Blaulicht9

Bericht der FAZOffenbar auch „rechte Vorfälle“ im Polizeipräsidium Fulda

REGION (jal). Einem Bericht zufolge gibt es nicht nur bei der Polizei in Frankfurt Hinweise auf rechte Umtriebe. Auch im Polizeipräsidium Fulda, zu dem der Vogelsberg gehört, sollen sich Beamte auffällig verhalten haben.

Nicht nur bei der Polizei in Frankfurt gibt es aktuell Hinweise auf rechtes Gedankengut bei der Polizei. Wie die FAZ berichtet, gibt es in mindestens drei weiteren hessischen Polizeipräsidien Verdachtsfälle von rechtsextremen Umtrieben. Darunter soll neben dem Präsidium Westhessen in Wiesbaden und dem in Offenbach auch das Präsidium Fulda beziehungsweise Osthessen sein, zu dem auch der Vogelsbergkreis gehört. Die Rede ist in dem Bericht von „Auffälligkeiten“, die sich in Hinblick auf Äußerungen und Handlungen einiger Beamten gezeigt hätten.

Unklar ist dem Bericht zufolge noch, ob und wenn ja wie die Verdachtsfälle aus den drei Präsidien mit dem mutmaßlichen rechten Netzwerk bei der Frankfurter Polizei in Verbindung stehen. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt wollte sich laut Hessenschau aus „ermittlungstaktischen Gründen“ nicht zu den Vorgängen äußern.

In Frankfurt ermittelt mittlerweile das LKA gegen vier Männer und eine Frau. Ihnen wird der Süddeutschen Zeitung zufolge vorgeworfen, in einer Chatgruppe rechtsextreme und rassistische Bilder und Videos ausgetauscht zu haben. Die Beamten sind inzwischen suspendiert. Auf die Spur des mutmaßlichen Neonazi-Netzwerks in den eigenen Reihen kamen die Beamten über eine Anzeige der Anwältin Seda Başay-Yıldız, die Opfer des rechtsterroristischen NSU sowie terrorverdächtige Asylbewerber vertritt. Sie hatte an ihre nicht-öffentliche Privatadresse einen Drohbrief von einer Organisation namens „NSU 2.0“ erhalten. In dem Brief wird ihr unter anderem damit gedroht, ihre zweijährige Tochter zu „schlachten“.

Die Vorgänge sind an diesem Mittwoch Thema im hessischen Innenausschuss. Hessens Innenminister Peter Beuth von der CDU soll dort Bericht erstatten. Er hat angekündigt, „mit aller Härte Konsequenzen zu ziehen“, sollten sich die Verdachtsfälle bestätigen. Zudem versprach er „lückenlose Aufklärung“. Man hoffe, dass endlich ans Licht komme, „wie groß das Problem ist“, hieß es von der Linken-Fraktionsvorsitzenden Janine Wissler.

9 Gedanken zu “Offenbar auch „rechte Vorfälle“ im Polizeipräsidium Fulda

  1. Es gehört in einem Rechtsstaat zum normalen Prozedere, dass Beschuldigte im öffentlichen Dienst zunächst beurlaubt werden. Solange die Staatsanwaltschaft ermittelt, hat jeder Bürger, jede Bürgerin als unschuldig zu gelten. Das gilt bis zu einem rechtskräftigen Gerichtsurteil. In der Sache frage ich mich, welche Zusammenhänge es zwischen Abfrage der Wohnadresse der Anwältin am Polizei IT System und dem an sie gesendeten Fax gibt? Anhand des Dienstplanes sollte der mögliche Personenkreis leicht einzugrenzen sein. Ob das hin und her senden in geschlossenen Chats von Dingen unter und über der Gürtellinie strafbar ist, muss sich erst zeigen.

    1. Runkel du niX Deutsch lesen oder vertsehen ??!!
      In ihrem Handy wurden Chat Protokolle mit Adolfs Bildern gefunden :D
      Warum sollte sie ohne Grund nach der Adresse der Anwältin suchen, gerade die die auch damit bedroht wurde das ihr 2 Jähriges Bayby „gschlachtet“ werden solle.
      Was ich KRASS finde ist das die Frauen schlimmer sind als die Männer, auch auf NAZI/AFD Demos sieht mann sie immer vorne mitmischen, genau wie hier auch.

  2. HMMMM man fragt sich ob der junge Afgahne der in Fulda mit 12 Schüssen niedergestreckt wurde von der Polizei, weil er paar Steinchen geworfen hat, wirklich erschossen werden musste.
    https://osthessen-news.de/n11586785/12-polizeischuesse-zwei-kugeln-toedlich-obduktionsergebnis-des-19-jahrigen.html
    Wenn mann nun liest das die Polizei in Hessen von NAZIS unterwandert ist.
    R:I:P: armer Flüchtling, hast die Mörder Tour von Afghanistan nach D überlebt aber in einem „demokratischen/zivilisierten“ land das Leben zu verlieren ist schon KRASS³

  3. Die Anzeige kam von Frau Yildiz, Rechtsanwältin, in Sachen NSU beschäftigt.
    Die FAZ berichtet in Salamitaktik, informiert Frau Yildiz, um Spannung zu erzeugen und die Gerüchteküche anzukurbeln.
    Herr unglaublichfalsch kommentiert mit dem Wort „reflektiert“, (Links-Sprech)
    Die OL macht aus einer Sache freudig gleich zwei Berichte auf.
    Vier Personen mit einem gemeinsamen Nenner!
    Links-Grün-Rot.
    Und nun viele rote Däumchen nach unten?

    1. Ach Herr Hartmann…:D,
      sie setzen mir die Links-Kappe auf, weil ich was gegen rechtes Gedankengut habe? Sehr erwachsen nur schwarz/weiß zu denken. Dass Menschen mit rechten Gedanken sich nicht selbst reflektieren kaufe ich ihnen noch ab, aber dass es nur Linke tun ist falsch.
      @Schnitzel: Sie könnten einen Hartmann-Fanclub gründen. Wäre fast ausgerutscht…

  4. @unglaublich
    Deswegen heißt sie EXEKUTIVE (=ausführende Gewalt). Sie hat kein Mitspracherecht, was die Verurteilung angeht. Wer das nicht schlucken kann, sollte vielleicht seine Augen öffnen bei der Berufswahl. Polizei ist wichtig, aber die die dort hingehen, um ihr Ego zu polieren sind dort grundliegend falsch und die die von rechtem Gedankengut überzeugt sind erst recht.
    Die Annahme, dass aus fehlendem Respekt und Nichtahndung in sofortiger Wirkung rechtsextremes Gedankengut aufblühen soll als Legitimation darzustellen, finde ich äußerst fragwürdig, aber beschreibt ganz gut was in Deutschland grade vor sich geht. Nach wie vor sind an allem „die neuen Mitbürger“ schuld, die Meinung wird vertreten, bevor man sich mal selbst reflektiert und an die eigene Nase fasst. Fakt ist, dass ein Polizist auf die Straße gesetzt werden muss, wenn er fremdenfeindliche Ansichten hat. Sonst hat er unsere Verfassung und vor allem seinen Job verfehlt.

  5. Ach wirklich!?
    Wundert mich nicht , was sich Polizeibeamte von unseren neuen Mitbürgern alles gefallen lassen müssen , von Beleidigungen über angespuckt oder gar Tätlichkeiten, die sie über sich ergehen lassen müssen!
    Dieses Verhalten gegenüber Polizeibeamten hat heutzutage , dank unseres Rechtstaates und Rechtsverdrehern, keine Folgen mehr!
    Die Exekutive ist doch mittlerweile für diese Herrschaften eine Lachfigur geworden, kein Respekt mehr vor irgendetwas!
    Warum auch, wird ja nicht geahndet!
    Dann soll kein rechtsextremes Gedankengut aufblühen!?
    Im Gegenteil jetzt noch den Polizeibeamten in den Arsch treten!
    So wird`s was Deutschland!

    1. Unglaublich wieviel Müll in Form von Kommentaren ein Mensch von sich geben kann :)

      Hat dein Gesülze auch ne seriöse Quelle oder bedienst du dich aus dem AFD FAKE NEWS POOL :))
      Überall auf der Welt werden Polizisten beleidigt bedroht und auch bespuckt, sogar mit Waffen angegriffen in den US agibt es sogar Netze die die Polzisten spuckenden verhafteten aufsetzen, glaube die Polizisten haben andere Probleme als beleidigt udn gespuckt zu werden die fürchten eher die Psychos die mit Waffen ohne erllenbaren grund aus dem Hinterhalt oder spontan auf die losgehen.
      Anscheined bist du auch nicht glücklich hier in Deutschland und fühlst dich hier nicht geborgen, waruj tust du nicht dir und den anderen einen Gefallen und gehst dahin wo es dir besser gefällt!!!

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