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Mahnwache gegen Altersarmut lockte dutzende Menschen auf den Alsfelder Marktplatz„Es ist eine Wunde, in die wir den Finger legen“

ALSFELD (ls). Es ist ein wachsendes Problem: Wenig Rente und Armut im Alter. Neu ist das Thema nicht, ganz im Gegenteil. Immer wieder liest man in den Medien über die steigende Rate von Altersarmut in Deutschland. In Alsfeld standen an diesem Freitagnachmittag dutzende Menschen auf dem Marktplatz. Sie demonstrierten und mahnten in Stille. Gegen Altersarmut, für ein gerechteres und solidarisches Rentensystem.

Kalter Wind zieht zwischen den Fachwerkhäusern entlang auf den Alsfelder Marktplatz, diesig ist der Nachmittag. Mit Mützen und Handschuhen wärmen dich die Menschen vor der Kälte, während große Banner unbeirrt hoch gehalten, Schilder in die Luft gestreckt werden. „Die Rente muss für alle lebenswürdig sein“ oder „Steuer auf Rente ist ungerecht“ ist darauf zu lesen. Auf einem großen, weißen Transparent in der Mitte der Menschentraube prangte in großen, schwarzen Buchstaben „Gegen Altersarmut“. Genau das hat die Menschen auf dem Marktplatz zusammengebracht. Sie demonstrieren und mahnen in Stille. Der Veranstalter wird später von mehr als 100 Teilnehmern sprechen.

Eingeladen hatte die Initiative „Menschen gegen Altersarmut“, die mit einer Mahnwache auf das Thema aufmerksam machen wollte. „Ich denke, wir haben einen Nerv getroffen, wie man hier gerade sieht“, erklärt Mitorganisator Ingo Schwalm sichtlich erfreut schon vor Beginn. Zu diesem Zeitpunkt haben sich bereits rund 50 Menschen eingefunden – unter ihnen nicht nur Rentner, sondern auch einige junge Leute und Kinder. Im Laufe der Mahnwache schließen sich immer mehr Menschen der Gruppe auf dem Marktplatz an. „Für mich ist das jetzt schon ein Erfolg“, freut sich Schwalm.

Mitorganisator Ingo Schwalm bei der spontanen Rede. Alle Fotos: ls

Bundesweit hat sich als Antwort auf die „Fridays for future“-Bewegung die Kampagne „Fridays gegen Altersarmut“ gebildet, der sich zahlreiche Menschen angeschlossen haben. Die Kampagne ist allerdings mittlerweile in Verruf geraten, weil ihr eine Verbindung in die rechte Szene nachgesagt wird. In Facebook-Gruppen der Bewegung würden Sätze gepostet wie „Wir kriegen keine Rente, weil das ganze Geld für Flüchtlinge verbraucht wird“, berichtet der BR. Aufrufe zu Mahnwachen würden durch Vertreter von Parteien wie der AfD, der NPD sowie der rechtsextremen Kleinst-Partei Die Rechte verbreitet. Die Gewerkschaft Verdi soll ihre Mitarbeiter vor dem „reinen Populismus“ der Bewegung gewarnt haben. „Seid weiterhin laut und aktiv gegen Altersarmut, aber lasst die Finger von ‘Fridays gegen Altersarmut’“, zitiert der BR aus einem internen Papier.

„Mir wurde heute schon mit dem Verfassungsschutz ‚gedroht‘. Ich sage, wir sind keine Nachahmung, denn wir haben eigene Forderungen“, erklärt Schwalm, der für die SPD im Kreistag sitzt und als Vorsitzender des DGB Vogelsberg selbst Gewerkschafter ist. „Von der Facebook-Gruppe ‚Fridays gegen Altersarmut‘ haben wir uns bereits deutlich distanziert. Wir werden uns nicht von rechtsextremen Blogs instrumentalisieren lassen. Allerdings möchten wir auch nicht diesen rechten Populisten das für die meisten Menschen sehr wichtige Thema überlassen“, schrieb Schwalm in einer Ankündigung der Veranstaltung, die er mit Absicht und um sich abzugrenzen „Menschen gegen Altersarmut“ nannte.

Eine seiner zentralen Forderung ist, dass die Rente bei 75 Prozent des letzten Einkommens liegen soll, statt der 48 Prozent, die es aktuell seien. Jedem stehe eine Rente zu, von der man in Würde leben könne. „Wo ist das viele Geld? Wir sind ein reiches Land“, sagt er bei seiner kurzen Ansprache.

Weiter wendet sich die Initiative gegen die doppelte Besteuerung. „Wir fordern die Steuerbefreiung auf ausgezahlte Rentenbeiträge. Es kann nicht sein, dass von der Betriebsrente noch Kranken- und Pflegebeiträge abgezogen werden“, forderte der Mitorganisator auf dem Marktplatz. Noch weiter gehen die Forderungen: Man wollte eine gesamte Steuerbefreiung für die Betriebsrente und ein solidarisches, gerechteres Rentensystem, in das ausnahmslos alle einzahlen müssen – auch Beamte und Politiker. „Jedem steht eine Rente zu, mit der man in Würde leben kann“, sagt Schwalm.

Der wohl jüngste Teilnehmer an der Mahnwache mit seinem selbst geschrieben Schild. „Nieder mit der Armut“ war darauf zu lesen.

Die spontane, kurze Rede von Schwalm findet in der Gruppe Anklang. Die Leute applaudieren und stimmen lautstark zu. „Nieder mit der Altersarmut“, rufensie gemeinsam, angeregt von dem Schild des wohl jüngsten Demonstranten vor Ort. „Es ist eine Wunde, in die wir den Finger legen und den werden wir weiterhin reinlegen“, sagt Schwalm. Alle 14 Tage wolle man die Mahnmache auf dem Marktplatz wiederholen.

Weitere Eindrücke:

56 Gedanken zu “„Es ist eine Wunde, in die wir den Finger legen“

  1. Wann gibt es denn die nächste Demo? Oder war das nur eine einmalige Aktion? Mit einer Demo kann man nichts erreichen….

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  2. Deutschland ernährt die Welt aber für das eigene Volk bleibt nix übrig, was ist nur aus der Wirtschaftsmacht Deutschland geworden!!!
    Wir müssen alle auf die Straße…..in Frankreich und Spanien funktioniert es doch auch! Wacht auf ihr Deutschen!!!

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    1. Es geht IHNEN noch zu GUT erst wenn der MAGEN richtig KNURRT und der Geldbeutel leer ist wird sich was ändern

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    1. Aus dem Circus Irmel vermutlich. Niemand weiß, wer jetzt wen rausgeworfen haben soll. Aber frägste mal, frägen kost‘ nix.

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  3. Es ist traurig und unverständlich, dass über 300.000 Menschen in eine rechte Ecke gedrängt werden, weil einige Gruppierungen unbewiesene Behauptungen aufstellen oder auf rechten Internetseiten für die Bewegung geworben wird.
    Zum Einen ist Altersarmut ein Thema, das parteiübergreifend jeden von uns treffen kann. Altersarmut richtet sich nicht nach der politischen Ausrichtung des Betroffenen.
    Zum Anderen hatten die etablierten Parteien durchaus die Möglichkeit selbst für diese Kundgebungen zu werben. Damit hätte man von vorn herein der rechten Seite eine Unterwanderung unmöglich gemacht. Sie haben es versäumt, ganz gleich aus welchem Grund. Deshalb aber alle Mitglieder von „Friday gegen Altersarmut“ zu diskreditieren ist selbst ein Armutszeugnis und zeigt, wieviel die Sorgen und Ängste der älteren Generation, aber auch vielen jungen Menschen, den Regierungsparteien wert ist.
    Zu meiner Person: ich bin selbst betroffen, war jahrelang Mitglied der SPD, habe Gewerkschaftsbeiträge bezahlt und immer noch Mitglied des VdK – aber nicht mehr lange, da all diese angeblich sozial ausgerichtete Organisationen die Rentner vergessen haben und ihren lautstarken Äußerungen keine Taten folgen lassen.

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  4. Die gesetzliche Rente ist sicher. Aber nicht auskömmlich. Das hätte allen klar sein müssen, die jetzt weinen. Die Rente ist nicht auskömmlich, wenn man ausschließlich auf sie gesetzt hat und alleine lebt. Beides ist keine gute Idee.

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    1. Genau! Und wenn man dann noch beschlossen hat, pflegebedingt aus dem Beruf auszusteigen, weil einem die alten Eltern vor die Füße gefallen sind, die partout nicht ins Heim wollten, oder man beim Konkurs der DDR seinen sicheren Job verloren und dauerhaft auch keine Festanstellung mehr erreicht hat, wenn Kinder zu erziehen waren, wenn sich ein schlecht bezahlter Leiharbeitsvertrag an den anderen gereiht hat oder man beschlossen hat, von jetzt an nur noch Teilzeit oder zum Hunger-Mindestlohn zu arbeiten, krank zu werden und Erwerbsminderungsrente zu beziehen, dann weint man natürlich zu Recht, weil man es nicht besser verdient hat und es einem – obwohl es dies müssen hätte – nicht klar gewesen ist, dass die gesetzliche Rente nicht auskömmlich ist. Und letztlich war es auch eine verdammt schlechte Idee, geschieden zu werden, ledig zu bleiben oder zu verwitwern, statt eine hässliche aber reiche Hutzdorfer Bauerntochter mit einem Riesenkrug voller Goldstücke und einem 500-Hektar-Hof zu heiraten, auf dessen Grund später ein Windpark mit 47 WKAs gebaut werden konnte. Haben Sie noch mehr von diesen guten Ideen zur Rentensicherung? Bundesbank oder Europäische Zentralbank verklagen wegen entwerteter Lebensversicherung oder enteignetem Sparvermögen?

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    2. Wo waren denn die Gewerkschaften. Wir hier in Singen werden von einer Dane angeführt die mit einem Afroamerikaner verheiratet war und jetzt froh ist dass ihre in Amerika lebende Tochter hin und wieder etwas Geld rüberschickt.
      Alle die Fridays gegen Altersarmut diskreditieren wollen nur die Gruppe spalten und dann die einzelnen klein halten. Ziel werden Demonstrationen in Berlin sein, das schafft nur eine große Verbindung.
      Und lest die Rentenvorschläge der einzelnen Parteien dann seht ihr dass das sicher nicht von einer AFD gelöst wird.

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    3. Wie es ist keine gute Idee allein zu leben? DAS ist das Problem! Wieso muss ein Alleinstehender im Laufe eines Arbeitslebens ca 250T EUR mehr Steuern bezahlen als ein verheirateter Alleinverdiener ohne Kinder bei gleichem Brutto? Sollen jetzt alle irgendjemand heiraten „müssen“? Ich dachte dieses altmodische Frauenbild ist inzwischen abgeschafft. Wieso schafft man nicht auch endlich diesen unsäglichen Splittingtarif ab? Mit 250T EUR netto im Laufe eines Arbeitslebens lässt es sich dann auch in der Rentenzeit besser auskommen!

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  5. heute oder morgen
    können sie gescheh’n.
    Wunden gibt es immer wieder
    wenn sie dir begegnen
    musst du sie auch sehn.

    Und jetzt? Finger in die Wunde legen und sich wundern, dass weiter nichts passiert, schon gar kein Wunder? Da könnte man den Finger auch gleich in die Nase oder im Extremfall in den Popo stecken. Liebe Leute, Wachkoma bzw. Mahnwache ist doch in diesen Zeiten keine Option mehr! Die Sozialsysteme müssen radikal umgebaut werden in Richtung auf ein bedingungsloses Grundeinkommen mit großzügigen Zuverdienstmöglichkeiten. Steuererleichterungen machen nur in den untersten Einkommensgruppen Sinn, begreift es doch endlich!!! Nur ein existenzsichernder Basisbetrag und angemessene Zuverdienstgrenzen ohne einen Cent Steuerbelastung lösen alle Probleme gleichzeitig: Armut generell, zu niedrige Renten, die lächerliche Pflege-Teilkasko (auf den Müll damit!), Zuverdienstmöglichkeiten im Bereich niederschwelliger haushaltsnaher Dienstleistungen usw., die bewirken würden, dass die meisten Senioren zu Hause leben könnten und nicht in stationären Einrichtungen gepflegt werden müssen, die sich die Gesellschaft aus demografischen Gründen nicht mehr leisten kann und die keine geeigneten Arbeitskräfte mehr finden. Was ist das für ein Blödsinn, auf Anreize für Reiche bzw. deren Kapital zu setzen, die nichts bewirken, aber den unteren Einkommenssektor bis hin zu den Renten schikanös zu besteuern, obwohl eine Lockerung in diesem Bereich eine wahre Explosion von Kreativität und (Dienst-)Leistungsbereitschaft auslösen wird, weil jeder Euro, den man über das Grundeinkommen hinaus unkompliziert verdienen kann, sich unmittelbar in einer Steigerung der Lebensqualität niederschlägt. So werden aus Wunden Wunder. Alles andere bleibt klein karrierte Schiete!

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  6. Für die ganze Welt ist Geld da, für die eigenen Leute die das alles mit erarbeitet haben ist nix da!!! Danke Berlin, was habt Ihr nur mit Deutschland gemacht! Nein ich bin kein AFDler oder Rechts aber das musste mal raus!!!

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  7. Das Altersarmut in Deutschland existent ist ist leider “ Fakt “ ! ……..
    Daraus ergibt sich das die Politik mehr als gefragt ist nach Lösungen zu suchen.
    Das diese Bewegung “ Fridays gegen Altersarmut “ von der rechtsextremen faschistischen AFD initiiert und unterwandert wird ist auch “ Fakt “ !
    Sollte man nicht schauen vor welchen Karren man sich spannen lässt ……?
    Das es auch Rentner gibt die auf sehr hohem Niveau jammern ist leider auch “ Fakt “ !

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    1. Fridays gegen Altersarmut ist jedenfalls unpolitischer als die Alsfelder Nachmache.
      Nochmal extra für Sie: Der Initiator -Herr Schwalm- ist politisch aktiv in der SPD, im DGB und war 2011 Landratskandidat für die Partei „Die Linken“. Politischer geht es wohl kaum.
      Sie werden bei Fridays gegen Altersarmut wohl keinen finden, der politisch so aktiv ist. Schon gar nicht in der Partei, der wir die Altersarmut zu verdanken haben. Schließlich war es Bundeskanzler Schröder(SPD)der uns mit der Agenda 2010 das alles eingebrockt hat. Mit in der Koalition waren damals im übrigen die „ach so sozialen Grünen.“

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      1. Sie haben Recht, wenn Sie Sozen und Grüne als die Urheber des hemmungslosen Sozialabbaus zu Lasten der kleinen Leute und der neoliberalen Steuersenkungs- und Deregulierungspolitik zu Gunsten von Reichen und Banken anprangern. Aber die Frage ist doch, welche Lösungsmöglichkeiten uns bleiben. Grundlage für die Stabilität unseres politischen Systems bzw. einer funktionierenden Gesellschaft kann ja nur die Zuversicht des Bürgers sein, dass es plausible Maßnahmen gibt, die das Unheil abwenden können. Wenn die Bürger dieses Vertrauen verlieren, und so scheint es zunehmend zu sein, brechen alle Dämme. Gefühlte zwanzig Jahre GroKo haben zu einem unüberwindlich scheinenden Problemstau geführt, der unsere Gesellschaft zu sprengen droht. Ich halte es für unverantwortlich, dass – siehe Neujahrsempfang der CDU in Romrod – lediglich gute Stimmung verbreitet wird, während die tatsächliche Lage zunehmend hoffnungsloser wird. Mittlerweile zeichnet sich ab, dass diese dauernden Kompromisse zu nichts mehr führen. Österreich hat es vorgemacht und hält es aus, in der Flüchtlingsfrage von allen Seiten angefeindet zu werden. Nur merkwürdig: Altersarmut ist dort kein Thema!

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    2. „Das[s] es auch Rentner gibt[,] die auf sehr hohem Niveau jammern [,] ist leider auch ‚Fakt‘!“
      Es steht jedem in unserem Lande zu, für seine Interessen einzutreten und bei entsprechender Benachteiligung wegen mir auch „auf sehr hohem Niveau“ zu jammern (Beispiel: https://www.morgenpost.de/printarchiv/politik/article103388815/DDR-Enteignungen-spalten-die-Republik.html). Juristische Fragen sind meistens Fragen des Prinzips und nicht danach zu entscheiden, wer eine Entschädigung am nötigsten braucht. Auch mit Gerechtigkeit hat das alles nichts zu tun, sonst hätten z.B. die Opfer der nationalsozialistischen Staatsverbrechen wesentlich großzügiger und vor allem früher entschädigt werden müssen. Aber da haben die Richter dann danach geschielt, wie teuer es für den Finanzminister wird.
      Mit dem Karren, vor den man sich spannen lässt, ist es auch so eine Sache. Schließlich steht es jedem frei, welcher Kampagne er sich mit welchen Argumenten anschließen will. Natürlich kann man sich dann zehn Mal hintereinander distanzieren und den Namen wechseln. Aber wie müsste dann die SPD heißen nach Schröder und Jahrzehnten der GroKo?

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    3. Für Ihr linkes Weltbild ist die Wahrheit offenbar zu schmerzhaft…..

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    4. Junge Frau, das ist einfach falsch was sie da schreiben!Diese Rentner die das angeschoben haben, sind weder rechts noch links weder religiös noch grün! Es sind einfache Menschen die sich um ihre und um die Zukunft um die Generation nach uns Sorgen machen! Es springen immer irgendwelche Parteien oder Organisationen auf um von Missständen zu profitieren! Auch da sind es die Verschiedensten! Aber am Ende der Schaffensperiode stehen wir alle am gleichen Desaster!(außer Politiker! Die zahlen nichts ein und es geht ihnen letztlich immer gut!)

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  8. Die linksgrüne Regierung unter Schröder hat diese Situation wie sie heute ist zu verantworten, übrigens mit großem Beifall der CDU. War denn der Bürgermeister bei der Mahnwache anwesend? Ich glaube eher nicht. Es sind doch CDU und auch Teile der SPD, Grünen und FDP, die Korrekturen an diese unmenschlichen Gesetzen verhindern. Wenn sich jetzt eine Bewegung gegen Altersarmut gegründet hat, na, dann bezeichnet sie als rechts in der Hoffnung, dass die Bevölkerung endlich die Klappe hält.

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    1. Bedauerlicherweise merken die Leute in Alsfeld nicht, wie sie von Schwalm instrumentalisiert werden. Ihm sind die Rentner und deren Altersarmut so egal, wie sie ihm die letzten Jahre auch egal waren. Er reitet nur auf der Schiene „Fridays gegen Altersarmut“ mit, um seiner Partei -der SPD- Gutes zu tun. Hoffentlich kapieren die Leute das und gründen eine Gegenbewegung, die sich dem unpolitischen Original anschließt. Ich wäre sofort dabei.

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      1. Sie sind tatsächlich erschreckend unpolitisch, Klaus Peter! Sämtliche sozialen Rahmenbedingungen sind doch politisch entschieden worden. Wie wollen Sie diese Entscheidungen denn „unpolitisch“ bekämpfen? Als Nichtwähler, wo es die Parteien kein Bisschen juckt, wenn ihre „Mehrheiten“ real bei 15-20 Prozent der Wähler liegen? Aber vielleicht meinten Sie „Partei übergreifend“, im Bündnis mit allen politischen und gesellschaftlichen Kräften, die an Schweinereien wie der Armutsrente oder der Besteuerung von Renten und Pensionen mit einem Riesen-Verwaltungsaufwand (dann lieber etwas niedrigere Bezüge bei auskömmlicher Mindestrente!) nicht beteiligt waren.
        Zweiter Punkt: Vogelsberger Sturheit. Zitat: „Seid weiterhin laut und aktiv gegen Altersarmut, aber lasst die Finger von ‘Fridays gegen Altersarmut’“, zitiert der BR aus einem internen Papier [der Gewerkschaft Verdi]. Und was kommt dann am Ende raus? Eine „Mahnwache“. Als wären die alten Leute, die sich mühsam, still und ergeben zu einem „Tafel“-Ladenlokal quälen, nicht schon Mahnung genug! Armut macht klein. Die Ärmsten der Armen haben längst eine Erschöpfungsdepression und bereiten die letzte Mahnwache auf dem Friedhof vor. Auf dem Alsfelder Marktplatz stehen die pensionierten Beamten und Verdi-Funktionäre.

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      2. Ringel, Rangel, Runde
        Finger in die Wunde
        Und Finger wieder raus
        Macht niemandem was aus.

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    2. Und dieser schlechte Politiker suhlt sich in Millionen von der Gasprom und unseren Steuergeldern, müsste sich schämen, aber vielleicht bestraft Gott solche Sünder.

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  9. Wie viel Prozent der sog.Altersarmut Leute sind es denn ?
    Wenn ich zur Straße schaue oder in die Geschäfte gehe, sehe ich Eigentlich keine
    Altes Armut Menschen, im gegenteil, die Parkplätze werden versperrt durch die ach
    so großen SUV, die die meisten Rentner innen und Rentner fahren.
    Vor 40 Jahren gab es auch Leute die wenig Rentenbezüge bezogen haben, da wurde nicht so gejammert.
    Verhungern brauch in Deutschland niemand.
    Wenn ich eine kleine Rente beziehen würde, hätte ich keine Scheu, bei den Tafeln vorbeizugehen um Lebensmittel zu beziehen.
    Schönes Wochenende
    Der heutige Zustand unseres Systems ist. Jammern auf Höchsten Niveau.
    Schönes Wochenende.

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      1. Bei derart RUDImentären Deutschkenntnissen wäre der doch im Eignungstest für Beamtenanwärter den BACH runter gegangen!

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      2. Lieber Rudi, wenn ich Sie mit Du anschreibe ist das nicht Persönlich gemeint.
        Nein, ich bin kein Beamter, sondern Handwerksmeister im Ruhestand.
        Habe 55 Jahre gearbeitet, immer Treu meine Rentenbeiträge gezahlt, habe meinen Wehrdienst 18 Monate absolviert, in dieser Zeit wurden meine Rentenbeiträge
        pausiert, habe für das Vaterland gedient, wurde dafür auch noch bestraft, wo
        andere Drückeberger weiter Geld verdient haben.
        Aber es reicht, von meiner Rente kann ich Leben.

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    1. Wenn ich zur Straße schaue… Wenn ich in die Geschäfte gehe… Sagen Sie mal, wie verhungert sind denn Ihre Gehirnzellen!? Dass sich jemand mit so einem Blödsinn an die Öffentlichkeit wagt! Dann gehen Sie doch mal in eine Straße, wo keine großen SUV stehen, sondern eine Tafel ihre Warenausgabe hat. Und dann gehen Sie doch mal in das Ladenlokal der Tafel hinein. Da sehen Sie dann zu 100 Prozent „Altes Armut Menschen“!
      Sie wollen mir doch nicht erzählen, dass ausgerechnet Sie mit Ihren rudimentären Deutschkenntnissen, überhaupt über ein geregeltes Einkommen und später über eine auskömmliche Rente verfügen! Als was denn? Als Bettler oder Straßenmusikant? Oder Straßenräuber, Zuhälter und Drogendealer? Sie kommen bei der Tafel doch nicht mal durch die Gesichtskontrolle! Da können Sie mir meinetwegen drei Mal schönes Wochenende wünschen.

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      1. Dummes Geschreibe.
        wie schon bei RUDI,s Antwort.
        55 Jahre gearbeitet, keinen Tag Arbeitslos gewesen.
        18 Monate Wehrdienst Pflicht, dem deutschen Volk gedient.
        Noch fragen!

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    2. So ein Nonsens!!!!!
      Alte Menschen mit Altersarmut gehen beinahe nie zur „Rush-Hour“ in die Geschäfte, da sie sich schämen. Schon gleich gar nicht täglich, da sie es sich gar nicht leisten können und KEIN eigenes Auto besitzen!!!!
      Die Tafeln sind nicht in jedem Kuhdorf vorhanden und für viele nicht erreichbar aufgrund der Flächendeckung von Tafeln und Infrastruktur der öffentlichen!!!
      ABER!!!!! S I E haben ja offensichtlich genug Zeit den ganzen Tag irgendwo im öffentlichen Raum rumzusitzen und das Alles zu beurteilen, weiterhin auch die Zeit die sie sich offensichtlich nehmen um sich mit Alten Menschen zu unterhalten und sich auch wirklich mit diesem Thema auseinanderzusetzen.
      Für mich sind sie ein ignoranter Mensch mit null Sicht auf das Gesamte und null Sicht für den Einzelnen außer möglicherweise sich.
      Schönen Tag noch

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    3. Die Menschen mit kleiner Rente können sich keine SUVs leisten!!
      Aber das geht wohl nicht in Ihr Spatzenhirn rein. Deutschland ist Schlusslicht bei den Rentenbezügen in Europa.
      Es ist erwiesen, dass die Altersarmut ständig steigt!!
      Armselig Ihr Kommentar.

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    4. Herr Bach, Sie tragen bei Ihren täglichen Kontrollspaziergängen durch Lebensmittelläden wahrscheinlich noch ein Schild, auf dem steht: „EURE ARMUT KOTZT MICH AN!“

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  10. Hier wird eines gar nicht erwähnt, dass nämlich die Rente schrittweise versteuert werden muss. Ab 2040 müssen die Rentner ihre Rente zu 100% versteuern. Das muss man sich auf der Zunge zergehen lasse. Man hat lebenslang sein Bruttoeinkommen versteuert, seine Rente erwirtschaftet und zahlt dann auf seine Rente nochmals Steuern. Das nennt man moderner Raubrittertum. In Frankreich gehen die Leute auf die Straße und dürfen in Zukunft wieder mit 62 in Rente gehen. Bei uns wird die 70 angepeilt. Wann gehen wir mal alle auf die Straße und machen denen in Berlin mal die Hölle heiß. Wir ernähren die fast die ganze Welt, nur für das eigene Volk ist nichts da. ARMES DEUTSCHLAND!!!!!!!!!!!!!!

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    1. Für diese Aussage werden sie von Herr Schwalm aber SOFORT in die rechte Ecke gedrängt.
      Das ändert aber nichts daran, das sie voll im Recht sind. Es ist eine Schande, dass man das eigentliche Übel nicht mal ansatzweise aussprechen darf, ohne verteufelt zu werden. Solange das noch so ist, wird sich auch bedauerlicherweise nichts ändern.

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      1. Wir werden doch schon in die rechte Ecke gedrängt.
        Ich kann nicht für alle 315.079 Mitglieder von „Fridys gegen Altersarmut“ reden, aber für die Vielen unserer Mahnwache schon:
        „Wir sind nicht Rechts – wir werden nicht Rechts – aber auch nicht Links, Mitte oder sonst wo. Wir sind wir, Menschen wie Du und Ich, die mit Würde und Anstand ihren Lebensabend verbringen wollen. Uns geht es um die Sache – nicht um eine politische Ausrichtung, nicht um Sitze im Bundestag oder Regierungsverantwortung – nur um die Sache. Ändert die Rentenpolitik, verbessert die Situation der von Altersarmut betroffenen und ihr habt wieder Ruhe vor uns. Bis dahin gehen wir weiter auf die Strasse und sind präsent.

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  11. Das ausgerechnet Herr Schwalm ( SPD Kreistagsmitglied und DGB Vorsitzender VB ) zu einer Mahnwache gegen Altersarmut aufruft, ist grundsätzlich schon mal sehr unglaubwürdig. Schließlich haben wir die Rentenmisere in unserem Land, zu großen Teilen Schröders Agenda 2010 zu verdanken. Herr Schwalm unterstützt aber ausgerechnet die Schröders SPD schon jahrelang politisch und noch dazu den DGB, der sich noch nie für diese Misere unserer Rentner interessiert hat.

    Wenn man die Vorgehensweise des Herrn Schwalm in gewissen Foren und der örtlichen Presse verfolgt, sieht man ein weiteres Mal aus welchem Holz dieser Mann geschnitzt ist. Erst schließt er sich der Gruppierung „ Fridays gegen Altersarmut“ an, dann möchte er doch nicht mehr dazu gehören, weil es zu viele rechtsextreme in der Gruppe gibt und fängt dann an die „Ausgrenzenden auszugrenzen“ usw.

    An dieser Stelle sei die Frage erlaubt, ob es Herrn Schwalm wirklich um die Sache geht, oder ob er einfach nur den Kommunalwahlkampf 2021 eröffnen möchte. Denn eins kann uns gewiss sein, keiner weiß besser wie Herr Schwalm, wie schlecht es um die SPD steht. Er benötigt jede einzelne Stimme im März 2021. Meine bekommt er für so ein schizophrenenes Getue sicher nicht.

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    1. Kann man in diesen Zeiten noch psychisch gesund sein? Gesellschaftliche Extreme und Widersprüche scheinen kaum überbrück- und aushaltbar. Die Welt ist aus den Fugen. Die einen fallen sozial ins Bodenlose. Die anderen verlieren ihren Verstand durch irrealen Reichtum und Luxus. Die Gesellschaft spaltet sich in immer mehr Subkulturen. Nicht einmal Eltern und Kinder leben in denselben Welten. Das merken die Erwachsenen erst, wenn ihr Nachwuchs ihnen in gebrochenem Deutsch antwortet („Ich gehe Bahnhof!“), weil er sich mit denen identifiziert, die in der „Integrierten Gesamtschule“, in der es weder Integration noch ein Gesamt gibt, den Pausenhof und mehr und mehr auch den Unterricht beherrschen. Nicht selten lebt man links und rechts einer Schnellstraße wie auf unterschiedlichen Planeten (siehe http://www6.rz.ruhr-uni-bochum.de:8706/mam/content/ruhratlas_kersting_et_al_.pdf). Und dann dieses Politiker-Gejaule, die dauernd nach dem Kitt rufen, der diese Gesellschaft zusammen hält. Zuletzt brachte AKK in diesem Zusammenhang eine allgemeine soziale Dienstpflicht (in der Vogelschiss-Ära Landjahr und Reichsarbeitsdienst genannt) ins Gespräch. Da braucht man dann wenigstens nicht über die Ursachen zu sprechen, die diese Gesellschaft auseinander treiben. Also her mit dem Kitt!
      Und plötzlich stehen da ein paar Dutzend Menschen mit selbst gemalten Pappschildern auf dem Alsfelder Marktplatz. Es droht die soziale Katastrophe, zumindest für das „untere Drittel“ dieser Gesellschaft. Und man veranstaltet eine Mahnwache. Das schont die Kräfte, entbehrt aber auch nicht der Komik. Man stelle sich vor, das Rathaus, vor dem man posierte, hätte in hellen Flammen gestanden, aber die Feuerwehr hätte nichts weiter getan, als eine Brandwache aufzustellen.
      Da hat nur noch Herr Paule gefehlt, der im Karnevalskostüm aus dem Rathaus stürzt, um Herrn Schwalm symbolisch die Rathausschlüssel zu überreichen.

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      1. In unserer Gesellschaft hat sich doch der „integrative Kern“, die soziale Marktwirtschaft, mit dem Sieg des neoliberalen Kapitalismus über den Staatssozialismus längst aufgelöst. Da ist kein Zusammenhalt mehr! Jeder „homo oeconomicus“ vermarktet sich als Ein-Mann-Unternehmen bestmöglich selbst. Und in den höheren Etagen der Politik kommt man mit den Schampus-Kreisen doch schnell in Kontakt. Das fängt u.U. schon auf Kreisebene an, wo von höheren Etagen der Politik eigentlich noch gar nicht gesprochen werden kann. Angesichts der Flut von Verordnungen, Genehmigungsvoraussetzungen und zu verteilenden Subventionen sind selbst kleine Lichter in Politik und Verwaltung irgendwann mal kurzzeitig „wichtig“. Also lässt man sie mit am Tisch der Reichen sitzen und gaukelt ihnen vor, dazu zu gehören. Wer öffentlich eine Haltung vertritt, die die Geschäfte stören könnte, wird „eingebunden“ und bei entsprechendem Einlenken und Wohlverhalten mit lukrativen Nebenjobs oder einer geziemenden Anschlussverwendung bei Mandatsverlust belohnt. Das hat nicht erst bei Schröder angefangen und hört bei Sigmar Gabriel noch lange nicht auf. Nach fachlicher Eignung für den speziellen Job wird da nicht gefragt. Es gibt auch keine Gesundheitsfragen wie bei der PKV. Im Gegenteil. Kontakt mit Infizierten und Kontaminierten und selbst ein handfester Katar[rh] ist bei richtiger Schreibweise kein Karriere-Hindernis. Ganz im Gegenteil. Besonders perfide: Das Aufsichtsrat-Angebot von Siemens-Chef Jo Kaeser an Umweltaktivistin Luisa Neubauer. So wird schon versucht, die „Jung-Stars“ der Demokratie moralisch zu verderben. Die Schussfahrt der Sozen in Richtung 5-Prozent-Hürde oder „Sonstige Parteien“ ist Ausdruck eines nicht mehr heilbaren Vertrauensverlusts der Bürger. So wird bestraft, wer den sozial benachteiligten Menschen auch noch die letzte Hoffnung nimmt, in der Politik ehrliche Fürsprecher und Anwälte der Schwachen zu finden.

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    2. Nein, es geht Herrn Schwalm nicht um die Sache, denn davon hat er keine Ahnung.
      Wenn Herr Schwalm sagt: „Es kann nicht sein, dass von der Betriebsrente noch Kranken- und Pflegebeiträge abgezogen werden“, dann weiß er nicht, dass auch die SPD dafür gestimmt hat, dass ab 2004 sogar doppelte Krankenkassenbeiträge für Betriebsrenten und Direktversicherungen eingeführt wurden – und das sogar noch RÜCKWIRKEND für Altverträge.
      Und wenn er es doch weiß, dann ist es umso schlimmer.

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      1. Genauso sieht es aus…mich betrifft genau diese Misere…Examinierte Altenpflegerin…1995 über den Arbeitgeber AWO so eine Betriebliche Altersversorgung abgeschlossen. Also, privat vorgesorgt…mit 50 durch schwere Krankheit in die 100% Erwerbunfähigkeit gerutscht…ich erhielt 10 Jahre lang eine kleine Berufsunfähigkeitsrente, der man mir jeden Monat insgesamt 1/5 von abzog, für Krankenkasse + Pflegeversicherung, nebst der Staat. RENTE mit Abschlag, von der ja auch selbiges abgezogen wird. Obwohl die Verträge VOR 2004 abgeschlossen wurden. Mit 60 Jahren und Auszahlung des Kapitals, darf ich nun wiederum 10 Jahre lang rückwirkend gerechnet 19% monatlich abdrücken…mehr Diebstahl geht ja schon nicht mehr… Bestehende Verträge mit privaten Versicherungsgesellschaften einfach mal rückwirkend anzutasten, haut dem Fass den Boden raus…verantwortlich Ulla Schmidt, SPD, damals Gesundheitsministerin, die damit die maroden KK subventionieren wollte…und Schröder, SPD und Fischer, Grüne, waren dafür mitverantwortlich…etliche Betroffene haben dagegen geklagt…ohne Erfolg…

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  12. „Der Veranstalter wird später von mehr als 100 Teilnehmern sprechen.“
    Wenn jemand 110 und 112 gewählt hätte, dann wäre die magische Zahl von 100 Teilnehmer noch deutlicher übertroffen worden. Durch die fakealarmierten Einsatzkräfte. Auch die werden ja mal Rentner und bekommen dann die Altersarmut zu schmecken, wenn sie nicht vorher reich heiraten oder ein Vermögen erben. Hätte man als Fortbildung deklarieren können.
    Der Eindruck ansonsten: Zwiespältig. Demonstrieren gegen den dreisten Sozialabbau von Schröders Sozen- und Grünenbande, den die CDU/CSU in dieser Brutalität nie gewagt hätte: Note gut. Dramaturgie nach dem Motto ’still mahnend den Finger in eine Wunde legen’… Du lieber Himmel! Wer hat sich denn diesen weich gespülten Blödsinn ausgedacht? „Wir sind hier und voll verschreckt, weil unser Finger in der Wunde steckt!“ Dann lieber FFF. Fack You, Göhre!

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    1. Also um den Filmtitel zu zitieren oder besser nachzuempfinden, sollte man dann auch alles korrekt falsch schreiben. Vorschlag: Fack Ju Göhre. Ansonsten: Fuck you, Göre!

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    2. Super geschrieben. Genau so habe ich auch schon an Herrn Schwalm geschrieben. Ergebnis:ich bin lt Schwalm ne rechte. Die Gewerkschaften haben die Agenda 2010 befürwortet und jetzt sind sie erschrocken, dass das Thema aufgegriffen wurde.

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  13. Wie sagte Herr Schwalm von der SPD:
    „Es kann nicht sein, dass von der Betriebsrente noch Kranken- und Pflegebeiträge abgezogen werden.“
    Es war doch die SPD, die zusammen mit CDU/CSU und Grünen die Doppelverbeitragung ab 2004 eingeführt hat. Damit wurden Millionen Direktversicherte, die Verträge von vor 2004 haben, betrogen.
    An dieser Tatsache gibt es nichts zu diskutieren oder schönzureden.
    Und auch die SPD findet bis heute diesen Betrug richtig.

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  14. Die Altersarmut ist eine Schande für unser Land , wenn ich schon das Wort Tafel Lese könnte ich in die Luft gehen.Was ist aus Deutschland geworden, wenn jeder an sich Denkt ist an jeden gedacht.Der Mensch scheind nicht mehr wichtig zu sein esgeht nur noch um Geld,Geld,Geld ,das Goldene Kalb.

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  15. Merkwürdig das ganze. Hat denn nicht damals die SPD mit Schröder und den Grünen den Grundstein zur Altersarmut gelegt?
    Und nun jaulen die damaligen Unterzeichner und Wähler auf.
    Ich unterzeichne die Forderungen der originalen Bewegung zu 100%, die hiesigen Nachmacher mit der neuen Bewegung bewirkt nichts und ist reine SPD Wahlwerbung.

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    1. Ja, so ist das! Diese Gedanken habe ich auch im Kopf! 👍👍👍Michael👌👌👌

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    2. Meine Worte. Super. Schlimm auch dass Herr Schwalm immer wieder, jetzt sogar im Bericht der Zeitung, diese Diffamierung über fga los lässt. Der gehört angezeigt

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      1. Petra – Es ist nicht nur die SPD, die mit Falschbehauptungen um sich wirft. Man bekommt den Eindruck, dass die Machthaber die Diffamierungskampagne finanzieren. Bemerkenswert sei der Umstand, dass die Gruppe zu Anfang komplett ignoriert wurde und die Anfeindungen erst ab einer bestimmten Mitgliederzahl anfingen. Wenn der Zuwachs so weiter geht, dann hat FgA schon bald mehr Mitglieder als die gesamte CDU und genau das macht den Damen und Herren in Berlin Angst.
        Jetzt sich hinter die FgA zu stellen würde aber auch bedeuten, dass man Fehler in der Sozialpolitik zugeben müsste und das geht garnicht. Politiker machen keine Fehler und wer sowas behauptet kann nur Rechts sein.

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  16. Die Aktion finde ich gut und bin das nächste Mal auch dabei.

    Ich rufe dazu auf das jeder kommen soll.

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