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Sternsinger statten auf dem Weg durch die Region der Verwaltung einen Besuch abHoher Besuch in der Kreisverwaltung

VOGELSBERG (ol). Großer Bahnhof im Dienstzimmer des Ersten Kreisbeigeordneten Dr. Jens Mischak: Gemeinsam mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Haupt- und Personalamts empfing der Erste Kreisbeigeordnete dort die Heiligen Drei Könige in Person der Sternsingerinnen Dorothea, Lara und Leonie. Die drei sind nun gemeinsam mit den beiden Betreuern Beate Schimanski und Bernd Staubach sowie etwa 60 weiteren Kindern und ehrenamtlichen Helfern in etwa 1.500 Haushalten der Region unterwegs.

Rund um das Dreikönigsfest am 6. Januar ziehen sie nun drei Tage in und um Schlitz, Lauterbach und Wartenberg von Haustür zu Haustür und bringen den Segen „Christus Mansionem Benedicat – Christus segne dieses Haus“ über den Haustüren an.

Die Kinder aus der Pfarrgemeinde Sankt Peter und Paul Lauterbach-Schlitz sammeln Geld für die inzwischen 62. Aktion Dreikönigssingen. Vom Kindermissionswerk iniitiert, nehmen dieses Jahr wieder etwa 300.000 Kinder und Jugendliche aus ganz Deutschland daran teil. Unter dem Motto „Segen bringen – Segen sein. Frieden! Im Libanon und weltweit“ sammeln die Sternsinger Spenden, die jährlich mehr als 1.400 Projekte für Kinder in Not unterstützen.

Dr. Jens Mischak, Erster Kreisbeigeordneter des Vogelsbergkreises, begrüßte die Sternsinger Lara Tellesch (von links), Leonie Diederich und Dorothea Mohr. Unterstützt werden die Sternsinger von Beate Schimanski und Bernd Staubach. Foto: Christian Lips/Vogelsbergkreis

Im Fokus steht in diesem Jahr das Beispielland Libanon, das von jahrelangem Bürgerkrieg gezeichnet ist und in dem Menschen vieler unterschiedlicher Konfessionen zusammenleben. Nach dem Ausbruch des Krieges im Nachbarland Syrien hat der Libanon viele Flüchtlinge aufgenommen. Seit 1959 die erste Aktion gestartet wurde, ist das Dreikönigssingen eine der größten Solidaritätsaktionen, bei der sich Kinder und Jugendliche für Gleichaltrige einsetzen.

Der Erste Kreisbeigeordnete Dr. Jens Mischak unterstützt die Aktion im Namen des Vogelsbergkreises sehr gerne. „Ihr habt toll gesungen. Dafür und für euren Segen bedanke ich mich sehr herzlich bei euch“, sagte er beim Empfang und wünschte den Sternsingern viel Erfolg bei ihrer besonderen Aufgabe.

4 Gedanken zu “Hoher Besuch in der Kreisverwaltung

  1. Gibts den Görig eigentlich noch? Arbeitet der überhaut noch oder lässt er sich von den Vogelsbergern nur noch für seinen privten Müßiggang und die Verbesserung der Karrierechancen von Dr. Mi bezahlen? Nie hatte der VB einen schlechteren Landrat als den jetzigen. Gescheitert bei allen Versprechen, dicke Lippe überall, aber außer Spesen für die Bürger nix gewesen.

    1. Manfred, Jens und Balthasar!
      Kann ja sein, dass der Satz „Nie hatte der VB einen schlechteren Landrat als den jetzigen.“ tatsächlich zutrifft. Aber nicht nur Provinz-Fürsten, sondern auch Sternsinger-Darsteller treten nicht immer in Star-Besetzung auf. Da nimmt man eben den, der überhaupt bereit ist, sich zur Verfügung zu stellen. Und egal, wie schön der singt oder seinen Text kann, heiligt der gute Zweck zumeist die Mittel. Da spendet man eben trotzdem wieder ein paar Süßigkeiten und steckt Geld in die Blechdose, ganz wie „im richtigen Leben“.
      Nie waren – auch das zumeist das Ergebnis schlechter Politik – die Aktionen für Not leidende Kinder in den vielen Krisengebieten dieser Welt so wichtig wie in der heutigen Zeit. Deshalb gäbe es vielleicht passendere Anlässe als ausgerechnet den diesjährigen Sternsinger-Auftritt im Kreishaus, um seinem Unmut über die Kommunalpolitik Ausdruck zu verleihen.
      Landräte, die überwiegend nur Sprüche klopfen, aber wenig Ideen haben für die Zukunft unserer Region, und natürlich auch ihre nicht sehr viel inspirierteren Stellvertreter, erhalten im Zuge solcher Sternsinger-Aktionen doch wenigstens noch ein paar gute Wünsche aus der Bevölkerung. „Christus Goldhelgionem Benedicat“… Je schlechter die Politik, desto notwendiger der Segen.

      1. Warum soll eigentlich „Manni Two“ Dr. Mischak (nicht zu verwechseln mit Manitou!) nicht auch seinen Teil an den repräsentativen Aufgaben des Landkreises übernehmen? Schließlich kostet er als hauptamtlicher Erster Kreisbeigeordneter fast genau so viel Geld wie „Manni One“, natürlich ohne die üppigen Alterszulagen, die man sich im öffentlichen Dienst durch pures „Überdauern im Amt“ hinzu verdienen kann. Mit der Unterstützung der Aktion „Segen bringen – Segen sein. Frieden! Im Libanon und weltweit“ im Namen des Vogelsbergkreises arbeitet er zudem an seinem unverwechselbaren Profil als Frühstücksdirektor und Grüßaugust. Allein das fachmännische Urteil des Fachmanns für alles – „Ihr habt toll gesungen.“ – stellt ihn in eine Reihe mit großen Bundespräsidenten wie Heinrich Lübke aus dem Sauerland. Der war sich auch in seinem hohen Amte nie zu schade für ähnlich herzliche Danksagungen an mit besonderen Aufgaben Beauftragte und Be(auf)gabte. Beispiel: https://youtu.be/t2cNS4wZTK4?t=1084

    2. Klar doch. Man findet ihn leicht hinter jeder Fichte, hinter die er seine Vogelsberger Wähler gerade geführt hat. Zum Beispiel hinsichtlich der sog. „Telemedizin“, die als Verbesserung der medizinischen Versorgung „verkauft“ wird, in Wahrheit aber eine Rückführung des Arzt-Patienten-Kontaktes auf das nicht mehr zu vermeidende Minimum bedeutet. Ansonsten hält Holzmanni Görig das Pulver trocken, das er im Grunde längst verschossen hat, und stärkt unablässig nicht gerechtfertigtes Selbstbewusstsein.

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