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Hinweise auf Filmstadt angebrachtAlsfelder Ortsschilder anscheinend von „Die Wolf-Gäng“-Fans gekapert

ALSFELD (jal). Alsfeld wird gerade berühmt – wenn auch unter anderem Namen. Der in der Stadt gedrehte Film „Die Wolf-Gäng“ läuft aktuell in den Kinos. Das Städchten heißt in dem Streifen jedoch „Crailsfelden“. Damit das auch Nicht-Kinogänger wissen, hat jemand einen entsprechenden Hinweis an die Ortsschilder angebracht.

Ob das Ganze nun eine Satireaktion von jemandem ist, der den Hype um den Film auf die Schippe nehmen möchte (die Stadt dachte daran, auf Grundlage des Films eigene Kinowerbung zu schalten, um den Tourismus zu fördern und sicherte sich die Internetadresse crailsfelden.de) oder ob echte Fans des Films dahinterstecken, ist nicht sicher. Fest steht nur: Die Hinweise auf „Crailsfelden“ finden sich plötzlich in verschiedenen Größen an mehreren Eingängen zur Stadt.

Die scheinbar professionell designten Schilder sind mit der Silhouette Alsfelds versehen, darunter steht die Einwohnerzahl der Stadt: 15.989.

Der Film über einen jungen Vampir, der kein Blut sehen kann und mit Freunden Abenteuer besteht wurde zu einem Großteil in Alsfeld gedreht, die trotz aufwendiger Kulissen ist die Stadt eindeutig in dem Film zu erkennen. Aus der ganzen Region haben Menschen als Statisten mitgespielt.

Dieses Exemplar verdeckt gleich das ganze Ortsschild. Foto: OL

Die Verbindung mit dem Film freut auch das Alsfelder Kinocenter. Es legte Sondervorstellungen ein, weil so viele Leute Alsfeld (und auch sich selbst oder Bekannte) einmal auf der großen Leinwand sehen wollten. „Wir kommen dem Hausrekord langsam näher bereits über 4000 Besucher in 18 Tagen. Da geht noch was! Danke“, schrieb das Kino am 10. Februar auf seiner Facebook-Seite.

Und was sagt der Bürgermeister von Crails… ähm … Alsfeld dazu? „Ich finde dies einen netten Scherz. Leider müssen wir die Crailsfelden-Schilder abhängen. Wir werden sie aber nicht vernichten, sondern aufheben. Und weiterhin gilt: auch weiterhin werden keine Zombies bei der Stadtverwaltung beschäftigt“, lässt Stephan Paule am Mittwochabend wissen.

6 Gedanken zu “Alsfelder Ortsschilder anscheinend von „Die Wolf-Gäng“-Fans gekapert

  1. …denn daher stammt doch wohl ursprünglich das Plagiat. Und dann markiere ich auf dem Marktplatz. Natürlich dem von Alsfeld. Und Crainfeld läuft Alsfeld hinsichtkich Berühmtheit den Rang ab und wird direkt mit einem Fußgängertunnel an die Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main angeschlossen.

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    1. Ääääähm, … nein! „crAiLSFELDen“ ist echt eindeutig.

      Warum muss man eigentlich immer alles irgendwie mies machen?

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      1. Ääääähm… ja! Oder muss immer alles irgendwie falsch schreiben? Beispiel:
        „Der Film über einen jungen Vampir, der kein Blut sehen kann und mit Freunden Abenteuer besteht [Komma!] wurde zu einem Großteil in Alsfeld gedreht, die trotz aufwendiger Kulissen ist die Stadt eindeutig in dem Film zu erkennen.“ Da haben wohl auch erkennbar Menschen aus der Region als Statisten mitgeschrieben.

        Und Doppel-Ääääähm… Was ist an „crAiLSFELDen“ denn eindeutig? Das ist doch eher einfältig! „crALSFELDen“ – das wäre eindeutig gewesen. Oder GRalsfeldEN. FELDALSen. FELDHASELN. ALSwiedenFELD usw.

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  2. Geht mal auf Google Maps und sucht mal nach „Crailsfelden“. Die Stadt hat sogar eine Markierung auf dem Marktplatz.

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