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Unwetter zog über den Vogelsberg: Stadtgebiet von Alsfeld unter Wasser - Mehrere Einsätze in der Gemeinde MückeErneut schweres Unwetter im Vogelsbergkreis

UPDATE|ALSFELD|MÜCKE (pw). Schon wieder ein Unwetter im Vogelsbergkreis: Starkregen führte am Nachmittag besonders in Alsfeld zu Überschwemmungen. Die Feuerwehr musste zu mehr als 20 Einsatzstellen ausrücken, rund 75 Feuerwehrleute waren im Einsatz. „Größtenteils wurden wir wegen Wassereinbrüchen in Gebäuden zur Hilfe gerufen“, schilderte der stellvertretende Stadtbrandinspektor Kevin Planz.

Zu einem Großeinsatz kam es im Bereich an der Au, dort wurden Gebäude bis zu zwei Meter hoch mit Wasser geflutet. Davon betroffen waren die Unterkunft des DRK-Kreisverbandes, eine Rettungswache und die Atemschutzübungsanlage des Vogelsbergkreises. Verschiedene Einsatzfahrzeuge konnten in letzter Minute in Sicherheit gebracht werden, dennoch ist vermutlich mit größeren Sachschäden zu rechnen. Auf der dortigen Straße soffen vier Autos förmlich ab.

Der Stadtpark stand meterhoch unter Wasser. Zur Unterstützung der Feuerwehr rückte das Technische Hilfswerk aus Alsfeld und Lauterbach mit Spezialgerät an, ebenso ein in Nieder-Ohmen stationierter Gerätewagen des Hessischen Katastrophenschutzes mit mehreren Pumpen. Bereits im strömenden Regen wurden Schmutzwasserpumpen in Stellung gebracht, um Schäden zu verhindern.

Erneut betroffen war auch die Gemeinde Mücke, diesmal kam es in Flensungen und Merlau zu Überflutungen. Laut ersten Angaben gab es Wassereinbrüche in sieben Gebäuden, mehr als 30 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Besonders betroffen war ein Zimmerei-Betrieb, dort stand das Wasser auf mehr als 100 Quadratmetern zentimeterhoch. Auch ein umgestürzter Baum musste durch die Feuerwehr beseitigt werden.

4 Gedanken zu “Erneut schweres Unwetter im Vogelsbergkreis

  1. An der Siechkirche das Gleiche, ganzes Industriegebiet hängt da mit dran, Entwässerung reicht hinten und vorne nicht.
    Aber außer sich hinter langen Fachvorträgen und frechen Ton zu verstecken kommt seitens Herrn Merle nichts.
    Der würde niemals etwas an der Situation verändern da er damit eingestehen würde das es bisher nicht ausreichend war.
    Da Herr Merle jedoch schon immer tun und lassen kann was er möchte wird sich niemals etwas verbessern an den Problemen nicht mal eine objektive Überprüfung der Hochwasserschwerpunkte.

  2. …und wenn man Herrn Merle anruft um sich zu beschweren, möchte er einem noch eine Rechnung für Beratung stellen!
    Die Kanalisation am Rodenberg ist eine Fehlplanung, viel zu kleine Rohre um den komplett bebauten Rodenberg inkl. Krankenhaus zu entwässern. Das ist bekannt, trotzdem wird nichts unternommen! Anwohner hatten mit gestern teilweise zum 18ten Mal den Keller unter Wasser – trotz Rückstauklappen. Das bedeutet nicht nur viel Arbeit sondern jedes Mal auch Verlust an Inventar. Außerdem Werteverlust der Häuser, weil die Keller der „Neubauten“ feucht sind. Ich würde es begrüßen, wenn hier die Stadt mit ihren Stadtwerken sich eine Lösung und Verbesserung einfallen lassen würde – es wird in den nächsten Jahren sicherlich nicht besser! Dann fahre ich doch lieber über eine nicht ganz ebene Straße oder verzichte auf einen neuen Fahrradständer, als ständig Hochwassser zu haben. Zumal auch oft die Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienste am Fuße des Rodenbergs betroffen sind und das DRK gestern kurzzeitig nicht einsatzbereit war… was Menschenleben kosten kann! Also bitte das Problem an der Wurzel angehen, Herr Bürgermeister Paule und Herr Dipl.-Ing. Reiner Merle. Danke!

  3. Ich war heute in Alsfeld .
    Ich reite selber im Reitverein Alsfeld und habe in den Statussen auf WhatsApp die Bilder im Stall gesehen ?
    Ich bin froh das keinem was passiert ist…
    Bei uns im Keller war auch Hochwasser und wir haben den ganzen Abend geschuftet?

    Hoffentlich geht es euch allen gut ?

  4. Und Täglich Grüßt das Murmeltier, es ist immer der Grund betroffen da der Abfluss zu Schwalm zu eng gebaut ist, Leidtragende sind die Anwohner was der Stadt auch bekannt ist. Es war 2008 und 2011 auch so . trotz einer Petition wurde hör nichts gemacht da Herr Merle damals gemeint hat alles währe gut.

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