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Regionale Produkte garantieren hohe Qualität und transparente HerkunftSPD möchte Regionalvermarktung stärker fördern

VOGELSBERG (ol). Der heimische Landtagskandidat und SPD Kreisvorsitzende Swen Bastian freute sich, seine Kollegen des Arbeitskreises für Landwirtschaft und Ländlichen Raum der SPD Hessen-Süd, mit dem Vorsitzenden Joachim Diesner an der Spitze, zu einem mehrstündigen Austausch im Vogelsbergkreis begrüßen zu können. Der Besuch in der Backstube von Vulkanbäcker Joachim Hass stand ganz im Zeichen der Regionalvermarkung.

In der Pressemitteilung heißt es, mit Geschäftsführer Peter Klingmann und dem Aufsichtsratsvorsitzenden Johann Ferber waren auch zwei hochrangige Vertreter der Marketinggesellschaft „Gutes aus Hessen“ vor Ort, um die Möglichkeiten zu Stärkung des Regionalmarketings und der effektiven Vermarktung von Vogelsberger Qualitätsprodukten gemeinsam zu erörtern.

„Auf Initiative der Vogelsberger SPD kümmert sich die Große Koalition im Kreis um das Thema Regionalvermarktung, die wir gezielt stärker fördern möchten. In der vergangenen Sitzung des Kreistages wurde ein entsprechender Antrag einstimmig beschlossen“, erklärte der Landtagskandidat Swen Bastian zum konkreten Hintergrund. Der Kreisausschuss wurde beauftragt, gemeinsam mit den Organisationen der Landwirtschaft und den Produzenten ein Konzept für das Regionalmarketing im Vogelsbergkreis zu erstellen. Unter anderem werde in dem Antrag das Ziel formuliert, Vogelsberger Lebensmittel und Erzeugnisse unter einem gemeinsamen Qualitätssiegel anbieten zu können.

SPD Landtagskandidat Swen Bastian und Bäckermeister Joachim Haas beim „Einschießen“ der Brote in den Ofen. Foto: Christina Blank

Mit Hilfe der Regionalvermarktung weitere Geschäftszweige aufbauen

Man müsse der „Geiz-ist-Geil-Mentalität“, bei der die Herkunft und Produktionsstandards kaum eine Rolle spielten, ganz bewusst die Vorteile der Vermarktung regionaler Qualitätsprodukte entgegenstellen: „Zusätzlich zur reinen Rohstoffproduktion können die heimischen Betriebe mit Hilfe der Regionalvermarkung weitere Geschäftszweige aufbauen, um auch weiterhin das notwendige Geld für den Fortbestand zu verdienen. Die Verbraucher wissen um die Herkunft ihrer Produkte und deren Qualität. Der daraus entstehende Erzeuger-Verbraucher-Dialog kann zusätzlich eine positive Öffentlichkeitsarbeit für die Landwirtschaft und verarbeitende Betriebe bewirken“, ist sich Bastian sicher. Die Idee zur Förderung eines Vogelsberger Regionalmarketings stieß auf breite Zustimmung in der Runde, auch bei Firmeninhaber Joachim Haas, der in seiner Vulkanbäckerei Backwaren unter den beiden Qualitäts- und Herkunftszeichen „Geprüfte Qualität – Hessen“ und dem „Bio-Siegel – Hessen“ vertreibt.


„Die Marketinggesellschaft ‚Gutes aus Hessen GmbH‘ hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Verbrauchern eine Möglichkeit zu bieten, qualitativ hochwertige und sichere Lebensmittel mit transparenter Herkunft auf einen Blick zu erkennen“, sagte Geschäftsführer Peter Klingmann. Dazu würden die bekannten Qualitäts- und Herkunftszeichen entwickelt, die auch den hessischen Erzeugern und Verarbeitern wie Vulkanbäcker Joachim Haas nutzen. Die MGH unterstützte die Vermarktung der Produkte innerhalb Hessens und die Bildung von Netzwerken zwischen den Unternehmen. Das was für den Vogelsbergkreis auf Initiative der SPD nun angestoßen wurde, die Schaffung eines Vogelsberger Qualitätssiegels, würde gemeinsam mit der MGH für den Spessart und den Odenwald bereits umgesetzt, wie Klingmann berichtete.

Die Besuchergruppe in der Backstube mit „MGH Gutes aus Hessen“-Geschäftsführer Peter Klingmann (links), Vulkanbäcker Joachim Haas (Mitte), SPD Landtagskandidat Swen Bastian (3. von rechts) und dem Arbeitskreisvorsitzenden Joachim Diesner (2. von rechts). Foto: Christina Blank

Eine Wertschöpfung, die in der Region bleibt

„Unverzichtbar für die Herstellung regionaler Qualitätsprodukte, sind die Rohstoffe, die uns besonders am Herzen liegen. Ich kann zu jedem meiner Produkte eine Geschichte erzählen, da ich alle Lieferanten persönlich kenne. Unser Mehl beziehen wir etwa von der Hehrmühle aus Schlitz, die wie wir Mitglied bei der MGH Gutes aus Hessen ist und Getreide aus kontrolliertem, integrierten Anbau aus Hessen verarbeitet“, erklärte Joachim Haas. Von der Qualität der Rohstoffe, dem notwendigen handwerklichen Geschick in der Verarbeitung und dem überzeugenden Endergebnis konnten sich die Vertreter des SPD Arbeitskreises Landwirtschaft anschließend beim gemeinsamen Brotbacken selbst ein Bild machen: Aus Natursauerteig formten die SPD-Politiker unter Anleitung von Joachim Haas Bierbrote, die unter tatkräftiger Mithilfe von Landtagskandidat Swen Bastian und dem Arbeitskreisvorsitzenden Joachim Diesner in den aufgeheizten Backofen geschoben wurden.

Eine knappe Stunde später konnten die SPD-Politiker ihre duftenden, frischgebackenen Brote in Augenschein nehmen. „Man kann den Unterschied zwischen einem handwerklich hergestellten Qualitätsprodukt aus regionaler Herkunft und dem Konkurrenzprodukt aus dem Fertigautomat eines Discounters hier mit allen Sinnen wahrnehmen. Wer auf Qualität und eine transparente Herkunft setzt, der kommt an Lebensmitteln und Erzeugnissen aus regionaler Herstellung nicht vorbei“, sagte der SPD Landtagskandidat Swen Bastian zum Abschluss des Besuchs in der Backstube. Darüber hinaus leiste man damit eine wichtige Unterstützung für die heimischen Betriebe und die Wertschöpfung bleibe in der Region.


12 Gedanken zu “SPD möchte Regionalvermarktung stärker fördern

  1. @ Heinz Becker 01.04.2018
    Sehr geehrter Herr Becker,
    Sie posten Ihre tiefschürfenden Betrachtungen unter der Überschrift >>11 Gedanken zu “SPD möchte Regionalvermarktung stärker fördern“.<< Ich entdecke allerdings unter ihren sicherlich sorgsam gesetzten Worten keinen einzigen Gedanken, der auf dieses Thema Bezug nimmt. Stattdessen tadeln Sie mich aufgrund der Zahl meiner Kommentare. Gleichzeitig geben Sie tiefe Einblicke in Ihr Innerstes, z.B. dass es Sie manchmal echt anstrenge, all meine Kommentare zu lesen, oder ein bisschen fühlen, dass ich dem ganzen Vogelsberg meine Meinung "aufdrücken" wolle. Zusätzlich überraschen Sie mit geopolitischen Analysen der Art, dass Ulrichstein nicht der Nabel der Welt sei, räumen zugleich aber ein, dass dies jedem bewusst sein werde. Lassen Sie mich daran die neugierige Frage knüpfen, warum Sie diese Banalität denn dann überhaupt erwähnen? In diesem Zusammenhang deuten Sie dunkel mindestens einen von mir als Schicksal erlebten Umstand an, für den ich alle OZ-Leser verantwortlich machte, obwohl es in meiner eigenen Kraft liege, mich des Schicksals Mächten zu erwehren und dieserhalb selbst eine Veränderung herbeiführen!
    Im Zeichen der österlichen Frohbotschaft möchte auch ich mit Aufklärung zur Sache und anteilnehmender Lebensberatung nicht zurückstehen, ohne zugleich dem gesamten Vogelsberg meine Meinung aufdrücken zu wollen:
    1. Überanstrengung durch Lesen zu vieler Kommentare lässt sich leicht durch Reduzierung der Zahl der gelesenen Kommentare vermeiden. Versuchen Sie es doch einmal mit der LDH-Diät: "Lies die Hälfte!!". Vielleicht unterstützt durch eine Schlafmaske, Entspannungsübungen und eine milde Kamillenspühlung für die Augen, werden Sie die Symptome ihrer Überanstrengung binnen Kurzem deutlich verringern. Sie sehen, die Kraft der Veränderung liegt bei Ihnen allein!
    2. Wie Sie in ihrem Leben sicherlich selbst schon erfahren durften, sind die eigenen Gefühle eine wenig zuverlässige Erkenntnisquelle, zumal wenn das Gefühlte nur "ein bisschen" gefühlt wird. Und ganz sicher hat Sie dieses schwache Gefühl in die Irre geführt. Denn jemand, der eine Kommentarfunktion nutzt, die gleich ihm jedem Rezipienten in demselben Umfang zur Verfügung steht, kann auf diesem Wege zwar seine Meinung zum Ausdruck bringen, sie hierdurch aber nicht ganzen Landschaften (Sie nennen hier exemplarisch den Vogelsberg) "aufdrücken". Dies ist schon deshalb nicht möglich, weil ein Kommentator seinen Kommentar ja nur anbieten kann. Diejenigen, die über die Produktionsmittel verfügen und diejenigen, die seitens des Kapitals mit der Redaktion betraut sind, dürften absolut die einzigen sein, die dem Vogelsberg ihre Meinung aufdrücken können. Und zwar sowohl durch das Was und Wie dessen, das veröffentlicht wird, als auch durch das, was n i c h t veröffentlicht wird. Wie Sie vielleicht bemerkt haben werden, lösen meine Kommentare unter denjenigen, die gleich mir an dem Schicksal tragen, diesen entlegenen Winkel der Welt zu bewohnen oder bewohnen zu müssen, größtenteils Reaktionen aus, deren argumentative Schwäche durch die große Stärke der zum Ausdruck gebrachten allergischen Reaktionen nur unzureichend ausgeglichen wird. Immerhin lässt sich mit ihrer Hilfe empirisch dokumentieren, dass von einem "Aufdrücken" im Sinne einer drohenden Übereinstimmung mit meinen Meinungsäußerungen nicht einmal ansatzweise die Rede sein kann, so dass ich Ihren Hinweis auf ein von Ihnen gefühltes Wollen meinerseits als reine Unterstellung zurückweisen möchte. Grundlage Ihres Gefühls kann demnach keine objektive Tatsache sein. Sein Ursprung liegt in Ihrem Innern. Ich vermute eine Schwäche der Gesamtpersönlichkeit, aus der die tiefe Furcht resultiert, von anderen Meinungen sozusagen kolonisiert zu werden. Auch hier also das für Sie vielleicht überraschende Ergebnis, dass mit der Ursache Ihres inneren Unbehagens auch die Kraft zur Veränderung ganz allein bei Ihnen selbst liegt!
    3. Wenn Sie jetzt einmal überfliegen, welche umfangreichen Darlegungen notwendig waren, um auch nur einen Teil Ihres unsinnigen Vorbringens zurecht zu rücken, so sollten Sie die Länge meiner Kommentare in Zukunft nicht mehr tadeln. Wären die Kommentare, die sich bedauerlicherweise zumeist nicht mit den zu kommentierenden Sachverhalten beschäftigen, sondern sich unnötigerweise auf die Person anderer Kommentatoren beziehen, auch nur ein wenig durchdachter, könnten meine Kommentare zumeist wesentlich kürzer und sicherlich auch weniger zahlreich sein. Aber es ist so wie es ist. Und dagegen bin ich absolut machtlos. Also bitte woanders beschweren!

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  2. @Ulrich Lange,

    es ist manchmal echt zu anstrengend all ihre Kommentare zu lesen.
    Es fühlt sich schon ein bißchen so an, als wollen sie dem ganzen Vogelsberg ihre Meinung aufdrücken.

    Das Ulrichstein nicht der Nabel der Welt ist, wird jedem Bewusst sein! Machen Sie bitte nicht alle OZ Leser für ihr Schicksal verantwortlich, noch können sie mit eigener Kraft eine Veränderung herbeiführen!

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  3. Nichts gegen Direktvermarktung der landwirtschaftlichen Erzeuger und Regionalmarketing des lebensmittelproduzierenden Handwerks! Trotzdem empört es mich, wie hier ein Herr Bastian (SPD) „den Unterschied zwischen einem handwerklich hergestellten Qualitätsprodukt aus regionaler Herkunft und dem Konkurrenzprodukt aus dem Fertigautomat eines Discounters“ mit „allen Sinnen“ wahrnimmt. Als Vertreter einer Partei, die ein Viertel der Bevölkerung in die Existenznot getrieben hat, sollte man nicht gegen Discounter hetzen, ohne deren preiswertes Sortiment sich „das Volk“ überhaupt nicht mehr angemessen ernähren könnte. Und wie Vergleichstests immer wieder zeigen, steht die Produktqualität von Aldi und Co. zumindest den Marktführern der Supermarktketten in nichts nach. Das handwerkliche Produkt aus dem Bäcker- oder Metzgerladen dagegen ist dann schon nicht mehr für jeden erschwinglich. Es sei denn, man kauft in den Haas-Filialen nach 17:00 Uhr zum halben Preis. Dieses wirklich soziale Angebot, dass sich auch alle Mitbewerber zu eigen machen sollten, macht Qualität nicht nur für Menschen mit wenig Geld erschwinglich. Wer so ein Qualitätsprodukt über Nacht richtig aufbewahrt und dann am Morgen mit der richtigen Technik schonend aufbackt, merkt keinerlei Unterschied gegenüber dem Produkt „frisch aus der Backstube“. Gerade in der Haltbarkeit spielt das Brötchen vom Bäckermeister seine Qualitäten aus. Und angesichts der verbreiteten Fehlernährung und Übergewichtigkeit hat sich auch folgende Regel oft bewährt: Nur die Hälfte einkaufen, nichts wegwerfen und die Portionen mit Verstand reduzieren kostet am Ende auch nicht mehr, selbst wenn man für Qualität das Doppelte bezahlt!

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  4. P.S. @ Kompliment an die Backstube…
    Und natürlich heißt der von Ihnen gelobte Bäckermeister nicht Hass (das war der allseits unbeliebte Prediger), sondern H A A S ! Nicht so viel Hasseröder trinken!

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  5. @Kompliment an die Backstube…
    Dem Kompliment kann ich mich anschließen. Fairerweise sollte man aber auch andere gute Bäcker nennen (Happ z.B., aber ich kenne natürlich nicht alle).
    Wenn es im Vogelsberg wirklich etwas zu loben gibt, dann sind es die unternehmerisch geführten Handwerksbetriebe, die mit traditionellen Qualitätsvorstellungen, unternehmerischem Elan und kreativer Zukunftsorientierung die Wirtschaft in unserem Raum maßgeblich bestimmen. Ohne die ginge im Vogelsberg das Licht aus.

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  6. @Johannes
    Wie immer geht es natürlich um die Regionalvermarktung von Lokalpolitikern. Aber mit Ausnahme letzterer find ich’s nicht schlecht.

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  7. @Heinz Becker
    Aber eines müssen Sie zugeben: Bastians Broteinschieß-Cap ist wesentlich cooler als das Mitropa-Duschhaubenmodell von Görig! Kleines Gedicht zum Thema gefällig?
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    Agro-Space mit SPD-Kandidat
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    Die Milch wird bei Gewitter
    schon lange nicht mehr sauer.
    Stattdessen wird sie bitter
    genauso wie der Bauer.
    Ein Kalb hat oft zwei Köpfe,
    geklont ist das Schaf Dolly.
    Noch gibt es volle Töpfe
    dank Agrar-Monopolly.
    Wenn’s nicht mehr reicht für alle
    aufgrund der Schwermetalle
    in den verseuchten Böden
    dann sind wir halt die Blöden.
    Ja, Gott schmiert keine Stullen.
    Gut meint er’s nur mit Mullen,
    die alles überdauern –
    im Gegensatz zum Bauern.

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  8. Tip fürs Leben:
    Beim politischem Schaubacken sollte man aus hygienischen Gründen die Armbanduhr abnehmen.

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  9. Hallo,

    großes Kompliment an die Backstube von Vulkanbäcker Joachim Hass. Da wird noch was geleistet und ehrliche Arbeit erbracht!

    Ich hoffe nur das es ein Herr Bastian niemals in den Landtag schafft, wer nicht mal eine Lehre oder Ausbildung hat, der gehört da nicht hin, so zumindest mein Meinung. Das versuchte und nicht abgeschlossene Studium belegt seine Kompetenz.

    Ich glaube er sollte erstmal mit einer Lehre anfangen und diese abschließen, denn auch in seiner aktuellen Position ist er eher ungeeignet.

    In der SPD-Politik mag zwar alles möglich sein, aber jemand der nie einen Beruf gelernt hat und kein Studium hat gehört nicht in den Landtag, woher soll er auch die Bedürfnisse eines arbeitenden Bürgers und vor allem auch die Bedürfnisse der Wirtschaft kennen?

    Wer so einen Schaumschläger wählt, dem wünsche ich ein Brett vor dem Kopf!

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  10. @ H. Müller
    da verwechseln Sie Regionalvermarktung mit SPD Politik.
    Ein hohles Brötchen können Sie dem Kunden kein zweites Mal andrehen, dem Wähler scheinbar immer wieder :-)

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  11. Eventuell könnte Herr Bastian bei diesem Betrieb eine Ausbildung anfangen, um seine gescheiterte berufliche Karriere zu retten

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