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Versammlung der Alsfelder CDU mit Vorstandswahl„Wo sehen wir Alsfeld in 2030?“

ALTENBURG (ol). Am vergangenen Freitag fand die Mitgliederversammlung des CDU-Stadtverbands Alsfelds statt. In der Pizzeria in Altenburg konnte der Vorsitzende Alexander Heinz zahlreiche Parteimitglieder begrüßen und Ihnen einen Rückblick auf das vergangene Jahr sowie einen Ausblick in das kommende Jahr geben.

Insbesondere die Bürgermeisterwahl sei das bestimmende Thema des Jahres gewesen, heißt es in der Pressemitteilung des CDU-Stadtverbands Alsfeld. Durch die tatkräftige Mithilfe des gesamten Stadtverbandes sei es möglich gewesen, für Stephan Paule ein Ergebnis mit deutlich über 80 Prozent zu erzielen und somit die gute Rathauspolitik der vergangenen Jahre auch in der Zukunft fortführen zu können. In der Stadtpolitik zeige sich, dass die CDU/UWA-Koalition das Augenmerk auf die großen Themen der Stadtpolitik legt und mit dem Neubau des Kindergartens sowie dem begonnenen Verfahren zur Ausweisung von neuen Wohn- und Gewerbegebieten die positive Entwicklung der Stadt vorantreibt.

Besonders hob er die angelaufene Unterschriftenaktion der Stadtverbände des Altkreises Alsfeld und des Kreisverbands hervor. Heinz sei vor wenigen Tagen zufällig der Demonstration in Leusel für den Lückenschluss der A49 begegnet und habe sich den Teilnehmenden direkt angeschlossen. „Es ist schön zu sehen, dass man heutzutage auch mal Für und nicht gegen etwas demonstriert.“ Kurz darauf habe man dann über die Verbände die Unterschriftenaktion für den Weiterbau der A49 ins Leben gerufen.

Unterschriftenaktion A49

„Immer wieder werden wir darauf angesprochen, wann das Ende des Baus sein wird und die dringend benötigte Entlastung der Staustrecke A5 da ist.“ Es sei deshalb ein Anliegen vieler Bürger im Altkreis Alsfeld und im Vogelsbergkreis, dass die A49 fertiggestellt wird, man habe jedoch insoweit nur eine schweigende Mehrheit. Es müsse hierbei auch dem Eindruck entgegengewirkt werden, dass man der „rechtswidrigen Baumbesetzung“ im Danneröder Forst im Vogelsbergkreis zustimmt. Nach jahrelangem Ringen habe man nur für den finalen Streckenteil endlich Baurecht geschaffen und dieses gelte es jetzt auch durchzusetzen.

Mit der Unterschriftenaktion will man in Richtung Wiesbaden zeigen, dass große Teile der Bevölkerung den Bau unterstützen. Den Startschuss zur Aktion gab es bereits am Abend. Unterstützer können in der CDU Geschäftsstelle in Alsfeld, Altenburger Straße 16a, unterschreiben und Unterschriftenlisten abholen. Auch auf der Webseite der CDU-Vogelsberg kann die Liste abgerufen werden.


Formal standen in diesem Jahr wieder Vorstandswahlen an. Der alte Vorstand unter Führung von Alexander Heinz und seinen Stellvertretern Laura Refflinghaus und Frank Jungk wurde im Rahmen der Versammlung von den Mitgliedern bestätigt und wiedergewählt. Eine besondere Ehrung wurde zudem Kurt Schlorke zuteil. Für 25 Jahre Mitgliedschaft in der Union erhielt er die Bronzene Anstecknadel mit Urkunde.

Kurt Schlorke (mitte) wurde vom Vorsitzenden Alexander Heinz (links) und Bürgermeister Stephan Paule (rechts) für 25 Jahre Parteizugehörigkeit geehrt. Foto: CDU Alsfeld

Stephan Paule dankte in seiner abschließenden Rede nochmal allen Wahlhelfern persönlich. Mit dem gleichen Engagement wie bei der Bürgermeisterwahl müsse man nun aber auch die kommenden Jahre bestreiten und für Alsfeld eine positive Zukunft gestalten. „Wir dürfen uns nicht nur mit Klein-Klein aufhalten, sondern müssen das Große und Ganze überblicken. Soll Alsfeld 14.000 Einwohner haben oder 18.000? Wo wollen wir Alsfeld 2030 sehen? Das ist die entscheidende Frage, die wir uns stellen und nach der wir uns messen lassen müssen!“ skizzierte er den gedanklichen Horizont, den Bürgermeister, Stadtverband und Fraktion im Auge haben müssen.

Der im Amt bestätigte Vorstand der CDU Alsfeld: Vorsitzender Alexander Heinz, Bürgermeister Stephan Paule, Beisitzer Hartmut Koch, Richard Weicker, Dietmar Köllner und Rudi Heß, Schatzmeister Achim Merle, stellvertretender Vorsitzender Frank Jungk, Beisitzer Patrick Vogel, Leo Hecht und Alexander Reinsch (von links). Es fehlen die stellvertretende Vorsitzende Laura Refflinghaus sowie die Beisitzer Martin Harms und Tobias Behlen.


9 Gedanken zu “„Wo sehen wir Alsfeld in 2030?“

  1. Seit dem ich nach der Schule vin zu Hause ausgezogen bin, komme ich in regelmäßigen Abständen zu Besuch. Und es ist eine Katastrophe, wie sich Alsfeld seit dem entwickelt hat. Ich würde im Leben nicht mehr zurück wollen. Traurig, den Verfall der Heimat aus der Ferne zu beobachten. So viel zu Thema, man will sich nicht mit Klein-Klein aufhalten. In meinen Augen sollte man aber genau da ansetzen.

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  2. Ich befürchte nicht gut!
    Die Jugendlichen verlassen wegen den schlechten Lebensbedingungen wenig und schlecht bezahlte Arbeit Freizeit und Kulturelle Veranstaltungen anders als in den Städten kaum möglich die Jugendlichen ziehen in die Großen Städte wo man das Leben genießen kann.

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  3. Was für ein dummes gesappel. Die Kommentare kann man sich wirklich sparen. Da ist nichts konstruktives dabei. Einfach nur hirntoter Müll.

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  4. Die CDU ist ein Auslaufmodell.
    Wenn ich die drei Herren selbstzufrieden in die Kamera lächeln sehe, kann ich mir nicht vorstellen, dass sie fähig sind
    Zur Selbstkritik. Dieser Partei würden
    Ein paar dynamische jüngere Frauen gut tun.

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    1. Es hindert ja keiner die dynamischen jungen Frauen sich politisch zu engagieren und Alsfeld in eine glorreiche Zukunft zu führen. So lange das nicht so ist, werden wir halt von denen regiert, die sich politisch engagieren und die wir gewählt haben. Und Herr Paule macht das ja so gut, dass keiner die Eier (bzw. Eierstöcke) hatte, ihn als Bürgermeister zu fordern.

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  5. Wo sehe ich Alsfeld 2030? Ausgestorben! Zumindest die CDU, mangels Frauen. Sagt schon Einiges aus über diesen konservativen Testosteronclub.

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