Von links nach rechts: Stephan Paule, Jochen Zwecker, Ralf Alexander Becker, der Sohn von Oskar Staab, Michael Refflinghaus, Hans Ulrich Lipphardt und Herbert Diestelmann. Foto: akr

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Eröffnung der Bürgermeistergalerie im Foyer des RathausesEine fotografische Dokumentation ehemaliger Bürgermeister

ALSFELD (akr). Was haben Gerhard Jakob Ramspeck, Willi Müller, August Rosenkranz und Oskar Staab gemeinsam? Sie waren alle einmal Bürgermeister der Stadt Alsfeld. Ihre Porträts und die zwölf weiterer ehemaliger Bürgermeister zieren seit Dienstag offiziell eine Wand im Foyer des Rathauses. 


Zahlreiche Gäste versammelten sich am Dienstag im Foyer des Rathauses. Allesamt bewunderten sie die 16 Porträts der ehemaligen Bürgermeister. „Ich bin selbst noch im Amt, bis auf einen Probenagel ist noch nichts vorhanden“, lachte Bürgermeister Stephan Paule. Sein Bild hängt nämlich noch nicht.

Stephan Paule begrüßte alle Gäste, die zu diesem feierlichen Anlass erschienen sind. Hierzu zählten zum Beispiel die Stadträte Heinrich Muhl, Mathias Köhl und Dieter Ermel, Stadtverordnetenvorsteher Michael Refflinghaus und vier ganz spezielle Gäste, die ihr eigenes Gesicht an der Wand hängen sehen konnten, die ehemaligen Bürgermeister Jochen Zwecker, Hans Ulrich Lipphardt, Herbert Diestelmann und Ralf Alexander Becker.

Selbstverständlich handelt es sich bei den 16 Porträtierten nicht um alle ehemaligen Bürgermeister der Stadt Alsfeld. „Die Wände des Rathauses würden nicht reichen, wenn man die Porträts aller namentlich übermittelter Bürgermeister beginnend mit Conze Schaufuze von 1374 aufhängen würde“, lachte Paule. Die aktuelle fotografische Dokumentation beginnt mit Gerhard Jakob Ramspeck (1825 bis 1872) und endet mit Ralf Alexander Becker (13. September 2007 bis 16. September 2013).

16 Porträts zieren eine Wand im Foyer des Rathauses. Foto: akr

Auf die Frage, welcher Bürgermeister denn Stephan Paules Liebling gewesen sei, antwortete er lachend: „Wegen seines Wortwitzes der berühmte Gerhard Jakob Ramspeck, mit seinen sogenannten skurrilen Ramspeckiaden“. Aber auch der Name Georg Kratz müsse genannt werden, denn er war der erste Bürgermeister mit einer längeren Amtszeit während der Nachkriegszeit. „Ihm seien auch Dinge zu verdanken, die das moderne Alsfeld geprägt haben“, erklärte Paule.

Bürgermeister Stephan Paule vor der Bürgermeistergalerie. Foto: akr

Paule bedankte sich zudem noch bei allen Beteiligten, die diese Galerie ermöglicht haben. Sein Dank galt vor allem auch dem Geschichts- und Museumsverein, da die meisten Bilder aus der Sammlung des Vereins stammen, und dem Fotostudio Zabel, für die technische Umsetzung der Fotografien. „Hoffentlich wird die Galerie noch lange wirken, sie ist ein Zeichen der aktiven Politik der Stadt“, beendete Bürgermeister Paule seine Rede.

Alle Porträtierten im Überblick:

Gerhard Jakob Ramspeck (1825 bis 1875)

Werner Ramspeck (1872 bis 1879)

Ernst Arnold (1879 bis 1906)

Karl Arnold (24. August 1906 bis 1909)

Dr. Karl Völsing (1909 bis 30. März 1945)

Willi Müller (30. März 1945 bis 3. April 1945)

Heinrich Weber (3. April 1945 bis 13. Mai 1945)

August Rosenkranz (14. Mai 1945 bis 14. Juni 1945)

Oskar Staab (15. Juni 1945 bis 31. März 1946)

Wilhelm Falkenstein (1. April 1946 bis 28. September 1948)

Dr. Ernst Landgrebe (29. September 1948 bis 10. Oktober 1953)

Georg Kratz (1. Februar 1954 bis 12, Juli 1967)

Jochen Zwecker (11. Oktober 1967 bis 15. Januar 1973)

Hans Ulrich Lipphardt (1. März 1973 bis 31. Mai 1987)

Herbert Diestelmann (13. August 1987 bis 31. Mai 2007)

Ralf Alexander Becker (13. September 2007 bis 16. September 2013)

 

Ein Gedanke zu “Eine fotografische Dokumentation ehemaliger Bürgermeister

  1. Schöner Beitrag. Aber warum sind in letzter Zeit die Bilder so schief aufgenommen. Das Mittel wird ja gerne genutzt, um Bewegung zu symbolisieren. Ist aber doch oft fehl am Platz! Wie beispielsweis hier!

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