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Wichtige personelle Veränderungen und InvestitionenAnlagenbau Günther blickt optimistisch in die Zukunft

ANGERSBACH (ol). Voller Zuversicht startet man beim Anlagenbauer in Wartenberg-Angersbach in das neue Jahrzehnt. Eine gute Auftragslage zum Jahresstart, wichtige organisatorische Veränderungen sowie erfolgreiche Investitionen in die Infrastruktur lässt die Geschäftsleitung von Anlagenbau Günther optimistisch in die Zukunft blicken.

In der Pressemitteilung des Unternehmens heißt es, „ein wesentlicher Teil für die zukünftige Unternehmensstrategie stellt die Neuausrichtung der Geschäftsführung dar“, so der geschäftsführende Gesellschafter Bernhard Günther. Felix Wohlfahrt, ein langjähriger Mitarbeiter, wird die Geschäftsleitung zukünftig als kaufmännischer Geschäftsführer verstärken.

Der 35-jährige Diplom-Betriebswirt aus Lauterbach hat in seiner zehnjährigen Betriebszugehörigkeit bereits an vielen Stellen im Unternehmen fungiert, zuletzt als Bereichsleiter im Vertrieb. „Felix Wohlfahrt ist über alle Vorgänge in unserem Unternehmen bestens informiert, fest mit der Region sowie mit unserem Unternehmen verbunden, so dass über die Jahre hinweg ein enges Vertrauensverhältnis entstanden ist“, so Bernhard Günther.

Bernhard Günther wird als Geschäftsführer zukünftig seinen Blick verstärkt auf die technischen Bestandteile des Unternehmens richten. Dieser Bereich sei bei Anlagenbau Günther weit gefächert, da das Unternehmen Kundenlösungen komplett aus einer Hand anbiete. Von der Konstruktion über die Fertigung der Maschinen samt Elektrotechnik bis zur Montage und Inbetriebnahme werden die mobilen und stationären Recycling-Maschinen in Wartenberg hergestellt, heißt es weiter.

Neben personellen Veränderungen wurde laut Pressemitteilung auch eine Vielzahl an Investitionen zur Stärkung des Standortes angestoßen. Mit der Erweiterung der Produktionshalle werde bereits in Kürze eine wichtige Investition abgeschlossen sein. Insgesamt wurde die Montagefläche um 1125 Quadratmeter und die Lagerfläche um 375 Quadratmeter erweitert. Die neuen Räumlichkeiten ermöglichen es laut Pressemitteilung, die gesamte Logistik effizienter zu gestalten. Die Prozesse innerhalb der Endmontage wurden umstrukturiert und Räumlichkeiten für technische Besprechungen und Schulungen geschaffen.

Ein Gedanke zu “Anlagenbau Günther blickt optimistisch in die Zukunft

  1. Nach drei Betriebsbesichtigungen im Landkreis mit einer „Männergruppe“ des Ev. Dekanats Vogelsberg bin ich überzeugt, dass die oft noch familiengeführten Handwerksbetriebe im Landkreis, die sich oft aus kleinsten Anfängen zu hochmodernen Unternehmen von beachtlicher Größe und Mitarbeiterzahl entwickelt haben, nach wie vor das eigentliche Rückgrad unserer Wirtschaft darstellen. Während Konzernriesen wie Thyssen-Krupp, Deutsche Bank, Real und wie sie alle heißen kränkeln und wanken, gibt es dort seriöse Unternehmenskonzepte, solides Wachstum und sichere Arbitsplätze. Wer kürzlich den ZDF-Bericht über die Veränderungen des Bankensektors (https://www.zdf.de/dokumentation/dokumentation-sonstige/bad-banks-die-doku-100.html) gesehen hat, wird das Handwerk mit seinen mittelständischen Betrieben mit neuen Augen sehen.

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