Auf dem Foto (v.l.n.r.): Landrat Manfred Görig, Hans Masuck von der Initiative „Hilfe für Tschernobyl-Kinder“, Günter Rausch, Burkhard Oel, Angelika Robertson, Sparkassendirektor Günter Sedlak, Veit-Hans Borgmann, Kurt Habicht und Karsten Ittmann. Foto: Sparkasse Oberhessen

Aktionen0

Sparkasse Oberhessen zeichnet sechs Vogelsberger mit dem Deutschen Bürgerpreis aus - Preisgelder in Höhe von 3.750 Euro übergebenVielfalt des Ehrenamts gewürdigt

REGION (ol). Die Sparkasse Oberhessen hatte den Einsatz ehrenamtlich Engagierter mit dem Deutschen Bürgerpreis ausgezeichnet. Bereits zum achten Mal hatte das heimische Kreditinstitut den oberhessischen Regionalwettbewerb des größten deutschen Ehrenamtspreises ausgerichtet.


In Alsfeld ehrten, laut Pressemitteilung, Landrat Manfred Görig und Günter Sedlak, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Oberhessen, die Preisträger aus dem Vogelsbergkreis. Zu den Gewinnern der Hauptpreise, die mit je 1.000 Euro dotiert seien, zählten Hans Masuck, Initiative „Hilfe für Tschernobyl Kinder“, Günter Rausch, Vorsitzender des Vereins der Gehörlosen in Lauterbach und Umgebung e. V., sowie der Unternehmer Burkhard Oel, Gründer des Vereins Duale Integration e. V..

Ehrenamt ein Segen für die Region

Günter Sedlak hatte in seinem Grußwort darauf hingewiesen, dass die Jury in diesem Jahr vor allem Preisträger gekürt hatte, die sich um benachteiligte oder gesundheitlich eingeschränkte Mitmenschen kümmern würden. „Für alle, die auf persönliche Hilfe angewiesen sind, ist der Einsatz Ehrenamtlicher ein Segen“, sagte Sedlak. „Deshalb applaudiere ich unseren Preisträgern und allen Engagierten, die sich mit ihrer Zeit und ihrem Herzblut für die Menschen in Oberhessen stark machen.“

Landrat Görig führte aus, dass die Arbeit ehrenamtlicher Helfer für viele Menschen die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben erst ermögliche. „Sie halten die Gemeinschaft in der wir leben auf unterschiedlichste Weise zusammen. Im ländlich-geprägten Vogelsberg müssen die Menschen füreinander eintreten.“ Er bat die Anwesenden, den Bürgerpreis als Ansporn zu sehen und weiterzumachen.

Dank für vielfältiges Engagement

Beide Redner dankten den Preisträgern herzlich für das oft über viele Jahre geleistete Engagement und hatten die enorme Bandbreite des freiwilligen Einsatzes in der Region hervorgehoben. Auch in ihrem Fazit seien sie sich einig gewesen: Ehrenamtliche Arbeit sei ein wichtiger Baustein zu einem solidarischen Gemeinwesen in Oberhessen. Mit dem Bürgerpreis wolle man diesen Beitrag einer breiten Öffentlichkeit vorstellen und würdigen.

Der Deutsche Bürgerpreis würde deutschlandweit unter der Federführung der Sparkassen-Finanzgruppe vergeben. Seit 2010 richte die Sparkasse Oberhessen einen Regionalwettbewerb für Oberhessen aus. Über 100 Preisträger aus der Region seien seitdem mit über 50.000 Euro prämiert worden. Im diesjährigen Wettbewerb wählten die Jury-Mitglieder, bestehend aus dem Vogelsberger und dem Wetterauer Landrat, den Vorsitzenden der Bürgermeister-Kreisvereinigungen Wetterau und Vogelsbergkreis, sowie Vertretern der regionalen Tageszeitungen aus 65 Bewerbungen insgesamt 15 Preisträger aus und vergaben 7.500 Euro an Preisgeldern. Davon fließe die Hälfte an Preisträger aus dem Vogelsberg. Die Verleihung an die Wetterauer Preisträger folge am 2. November in Friedberg.