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Bürgersprechstunde am 19. März um 10 Uhr im Behördenhaus in FuldaPetitionsausschusses des Hessischen Landtags in Fulda

FULDA (ol). Die bisher im Hessischen Landtag durchgeführten Bürgersprechstunden nutzten die Bürger, um ihre Anfragen zu Behördenentscheidungen oder Probleme mit Sozialbehörden, Finanz- oder Bauämtern zu schildern. Auch mit aufenthaltsrechtlichen Angelegenheiten könne sich der Petitionsausschuss befassen. 

Interessierte Bürger haben, laut Pressemeldung, die Möglichkeit, in einem informellen Gespräch ihr konkretes Anliegen – soweit es Bitten oder Beschwerden über Handlungen oder Unterlassungen von Behörden des Landes Hessen betrifft – vorzutragen. Dazu braucht man nur am 19. März ab 10 Uhr in das Behördenhaus am Schlossgarten in Fulda zu kommen.

In der Bürgersprechstunde ständen die stellvertretende Vorsitzende Abgeordnete Eva Goldbach und Abgeordnete Kaya Kinkel, Mitglied des Petitionsausschusses, beide Bündnis 90/Die Grünen, als Ansprechpartnerinnen zur Verfügung.

4 Gedanken zu “Petitionsausschusses des Hessischen Landtags in Fulda

  1. @Fred Fuldarer
    Bürgersprechstunden sind in erster Linie Pflichtveranstaltungen, die davon ablenken sollen, dass der „Volksvertreter“ vor Ort nicht dem Wähler, sondern nur seinem Gewissen verpflichtet ist. Der einzelne Wähler hat mit seiner Stimme zudem nur einen winzigen Bruchteil des Einflusses auf die politische Karriere des „Volksvertreters“ wie ihn die Partei, die Fraktion oder bestimmte Interessengruppen haben, die durch ihre Unterstützung/Nichtunterstützung oder notfalls durch negative Stimmungskampagnen in den örtlichen Medien über wirkungsvolle Druckmittel verfügen. Von dem Abgeordneten wird erwartet, dass er sich nicht als „Volkstribun“ profiliert, sondern im Gegenteil die „Parteilinie“ im Wahlkreis zur Geltung bringt und dem einzelnen Wähler erklärt, warum seine konkrete Wahrnehmung eben „subjektiv“ ist bzw. sein berechtigtes Anliegen leider bisher nicht oder nur „Schritt für Schritt“ berücksichtigt werden konnte. Das geht so lange gut, wie es wichtige Themen (z.B. seinerzeit die europäische Einigung, die Ostverträge, die Wiedervereinigung) gibt, hinter denen sich eine Mehrheit versammelt. Fehlen solche Themen oder gerät die Wahrnehmung des „kleinen Mannes“ immer stärker in Gegensatz zu derjenigen der gesellschaftlichen Eliten, der Leitmedien usw., wird es schwierig. Und genau in dieser Situation sind wir momentan.

  2. Nach, das ist doch einfach: Hätten sie sich mal regelmäßig Zähne putzen soll.

  3. Schöne Zähne. Wer von den ehemaligen Grünen/SPD Wählern kann sich das noch leisten? Bürgersprechstunde für wen?

  4. Bürgersprechstunde: Lachhaft! Man kennt keinen Fall wo eine Bürgersprechstunde den Bürgerwillen beachtet hat.Ja ganz einfach: Der Bürger hat es halt falsch verstanden, wir müssen ihm ganz einfach vor seiner Meinung schützen! Jeder mein den Bürgerwillen zu respektieren aber gemacht wird was von den Parteien beschlossen wird. Wer geht da noch hin? Parteimitglieder?

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