Foto: Gerd Ochs

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TVA-Handballer holten Heimsieg gegen MSG Fulda/PetersbergHeimkehrer Jochen Stradal kam, sah und siegte

ALSFELD (ol). Es ist bisher für die TVA-Handball-Männer wahrlich noch keine berauschende Saison gewesen: Die monatelange Hallensperrung während der gesamten Hinrunde und chronische personelle Probleme veranlassten bereits einige Abstiegsgespenster, um die TV-Arena herumzuspuken. Nach vielen Enttäuschungen gab es jetzt aber wieder ein Grund zur Freude: Am Wochenende gab es einen Heimsieg für die TVA-Handballer.


In dem Spielbericht des TVAs heißt es, nach vielen Enttäuschungen gab es nun aber nicht nur Grund zur Freude, sondern für regelrechte Begeisterung: Einem ebenso glücklichen wie wichtigen Last-Second-Sieg Ende Januar gegen den Tabellennachbarn Jestädt/Grebendorf folgte nun mit 28:25 direkt ein weiterer Heimsieg gegen die MSG Fulda/Petersberg. Dass dieser völlig verdient und im Grunde genommen nie wirklich gefährdet war.

Das lag in erster Linie an einer Personalie, die erst am Tag vor dem Spiel spruchreif wurde beziehungsweise zur Spielberechtigung führte und insgesamt einem absoluten Paukenschlag gleichkam: Der Rückraum-Routinier Jochen Stradal kehrte nach seinem vorzeitig beendeten Abstecher zum nordosthessischen VfL Wanfried zum TVA zurück und konnte wegen der bereits verstrichenen Sperrzeit sofort auflaufen. Man konnte bereits in den sozialen Medien erkennen, dass dies eine Personalie war, die die TVA-Fans anfixte.

Die beiden Matchwinner Artur Kelbert und Jochen Stradal klatschen sich ab. Foto: Gerd Ochs

Und es war vor, während und nach dem Spiel deutlich auch auf den Rängen, und auf dem Spielfeld zu spüren. Zehn erzielte Tore und eine starke Leistung auch im Defensivverbund beflügelten auch die Mitspieler, allen voran Torhüter Artur Kelbert, der drei Siebenmeter nacheinander entschärfte und mit zahlreichen Paraden ein starkes Spiel machte.

Viel Applaus und freudige Gesichter, wohin man beim Abpfiff auch schaute. Stradal, das Team und die Fans haben definitiv Lust auf mehr Handball bekommen – und das können sie haben: Mit der MT Melsungen III kommt am kommenden Samstag, den 9. Februar um 19.30 Uhr gleich ein dicker Brocken zum nächsten TVA-Heimspiel. Der Tabellenfünfte schielt vermutlich noch nach oben und wird wohl zwei Pluspunkte einplanen – das taten die Fulda/Petersberger vermutlich aber auch.