

  2. @ Lückenschluss
    Wo bleibt ihre Ortskenntnis?
    Von Ffm kommend verlasse ich die A5 an der AS Homberg/Ohm wenn ich nach Ober-Gleen will – wenn Stau ist ggf. schon an der Abfahrt Grünberg.
    Der Anschluss der A49 an die A5 ist zwischen den AS Homberg/Ohm und Alsfeld/West geplant.
    Der arme staugeplagte Pendler aus Ober-Gleen wird also im Stau auf der A5 bleiben, die Abfahrtsmöglichkeit an der AS Grünberg missachten, die Abfahrtsmöglichkeit an der AS Homberg/Ohm ebenso und im Stau weiterzuckeln bis zum Abzweig der A49 (so sie denn gebaut wird) und dann endlich über freie Autobahn nach Hause fahren. – Dazu ist aber viel Patriozismus Pro A49 erforderlich. Und schneller ist er dadurch mit Sicherheit nicht zu Hause! Je Art des nach Staus würde ich da mind. 25 – 90 Minuten LÄNGER einplanen.

    Um in eurem Jargon zu bleiben: wenn ihr schon Pro A49 Faken wollt schaltet vorher das Hirn ein

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  3. Wie die ganzen A49 Gegner hier wieder wegen einem einzigen Kommentar rumfaken. Auf Oberhessen-Live gabs mal eine Umfrage. Bis diese massiv in überregionalen grünen Internetforen geteilt wurde, waren ca. 85% der Teilnehmer und über 4.000 Menschen für die A49.

    Seit dieser Umfrage leidet die Oberhessen-Live Seite massiv unter diesen Script-Kiddies, die immer innerhalb von Minuten die Daumen einseitig fälschen. Ich erwarte, dass sich OL diesem Problem endlich mal annimmt.

    Entlang der B62 und im westlichen Schwalm-Eder-Kreis ist praktisch jeder für die A49 Fertigstellung.

  4. Ach ja. Wäre bloß schon die A 49 fertig gestellt. Dann wäre ich über 25 Minuten schneller jeden Tag an meiner Arbeit am Flughafen und wieder zurück. Ein Glück muss ich jetzt in der Kurzarbeit eh nicht hin.

    1. 25 Minuten schneller an der Arbeit (Im Übrigen bezweifel ich es sehr, dass sie wirklich so viel schneller sein werden) VS Naturzerstörung im Großen Stil … da würde ich sagen, stehen Sie doch bitte einfach ein paar Minuten früher auf … zum Wohle der ansässigen Bevölkerung, der Steuerzahler, der vielen Tiere und Pflanzen und des Grundwasserschutzes.

      1. Na nun wissen Sie immerhin, wann die Daumen manipuliert wurden. Dieses unsinnige Kommentar ohne ernsthafte Argumente fällt genau in die von Ihnen genannte Zeit.

        Zu dem Kommentar:

        Welche Bevölkerung ist denn im Dannenröder Wald ansässig? Kein.

        Geld vom Steuerzahler verschwenden? Geld wird in unzähligen unsinnigen Verfahren verschwendet. Der Steuerzahler hat in den letzten 70 Jahren von einer guten Infrastruktur und funktionierender Wirtschaft immer profitiert.

        Umweltzerstörung in großem Stile? So ein Blödsinn. Es wäre ein Verbrechen an der Umwelt, die Autobahn angefangen zu haben und die letzten paar Kilometer no gut fertig zu bauen.

        25 Minuten früher aufstehen? Ich glaube daran liegt es nicht – die in Frankfurt arbeitenden Menschen stehen alle sehr früh auf. Es liegt daran, dass man jeden Tag Lebenszeit auf der A5 im Stau steht. Und für die Umwelt ist das auch nicht gut. Und was ist das überhaupt für ein persönlicher Angriff von jemandem im Strickpulli, der hauptberuflich Demonstrant ist und Daumen faked?

        Grundwasser Schutz? Überall entlang bestehender Autobahnen wird völlig unbeschadetes Grundwasser entnommen.

        All ihre Argumente zeigen, dass Sie keine Ahnung haben.

    2. Und da haben diese Umweltspinner wieder zugeschlagen: Der Beitrag stand um 21:00 Uhr noch 8 zu 1 Likes. Nun steht er bei 8:24.

      Werdet ihr denn überhaupt nicht müde, Abends immer eure stupiden Scripte laufen zu lassen bei jedem A49-Beitrag? Habt ihr ein solches Problem damit, dass die Menschen hier in der Region die Fertigstellung der A49 wünschen?

      Warum sollte auch nur ein normal denkender Mensch es dem Ober-Gleener Pendler am Freitagabend verdenken, dass er weniger Lebenszeit und Geld im Stau der A5 verbringen möchte? Man man, ihr habt keine Argumente und faked euch wie Kleinkinder eines auf einer kostenlosen Plattform zurecht.

      1. @A49 Däumchen. Behaupten kann man Vieles. Ich sehe aber nicht warum die Autobahngegner hier massenweise Fakeprofile erstellen sollten, um Umfragen zu fälschen. Ich denke da haben die Leute besseres zu tun.

        Ich denke gegenseitige Unterstellungen bringen da niemanden weiter.

    3. Von Ober-Gleen Ortsmitte bis Flughafen Ffm berechnet mir mein Routenplaner 63 Minuten Fahrtzeit für 102km Strecke – davon 21 Minuten für die 21km bis Autobahnauffahrt Homberg-Ohm und 42 Min. für die restliche Strecke über die A5.
      Wie sie da über die A49 25 Minuten einsparen wollen und vor allem Wo müssten sie mir mal erklären!

      @A49 Däumchen: Wie eine kurzzeitige Baustelle in der Ortsdurchfahrt von Angenrod als Begründung für die A49 herhalten muss finde ich aber auch weit hergeholt. Vor allem wenn sie jmd. kommt der für seine Fahrtstrecke zur Arbeit gar nicht durch Angenrod durch muss – Das scheint mir der größere Fake zu sein – Evtl. sind die Runterdäumchen ja von Leuten gesetzt die diesen Fake erkannt haben?

      1. @ Behaupter: Na dann verfolgen sie mal, wie sich Daumen unter einem Artikel entwickeln, die die a49 beinhalten. Das ist keine Behauptung, sondern eine Beobachtung.

      2. Na Glückwunsch! Jetzt haben Sie sich einmal an einem Samstag mit Google Maps dem Problem gewidmet. Glückwunsch. Das reicht natürlich für ein großkotziges Kommentar.

        Ich wüsste nicht, wann ich werktags das letzte Mal in unter 90 Minuten bis zum Flughafen kam. Der ist übrigens auch deutlich weiter weg als 102km.

        Aber machen Sie ruhig weiter mit Ihren Spielchen. Wenn ich in Rente wäre bräuchte ich die A49 auch nicht mehr. Und dann wäre mir auch egal, dass von Reiskirchen bis Hattenbach immer Stau wäre.

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